Darlehen und Kredite – Einführung und Grundlagen

Fast jeder Unternehmer kommt einmal in die Situation, in der er ein Darlehen oder einen Kredit benötigt – sei es in der Gründungsphase oder durch einen Liquiditätsengpass. Angesichts unterschiedlicher Banken, Fördermittel und anderer Varianten fragen sich viele, wie sie den Überblick behalten sollen, wenn es darum geht, sich Geld zu leihen. Die grundsätzliche Entscheidung, was im Einzelfall sinnvoll ist, fällt schon schwer genug.

Doch als ob das nicht reichen würde, stellen sich noch viele andere Fragen, wenn es um Darlehen und Kredite geht, zum Beispiel: Wie bekomme ich ein Darlehen von der KfW, der Bank des Bundes und der Länder, die Gründer und Unternehmer bei ihren Vorhaben unterstützt? Sind KfW- Darlehen immer besser als die Darlehen einer Geschäftsbank? Welche anderen Möglichkeiten bestehen, um an Geld zu kommen – auch für Unternehmen, die schon länger am Markt sind? Außerdem ist häufig unklar, was der Businessplan eigentlich mit dem Ganzen zu tun hat und was bei dessen Erstellung zu beachten ist. Oder wie ein Darlehen beantragt wird und wie lange die ganze Angelegenheit dauert. Und wie geht es weiter, wenn das Geld da ist?

Sie werden beim Lesen schnell erkennen, dass Ihr Weg zum geliehenen Geld so individuell ist wie Sie selbst. Finden Sie also heraus, was zu Ihnen passt und wie Sie zum gewünschten Ergebnis kommen. Bei allen entscheidenden Fragen steht unser Ratgeber zur Seite. In unserer Geldanlage-Webseite sind die Erfahrungen vieler Berater, Anbieter, Gründer und Unternehmer eingeflossen. Auf dieser Grundlage eröffnet sich Ihnen vielleicht eine Möglichkeit, ohne ärgerliche Umwege zu Ihrer Wunschfinanzierung zu kommen. Andreas Lutz und Andrea Claudia Delp München/Berlin im Juli 2009

Warum bekommen viele Gründer oder Unternehmer keinen Kredit oder kein Darlehen?
In Bezug auf die Ablehnungsquote bei Kredit- oder Darlehensanfragen hat Guido Wegner, Leiter des Gründercenters der Volksbank in Berlin, Folgendes zu berichten: „Rund 70 bis 80 Prozent aller Anfragen über die Finanzierung von Neugründungen werden bei uns abgelehnt. Dabei liegt diese Quote bei kleineren Finanzierungen – also unter 50.000 Euro – sogar tendenziell etwas höher. Im Wesentlichen finden sich zwei Gründe für Ablehnungen: Zum einen liegt es oft an der mangelnden Qualität des Geschäftskonzepts oder Businessplans; zum anderen liegt es oft an den Fähigkeiten und Voraussetzungen der Gründer/innen.“

Es ist also tatsächlich wahr: Viele Anträge auf ein Darlehen oder einen Kredit werden von Banken abgelehnt. Warum das so ist? Stellen Sie sich vor, Sie hätten 50.000 Euro gewonnen und wollen das Geld in ein Unternehmen investieren. Die Summe reicht nur für ein einziges Darlehen, aber vier Bewerber haben Ihnen ihre Konzepte vorgelegt. Welche Kriterien, würden Sie wohl ansetzen, um herauszufinden, welches Vorhaben das aussichtsreichste ist? Sie würden jede Idee ausgiebig betrachten, mit den Bewerbern sprechen, den Taschenrechner zücken und letztlich die Variante auswählen, die aus Ihrer Sicht die beste Mischung aus Sicherheit und Gewinnaussichten bietet. Die anderen drei Bewerber würden leer ausgehen.

Erfreulicherweise werden aber auch viele Anträge auf ein Darlehen oder einen Kredit gleich beim ersten Anlauf genehmigt. Annemarie R. aus Berlin beispielsweise plante eine Existenzgründung in ihrer Stadt. Das Konzept umfasste ein Café, das mit kinderfreundlichen Angeboten die ganze Familie anspricht. Obwohl es schon zahlreiche Cafés dieser Art in Berlin gibt und viele Gastronomen davon ausgehen, dass es bei den Banken „schwarze Listen“ gibt, die Darlehen in ihrer Branche von vornherein ausschließen, klappte es gleich im ersten Anlauf mit der Finanzierung.
Annemarie R. bekam das Geld von der Bank, weil sie einen überzeugenden Businessplan vorgelegt hat. Der Standort war gut gewählt: Er lag in einer Gegend, in der viele Familien mit gehobenen Einkommen wohnen. Ein Familiencafé im modernen Stil gab es dort noch nicht. Auch wenn nicht von einer Toplage die Rede sein konnte, lag das Café direkt an einer Straße, an der viele Passanten vorübergehen. Die Gründerin hatte schon viele Jahre in der Gastronomie gearbeitet und auch Führungsaufgaben wahrgenommen. Der Businessplan war rundum perfekt. Dieser Fall macht deutlich: Es geht darum, dass ein Vorhaben aussichtsreich ist, dass verwertbare Branchenkenntnisse vorliegen und dass der Standort eines Unternehmens richtig gewählt wird. „Schwarze Listen“ sind irrelevant, wenn eine Geschäftsidee rundum stimmig daherkommt.

