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Wirtschaftslexikon

Kapitalumschlag, Kapitalverkehr, Kapitalwahlrecht und Kapitalwertmethode – und was das bedeutet – Wirtschaftsbegriffe Liste

Kapitalumschlag betriebliche Kennziffer, die das Verhältnis des Umsatzes zum Eigenkapital bzw. (durchschnittlichen) Gesamtkapital angibt. Durch einen hohen K. kann erreicht werden, dass auch bei geringer Gewinnspanne eine gute Rentabilität gesichert ist. Kapitalverkehr die Gesamtheit aller finanziellen Transaktionen entweder als Gegenleistung für den Bezug von Waren und Dienstleistungen oder für die Änderung von Forderungen (Kapitalexport) und Verbindlichkeiten (Kapitalimport) zwischen Ländern mit verschiedenen Währungen. Wegen seiner Auswirkungen auf die Zahlungsbilanz und damit ...

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Kfz, Kinderarbeit und Kinderarbeitsschutz – und alles darüber – wichtige Wirtschaftsbegriffe

Kfz-Haftpflichtversicherung (Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung) eine Pflichtversicherung für jeden Halter eines Kraftfahrzeugs. Sie ersetzt den Schaden, den ein Kraftfahrer anderen Personen oder deren Sachen mit einem Kraftfahrzeug zufügt. Die gesetzlichen Mindestversicherungssummen für Pkw und Lkw betragen 2,5 Mio. € für Personenschäden, 7,5 Mio. € bei der Verletzung von drei und mehr Personen, 500 000 € für Sachschäden und 50 000 € für Vermögensschäden. Die Versicherer bieten darüber hinaus auch unbegrenzte Deckung an. Die ...

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Depotgeschäft, Depotstimmrech und Deregulierung – und was das bedeutet – Wirtschaftsbegriffe Liste

Depotgeschäft die gewerbsmäßige Verwahrung und meist auch Verwaltung von Sachen, insbesondere von Wertpapieren. Hauptsächliche Aufgabe ist die Überwachung von Fälligkeitsterminen von Zinsscheinen und deren weitere Bearbeitung. Depotstimmrech Kreditinstitute, die die Wertpapiere ihrer Kunden in Depots verwalten, bemühen sich darum, das Stimmrecht ihrer Kunden durch Vollmacht übertragen zu bekommen (Vollmachtsstimmrecht). Die Kreditinstitute nehmen dann an den Hauptversammlungen der Aktiengesellschaften oder sonstiger Kapitalgesellschaften teil und stimmen nach schriftlich festgelegter Weisung. Deregulierung die ...

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Humankapital, Hypothek und Immaterielles Wirtschaftsgut – und alles darüber – wichtige Wirtschaftsbegriffe

Humankapital (Human Capital) die Summe der wirtschaftlich nutzbaren Fähigkeiten, Kenntnisse und auch Verhaltensweisen der Erwerbsbevölkerung einer Volkswirtschaft. Statistisch kann das H. nur indirekt anhand sozialer Indikatoren (z.B. Art der schulischen Ausbildung) gemessen werden. Investitionen in H. sind demnach die Ausgaben für Erziehung, Aus- und Weiterbildung. Dem volkswirtschaftlichen Begriff H. entspricht auf betriebswirtschaftlichem Gebiet der Begriff Humanvermögen (Human Resource) als Gesamtheit der Leistungspotenziale, die Arbeitnehmer einem Unternehmen zur Nutzung zur Verfügung ...

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Eigentümergrundschuld, Eigentumsübertragung und Eigentumsvorbehalt – und alles darüber – wichtige Wirtschaftsbegriffe

Eigentümergrundschuld eine für den Grundstückseigentümer bestellte Grundschuld zum Zweck der Freihaltung der besseren Rangstelle für spätere Belastungen. Diese E. entsteht auch bei der Rückzahlung einer Hypothek. Der Eigentümer kann die Grundschuld jederzeit abtreten oder verpfänden, wobei die gleichen Bedingungen gelten wie bei der Hypothek. Eigentumsübertragung Die Übertragung von Eigentum an beweglichen Sachen geschieht durch Einigung – Veräußerer und Erwerber sind sich über die E. einig – und Übergabe. Die E. ...

