Meistern Sie das Burnout-Syndrom im neuen Job – Karriereplanung für Mitarbeiter

Die Definition für Burnout ist ein psychologischer Erschöpfungszustand, der durch lange Perioden berufsbedingter Stresserscheinungen ausgelöst wird. Rein körperlich können Sie durchaus gesund sein – oder auch nicht doch haben Sie einen Punkt erreicht, an dem selbst die einfachsten Routineaufgaben für Sie eine riesige Herausforderung darstellen. Zu den häufigsten Symptomen eines Burnouts zählen:
✓ Physische Probleme: dazu gehören Appetitlosigkeit, erhöhte Anfälligkeit für Erkältungen und andere kleinere Krankheiten oder eine allgemeine lang andauernde Müdigkeit und Erschöpfung.
✓ Mentale Auswirkungen: diese sind in der Regel Schlafschwierigkeiten (Schlaflosigkeit, Alpträume), kurzfristige Vergesslichkeit (die linke Hand weiß nicht, was die rechte tut), Unfähigkeit sich zu konzentrieren oder Konzentrationsschwierigkeiten.
✓ Emotionale Auswirkungen: dies kann sich als erhöhte Reizbarkeit und Ungeduld (Kurz-schlusshandlungen) oder als ständiges Gefühl der Machtlosigkeit äußern. Dabei sind exzessive Reaktionen auf ganz triviale Probleme zu beobachten.

Der wichtigste Grund für einen Burnout ist. wie Psychologen es nennen, eine Überforderung (zu viele Aufgaben sind zu erledigen). Das bedeutet nichts anderes, als dass der Tag zu wenig Stunden hat. um den Anforderungen des Jobs zu genügen. In der heutigen Zeit sind die meisten Menschen im Arbeitsleben – Spitzenkräfte insbesondere – mit Aufgaben geradezu überschüttet. doch nicht alle Menschen sind für einen Burnout empfänglich.

Der Burnout zeigt seinen hässlichen Kopf in der Regel dann, wenn einer oder mehrere der folgenden Umstände auftreten:
✓ Man kann den Arbeitsanfall nicht mehr kontrollieren, Pläne oder Termine nicht einhalten.
✓ Unausgewogenheit zwischen beruflichen und persönlichen Verpflichtungen.
✓ Fehlendes Feedback, das es dem Betroffenen unmöglich macht, Anerkennung für seine Bemühungen zu erhalten.
✓ Konflikte mit einem Vorgesetzten oder mit Mitarbeitern.
✓ Ängste um die Sicherheit des Arbeitsplatzes oder vor möglichen Rückgriffen (finanzieller Art) wenn man einen Fehler macht.

Wenn Sie Symptome eines Burnout an sich beobachten, sollten Sie zunächst feststellen, ob dies nur vorübergehend oder langfristig der Fall ist. Sind Sie davon überzeugt, dass der Druck bald nachlassen wird, ist es die beste Strategie, den Sturm auszusitzen, ohne größere Veränderungen an Ihrem Arbeitsplatz oder an Ihrem Lebensstil vorzunehmen. Falls Sie es nicht schon getan haben, fordern Sie von Ihren Mitarbeitern, Familienmitgliedern oder Freunden mehr Hilfe. Wenn Sie allerdings überzeugt sind, dass es am Ende des Tunnels kein Licht gibt, dann benötigen Sie (ärztliche) Hilfestellung – und das sofort. Es gibt keine einfache Instant-Lösung, wenn man es mit einem Burnout zu tun hat. Ist Ihre Situation sehr ernst, dann haben Sie möglicherweise keine andere Wahl, als einen längeren Urlaub anzutreten sich physisch und mental zu erneuern und. falls notwendig, Ihre Karriereziele neu zu überdenken. Ansonsten bieten Ihnen die folgenden .Abschnitte einige konkrete Hilfen, wie Sie mit dem Burnout-Syndrom effektiver umgehen können und die langfristigen Folgen minimieren können.