Frau Kirsten M. etwa versuchte sich an einem Einzelhandel in Hamburg. Das Konzept war attraktiv und griff gängige Markttrends auf; Erfahrung und Branchenkenntnisse waren ebenfalls vorhanden. Dennoch wurde der Antrag auf ein Darlehen abgelehnt. Grund: der Standort in einer ruhigen Seitenstraße. Eben der spielt beim Einzelhandel mit Ladengeschäft eine bedeutende Rolle. Katharina N. wiederum hatte eine brillante Idee für eine Internetplattform. Aber: Die Umsetzung hätte sie nicht alleine in Angriff nehmen können, dafür fehlten ihr Branchenerfahrung und Fachkenntnisse. Das hat dann auch die Bank in Form einer Ablehnung bestätigt.

Darlehen und Kredit
Der Begriff „Kredit“ wird oftmals auch für das Darlehen verwendet. In diesem Finanzportal werden die beiden Begriffe wie folgt benutzt: Der Kredit ist eine kurzfristige Finanzierungsform – etwa zum Überbrücken weniger Monate. Das Darlehen dagegen stellt eine mittel- bis langfristige Finanzierungsform dar, hierunter fallen beispielsweise Bankdarlehen mit einer Laufzeit zwischen drei und 15 Jahren. Machen Sie sich klar, dass für jedes Unternehmen verschiedene Kernkompetenzen gebraucht werden. Sind diese bei den Gründern oder im Gründerteam nicht vorhanden, wird sich keine Bank finden, die zu einer Finanzierung bereit ist. Fehlen dagegen nur einzelne Aspekte einer Kompetenz, ist ein Gründercoaching hilfreich oder ein Mitgründer kann diese Lücke abdecken. Das Gleiche gilt übrigens auch bei der Suche nach Investoren – hier geht es in Sachen Kernkompetenzen sogar noch härter zu.

Mike Kösching plante als selbständiger Zimmermeister den Bau eines Musterhauses. Sein findiger Unternehmensberater hat ihm ein paar Tipps gegeben, und er hat sich den Gang zur Bank gespart. Das erforderliche Geld hat er über eine Internetplattform innerhalb von nur drei Wochen „eingesammelt“. Anders gesagt: Die Bank ist gut, in manchen Fällen sind andere Lösungen besser. Wer feststellt, dass es mit der Bank nicht klappt, sollte nicht gleich aufgeben, sondern über Alternativen nachdenken.

Standardwarnsystem und operative Controlling – erfolgreiche Unternehmendteuerung

Das Standardinstrument für die Unternehmenssteuerung heißt „operatives Controlling“. Dabei steht die Planung und Prüfung der Ergebnisse eines Unternehmens in regelmäßigen zeitlichen Abständen im Vordergrund. Hierfür reichen in kleineren Unternehmen einfache Excel-Tabellen aus. Das operative Controlling besteht dabei aus einem sich wiederholenden Zyklus, der wie folgt abläuft.

Sie legen Ziele für Ihr Unternehmen fest
Zielformulierungen sind wichtig, um frühzeitig erkennen zu können, wenn ein Ergebnis nicht erreicht wird. Aus Ihrem Businessplan könnte beispielsweise das Ziel „Gewinn von 25.000 Euro im ersten Jahr“ hervorgehen. Ziele müssen messbar, erreichbar und eindeutig sein – ansonsten lässt sich der Stand der Dinge nicht überprüfen. Legen Sie Ihre Ziele auch gegenüber der Bank offen.

Sie planen die Daten für Ihr Unternehmen
Im Businessplan findet sich bereits die erste Planung. Nutzen Sie die hierfür ermittelten Finanzdaten als Grundlage für das operative Controlling in der ersten Phase nach dem Start Ihres Vorhabens.

