Commerzbank-Übernahme durch UniCredit? Merz schließt Pflichtangebot derzeit aus

Keine feindliche Übernahme in Sicht: Merz wiegelt Commerzbank-Spekulationen ab

Eine mögliche Übernahme der Commerzbank durch den italienischen Bankenkonzern UniCredit beschäftigt seit Monaten Politik und Finanzwelt. Doch zumindest aus Sicht der Bundesregierung ist derzeit keine akute Gefahr in Sicht. Bundeskanzler Friedrich Merz stellte bei einer Pressekonferenz in Rom am Samstag klar: Ein Zukauf von UniCredit über die gesetzliche Schwelle hinaus ist aktuell nicht absehbar.

Nach seinem Treffen mit Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni wurde Merz direkt auf das Thema angesprochen. Doch für ihn war klar: Das Gespräch drehte sich nicht um die Commerzbank – und das aus gutem Grund. „Es gibt derzeit keinen Anlass, das Thema bilateral zu diskutieren,“ sagte Merz. „Sollte sich die Lage ändern, würden wir reagieren – aber Stand heute ist das nicht der Fall.“

UniCredit baut Beteiligung aus – aber bleibt knapp unter der Übernahmeschwelle

Die italienische Großbank UniCredit hatte in den vergangenen Monaten strategisch ihren Einfluss auf die Commerzbank ausgebaut – allerdings mit Bedacht. Durch eine komplexe Struktur aus Derivategeschäften sicherte sich UniCredit bereits 2023 rund 28 % der Commerzbank-Anteile. Im März 2025 genehmigte die Europäische Zentralbank (EZB) sogar einen weiteren Ausbau auf bis zu 29,9 % – also knapp unter der entscheidenden 30-Prozent-Grenze, die in Deutschland ein Pflichtangebot zur vollständigen Übernahme auslösen würde.

Die Bank selbst betont, dass es sich lediglich um eine finanzielle Beteiligung handle. Man wolle strategische Optionen offenhalten, aber ein vollständiger Kauf sei frühestens 2026 oder 2027 ein Thema. Für Kanzler Merz ist das ein beruhigendes Signal – doch seine Haltung bleibt klar: Deutschland will keine ungewollte Bankenfusion mit ausländischer Kontrolle.

Die politische Dimension: Warum die Commerzbank mehr als nur eine Geschäftsbank ist

Die Commerzbank ist nicht nur eine der bekanntesten Banken Deutschlands, sondern hat bis heute eine besondere Bedeutung: Der Staat hält durch den Rettungsschirm aus der Finanzkrise 2008 noch immer rund 15 % der Anteile. Eine vollständige Übernahme durch ein ausländisches Institut wäre daher nicht nur ein betriebswirtschaftlicher Vorgang, sondern auch ein symbolischer Akt.

Friedrich Merz hatte sich bereits früher kritisch geäußert: Eine Übernahme durch UniCredit, so sagte er, wäre „verheerend“ für den Finanzplatz Deutschland. Es gehe nicht nur um Eigentumsfragen, sondern auch um Steuerung, Einfluss, Beschäftigung und die nationale Souveränität im Bankensektor.

Spekulationen um Gespräche mit Italien dementiert

Zuletzt hatte es Medienberichte gegeben, wonach Finanzminister Lars Klingbeil ein Treffen mit seinem italienischen Kollegen vorbereite – angeblich, um über die UniCredit-Beteiligung zu sprechen. Doch das Bundesfinanzministerium dementierte diese Berichte umgehend. Auch Klingbeil ließ über sein Umfeld mitteilen, dass kein entsprechender Termin geplant sei.

Die Regierung verfolgt offenbar eine Doppelstrategie: wachsam bleiben – aber ohne Aufregung, solange UniCredit sich unterhalb der gesetzlichen Schwelle bewegt und keine offensiven Schritte unternimmt.

Was UniCredit wirklich will – und was nicht

UniCredit-Chef Andrea Orcel hatte in der Vergangenheit mehrfach betont, dass eine Fusion mit der Commerzbank aus strategischer Sicht durchaus attraktiv sei. Deutschland gilt als einer der profitabelsten Märkte im europäischen Privatkunden- und Firmenkundengeschäft – und eine verstärkte Präsenz dort würde UniCredit europäisch besser aufstellen.

Gleichzeitig macht Orcel aber deutlich, dass man sich nicht unter politischen oder regulatorischen Druck setzen lassen wolle. Deshalb bleibt man bewusst unter der 30 %-Marke – ein kalkulierter Balanceakt zwischen Expansion und Vorsicht.

Fazit: Kein Grund zur Panik, aber ein Thema mit Sprengkraft

Auch wenn derzeit keine Übernahme unmittelbar bevorsteht, bleibt das Thema sensibel. Die strategischen Interessen von UniCredit treffen auf ein politisch aufgeladenes Umfeld in Deutschland. Finanzplatz, Arbeitsplätze, Bankenaufsicht, Souveränität – all das steht im Hintergrund.

Für Friedrich Merz ist die Lage klar: Solange keine Schwellenwerte überschritten werden, bleibt die Situation stabil. Doch sollte UniCredit ihre Beteiligung weiter aufstocken oder ihren Kurs ändern, könnte sich der Ton schnell verschärfen.