Ein Stress Test
Eines ist klar, wenn Sie unter den Symptomen eines Burnout leiden: Sie haben Stress am Arbeitsplatz. Das ist eine Tatsache. Doch die spezifischen Faktoren in Ihrem Job, die den Stress verursachen, können weniger offensichtlich sein. Um besser verstehen zu können, weshalb Sie so gestresst sind, analysieren Sie einen typischen Arbeitstag und legen fest, welche Bedingungen oder Verantwortlichkeiten bei Ihnen den größten Stress erzeugen.
Zu den möglichen Faktoren zählen:
✓ Druck: Termine nicht einzuhalten, ist unverzeihlich.
✓ Überlastung: Trotz größter Anstrengung und bester Organisation ist es unmöglich, zu viele Dinge gleichzeitig im Blick zu behalten.
✓ Anspannung: Weil jeder unter Druck steht und von den Anforderungen des Jobs geradezu überwältigt wird, ist das Potenzial für Konflikte mit Mitarbeitern sehr groß.
✓ Meinungsverschiedenheiten: Man erzielt keine Einigkeit darüber, was wichtig ist und was nicht.
Nachdem Sie Ihre Liste erstellt haben, entwickeln Sie nun einige Strategien um besser zurecht zu kommen. Hier für den Anfang einige Vorschläge:
✓ Geben Sie Verantwortung ab. Wenn Ihr Problem darin liegt, dass Sie zu viel Verantwortung tragen müssen, überdenken Sie Ihre täglichen Aufgaben und suchen solche heraus, die eliminiert werden, verringert oder an andere delegiert werden können.
✓ Konzentrieren Sie sich auf das, was Sie kontrollieren können. Unterscheiden Sie zwischen Faktoren in Ihrem Arbeitsalltag, die Sie selbst kontrollieren können und solchen, bei denen dies nicht der Fall ist. Setzen Sie Ihre Arbeitskraft entsprechend ein.
✓ Gehen Sie Konflikte offensiv an. Wenn Sie mit jemandem Probleme haben, setzen Sie sich mit ihm oder ihnen zusammen. Versuchen Sie. die unterschiedlichen Auffassungen herauszuarbeiten. Vielleicht sind Sie sogar ein Grund für den .Stress, den ein anderer erlebt!
✓ Achten Sie auf Prioritäten. Stellen Sie sicher, dass das, woran Sie augenblicklich arbeiten, etwas mit Ihren kurzfristigen oder langfristigen Zielen tun hat.
✓ Vermeiden Sie das Unwesentliche. Bewerten Sie Aufträge oder Anfragen danach, wie wichtig sie sind, um Ziele zu erreichen.

✓ Bewerten Sie Ihre Position. Ziehen Sie die Möglichkeit in Betracht, dass Ihre Arbeitsplatz-beschreibung, sowie sie augenblicklich strukturiert ist, möglicherweise unrealistisch ist. Wenn Ihre Firma deutlich und schnell gewachsen ist, dann kann auch Ihr Verantwortungsbereich über das hinaus gewachsen sein, was eine Person schaffen kann. Sprechen Sie mit Ihrem Vorgesetzten und suchen Sie nach Möglichkeiten, die Position neu zu strukturieren. Vielleicht können Sie verschiedene Aufgaben delegieren oder die Ililfe Dritter in Anspruch nehmen.
✓ Setzen Sie sich messbare Ziele. Hin verbreiteter Grund für den Burnout ist die Tatsache, dass man zwischen Ihren Bemühungen und den Ergebnissen keine Verbindung herstellen kann. Selbst wenn Ihre Ziele bescheiden sind, sollten sie quantifizierbar sein.
✓ Suchen Sie Anleitung. Wenn alle vorstehenden Bemühungen ihre Situation nicht verbessern können, dann sollten Sie vielleicht mit einem professionellen Berater sprechen. Manchmal brauchen Sie eine objektive Meinung und eine neue Perspektive, um sich selbst aus dem Stress herausziehen zu können.