Sie prüfen, ob der Plan eingehalten werden kann
Ordnen Sie die Daten, die Sie auch Ihrem Steuerberater liefern, Ihrer Planung aus dem Businessplan zu. Am Anfang ist zum Beispiel ein Vergleich der geplanten mit den tatsächlichen Startinvestitionen sinnvoll. Im weiteren Verlauf gleichen Sie die geplanten und aktuellen laufenden Kosten und Investitionen ab. Das lässt sich gut mit Excel oder anderen Softwareprodukten bewältigen. Legen Sie Ihre Ergebnisse auch der Bank vor. Wenn es nicht wie geplant für Sie läuft, wird ohnehin nachgefragt. Wenn Ihr Unternehmen gut anläuft, sammeln Sie Pluspunkte in Sachen Rating und sichern sich den guten Willen des zuständigen Bankmitarbeiters.
Ein Abgleich der Ist- mit den Soll-Werten wird meist monatlich vorgenommen. Zeichnet sich dabei eine bedenkliche Abweichung ab, die Ihre Zielerreichung gefährdet, so müssen Sie sofort reagieren und Korrekturmaßnahmen einleiten. Mit einem Tabellenkalkulationsprogramm können Sie auf den ersten Blick erkennen, wo in Ihrem Unternehmen es brennt. Legen Sie negative Entwicklungen und die Einleitung von Korrekturmaßnahmen bei Ihrer Bank offen, spätestens bei Abgabe der Jahresergebnisse.

Die Planung bezieht sich auf einen bestimmten Zeitraum – meist auf ein Jahr. Anschließend planen Sie für das darauffolgende Jahr. Aktualisieren Sie Ihre Unterlagen aus dem Businessplan spätestens nach Ablauf von zwölf Monaten. Nutzen Sie dabei die Erfahrungswerte, die Sie zuvor gesammelt haben. Beginnen Sie dann wieder mit dem ersten Schritt, indem Sie neue Ziele festlegen. So schließt sich der Kreislauf. Sie sollten auch die neue Planung bei Ihrer Bank vorlegen, denn so zeigen Sie, dass Sie Ihr Unternehmen mit professionellem Know-how steuern.

Informieren Sie sich über Helfer fürs Controlling
Für das operative Controlling gibt es noch andere Maßnahmen. Viele Unternehmer scheitern daran, dass sie nicht wissen, welche Produkte oder Dienstleistungen sie eigentlich wirklich unterstützen können. Zumindest den Taschenrechner oder verschiedene Excel-Tabellen sollten Sie regelmäßig zur Hand nehmen, um Ihr Unternehmen in die richtige Richtung zu steuern. Lassen Sie sich beraten, recherchieren Sie im Internet, oder sprechen Sie mit anderen Gründern, um herauszufinden, welche Software wie arbeitet.

Frühwarnsystem: strategisches Controlling
Der Begriff „strategisches Controlling“ sorgt bei manchen kleineren Unternehmern für echte Angst. Aber: Was einen so hochtrabenden Namen trägt, ist in Wahrheit gar nicht so schwierig. Im Textteil Ihres Businessplans sind Sie gefordert, alle möglichen Aspekte Ihres Geschäfts unter die Lupe zu nehmen, darunter zum Beispiel Ihre Marktposition, das Marketing, die Wettbewerber, die Technologie sowie den Standort. Die Ausführungen hierzu sind bereits Ihre erste Aktion in Sachen strategisches Controlling. Es geht darum, diese „weichen Faktoren“ ständig im Blick zu behalten. Zeigen sich Anzeichen einer Entwicklung, die Ihr Unternehmen in Gefahr bringen könnte, sollten Sie schnell Gegenmaßnahmen einleiten. Durch ständiges Beobachten der Situation erkennen Sie aber auch Chancen für Ihr Unternehmen und können diese frühzeitig nutzen.

Ein Software-Entwickler auf Erfolgskurs
Strategisches Controlling lohnt sich auch für Kleinstunternehmen, das zeigt das Beispiel von Softwareentwickler Michael W. aus Hamburg. „Ich habe einige Jahre mit der Programmiersprache Java gearbeitet. Sie wird in vielen größeren Unternehmen eingesetzt, es war also ein recht sicheres Geschäft. Zwischenzeitlich hat sich jedoch so einiges getan. Eine neuere Programmiersprache heißt „Ruby on Rails“, und ich habe zahlreiche aktuelle Berichte rund um das Geschehen in meiner Branche gelesen. Dabei stellte ich auch fest, dass in meiner Stadt mehr und mehr Unternehmen „Ruby on Rails“ einsetzen. Also habe ich mich in diese Programmiersprache eingearbeitet und profitiere heute noch von deren Boom. Meine Stundensätze sind inzwischen deutlich höher, und das lohnt sich für mich.“

Halten Sie sich immer auf dem neuesten Stand, wenn Sie Veränderungen schnell erkennen wollen. Lesen Sie Branchenzeitschriften, Websites mit Informationen rund um Ihre Branche, abonnieren Sie geeignete Newsletter oder beschäftigen Sie sich mit allgemeinen Trends – zum Beispiel, wenn es um Marketing oder Technik geht. Zudem können Sie Informationen beispielsweise bei Verbänden, bei Kammern, in Fachzeitschriften, auf Fachportalen im Internet, in Marktstudien und durch die Beobachtung Ihrer Wettbewerber erhalten.