Bis dahin bleibt die Bundesregierung ruhig – aber nicht blind.

FAQ – Commerzbank, UniCredit und mögliche Übernahmepläne

Was passiert, wenn UniCredit mehr als 30 % der Commerzbank-Anteile hält?
Dann müsste UniCredit laut deutschem Übernahmerecht ein öffentliches Pflichtangebot für alle übrigen Aktionäre abgeben.

Wie hoch ist der aktuelle Anteil von UniCredit?
Laut offiziellen Angaben etwa 28 %. Die EZB hat eine Aufstockung auf bis zu 29,9 % genehmigt – gerade so unterhalb der kritischen Schwelle.

Plant UniCredit eine vollständige Übernahme?
Nicht kurzfristig. UniCredit sieht den Anteil aktuell als Finanzbeteiligung. Über eine mögliche Übernahme will man frühestens 2026/2027 entscheiden.

Wie reagiert die Bundesregierung?
Mit Vorsicht. Kanzler Merz und das Finanzministerium beobachten die Entwicklung, betonen aber, dass derzeit kein Handlungsbedarf besteht.

Was wäre das Risiko einer Übernahme?
Aus Sicht der Politik könnten Arbeitsplätze, Standorte und die Kontrolle über zentrale Finanzstrukturen ins Ausland abwandern. Deshalb gibt es starke politische Vorbehalte gegen eine Übernahme durch ein ausländisches Institut.

Finden Sie den richtigen Kreditgeber für Ihr Unternehmen


Finden Sie den richtigen Kreditgeber für Ihr Unternehmen
So finden Sie einen zuverlässigen und richtigen Kreditgeber für Ihr Unternehmen. Wenn Sie ein Unternehmen haben, kennen Sie unterschiedliche Umstände. Es wird immer wieder erforderlich sein, dass Investitionen geleistet werden, die über das vorhandene Budget hinausgehen. Dann braucht es einen Kredit. Doch worauf sollten Sie beim Kreditgeber achten? Was sollte der Kreditgeber bieten? Diese und weitere Fragen werden im nachfolgenden Artikel unter die Lupe genommen.

Finden Sie den passenden Kredit
Nehmen Sie sich Zeit, um einen Unternehmenskredit zu beantragen. Brechen Sie hierfür nichts übers Knie, selbst wenn die Situation gerade pressiert. Sie sind der Fachmann in Ihrem Unternehmen und haben den besten Überblick. Erstellen Sie einen genauen Plan, den Sie dem Kreditgeber vorlegen können. Je genauer und detaillierter dieser Plan wird, desto mehr Chancen haben Sie bei Ihrem Kreditgeber. Je nach Zweck können Sie sich zwischen einem kurz-, einem mittel- und einem langfristigen Kredit entscheiden.

Mit dem kurzfristigen Darlehen verschaffen Sie sich etwas Luft, wenn es gerade einen finanziellen Engpass in Ihrem Unternehmen gibt. Oftmals wird der Überziehungsrahmen des Firmenkontos erweitert. Achten Sie allerdings auf die Zinsen. Diese sollten Sie im Vorfeld mit Ihrem Kreditgeber klären.

Der mittelfristige Kredit wird für ein bis zehn Jahre in Anspruch genommen. Je nach Höhe des Darlehens berechnen sich die Laufzeit und die Zinsen. Grundsätzlich wird dieser Kredit auch als Allzweckkredit eingestuft, da Sie als Unternehmen keine genauen Angaben vorlegen müssen, wofür Sie das Darlehen einsetzen.

Bei langfristigen Investitionen beläuft sich die Laufzeit auf 30 Jahre. Hier benötigt der Kreditgeber genaue Unterlagen und Bilanzen. Für diese Kredite sollten Sie sich auf jeden Fall den richtigen Partner aussuchen. So können Sie auf lange Sicht bei den Zinsen sparen. Je besser die Konditionen beim langfristigen Kredit sind, desto weniger finanzielle Mittel müssen Sie während der Laufzeit einsetzen.

Werfen Sie lieber zwei Blicke auf den Zinssatz
Bevor Sie den Zuschlag für ein Darlehen geben, werfen Sie einen Blick auf den Zinssatz. Hier haben Kreditgeber einen Spielraum, den Sie für sich nutzen können. Grundsätzlich wird der Zinssatz von unterschiedlichen Kriterien beeinflusst. Der Kreditgeber wird Ihre Bonität unter die Lupe nehmen. Je besser Ihre Bonität ist, desto mehr Optionen haben Sie in der Hand. Ihr Scoring spielt demnach eine tragende Rolle, wenn Sie sich Ihrem Kreditgeber für Verhandlungen stellen.

Eine weitere Rolle spielt der Verwendungszweck. Hier nimmt der Kreditgeber das Wort der Sicherheit sehr ernst. Sobald Ihr Darlehen zweckgebunden für Ihr Unternehmen ist, werden Sie bessere Konditionen beim Zinssatz erhalten. Je detaillierter Ihre gewünschten Ausgaben sind, desto bessere Karten haben Sie in der Hand.

Und nun kommt ein weiterer Aspekt für den Zinssatz hinzu: der Leitzins der EZB. In den letzten Wochen hat sich gezeigt, dass der Leitzins aufgrund der steigenden Inflation nach oben steigt. Je höher der Leitzins ist, desto höher wird der Zinssatz bei Ihrem Darlehen. Hier sollten Sie ein offenes Gespräch mit Ihrem Kreditnehmer führen und versuchen, dass Sie bei hohen Darlehen einen günstigen Leitzins erhalten können.