Bestimmen Sie Ihr Tempo
Bis zu einem gewissen Punkt (der von Menschen zu Mensch sehr unterschiedlich sein kann), ist die Anzahl der Arbeitsstunden nicht unbedingt mit Stress verbunden. Der wichtigste Punkt ist. sein Arbeitstempo selbst zu bestimmen. Wann immer Sie Vorhaben, an ihrem Schreibtisch wirklich lange zu arbeiten – mehr als 8 Stunden pro Tag – sollten Sie jede Stunde eine kleine Pause einlegen. (Wenn es denn notwendig sein sollte, können Sie einen Wecker entsprechend einstellen, der Ihnen dabei helfen kann,) Stehen Sie auf, strecken Sie sich, atmen Sie tief durch – vielleicht machen Sie einen kurzen Spaziergang. Anstatt das Mittagessen am Schreibtisch einzunehmen, gehen Sie anderswo essen – und für einige wenige Minuten entfernen Sie sich von dem. worauf Sie sich ganzen Morgen konzentriert haben. Flüchten Sie sich nicht in den Gedanken, Sie könnten es sich nicht leisten, so viel Zeit zu verschenken. Wenn Sie sich die Zeit für diese Pausen nehmen, dann konservieren Sie Ihre Energie, laden Ihre Batterien neu aut. und ermöglichen damit, dass Sie länger als gewohnt arbeiten können, ohne Ihre mentale Fitness zu verlieren.

Lassen Sie alles hinter sich
Wenn Sie Ihren Arbeitstag beendet haben, versuchen Sie sich zu entspannen und ihre Gedanken von der Arbeit zu lösen. Wenn Sie es vermeiden können, nehmen Sie keine Arbeit mit nach Hause. Und wenn Sie unbedingt über das Wochenende arbeiten müssen, dann reservieren Sie einen Tag (zumindest aber einen Teil des Tages) um sich auf etwas anderes zu konzentrieren als auf ihren Job oder Ihre Karriere. Können Sie sich jedoch nicht von den Belangen der Firma trennen, sollten Sie überlegen, ob sie nicht professionelle Anleitung oder Hilfe in Anspruch nehmen sollten.
Neun Schritte, die bei Ihren Mitarbeitern einen Burnout Verhindern
Wenn man versucht, einen Burnout zu vermeiden, dann stimmt das alte Sprichwort: Ein
Gramm Vorsorge ist so viel wert wie ein Kilogramm Therapie. Hier sind acht Möglichkeiten um Stress zu reduzieren, Anspannung zu vertreiben und den Burnout von Ihren talentierten Mitarbeitern fern zu halten:
✓ Seien Sie flexibel. Helfen Sie Ihren Mitarbeitern das Gleichgewicht zwischen Arbeit und Familie auszubalancieren. Geben Sie den Menschen die Freiheit (ohne Projekt zu gefährden) damit sie sich um ihre persönlichen Dinge kümmern können.
✓ Handeln Sie präventiv. Schreiten Sie schnell ein, wenn es Dispute gibt, die aus dem Arbeitsdruck resultieren. Beseitigen Sie Schwierigkeiten sofort und fair.
✓ Helfen Sie. In Spitzenarbeitszeiten sollten Sie zusätzliche Mitarbeiter als Aushilfen einstellen.
✓ Vergessen Sie Ihr Ego. Lassen Sie durch Ihre Aktionen erkennen, dass jede Person bereit ist, anderen zu helfen.
✓ Halten Sie eine kleine Belohnung bereit. Bestellen Sie beispielsweise eine Pizza für alle, die Überstunden machen.
✓ Loben Sie Ihre Mitarbeiter. Sagen Sie Ihren Mitarbeitern, die sich besonders anstrengen, wie sehr Sie ihr Engagement schätzen.
✓ Bieten Sie Fortbildungsmöglichkeiten an. Halten Sie formelle und informelle Fortbildungen bereit, in denen die Fertigkeiten erlernt werden können, die an einem neuen Arbeitsplatz benötigt werden. Vergessen Sie darüber nicht das Stress-Management, die Kommunikation und die Konfliktlösung.
✓ Feiern Sie. Bestimmen Sie, mindestens einmal im Quartal, einen Abend, an dem Ihre Abteilung zusammenkommt, um etwas zu feiern. Laden Sie wirklich jeden ein, um sich zwanglos zu treffen und sich zu entspannen (je außergewöhnlicher oder witziger der Anlass für die Feier ist, umso besser).
✓ Geben Sie Zeit, sich zu erholen. Wenn ein großes Projekt beendet ist, dann erlauben Sie Ihren Mitarbeitern in Urlaub zu gehen oder paar Tage die Arbeit früher zu beenden.