Ist Ihr Standort ein wichtiger Faktor für Ihr Unternehmen, sollten Sie seine Entwicklung ebenfalls im Auge behalten. Fragen Sie auch Ihre Mitarbeiter, wie sie die weitere Entwicklung einschätzen. Weiterhin kann es sinnvoll sein, sich in Netzwerken oder Erfolgsteams zu engagieren. Hierbekommen Sie Informationen und können sich regelmäßig austauschen. Wenn Sie auf Informationen stoßen, die sich auf Ihr Unternehmen auswirken, so sammeln Sie diese. Heften Sie Kopien für die Bank in einem Ordner ab und übergeben Sie sie zusammen mit Ihren Jahresergebnissen. Dazu sind Sie nicht verpflichtet, es sorgt aber für gute Beziehungen zu Ihrer Bank und verbessert Ihr Rating.

Standortveränderungen
Im Stadtteil Berlin-Friedrichshain wurde vor mehreren Jahren ein Café eröffnet. Damals gehörten die meisten Anwohner Im näheren Umfeld zur alternativen Szene Berlins. Im Lauf der letzten Jahre hat der Stadtteil massive Veränderungen durchlebt: Steigende Mieten sowie ein hochwertigeres Angebot Im Einzelhandel und In der Gastronomie haben die ehemaligen Kiezbewohner in andere Stadtteile verdrängt. Die Betreiber des Cafés haben zwar die Veränderungen beobachtet, aber keine Maßnahmen eingeleitet. Sie haben die Chancen auf bessere Umsätze nicht wahrgenommen, und so blieb der Umsatz mäßig. Schließlich mussten sie aufgeben.

Unternehmen müssen auf Veränderungen reagieren – sonst droht auf längere Sicht das Aus. Im Beispiel wäre eine Verlagerung des Standorts oder die Neuausrichtung des Geschäftskonzepts notwendig gewesen. Nachdem ein längerer Überlebenskampf stattgefunden hatte, waren jedoch die Kraft- und Finanzreserven der Eigentümer aufgebraucht. Eine Reaktion zu einem früheren Zeitpunkt hätte die Rettung sein können.

Geld aus eigener Kraft nehmen – Innenfinanzierung

Unter „Innenfinanzierung“ ist die Finanzierung aus Umsatzerlösen und anderen Kapitalfreisetzungen, zum Beispiel aus dem Verkauf von Investitionsgütern, zu verstehen. Dabei kommt es nicht darauf an, welchen Gewinn Ihre Bilanz oder Steuererklärung ausweist, sondern darauf, wie viel Geld tatsächlich auf Ihrem Bankkonto und in der Kasse verfügbar ist. Die Liquidität beziehungsweise der Liquiditätszufluss eines Unternehmens, auch Cashflow genannt, entscheidet also darüber, ob Investitionen aus eigener Kraft getätigt werden können. Aus diesem Grund wird die Innenfinanzierung manchmal auch als Cashflow-Finanzierung bezeichnet. Diese Art der Finanzierung ist die kostengünstigste – kommt aber bei einer Existenzgründung meist nur begrenzt infrage. Unabhängig davon, welche Finanzierung zu Anfang geplant ist, in Ihrer mittel- bis langfristigen Planung darf die Innenfinanzierung nicht fehlen.

In vielen Unternehmen sind Investitionsgüter vorhanden, die für die Innenfinanzierung genutzt werden können. Der Verkauf eines Wirtschaftsgutes ist theoretisch machbar – in der Realität jedoch häufig unmöglich, da dieser Gegenstand im Unternehmen gebraucht wird. Eine Lösung bietet das „sale and lease back“: Wirtschaftsgüter mit hohem Wert können Sie an einen Leasinggeber verkaufen und dasselbe Wirtschaftsgut dann leasen.

Tipp – Fangen Sie Klein an
Viele Gründer und auch Unternehmer, die ein neues Geschäftsfeld aufbauen wollen, neigen dazu, gleich zu Beginn den sprichwörtlichen Porsche anzuschaffen – obwohl der Golf in vielen Fällen reichen würde. Wenn irgend möglich, bevorzugen Sie zunächst ruhig eine kleinere Lösung und warten Sie ab, ob sich Ihr Vorhaben überhaupt trägt. Wenn es dann gut läuft, können Sie mit den erwirtschafteten Gewinnen den Porsche finanzieren. Das spart Finanzierungskosten, macht flexibel und mindert Ihr Risiko im Fall des Scheiterns.

Factoring – Problemlösungen für die Innenfinanzierung
Innenfinanzierung mit dem Geld, mit dem die Kunden ihre Rechnungen zahlen, klingt in der Theorie gut. In der Realität wirft das jedoch Probleme auf, die viele Unternehmen kennen.