Bringen Sie eine gute Kreditwürdigkeit mit
Egal, ob Sie ein Neuling oder ein altbekanntes Gesicht bei Ihrem Kreditgeber sind – Ihre Bonität wird immer beleuchtet, wenn Sie einen Kredit beantragen. Das ist nichts Persönliches, sondern Ihr Kreditgeber möchte sich absichern. Je besser Ihre Bonität ist, desto mehr Luft haben Sie nach oben. Und das bezieht sich nicht nur auf die Höhe des Darlehens, sondern auch auf Ihre Verhandlungstaktik. Kunden mit guter Bonität können sich ihre Kreditgeber aussuchen.

Machen Sie einen Vergleich
Auch, wenn Sie bereits ein verlockendes Angebot von einem Kreditgeber eingeholt haben, sollten Sie nicht gleich den Zuschlag machen. Legen Sie diese Angebote auch der Konkurrenz vor und schauen Sie, ob Sie bessere Konditionen für Ihren Unternehmenskredit erhalten.

Das Wichtigste zum Schluss
Sie suchen den passenden Kreditgeber für Ihr Unternehmen? Machen Sie Vergleiche. Legen Sie einen detaillierten Plan für die Ausgaben vor. Ziehen Sie Bilanz, welchen Kredit Sie für Ihr Unternehmen benötigen. Mit diesen Vorbereitungen können Sie sich auf die Verhandlungen mit den Kreditgebern wappnen und die besten Konditionen für sich und Ihr Unternehmen herausholen.

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Wie Sie sicher an einen Kredit ohne Schufa kommen


Wie Sie sicher an einen Kredit ohne Schufa kommen
Jeder, der in Deutschland lebt, kennt die Schufa. Einerseits ist die Schufa ein beachtenswertes Dokument, das die Kreditwürdigkeit einer Person gegenüber verschiedenen Vertragspartnern wie Kreditinstituten, Telefongesellschaften und Banken nachweisen und damit beide Parteien schützen kann. Um ein Bankkonto zu eröffnen, eine Wohnung zu finden oder einen Telefonvertrag abzuschließen, wird die Schufa benötigt. Auch bei der Beantragung eines Kredits ist sie unerlässlich, und das bringt uns zu der anderen Seite der Schufa, die viele Menschen erlebt haben und die nicht sehr positiv ist.

Es ist in Deutschland nicht ungewöhnlich, dass Kreditanträge wegen negativer Schufa-Einträge abgelehnt werden, und manchmal können diese so einfach und klein sein wie eine zu spät bezahlte Telefonrechnung. Für den Fall, dass Sie einen Kredit benötigen und Ihre Schufa nicht zu Ihren Gunsten ausfällt oder Sie aus verschiedenen Gründen keine Schufa haben, lesen Sie hier mehr über Kredite ohne Schufa.

Was genau ist die Schufa?
Zunächst hilft es zu verstehen, was die Schufa genau ist und was notwendig ist, um sie zu erhalten. Schufa ist eigentlich ein Akronym und steht für „Schutzgemeinschaft für Allgemeine Kreditsicherung“ und bezeichnet auch den Namen eines Unternehmens, das für die Erstellung von Bonitätsauskünften für Bürger in Deutschland zuständig ist. Der vollständige Name des Unternehmens lautet Schufa Holding AG. Es handelt sich um eine private Auskunftei mit Sitz in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden, die von Gläubigern im ganzen Land unterstützt wird.

Die Schufa-Auskunft, der Nachweis über die Fähigkeit einer Person, ihre Rechnungen pünktlich zu bezahlen, basiert auf den von dem Unternehmen gesammelten Daten und wird zum Nutzen vieler Anbieter erstellt, darunter Banken und Sparkassen, Kreditkartenorganisationen, Unternehmen des stationären oder Online-Handels, Telekommunikationsunternehmen, Energieversorger und Inkassounternehmen.
Schufa kann ein Hindernis für junge Menschen und Zuwanderer sein

Zu den Personen, die von den Anforderungen der Schufa am stärksten negativ betroffen sind, gehören junge Menschen und Zuwanderer, vor allem weil diese Menschen oft noch dabei sind, sich einen Eintrag bei der Schufa zu besorgen. Das bedeutet jedoch nicht, dass es sie nicht gibt oder dass sie nicht kreditwürdig sind, sondern lediglich, dass die Verwaltung nicht für alle Eventualitäten vorsorgt. Unter anderem in diesen Fällen kann die Schufa ein großes Hindernis darstellen.

Lösung in Form eines Kredits ohne Schufa
Glücklicherweise gibt es Lösungen, und die wahrscheinlichste Option ist ein Kredit, der ohne Schufa-Auskunft erhältlich ist. Es gibt verschiedene seriöse Kreditanbieter, die in der Lage sind, Kredite ohne Einschaltung der Schufa anzubieten. Einige dieser Anbieter befinden sich einfach außerhalb des Zuständigkeitsbereichs der Schufa und sind daher in der Lage, Kredite ohne die Schranken der Auskunftei in Deutschland anzubieten und ihre Kunden sehr schnell, effizient und unbürokratisch zu bedienen.