Bitten Sie um Hilfe
Ein verbreitetes Symptom des Burnout ist das Gefühl der Einsamkeit – das Gefühl, dass Sie allein gegen die Welt kämpfen. Natürlich ist das in der Regel nicht der Fall. In Situationen, in denen sie unter hohem Druck stehen, steht Ihnen normalerweise Hilfe zur Verfügung. Doch müssen Sie selbst wissen, welche Art von Hilfe Sie brauchen und sie erbitten. Wenn Sie Teil eines Teams sind (auch und selbst dann, wenn Sie der Teamleiter sind), lassen Sie andere wissen, dass Sie Schwierigkeiten haben – ohne die Situation zu beklagen – und erbitten die Unterstützung und Hilfe der anderen Teammitglieder. Man hält sie nicht für einen Jammerlappen, so lange Sie objektiv die Herausforderungen beschreiben, denen Sie sich ausgesetzt sehen und um Hilfe bitten, damit die Situation gelöst werden kann. Sie werden überrascht sein, wie viel Kooperation Sie erhalten werden, wenn Sie bereit sind, sich anderen zu öffnen.

Achten Sie auf Ihre Gesundheit
Eine beste Möglichkeit einen Burnout zu verhindern, ist die Konzentration auf Ihr körperliches Wohlergehen. Sie kennen es schon: Essen Sie ausgewogen, sorgen Sie für viel Ruhe und Erholung und treiben sie regelmäßig Sport. Planen Sie unbedingt täglich 30 Minuten dafür ein – ein schneller Spaziergang ist großartig.

Minimieren Sie Weitere Stressfaktoren
Die physischen Folgen von Stress und Burnout addieren sich. Wenn Sie also zu Hause und am Arbeitsplatz Schwierigkeit haben, dann beschleunigen Sie den Burnout. Entscheidend ist die Hilfe durch ihre Familie. Arbeiten Sie einige Arrangements aus, die Ihnen helfen, das Gleichgewicht zwischen Arbeit und persönlichen Verpflichtungen wieder herzustellen. Wenn Sie beispielsweise mitten in einem riesigen Projekt sind, das erfordert, dass Sie bis spät in der Nacht im Büro bleiben, bitten Sie Ihre Familie zu einem Abendessen in einem Restaurant in der Nähe des Büros zu kommen, so dass Sie in der Nähe des Büros bleiben ohne zu viel Ihrer privaten Zeit opfern zu müssen. Kooperation und Kreativität können in der Regel Möglichkeiten schaffen, dass Sie sowohl für Ihre Familie und gleichzeitig auch für ihre Arbeit da sind. Wenn Sie genau wissen, dass Sie in eine Situation kommen, in der Sie hohem Druck ausgesetzt sind, beginnen Sie Ihren Tag langsam und entspannt. Stellen Sie Ihren Wecker so ein, dass Sie eine halbe Stunde früher als gewohnt aufstehen und dann beginnen Sie den Tag wie gewöhnlich – nur ein klein wenig langsamer. Auf diese Weise kommen Sie einigermaßen entspannt am Arbeitsplatz an. Unterschätzen Sie nicht, wie stressig es sein kann, Ihre mentale Situation zu schnell zu verändern. Selbst wenige Minuten Entspannung können einen bedeutenden Unterschied bei der Stressbewältigung ausmachen.