Geld aus eigener Kraft nehmen – Innenfinanzierung8

Forderungen – also Beträge aus gestellten Rechnungen, die noch nicht auf dem Konto gutgeschrieben sind – können im Rahmen des Factorings verkauft werden. Das Factoring-Institut sichert den offenen Betrag ab, leistet Vorauszahlungen auf den offenen Betrag (meist etwa 80 Prozent) und übernimmt administrative Aufgaben wie die Abrechnung oder das Inkasso. Wenn Sie diese Lösung in Anspruch nehmen wollen, ist eine Bonitätsprüfung Ihrer Kunden erforderlich, bevor das Factoring-Institut tätig wird. Meist wird zwar ein Rahmenvertrag mit einem Factoring-Institut vereinbart, dennoch ist es nicht verpflichtet, alle Ihre Forderungen anzukaufen. Ist der Kunde zweifelhaft, kann es einen Auftrag ablehnen.

             Checkliste
Welche Faktoren sind für Sie wichtig?

Echtes Factoring: Das Factoring-Institut bietet auch die Absicherung Ihrer Forderungen an. Dies ist bei fast allen Anbietern der Fall.

Ist wichtig

Stilles Factoring: Der Kunde bekommt nicht mit, dass die Forderung an ein Factoring-Institut verkauft wurde; er bekommt eine ganz normale Rechnung – meist mit einer Kontonummer, die ein Unterkonto zum bisherigen Geschäftskonto darstellt.
Offenes Factoring: Der Kunde erhält von Ihnen eine Rechnung, auf der offengelegt wird, dass die Forderung verkauft wurde und dass der Rechnungsbetrag an das Factoring-Institut zu überweisen ist.
Full-Service-Factoring: Das Factoring-Institut bietet zusätzliche Dienstleistungen wie die Abrechnung oder das Inkasso.
Bulk-Factoring: Das Factoring-Institut bietet keine zusätzlichen Dienstleistungen an.
Standard-Factoring: Dem Factoring-Institut werden alle Forderungen eines Unternehmens zum Kauf angeboten.
Selektives Factoring: Dem Factoring-Institut werden nur ausgewählte Forderungen zum Kauf angeboten.

Der Verkauf von Forderungen gegenüber Privatkunden ist meist nur bei Anwälten, Ärzten oder Steuerberatern möglich. Insofern kommt das Factoring eigentlich nur dann infrage, wenn Ihre Kunden andere Unternehmen sind. Für Existenzgründer ist das Factoring nur begrenzt einsetzbar – die meisten Factoring-Institute verlangen eine Firmenhistorie von mindestens einem Jahr. Außerdem müssen potenzielle Auftraggeber einen Jahresumsatz von mindestens 50.000 Euro nachweisen.

Als Anbieter von Factoring finden sich fast alle Banken sowie zahlreiche Spezialisten, die sehr unterschiedliche Konditionen bieten. Auch für „unsichere“ Branchen wie die Baubranche gibt es sie. Bei der Auswahl kann ein Berater oder ein Makler helfen. Bevor Sie sich auf die Suche nach Lösungen machen, erarbeiten Sie mithilfe der folgenden Checkliste zunächst einmal, was Sie von einem Factoring-Institut erwarten. Im Rahmen des Standard-Factorings können verschiedene Kosten entstehen, zum Beispiel Factoring-Gebühren, jährliche Kosten für die Bonitätsprüfung, Kosten für die einzelnen Bonitätsprüfungen und/oder Pauschalen für ein eventuelles Inkasso oder ein gerichtliches Mahnverfahren. Es lohnt sich, genau hinzuschauen und zu vergleichen – Sie sollten jede Bedingung aus einem Factoring-Vertrag durchlesen und die entstehenden Kosten detailliert berechnen.

Der Weg, der zwischen der Entscheidung für ein Darlehen und dem Tag, an dem endlich das Geld auf dem Konto ist, liegt, wird von den meisten Gründern und Unternehmern als unangenehm und ärgerlich wahrgenommen. Schon vorweg muss man sich auf zahlreiche Termine und Prüfungen einstellen. Banken werden vom Gesetzgeber zu eingehenden Prüfungen gezwungen, und das aus gutem Grund: Die Finanzkrise im Jahr 2008 hat gezeigt, was passieren kann, wenn solche Prüfungen ausbleiben. Das europäische Bankensystem hat in Sachen Darlehen und Kredite für kleine Unternehmen und Gründer aber schon im Jahr 2007 vorgesorgt und die gründlichen Checks zur Verpflichtung gemacht. Ein Darlehen, das nur aufgrund einer betriebswirtschaftlichen Auswertung des letzten Jahres bewilligt wird, ist Geschichte. Heute gelten andere Regeln, an denen Gründer wie Unternehmer nicht vorbeikommen.

