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Bewerben für einen Job Online im Internet – weitere Tipps und Tricks

Der Trend zur Online-Kommunikation ist unumkehrbar. Millionen von Privatleuten nutzen das Internet, immer mehr Unternehmen, nicht nur aus der Computer- oder Multimedia-Branche nennen in ihren Stellenanzeigen die Adresse ihres elektronischen Postfachs oder präsentieren sich online. Nach jüngsten Untersuchungen gibt es allein in Deutschland 6 Millionen Menschen, die das Internet nutzen; auf der ganzen Welt sind cs etwa zehnmal so viele. Auch für die Bewerbung gewinnt das Internet zunehmend an Bedeutung und eröffnet neue hochinteressante Chancen für die Stellensuche. Innovative Unternehmen und moderne Bewerber wissen vor allem den Zeitvorteil des neuen Mediums zu schätzen. Statt Berge von Zeitungen zu durchforsten oder beim Arbeitsamt Schlange zu stehen, können Arbeitssuchende bequem vom Schreibtisch aus in den weltweiten Netzen und Datenbanken stöbern, haben blitzschnell Zugang zu Daten und Pakten und können sich per Mausklick aktuelle Stellenanzeigen auf den Bildschirm holen.

Im Internet gibt es schon heute Tausende von Jobangeboten. Allein die Bundesanstalt für Arbeit ist mit mehr als 200 000 offenen Stellen vertreten. Aber auch Informationen über Unternehmen oder Bewerbungstipps sind im Internet zu finden. Weitere interessante Möglichkeiten: Sie können beispielsweise Anfragen oder Bewerbungen per E-Mail versenden, elektronische Stellengesuche aufgeben oder sich per Abo die neuesten Stellenangebote Ihrer Branche in die persönliche Mailbox schicken lassen. Der Nutzen ist enorm, der Aufwand und die Kosten sind dagegen vergleichsweise gering. Auch wenn Sie sich bei Ihrer Stellensuche nicht ausschließlich auf das Internet verlassen sollten, ein Blick ins World Wide Web lohnt sich für alle Berufe und längst nicht mehr nur für den Multimedia-Experten. Wer alle Möglichkeiten bei der Jobsuche ausschöpfen möchte, sollte es nicht versäumen sich aus den Informationshighway zu begeben. Am Ende dieses Artikels finden Sie einen Überblick über die interessantesten Internetadressen rund um die Jobsuche.

So kommen Sie ins Internet

Technische Grundlage
Einfach ausgedrückt, ist das Internet ein Netzwerk von zahlreichen Computern, die über Telefonleitung untereinander Informationen, Nachrichten oder elektronische Briefe austauschen können. Jeder, der einen leistungsfähigen Computer besitzt (Windows-PC oder Macintosh), kann einen Internetanschluss haben. Den Kontakt zur Außenwelt verschafft die Telefonleitung, Ihr normaler Hausanschluss. Um Ihren Computer mit der Telefonleitung zu verbinden, benötigen Sie entweder ein Modem oder eine ISDN-Karte, sofern Sie über einen ISDN-Anschluss verfügen. Wenn Sie mit der Technik Digital Subscriber Line (DSL) mit Hochgeschwindigkeit im Netz surfen wollen, benötigen Sie einen DSL-Anschluss, der allerdings noch nicht bundesweit verfügbar ist. Sollten Sie über eine ISDN-Telefonverbindung verfügen, liegt es nahe den Zugang zum Internet über ISDN zu suchen. Auch wenn Sie gleichzeitig surfen und telefonieren wollen, ist ein ISDN-Anschluss sinnvoller. Das Problem bei einem Modem ist nämlich, dass Ihr Telefon besetzt ist, solange Sie im Internet unterwegs sind. Andererseits kosten sowohl das Gerät als auch die monatliche Grundgebühr weniger. Ein leistungsfähiges Modem ist schon ab € 50 zu haben.

Damit Sie ins Internet kommen, müssen Sie sich außerdem bei einem Internet- Anbieter anmelden, der Ihnen die Infrastruktur für die Reise ins Netz der Netze zur Verfügung stellt. Über diesen Zugang können Sie sich dann via Modem oder ISDN einwählen. Die Tarife der verschiedenen Diensteanbieter (Service-Provider) unterscheiden sich beträchtlich. Sie sollten daher die unter-schiedlichen Bedingungen sorgfältig miteinander vergleichen und überlegen, was für Ihre Nutzungszwecke am günstigsten ist. Die gängigen bundesweit vertretenen Online-Dienste wie AOL oder T-Online bieten neben dem Internetzugang inklusive persönlicher E-Mail-Adresse vielerlei nützliche Angebote, die von der Telefonauskunft bis zu touristischen Hinweisen reichen. In der Regel surfen Sie jedoch mit einem billigen lokalen Provider genauso gut und sparen dabei. Welcher Provider der richtige ist, hängt vor allem vom individuellem Nutzungsverhalten und persönlichen Präferenzen ab. Die im Folgenden aufgeführten Zugangsmöglichkeiten sollen Ihnen als Orientierungshilfe dienen und die Entscheidung etwas leichter machen.