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Innenfinanzierung, Innerbetriebliche Stellenausschreibung und Innovation – und was das bedeutet – Wirtschaftsbegriffe Liste

Innenfinanzierung eine Form der Finanzierung, bei der sich das Unternehmen Finanzmittel aus dem eigenen Betriebs- und Umsatzprozess beschafft. Es fließen dem Unternehmen also keine Mittel von außen zu, sodass auch keine Ansprüche von außen an das Unternehmen gestellt werden können, wie dies bei der Außenfinanzierung der Fall ist. Eine Ausnahme ist die Finanzierung aus Rückstellungen für die betriebliche Altersversorgung; diese Pensionsrückstellungen stammen aus dem Betrieb, zählen rechtlich aber zum Fremdkapital. ...

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Beruf, Berufliche Bildung, Berufsausbildung und Berufsausbildungsbeihilfe – wichtige Wirtschaftsbegriffe

Beruf die auf Ausbildung bzw. auf spezielle Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen gegründete, auf Dauer angelegte, sinnerfüllte innere Bindung einer Person an einen Kreis von Tätigkeiten aus der arbeitsteilig strukturierten Wirtschaft. Mit dem Beruf wird die Erwartung verbunden, als Arbeitnehmer ein dauerhaftes geregeltes Einkommen erzielen zu können. Im Unterschied dazu wird mit Job meist eine mehr oder weniger vorübergehende Erwerbstätigkeit bezeichnet. – Siehe auch Berufswahl. Berufliche Bildung der gesamte Bereich der ...

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Beschaffung, Beschäftigung und Beschäftigungsförderungsgesetz – wichtige Wirtschaftsbegriffe

Beschaffung diejenigen Tätigkeiten eines Unternehmens, die darauf gerichtet sind, alle für die Leistungserstellung notwendigen Produktionsfaktoren zu erlangen und bereitzustellen. Im weiteren Sinn zählen zur B. Anlagegüter (Betriebsmittel), Material, Arbeitskräfte, Kapital, Dienstleistungen (Steuer- und Betriebsberatung, Schulung), Rechte, externe Informationen, im engeren Sinn Sachgüter (Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe und Halbfabrikate) und Dienstleistungen (einschließlich Rechte und Informationen). In der Praxis werden die Begriffe B. und Einkauf gleichbedeutend verwendet, über die B. hinaus geht die ...

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Bund der Steuerzahler, BdV und BA – und alles darüber – wichtige Wirtschaftsbegriffe

Bund der Steuerzahler private Einrichtung, die überparteilich und gemeinnützig die Interessen der Steuerzahler gegenüber dem Staat vertritt. Zu ihren Aufgaben zählt auch, Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit in der öffentlichen Verwaltung anzumahnen und Fälle öffentlicher Verschwendung aufzuzeigen. Sitz des B.d.S. ist Wiesbaden. steuerzahler*de Bund der Versicherten BdV gemeinnütziger, 1982 gegründeter Verein, der v.a. Verbraucheraufklärung für alle Fragen des Versicherungswesens betreibt, u.a. durch Information sowie Beratung durch Juristen und Versicherungsberater. Daneben führt der ...

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Freier Mitarbeiter, Freihandel und Freihandelszone – und was das bedeutet – Wirtschaftsbegriffe Liste

Freier Mitarbeiter Arbeitsform, in der ein Arbeitnehmer mit einem oder mehreren Arbeitgebern seine Mitarbeit auf der Basis von Werkverträgen organisiert. Die abhängige Beschäftigung als Arbeitnehmer und die Tätigkeit als f. M. müssen sich unterscheiden; als f. M. muss der Arbeitnehmer seine Arbeit selbst organisieren und frei von vertragsfremden Weisungen des Auftraggebers bzw. Arbeitgebers sein. Freihandel Grundsatz des Liberalismus, nach dem der Wohlstand aller Länder am größten ist, wenn staatliche Beschränkungen ...

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