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Zahlungsmethoden und die Wichtigkeit der Bezahlsysteme


Die Wichtigkeit der Bezahlsysteme – wie Zahlungsmethoden den Umsatz steigern können
In den letzten Jahren haben sich viele Lebensbereiche in die digitale Welt verlagert, dazu zählt auch der Handel. Im Vergleich zu dem stationären Handel konnte der Online-Handel ein enormes Wachstum verzeichnen. Insbesondere in der heutigen Zeit, in der viele Menschen von Stress und Zeitdruck geplagt sind, ist der Online-Handel eine optimale Alternative, um Einkäufe unkompliziert und jederzeit zu tätigen. Aufgrund dessen verlagern zahlreiche Unternehmen ihr Kerngeschäft in die digitale Welt. Doch welche Rolle spielen die unterschiedlichen Zahlungsmethoden dabei? Und wie können Zahlungsmittel zu einer Umsatzsteigerung beitragen?

Den Fokus auf die unterschiedlichen Zahlungsmittel legen
Neben einer guten und ansprechenden Internetpräsenz sind die verschiedenen Zahlungsmethoden für einen erfolgreichen Online-Handel unentbehrlich. Dabei sei jedoch gesagt, dass nicht jede Zahlungsvariante zwingend angeboten werden muss. Wichtig ist jedoch, dass ein besonderes Augenmerk auf das Kaufverhalten des Kunden sowie den aktuellen Trend gelegt wird. Einst bevorzugten zahlreiche Käufer das Bargeld als Zahlungsmittel, dies hat sich mittlerweile jedoch geändert. Immer mehr Menschen setzen auf digitale Bezahlsysteme. Dies liegt natürlich auch an der fortschreitenden Digitalisierung. Das Mitführen von zahlreichen Karten sowie Ausweisen ist für viele Menschen unattraktiv und lästig geworden. Es ist einfacher, unkomplizierter und praktischer alle wichtigen Nachweise und Karten auf dem Smartphone hinterlegt zu haben. Geht es um das Thema Bezahlsysteme bevorzugt ein Großteil eine unkomplizierte und schnelle Vorgehensweise.

Wenn sich Kunden mit einer langwierigen und aufwendigen Kaufabwicklung beschäftigen müssen, nur damit sie am Ende sehen, dass das bevorzugte Zahlungsmittel nicht angeboten wird, brechen sie den gesamten Kauf ab. Dies kann dazu führen, dass diese Kunden dem Onlineshop dauerhaft fernbleiben. Für Unternehmen bedeutet dies natürlich ein Verlust. Aufgrund dessen ist es für ein erfolgreiches Geschäft unerlässlich, ihren Kunden die beliebtesten Zahlungsmethoden anzubieten. Ein Einkauf bei Fast Buds bietet Kunden gleich mehrere Vorteile. Käufer erhalten qualitativ hochwertige Produkte und gleichzeitig können sie zwischen verschiedenen Zahlungsmitteln auswählen. Neben der klassischen Kreditkarte werden zudem die Möglichkeit der Überweisung und der Bezahlung mittels einer Kryptowährung wie Bitcoin angeboten. Des Weiteren können Kunden den Kauf diskret mithilfe der Bezahlung per Bargeld abwickeln. Hochwertige Produkte können so diskret und unkompliziert erworben werden.

Die beliebtesten Bezahlsysteme
Bei welchem Bezahlsystem es sich um das Beliebteste und Beste handelt, lässt sich pauschal nicht sagen. Dies ist abhängig von verschiedenen Faktoren sowie der Zielgruppe. Ältere Menschen bevorzugen nach wie vor die Zahlung mittels der klassischen Kreditkarte oder per Lastschrift-Verfahren, wohingegen die jüngere Generation auf Bezahlsysteme wie PayPal, Sofort-Überweisungen oder die Zahlung per Kryptowährung setzt. Es konnte jedoch beobachtet werden, dass nach wie vor zu den beliebtesten Zahlungsmitteln die Kreditkarte, das Lastschrift-Verfahren, die Zahlung per Rechnung sowie die Überweisung und die Zahlung mittels PayPal zählen. Ein erfolgreicher Onlineshop sollte seinen Kunden mindestens drei dieser Zahlungsvarianten anbieten können, damit der Umsatz langfristig gesteigert und ein Wachstum verzeichnet werden kann. Jedes Bezahlsystem bietet sowohl für Unternehmen als auch für Endverbraucher Vor- und Nachteile. Bei der Zahlung per Kreditkarte müssen Kunden sensible Daten preisgeben, dies hat für viele einen negativen Beigeschmack. Unternehmen können zudem ebenfalls Opfer von Hackerangriffen sowie Kreditkartenbetrügern werden. Hierbei ist es wichtig, stets über das neuste Sicherheitssystem zu verfügen. Dies dient sowohl zum Schutz des Unternehmens als auch zum Schutz der Kunden.