Ein Bankgespräch muss gut vorbereitet werden. Wer bei einer Bank eine Absage kassiert hat, kann nicht damit rechnen, hier noch eine zweite Chance zu bekommen. Durch schlecht geführte Bankgespräche, unausgereifte Businesspläne und anderes verderben sich viele Gründer und Unternehmer alle Aussichten auf Erfolg. So scheitern sie schon an der ersten Hürde, die sie beim anstehenden Hindernislauf zu überwinden haben.

Darlehen von welcher Bank – Tipps und Tests

Bevor Sie sich näher mit dem Thema Bankdarlehen befassen, überprüfen Sie erst einmal, ob dieser Weg für Sie überhaupt infrage kommt. In der Tat gibt es eine ganze Reihe von Fällen, in denen eine solche Art der Finanzierung nicht geeignet ist. Finden Sie mit der folgenden Checkliste heraus, in welcher Situation Sie und Ihr Unternehmen sich befinden. Denken Sie über jeden einzelnen Punkt gut nach und haken Sie ihn ab, wenn Sie keinen Grund sehen, der gegen ein Darlehen spricht. Sollte sich dies aber bei einem der Punkte für Sie ergeben, schauen Sie noch einmal in die Checklisten, welche andere Finanzierungsform für Sie sinnvoll wäre.

             Checkliste
Gedankenanstoß Durch

dacht?

Sind die Gewinnaussichten für ein Vorhaben zu gering, ist ein Darlehen ungeeignet. Sie müssen sich über die finanzielle Belastung im Klaren sein und mithilfe des Businessplans Ihre Gewinne ermitteln. Bleibt nach Abzug von Zinsen und Tilgungen genug Geld für Ihr Leben übrig?
Für die Finanzierung hochriskanter Vorhaben sind Darlehen ungeeignet. Vorhaben im Bereich Technologie mit hohen Investitionen und/oder mit ungewissen Erfolgsaussichten sind ein Fall für eine Finanzierung mithilfe von Risikokapital. In Technologiebranchen wie der Telekommunikation oder der Informationstechnologie ist der Gang zur Bank ohnehin nicht üblich. Ein Darlehen kommt aber als Ergänzung zur Beteiligungsfinanzierung infrage.
Für eine kurzfristige Finanzierung ist das Darlehen wegen der längeren Laufzeiten nicht geeignet.
Wer ein Darlehen oder ein Förderdarlehen in Anspruch nimmt, geht eine Verpflichtung ein. Interessant ist die Überlegung, ob Sie im Fall des Scheiterns in der Lage wären, mithilfe einer Festanstellung für Ihre Verpflichtungen aufzukommen.
Es gibt nur wenige Geschäftsbanken, die ein Darlehen unter 10.000 Euro vergeben; manchmal sind auch 15.000 Euro zu wenig. Das ist auch bei den Förderbanken der Bundesländer der Fall. Fragen Sie bei Geschäftsbanken und Förderbanken genauer nach, ob dies überhaupt infrage kommt.
Wenn der Gedanke an ein Darlehen zu Schlafstörungen führt, ist das eine schlechte Voraussetzung. Sind Sie davon betroffen? Dann benennen Sie Ihre Ängste und schreiben Sie sie auf. Versuchen Sie, Argumente zu finden, die Ihnen diese Ängste nehmen. Bei-
spiel: „Ich habe eine gute Ausbildung und finde sicherlich auch wieder einen guten Job. So kann ich meine Verbindlichkeiten notfalls auch begleichen.“ Falls Sie hier zu keiner Lösung kommen, ist ein Darlehen wahrscheinlich nicht das Richtige für Sie.
Die für das Vorhaben erforderlichen Kernkompetenzen müssen beim Eigentümer oder im Führungsteam vorhanden sein. Bringen Sie sie mit? Falls nicht, können Sie sich die entsprechenden Fähigkeiten auf verschiedenen Wegen aneignen (zum Beispiel nebenberuflich, ehrenamtlich, durch ein Praktikum) oder nach Mitgründern suchen, die Ihre Schwächen ausgleichen.
Banken vergeben Kapital. Wer einen Kapitalgeber sucht, der auch als Ratgeber für das Unternehmen fungiert, sollte sich besser nach Beteiligungskapital umsehen oder ein Coaching in Anspruch nehmen. Ansonsten kann die Bank eventuell helfen, einen geeigneten Berater auszuwählen, oder Kontaktadressen nennen.
Die Verschuldung in deutschen Privathaushalten steigt, und die Zahl der Privatinsolvenzen nimmt zu. Wer bereits Schulden hat, sollte sich gut überlegen, ob ein Darlehen wirklich die richtige Wahl ist.
Darlehen von Förderbanken ohne Eigenkapital oder Sicherheiten sind meist nach oben hin begrenzt. Zum Beispiel liegt die Höchstsumme beim Startgeld der KfW bei 50.000 Euro und bei der Investitionsbank Berlin bei 100.000 Euro. Wer einen größeren Betrag braucht und nicht über genügend Eigenkapital oder Sicherheiten verfügt, kann versuchen, eine Bürgschaft zu bekommen. Auch andere Finanzierungen könnten infrage kommen.
Ihre Bonität ist ein wichtiges Ausschlusskriterium für die Bank. Holen Sie eine Selbstauskunft bei der Schufa ein und achten Sie darauf, welche Bonitätsklasse dort verzeichnet ist. Bei einer Bonitätsklasse zwischen „I“ und „M“ haben Sie keine Chance bei einer Bank.