Internet-by-Call
Wer nur gelegentlich im Internet surft, für den ist ein Internet-by-Call-Anbieter am besten geeignet. Dabei zahlt man lediglich für die online verbrachte Zeit; eine Anmeldung ist meist nicht notwendig.

Feste Verträge
Für diejenigen, die viel im Netz unterwegs sind und sich langfristig an einen Provider binden wollen, sind feste Verträge eine gute Möglichkeit. Hierbei zahlt der Kunde eine monatliche Grundgebühr sowie eine zeitabhängige Gebühr.

Flatrate
Wer im Monat mehr als 50 Stunden im Netz verbringt, für den ist eine Flatrate ein geeignetes Tarifmodell: Statt der üblichen Abrechnung nach Onlinezeit zahlt der Kunde bei diesem Abrechnungsmodus nur einen festen monatlichen Pauschalpreis und kann dann nach Lust und Laune ohne Zeitbeschränkung im Internet surfen. Viele Provider verschenken Freistunden, um neue Kunden zu werben. Nutzen Sie solche Angebote beziehungsweise testen Sie vor Ihrer Entscheidung mehrere Provider und vergleichen Sie die Leistungen. Zum Navigieren im Netz benötigen Sie schließlich noch die passende Software, die die Daten des World Wide Web auf dem Bildschirm grafisch aufbereitet und damit lesbar macht. So ein Programm nennt man Browser. Die beiden meistgenutzten kostenlosen Browser sind zurzeit der Netscape- Navigator und der Microsoft Internet Explorer. Auch Programme zum Senden und Empfangen von E-Mails sind hier enthalten. Einen Browser bekommen Sie in der Regel über Ihren Online-Provider; sie sind aber auch immer wieder auf den CDs enthalten, die Computerzeitschriften beiliegen. Außerdem können Sie einen Browser auch übers Internet auf Ihren PC herunterladcn (download). Den Netscape-Navigator rufen Sie unter netscape*com/ ab, den Internet-Explorer gibt es unter . microsoft*com

Internetcafes
Auch wenn Sie sich keinen Internetanschluss zulegen wollen, brauchen Sie nicht auf die Angebote des weltweiten Datennetzes zu verzichten. In allen größeren Städten gibt es inzwischen Internetcafes, die Interessierten Computer mit der entsprechenden Hard- und Software gegen eine Nutzungsgebühr zur Verfügung stellen. Manche bieten auch Computerseminare für Neulinge an. Wer im Internetcafe online gehen will, zahlt zwischen 2 und 5 € pro Stunde. Auch die Bibliotheken rüsten auf, in einigen stehen bereits Computer mit Internetzugang zum öffentlichen Gebrauch zur Verfügung, ebenso in zahlreichen Filialen von Kaufhof/Horten und in den Karstadt- Cyberbars. Ein weiterer unkomplizierter Weg ins Internet führt über die Universitäten. Studenten und Angestellte der Unis können oft über ihr Institut und das an die Uni angeschlossene Rechenzentrum einen Internetzugang bekommen.

Im Internet navigieren
Haben Sie sich bei Ihrem Internetanbieter eingewählt und den Browser gestartet, können Sie mit dem Surfen im Internet beginnen. Dank der grafisch gestalteten Oberfläche ist es gar nicht so schwer, sich im Internet zu bewegen. Um eine Seite Ihrer Wahl im Web anzusteuern, geben Sie einfach den URL, also die Adresse einer Internetseite, in das dafür vorgesehene Adressfeld ein und drücken die Taste Return. Eine gültige WWW-Adresse wäre zum Beispiel: arbeitsamt*de. Der Browser baut dann die gewünschte Verbindung auf. Wichtig ist, dass man bei der Eingabe der Adresse genau auf die richtige Schreibweise achtet. Wird ein Buchstabe oder auch nur ein Punkt falsch eingegeben, findet der Browser die Seite nicht. Die erste oder Hauptseite eines Anbieters wird auch als Homepage bezeichnet. Von hier aus kann man durch Anklicken der so genannten Hyperlinks weiterblättern. Hyperlinks sind Verweise, die meistens farbig gekennzeichnet oder unterstrichen auf dem Bildschirm erschemen. Wenn Sie an einer lnternetseite besonders interessiert sind, können Sie sie auch ausdrucken (Befehl Drucken in der Menüleiste) oder auf der Festplatte oder einer Diskette abspeichern (Befehl Datei/Speichern unter). Das ist sinnvoller als
sie zu lesen, während sie online sind, und spart Kosten.