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Schnell kurz Geld anlegen – ein wichtiges Handbuch

Schnell kurz Geld anlegen – ein wichtiges Handbuch
Unsere Zeiten sind aktuell ein wenig…ein wenig hektisch. Die Europäische Zentralbank ist zwar relativ konservativ, was die Zinsbewegung betrifft, aber wer sich mit dem internationalen Finanzmarkt besser auskennt, der wird schnell feststellen, dass die Blase noch immer nicht geplatzt ist. Seitdem die Bankenkrise aus dem Jahr 2008 angeblich erfolgreich beendet wurde, fangen die Banker und Banken langsam wieder an, mit höheren Summen zu arbeiten und mehr Risiken zu nehmen. Was das für Sie und Ihr Geld bedeutet: die Dinge können sich schnell in beide Richtungen bewegen. Nach oben ist gut, nach unten aber sollte man sich ein wenig absichern. Wir wollen Ihnen hier Wege vorstellen, wie Sie Ihr Geld auf kurze Dauer mit hohen Zinsen anlegen können, damit Sie immer noch einen Gewinn erzielen und gleichzeitig die eigenen Investitionen nicht zu lange halten müssen.

Immobilienbesicherte Darlehen
Zugegeben, das Wort „Immobilienbesichert“ klingt zunächst schwer verdaulich, ist aber ein Ausdruck aus der neuen sogenannten „shared Economoy“, bei denen sich viele Anleger zusammen finden, um meist kleinere Summen in Anlagen und Objekte zu investieren. Sie kennen das vielleicht auch als „Crowdfunding“; das Risiko wird auf viele Schultern verteilt und da es sich nicht um traditionelle Geldanlagen handelt, sind die zu erwartenden Renditen oftmals höher als bei konservativen Anlageprodukten. Diese Anlageprodukte sind besonders häufig bei Immobilien gesehen, daher auch der Name. Hier kommen viele Investoren zusammen und möchten hier online spielen, um eine Chance auf die hohen Gewinne zu haben. Ähnlich wie bei Wettanbietern wie NetBet ist bei Spielen wie Slots im Online Casino zwar das Risiko marginal größer als bei der herkömmlichen Geldanlage, allerdings sind auch die Einsätze geringer und die zu erwartenden Gewinne höher. Diese Darlehen locken oftmals mit Renditen von bis zu 13% pro Jahr und sind dabei auch in den besten Fällen abgesichert – das bedeutet für Sie: falls die Projekte finanziell durchfallen, erhalten Sie Ihre volle Anlagesumme zurück. Die durchschnittliche Anlagedauer für diese Darlehen befindet sich meist im Bereich von 18 Monaten, sie sind also nur bedingt als kurzfristige Anlage zu bezeichnen, allerdings gibt es auch jene mit Anlagen von bis zu einem Jahr. Besonders im Baltikum und auch zunehmend in Skandinavien kommen mehr und mehr Unternehmen an den Markt und bieten diese Produkte an; der Trend ist zunehmend global und findet auch in Deutschland immer mehr Fans.

Einen guten Mix im Portfolio behalten
Natürlich sind diese kurzfristigen Darlehen nicht das Allheilmittel für eine intelligente und nachhaltige Geldanlage und Ihre Investitionen sollten durchaus durchdacht und dann vielschichtig verteilt sein, aber dank des eher überschaubaren Risikos bieten sich geringe Summen für diese Art der Gewinnmaximierung definitiv an. Hand in Hand mit den immer beliebter werdenden Peer-2-Peer Krediten, bei denen man eine ähnliche hohe Rendite erzielen kann, allerdings mit ein wenig mehr Risiko spielt. Im Allgemeinen sind Portfolios die auf konservative als auch auf risikofreudige Objekte abzielen ein gesunder Mix. Sie sollten daher im Internet stets nach diesen Produkten Ausschau halten, denn mit Festgeldern in Deutschland lässt sich momentan zum Beispiel nur rund 2% pro Jahr verdienen – das ist meist nicht mal mehr genug, um der Inflation entgegenzuwirken. Unser Tipp daher: legen Sie Ihr Geld kurz und schnell an, für wenige Monate und mit der Gewissheit, dass Sie relativ schnell an die eingesetzten Summen kommen. So kommen Sie nicht in den großen Stress, falls mal schnell Bargeld benötigt wird und können Ihre eher konservativen Investitionen wie Aktienpakete, Fonds und Futures längerfristig liegenlassen, um auf lange Sicht die Gewinnmitnahme zu realisieren. Setzen Sie wie in der Online Casino Branche auf schnelle Gewinne, um den Ball im Spiel zu halten und arbeiten Sie gleichzeitig an Ihrer langfristigen Strategie, dann sollten Sie Ihre Finanzen auch mittelfristig voll im Griff haben.

Mit Peer-2-Peer Krediten das eigene Portfolio weiter diversifizieren

Mit Peer-2-Peer Krediten das eigene Portfolio weiter diversifizieren
Wer sich aktuell ein wenig intensiver mit dem globalen Finanzmarkt auseinandersetzt, der wird sicherlich wissen, wie instabil die Märkte momentan sind – nicht nur „momentan“, sondern an sich bereits seit mehreren Jahren. Die Krise von 2008 ist noch immer nicht vollends überstanden, aber viele Menschen haben bereits wieder den Blick nach vorne gewandt und suchen nach Optionen, ihr Geld vielseitig und gewinnorientiert anzulegen.