Die Frage, ob Sie im Fall des Scheiterns eine Festanstellung finden und so Tilgungen und Zinsen zahlen könnten, beschäftigt im Rahmen der Sicherung des Risikos übrigens auch Ihre Bank. Vor allem für Empfänger des Arbeitslosengeldes II (allgemein bekannt unter „Hartz IV“) stellt die Antwort darauf oft eine schwierige Hürde dar. Denn von ihnen wird nicht erwartet, dass sie einen Job finden und Zinsen und Tilgung doch noch bezahlen. Dieses Risiko gehen Banken nun einmal nicht gerne ein.

Sie sind weiterhin entschlossen, ein Darlehen aufzunehmen? Dann sollten Sie noch eines wissen, bevor wir uns endgültig in dieses Thema vertiefen: Ein Darlehen unter 50.000 Euro, das Sie als Gründer von einer Bank erhalten, ist ein Verbraucherdarlehen. Der Vertrag muss in diesem Fall schriftlich abgeschlossen werden. Außerdem räumt das Gesetz nach § 355 BGB ein Widerrufsrecht von zwei Wochen ein – Sie können den Vertrag also innerhalb dieser Frist ohne Begründung wieder lösen. Da es sich um ein Verbraucherdarlehen handelt, können Sie sich bei Fragen rund um den Vertrag an die Rechtsberatung einer Verbraucherzentrale wenden. Die Beratung kostet zwar hier auch etwas, ist aber deutlich günstiger als bei einem Anwalt. Generell gilt für Gründer oder bestehende Unternehmen: Lesen Sie den Vertrag aufmerksam und gründlich durch – einschließlich der Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Tipp
Änderungen im Darlehensvertrag
Frank Weigelt ist Anwalt In einer bundesweit tätigen Anwaltskanzlei ( pbwg. de) und prüft häufiger Darlehensverträge. Er empfiehlt Folgendes: „Auf jeden Fall ist es wichtig, die Unterlagen der Bank nicht blind zu unterschreiben. Diese sollten erst einer gründlichen Prüfung unterzogen werden. Bitten Sie um einige Tage Bedenkzeit und unterschreiben Sie nicht sofort. Vereinzelt besteht auch die Möglichkeit, im Rahmen von Verhandlungen mit der Bank die eine oder andere Klausel zu ergänzen oder abzumildern. Im Gegensatz zum Verbraucherdarlehen bestehen bei Darlehen für ein Unternehmen solche Verhandlungsspielräume. Das gilt auch für kleinere Beträge; man kann ruhig bei der Bank danach fragen. Bei sogenannten Formulardarlehensverträgen – also solchen Verträgen, bei denen die Bank einfach einen Vordruck verwendet – bestehen allerdings keine Verhandlungsspielräume.“

Kurzfristig finanzieren und Kontokorrentkredit – Tipps und Tests

Die kurzfristige Finanzierung via Kredit kann als Ergänzung zum Darlehen genutzt werden. Als Anlauffinanzierung im Rahmen einer Existenzgründung kommt sie eher selten infrage. Für den Kauf von Investitionsgütern wie eine Ladeneinrichtung, Geräte oder Ähnliches ist sie ebenfalls nur selten geeignet, weil diese Gegenstände typischerweise nicht für einem schnellen Rückfluss der finanziellen Mittel sorgen. Im Gegensatz dazu kann beispielsweise die Anschaffung von Handelswaren durch den Verkauf derselben dazu führen, dass der Finanzierungsbetrag innerhalb von Tagen oder Wochen zurückfließt.

Der Dispositionskredit für Unternehmen: Kontokorrentkredit
Die bekannteste Form des Kredits ist der Kontokorrentkredit, der oft auch als „Kreditlinie“ oder „Kreditrahmen“ bezeichnet wird. Er entspricht dem Dispositionskredit beim Privatkonto. In beiden Fällen wird eine Höchstgrenze vereinbart, bis zu der das Konto überzogen werden darf. Allerdings fallen die Zinsen hier in den meisten Fällen deutlich höher aus als bei einem Darlehen. So eignet sich der Kontokorrentkredit beispielsweise dazu, kurzfristig den Einkauf von Waren zum Verkauf oder von Lebensmitteln zu ermöglichen.