Um ein aufgerufenes Dokument in Ruhe zu lesen, können Sie auch vorübergehend offline gehen (Befehl Datei/Offline geben) und sich anschließend wieder einwählen. Wie aber kommen Sie an Informationen, wenn Sie keine Internetadresse parat haben? Im Internet gibt es komfortable Möglichkeiten etwas zu suchen. Leistungsstarke Suchmaschinen helfen Ihnen beispielsweise, Stellenangebote aufzuspüren. Suchmaschinen sind große Verzeichnisse, in denen die Internetseiten nach Stichworten katalogisiert sind, die der Nutzer bei seiner Recherche abfragen kann. Der Browser hat unter dem Menüpunkt „Suchen“ bereits einige der Suchadressen integriert. Andere können Sie gezielt aufrufen. Die Bedienung der Dienste ähnelt sich, meist kann man einen oder mehrere Suchbegriffe in ein vorgegebenes Eingabefeld schreiben und dann per Mausklick die Suche starten. Wenn Sie Stellenangebote ausfindig machen möchten, können Sie es mit Suchbegriffen wie „Stellenangebote“, „Arbeit“, „Karriere“ oder „Job“ probieren. Die Ergebnisse werden dann auf einer neu erzeugten Internetseite dargestellt. Mit der Maus können sie Querverweise (Links) anklicken und die Internetseiten laden, die Sie sich ansehen möchten. Für die Stellensuche im deutschsprachigen Raum eignen sich besonders Suchdienste wie Google, Altavista oder Fireball, aber auch die amerikanischen Suchdienste Lycos und Yahoo haben inzwischen deutsche Filialen ins Leben gerufen.

E-Mails versenden und empfangen
Jeder, der über einen Internetanschluss verfügt, hat eine E-Mail-Adresse und kann elektronische Post empfangen und an andere Internet-Teilnehmer versenden. Einen elektronischen Brief zu schreiben ist so einfach wie Korrespondenz auf Papier, nur viel schneller. Binnen Minuten erreicht eine E-Mail den Empfänger: Der elektronische Brief landet in seiner Mailbox, unabhängig davon, ob sein Computer eingeschaltet ist oder nicht. Sobald Sie ans Netz gehen, können Sie Ihre Post abrufen und die eingegangenen Nachrichten per Mausklick auf Ihren Bildschirm holen. Die Briefe können gespeichert und ausgedruckt werden. Der Aufbau einer E-Mail entspricht dem eines „normalen“ Briefes. Es gibt die Nachricht, einen Absender, und man benötigt natürlich die Empfängeradresse. Adressen im Internet sind nach dem folgenden Prinzip aufgebaut: Dem Namen des Benutzers folgt der Name des Internetanbieters, bei dem der Benutzer mit dem Internet verbunden ist, also zusammengesetzt: [email protected] des Computers.

Das Zeichen @ steht für das englische „at“, also das deutsche „bei“ und wird auf der Tastatur mit der Tastenkombination Alt Gr und Q eingegeben. Ein Beispiel: [email protected] Eine E-Mail sollten Sie grundsätzlich immer offline schreiben. So sparen Sie Kosten und können in aller Ruhe eine Bewerbung oder Anfrage verfassen. Um eine E-Mail einzugeben, müssen Sie zunächst Ihren Browser öffnen und die entsprechende Seite aufrufen (in Netscape: Datei/Neu). Geben Sie dann zunächst die Adresse des Empfängers in das dafür vorgesehene Adressfeld ein und anschließend Ihre Nachricht in das Textfeld. Wählen Sie sich danach bei Ihrem Internetanbieter ein und klicken Sie, wenn Sie online sind, auf das Feld Senden. Genauso einfach können Sie Ihre eigene E-Mail-Post durchsehen. Sie brauchen nur das entsprechende Feld Ihres Browsers (Abrufen) mit der Maus zu aktivieren. Daraufhin werden die neuen Nachrichten abgerufen und in Ihrer INBOX aufgelistet. Wenn Sie selber Post verschicken oder eventuell sogar ein Stellengesuch im Internet aufgegeben haben, sollten Sie daran denken regelmäßig im Postfach nachzusehen.

Den Text einer E-Mail können Sie eingeben wie einen ganz normalen Brief; auch formale Hervorhebungen, wie Unterstreichen oder Fettdrücken sind möglich. Allerdings haben Sie bei einer E-Mail nicht die ausgefeilten Gestaltungsmöglichkeiten, die komfortable Textverarbeitungsprogramme bieten. Wenn es Ihnen- beispielsweise für das Versenden einer Bewerbung – besonders wichtig ist, auch eine optisch ansprechende E-Mail zu versenden, gibt es eine gute Möglichkeit. Sie können mit den meisten E-Mail-Programmen auch Anlagen, so genannte „Attachments“, anfügen. Der kurzen E-Mail kann auf diese Weise eine komplette, gut gestaltete Bewerbung beigegeben werden, die Sie in Ihrem Textverarbeitungsprogramm erstellt haben. Wenn Sie einen Scanner besitzen, können Sie sogar Dokumente mit Unterschriften und ein Foto beifügen. Das Verfahren ist ganz einfach: Man schreibt die E-Mail wie gewöhnlich, hängt eine Datei an (auf die Büroklammer klicken) und verschickt das ganze „Paket“.