Um das eigene Geld dabei so sinnig, sicher und souverän anzulegen, gibt es immer neue Methoden, denn die konservative Geldanlage der Festgeldanlagen ist mittlerweile schon wieder ein wenig verpönt, besonders in der Generation 30+. Weitaus bessere Wege, das eigene Portfolio dabei in unterschiedliche Geldanlagen zu investieren bieten daher immer häufiger die Peer-2-Peer Kreditgeber. Da diese noch relativ neu und dadurch unbekannt(er) sind, stellen wir Ihnen die groben Vorzüge kompakt dar.

Peer-2-Peer Kredite bedeuten, dass hier private Anleger ihr eigenes Geld als Kredite an andere Privatpersonen anbieten, ohne dass dabei eine traditionelle Bank im Hintergrund hantiert. Dies hat zum ersten den Vorteil, dass die Gebühren, welche bei herkömmlichen Krediten in der Bank anfallen, hier nicht mehr gegeben sind – sprich am Ende haben sowohl Kreditgeber und Kreditnehmer weniger Mittelmänner. Zweitens ergeben sich hierbei Wege, um deutlich höhere Renditen zu erzielen, denn viele dieser Privatkredite werden nicht von Banken, sondern von sogenannten Nichtbanken erstellt und verwaltet.

Diese Nichtbanken sind es in den meisten Fällen auch, die am Ende für ausgefallene Kredite und nicht zurückgezahlte Forderungen haften. Wenn Sie also klug in Peer-2-Peer Kredite investieren, dann kann sich das am Ende total als Erfolg für Sie darstellen, da die Risiken überschaubar und die Renditen hoch sind.

Ein weiterer Vorteil von dieser Art an Krediten ist die Vielseitigkeit ihrer Zwecke. Sie als Anleger können dabei gar unterscheiden, in welche Art von Kredit Sie investieren möchten, von „Social Lending“, bei denen Sie vor Allem in nachhaltige Unternehmensprojekte wie etwa den Umweltschutz investieren können, oder in kurzfristige Kredite. Diese werden von Nichtbanken bevorzugt ausgestellt, da sie sich meist auf eine Laufzeit von unter drei Monaten beziehen, aber gleichzeitig mit einem rentablen Zinssatz versprechen.

Und genau hier können Sie ins Spiel kommen. Denn auch wenn das Investieren in Peer-2-Peer Kredite immer mit einem kleinen Restrisiko daherkommt, so kann es sich zweifelsfrei lohnen, zumindest kleinere Beträge für kurze Laufzeiten anzulegen – zumindest um schon Mal ein Gespür für diese Art der Gewinnmaximierung zu erhalten, Anbieter gibt es allein in Europa schon unzählige, besonders die baltischen Staaten sowie Skandinavien haben sich hier als Vorreiter herausgetan.

Sie erhalten hierbei sowohl schnell Ihre Anlagesumme zurück – gute Anbieter von Peer-2-Peer Krediten können Sie daran erkennen, dass diese garantierte Rückzahlungen von ausgefallenen Kredite versprechen – und sehen umgehend die Zinsgewinne. Kurzfristige Anlagemöglichkeiten wie diese sind in der heutigen Zeit mit den zunehmend schwankenden Kursen der Finanzwelt – und der einhergehenden politischen Instabilität in vielen Finanzzentren Europas – eine sinnvolle Methode, um das eigene Geld gezielt zu investieren und so die Altersvorsorge wieder intensiver zu betreiben, um dadurch eine größere finanzielle Freiheit genießen zu können.

Natürlich ist es dabei nicht ideal, die komplett vorhandene Investitionssumme ausschließlich in Peer-2-Peer Kredite zu investieren, aber einen Teil Ihrer Anlagesumme kann hierbei bereits einen Unterschied machen. Im Allgemeinen sollten Sie bei Ihrer Strategie immer kurzfristige als auch langfristige Ziele verfolgen, um auf Höhe zu bleiben. Und hierbei ist die Vielfalt von Krediten zwischen Privatpersonen oftmals eine interessante Alternative, die es zu bedenken gilt.

Kreditaufnahme Autokauf ist der häufigste Anlass – hilfreiche Info

Kreditaufnahme Autokauf ist der häufigste Anlass
Seit mehreren Jahren gibt es extrem günstige Kredite, mit denen Konsumenten teure Anschaffungen bequem finanzieren können. Zum einen befinden sich die Zinsen aufgrund der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank auf einem historisch niedrigen Niveau. Zum anderen sorgt die steigende Konkurrenz innerhalb des Bankensektors durch das Aufkommen der Direktbanken dafür, dass die Kredite günstig sind. Mittlerweile beträgt das Kreditvolumen für Privatkredite 38,5 Milliarden Euro im Jahr. Jeder Dritte Befragte gibt an, einen Ratenkredit zu nutzen.

Was bezahlen Deutsche oft mit einem Kredit?
Es sind nicht die kurzfristigen Konsumausgaben, die deutsche Verbraucher dazu bewegen, einen Ratenkredit zu beantragen. Nur sechs bis sieben Prozent der Kredite werden für Reisen oder Bekleidung verwendet. Trotz niedriger Zinsen nutzen die Kreditnehmer die Finanzierung verantwortungsbewusst für Anschaffungen, die länger halten, als sie abbezahlt werden müssen. An erster Stelle steht dabei der Autokauf. Es folgen Einrichtungsgegenstände wie Möbel, Küchen, Haushaltsgroßgeräte oder Unterhaltungselektronik. Darüber hinaus verwenden die Bankkunden niedrig zu verzinsende Ratenkredite, um teure Darlehen abzulösen und das Girokonto auszugleichen. Das ist überaus sinnvoll, denn der Dispokredit ist aufgrund der hohen Dispozinsen die teuerste Art der Finanzierung.