Im Vergleich zum Dispositionskredit gelten für den Kontokorrentkredit deutlich strengere gesetzliche Richtlinien. Zwar ist der Kontokorrentkredit nicht an einen bestimmten Zweck gebunden – er muss aber beantragt werden. Dabei ist ein Grund zu nennen, warum eine Kreditlinie eingeräumt werden soll. Die Beantragung funktioniert genauso wie der Antrag auf ein

Tipp
Bei langfristiger Nutzung der Kreditlinie
Wenn Sie einen Kontokorrentkredit entgegen Ihren Erwartungen über einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen, sollten Sie über eine Umschuldung In Form eines Darlehens nachdenken. Das Darlehen bietet auf längere Sicht meist deutlich günstigere Zinsen.

Darlehen. Daher dauert es auch genauso lang bis zur Bewilligung. Mehr hierüber erfahren Sie in unserer Geldanlage-Webseite. Für den Kontokorrentkredit fallen je nach Geschäftsbank unterschiedlich hohe Kosten an. Prüfen Sie mithilfe der folgenden Checkliste, ob diese Form der Finanzierung für Sie überhaupt infrage kommt, wie hoch die Kosten dafür sind und was zu beachten ist. Holen Sie mehrere Angebote ein, die Konditionen sind zum Teil sehr verschieden.

Kriterium Ihre Notizen
Meist ist ein Mindestbetrag von rund 5.000 Euro erforderlich. Für den Höchstbetrag gilt die grobe Faustregel „ein Monatsumsatz“. Kapitalbedarf:

Mindestbetrag:

Höchstbetrag:

Verlangt die Bank Sicherheiten für die Einräumung eines Kontokorrentkredits? □ Ja □ Nein
Können Sie die Zeit überbrücken, die bis zur Bewilligung des Kontokorrentkredits vergeht? □ Ja □ Nein
Haben Sie die nötigen Unterlagen für die Prüfung? (Informationen hierzu finden sich in unserer Geldanlage-Webseite). □ Ja □ Nein
Kosten für die Prüfung des Antrags auf Gewährung eines Kontokorrentkredits. Einmaliger Betrag:
Höhe der Bereitstellungsprovision? Diese Kosten fallen unabhängig davon an, ob Sie die Kreditlinie in Anspruch nehmen oder nicht. Einmaliger Betrag:
Das Rating entscheidet über die Höhe des Zinses. Wie hoch wird der Zins ausfallen? Höhe des Zinses:

Wenn Sie absehen können, dass Sie Ihr Konto oder die Kreditlinie überziehen müssen, greifen Sie am besten gleich zum Telefonhörer, um mit dem zuständigen Mitarbeiter bei der Bank zu sprechen. Eine geringe Überziehung des Kontos, die ausnahmsweise geschieht, ist meistens unproblematisch – muss aber unbedingt besprochen werden, um prompte Rücküberweisungen zu vermeiden.
Falls Sie Beträge über die Kreditlinie hinaus benötigen, dann sollten Sie noch mehr Vorsicht walten lassen. Ein solcher Überziehungskredit verursacht noch höhere Zinsen als der Kontokorrentkredit und wirkt sich auf l

Lieferantenkredit
Eine weitere Variante der kurzfristigen Finanzierung stellt der Lieferantenkredit dar. Dabei wird mit dem Lieferanten eine Zahlungsfrist für die Lieferung von Waren vereinbart, die beispielsweise 30 oder 90 Tage betragen kann. Wird die Ware vor Ablauf dieser Frist gezahlt, darf der Käufer ein sogenanntes Skonto abziehen und wird so für die frühe Bezahlung belohnt. Wird die Frist voll ausgeschöpft, fallen die Abzüge weg – und das kann als Kredit aufgefasst werden. Der Lieferantenkredit ist also ebenfalls eine Möglichkeit, die Wareneinkäufe kurzfristig zu finanzieren. Der jährliche Zins beim Lieferantenkredit wird nach folgender Formel berechnet:

Kurzfristig finanzieren und Kontokorrentkredit – Tipps und Tests7

Bei einem Zahlungsziel von 30 Tagen, einer Skontofrist von zehn Tagen und einem Skontosatz von nur 1,5 Prozent ergibt sich ein jährlicher Zins von 27,37 Prozent. Der Lieferantenkredit ist also eine teure Finanzierungsvariante. Allerdings: Immerhin werden laut einer aktuellen Studie der D&B Deutschland GmbH rund 20 Prozent aller offenen Rechnungen in Deutschland langsam oder gar nicht bezahlt. Lieferanten, die einen Lieferantenkredit einräumen, gehen folglich ein hohes Risiko ein. Zwar ist der Kontokorrentkredit meist zinsgünstiger als der Lieferantenkredit, dafür fallen aber Nebenkosten an und es dauert eine Weile, bis er bewilligt wird. Wenn es also schnell gehen soll, ist der Lieferantenkredit trotz hoher Zinsen die bessere Variante.