Der Kauf eines Autos ist für Privatleute oft die teuerste Investition. Preise von mehr als 20.000 Euro sind jedoch meist nicht allein mit Ersparnissen bezahlbar. 32 Prozent der Befragten finanzieren deshalb den Kauf eines Gebrauchtwagens und 26 Prozent den eines Neuwagens mit einem Kredit. Die besten Chancen, diesen Autokredit zu sehr günstigen Zinskonditionen zu erhalten, haben Beschäftigte, die sich in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis befinden. Bei ihnen ist das Kreditausfallrisiko für die Bank am geringsten. Es ist also nicht verwunderlich, dass vor allem Staatsbedienstete problemlos einen Beamtenkredit aufnehmen können.

Um den günstigsten Beamtenkredit zu finden, sollte der Käufer unbedingt online einen Kreditvergleich nutzen. Die Autohändler locken zwar ebenfalls mit Finanzierungsangeboten, können jedoch nur die Kredite einer Partnerbank oder der Herstellerbank anbieten. Zudem werden die Provisionen, die der Autoverkäufer erhält, meist intransparent über Finanzierungskosten aufgeschlagen. Die Zinsangebote der Autohändler sollte man also immer genau überprüfen. Auf dem Kreditvergleich finden die Verbraucher hingegen die Angebote von mehr als 20 Banken, darunter viele günstige Direktbanken. Das Zinsniveau der Direktbanken liegt teilweise bis zu 30 Prozent unter dem der Filialbanken.

Händlerfinanzierung: selten eine vorteilhafte Alternative
Neben der Tatsache, dass der Kunde bei einem Kreditvergleich einen besseren Marktüberblick erhält, spricht auch ein weiteres Argument dafür, den Bankkredit der Händlerfinanzierung vorzuziehen. Auf diese Weise kann der Autokäufer dem Händler als Barzahler gegenübertreten. Als solcher gehört er zur beliebtesten Käufergruppe und kann hohe Barzahlerrabatte aushandeln. Besonders Beamte können somit zweifach von der derzeitigen Situation profitieren: Sie erhalten einerseits problemlos und zu extrem niedrigen Zinsen einen Bankkredit und sind mit diesen Barmitteln dann andererseits auch noch besonders begehrte Kunden der Autohäuser, die ihnen hohe Rabatte einräumen. Auf dem Online-Kreditvergleich kann man sich innerhalb weniger Minuten einen Überblick über die Kreditangebote verschaffen und dann sofort den Kreditantrag stellen. Es ist also auch möglich, schnell ein günstiges Angebot wahrzunehmen und das neue Auto günstig zu finanzieren.

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Gegen den Kreditausfall versichern, wann ist es sinnvoll – wann nicht

Gegen den Kreditausfall versichern? Wann ist es sinnvoll – wann nicht?
Jeder der einen Kredit aufnehmen möchte, wird möglicherweise bei dieser Aufnahme mit einer optionalen Zusatzversicherung konfrontiert. Die sogenannte Kreditausfallversicherung, manchmal auch Restschuldversicherung genannt, soll den Kreditnehmer davor schützen, seinen Zahlungen aufgrund finanzieller Engpässe nicht mehr hinterher zukommen. Doch macht eine solche Versicherung überhaupt Sinn und wenn ja unter welchen Umständen?

Was genau ist eine Kreditausfallversicherung?
Immer dann, wenn ein Kreditnehmer nicht aus eigenem Verschulden in die Situation gerät, die laufenden Raten für seinen Kredit zu bezahlen, kommt eine Restschuldversicherung zum Tragen. Das ist beispielsweise der Fall, wenn der Kreditnehmer arbeitslos wird, eine längere Krankheit zu Verdienstausfall führt oder sonstige finanzielle Engpässe auftreten. Ob eine solche Versicherung sinnvoll oder nur eine unnötige Kostenfalle ist, kommt sehr stark auf den jeweiligen Kredit sowie die individuelle Situation des Kreditnehmers an. Pauschal lässt sich die Frage also nicht beantworten, es macht Sinn, sich die tatsächlich entstehenden Kosten der Versicherung einmal zu vergegenwärtigen. Diese kommen nämlich plus Bearbeitungsgebühren auf die Kreditraten hinzu und so kann ein günstiger Kredit schnell wieder uninteressant werden. In vielen Fällen profitieren einzig und allein die Vermittler dieser Zusatzversicherungen.

Riskante Kredite sollten abgesichert werden
Es kommt sicher auch immer darauf an, um was für einen Kredit es sich handelt, um beurteilen zu können, ob eine Kreditausfallversicherung angemessen ist. Gerade bei längerfristigen Finanzierungen, wie etwa einer Immobilienfinanzierung kann eine solche Versicherung sinnvoll sein. Die Gefahr, dass sich innerhalb mehrerer Jahre etwas Grundlegendes an der eigenen Lebenssituation ändert, ist hier höher als bei kurzzeitigen Krediten.

Insbesondere bei kleineren Krediten, wie etwa einem Blitzkredit ist eine Kreditausfallversicherung nicht unbedingt notwendig und macht den Kredit letzten Endes nur unnötig teuer. Wenn ein Anbieter von Kleinkrediten auf den Abschluss einer solchen Restschuldversicherung besteht, ist das Angebot mit großer Wahrscheinlichkeit unseriös.

Was sollte man beim Abschluss einer Kreditausfallversicherung beachten?
Es ist ratsam, sich die Vertragsdetails sorgfältig zu Gemüte zu führen, bevor man die Versicherung abschließt. Zum einen muss man selbst darauf achten, dass alle Eventualitäten (Krankheit / Unfall / Arbeitslosigkeit) abgesichert sind. Oft sind hier große Lücken zu finden, die im Nachhinein dazu führen, dass die Versicherung doch nicht greift. Auch nicht unerhebliche Wartezeiten, bis die Versicherung einspringt, können sich als Kostenfalle entpuppen. Andererseits ist es in vielen Fällen auch einfacher einen Kredit überhaupt gewährt zu bekommen, wenn man sich für den Abschluss einer Restschuldversicherung bereit erklärt. Gerade wenn es zum Beispiel um einen Kredit für Selbstständige geht, bei dem oft die Bonität der Kreditnehmer angezweifelt wird, trägt eine Restschuldversicherung unter Umständen zu einem höheren Grad an Kreditwürdigkeit bei.

Die Kosten sollten wie bereits erwähnt jedoch klar gegengerechnet werden, um den Nutzen abschätzen zu können. Wer bereits durch andere Versicherungen, etwa einer Berufsunfähigkeitsversicherung, Unfall- oder Lebensversicherung ausgestattet ist, kann unter Umständen auch bei hohen Krediten mit langer Anlaufzeit auf eine Restschuldversicherung verzichten.

Fazit
Eine Restschuldversicherung ist immer eine Einzelfallentscheidung. In jedem Fall macht diese den Kredit teurer, sichert jedoch die vertraglich geregelten Eventualitäten ab. Bei langen Laufzeiten ist eher zum Abschluss einer solchen Versicherung zu raten als bei Kurzzeitkrediten, das persönliche Risiko (Gesundheit / Arbeitsplatz) bestimmt zudem über die Sinnhaftigkeit.

Die Bonität und ihr Einfluss auf unseren Alltag

Wer kennt das nicht: Es wurde vergessen, eine Rechnung fristgerecht zu zahlen und eine Mahnung flattert ins Haus. Darin wird damit gedroht, im Falle einer Nichtzahlung die SCHUFA zu informieren und dort einen negativen Eintrag zu setzen. Doch geht das einfach so? Welchen Einfluss hat eine schlechte Bonität auf unseren Alltag?

Negativer SCHUFA-Eintrag wegen Mahnung

Doch ganz so einfach ist ein negativer SCHUFA Eintrag natürlich nicht, auch wenn eine Rechnung nicht fristgerecht gezahlt wurde. Allerdings stimmt auch: Inkassounternehmen und einige Mobilfunkanbieter sind recht schnell darin, nicht gezahlte Rechnungen bei einer Auskunftei zu melden. Dies ist allerdings nicht so leicht und es müssen einige Punkte berücksichtigt werden:

Zahlt der Schuldner innerhalb der gesetzten Frist, so darf keine Information an die SCHUFA erfolgen. Auch wenn es sich bei der Mahnung um eine erste Mahnung handelt, darf dies keinen Einfluss auf die Bonität haben. Ein Eintrag kann und darf erst nach der zweiten schriftlichen Mahnung erfolgen. Auch dann gilt, dass zwischen den beiden Mahnungen ein Zeitraum von mindestens vier Wochen liegen muss. Und der Gläubiger muss in seiner Mahnung darauf hinweisen, bei nicht fristgerechter Zahlung eine Meldung zu tätigen.

So wird die Bonität ermittelt

Die SCHUFA ist eine von vielen anderen Auskunfteien in Deutschland. Da deutsche Kreditinstitute vom Gesetzgeber verpflichtet sind, die Kreditwürdigkeit ihrer potenziellen Kunden zu prüfen, holen daher alle Geldinstitute vor der Kreditvergabe eine SCHUFA-Auskunft ein. Dabei wird ein sogenannter Bonitäts-Score ermittelt, der die Wahrscheinlichkeit angibt, dass der Kredit zurückgezahlt wird. Aber auch Handy-Provider, Energieversorger und Onlinehändler holen vor Vertragsunterzeichnung in der Regel eine Auskunft ein. Das bedeutet, dass Verbraucher in Deutschland in ihrem Alltag oftmals unbemerkt mit der SCHUFA zu tun haben.

Wer seinen eigenen Bonitätscore einmal kennen möchte, kann kostenlos und unverbindlich bei Score Kompass (www.scorekompass.de) eine entsprechende Auskunft einholen. Der Wert kann durch einige Maßnahmen verbessert werden:

  • Verzicht auf mehrere Girokonten
  • nicht mehr als eine Kreditkarte
  • Rechnungen immer pünktlich zahlen
  • Kredite rechtzeitig zurückzahlen
  • regelmäßig eine Selbstauskunft einholen und fehlerhafte Einträge korrigieren lassen

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