Einarbeiten Ihren Nachfolger – Karriereplanung für Mitarbeiter

Nehmen Sie für einen Augenblick an, dass man Ihnen den Job angeboten hat, den Sie sich schon immer wünschten – jedoch unter einer Bedingung: Sie müssen jemanden finden, der Ihren augenblicklichen Job ebenso gut, wenn nicht sogar besser, verrichtet als Sie selbst. Gehen wir weiterhin davon aus, dass es in der Abteilung wahrscheinlich einen Kandidaten gibt, der allerdings noch einige Hilfen braucht – die in der Regel von Ihnen kommen sollten. Der Begriff Nachfolgeplanung hört sich im ersten Augenblick an, als gehöre er in ein Buch über die britische Monarchie, doch ist das tatsächlich kein Druckfehler, Nachfolgeplanung bedeutet in diesem Zusammenhang, jemanden darauf vorzubereiten, Ihren Job zu übernehmen; das ist in vielen Firmen zu einem wichtigen organisatorischen Konzept geworden – und nicht nur auf der Vorstandsebene. Der normale Menschenverstand jedoch könnte Sie zur Annahme verführen, dass Sie tatsächlich selbst den Ast absägen, auf dem Sie sitzen. Das heißt, Sie unterminieren Ihre Bedeutung und schaffen so ein Szenario, das Sie möglicherweise eines Tages Ihren Job kosten könnte (Frank, Sie haben eine so tolle Arbeit geleistet, als Sie einen Nachfolger aufgebaut haben, eigentlich brauchen wir Sie jetzt nicht mehr.

Dem ist aber nicht so. Sie und Ihre Firma werden durch die Nachfolgeplanung entscheidende Vorteile haben:
✓ Unternehmen, in denen die Manager ihre eigenen Nachfolger einarbeiten, haben es leichter, das richtige Personal für Schlüsselpositionen zu bekommen, da man ja nicht extern suchen muss. Man muss sich nicht besondere Sorgen machen, dass Manager in Schlüsselpositionen gehen könnten, was wiederum die Produktivität verringern könnte.
✓ Allein die Tatsache, dass Sie die Zeit und Kraft aufgewendet haben bedeutet, dass Sie damit Ihre Chance auf eine Beförderung verbessert haben. Die Vorstände brauchen sich keine Sorgen zu machen, dass es zu einem Durcheinander käme, würde man Ihnen eine Beförderung anbieten.
✓ Bereiten Sie einen Nachfolger vor, dann ist das für Ihre Firma eine Art Versicherung für den Fall, dass Ihnen unerwartet etwas zustößt und Sie möglicherweise längere Zeit nicht auf Ihren Posten zurückkehren können.
✓ Je mehr Verantwortung die Mitarbeiter Ihres Teams oder Ihrer Abteilung übernehmen, umso mehr Zeit können Sie auf strategische Überlegungen verwenden, die die Produktivität Ihres Teams oder Ihrer Abteilung verbessert und Sie selbst zu einer festen-Größe im Unternehmen machen.
Eine Studie, die kürzlich von Robert Half International in Zusammenarbeit mit dem Financial Exekutives Institute durchgeführt wurde, ergab, dass 82 % der befragten Finanzvorstände nicht auf ihre Aufgabe vorbereitet wurden, zwei Drittel jedoch schon einen Nachfolger einarbeiten. Dieser Trend ist auch auf anderen Ebenen der Unternehmenshierarchie zu beobachten. Gründe dafür sind die Verbesserung der Produktivität und der Wunsch im Unternehmen Karriere zu machen.

Folgend einige Grundregeln zur Nachfolgeplanung:
✓ Gehen Sie bei Neueinstellung ganz bewusst vor. Wann immer Sie die Möglichkeit haben, neue Mitarbeiter einzustellen, sollten Sie neben den Anforderungen des Arbeitsplatzes an sich, auch auf Qualitäten und Eigenschaften achten, die es ermöglichen, dass dieser neue Arbeitnehmer mit der Zeit höhere Verantwortung übernimmt und auf Führungsaufgaben vorbereitet wird. Ohne dass Sie jemanden schon frühzeitig als Kronprinzen “präsentieren, sollten Sie immer im Auge behalten, wer aus Ihrem Team einmal Ihre Nachfolge an- treten könnte.
✓ Lassen Sie die Besten ohne Hilfe schwimmen. Mitarbeiter, die intelligent, aufmerksam und hoch motiviert sind, sollten allein schon durch Osmose sehr viel lernen: das heißt, allein schon durch Beobachtung, wie Sie die vielen Herausforderungen Ihres Jobs angehen. Deshalb sollten Sie genau wissen, was erforderlich ist, um Ihren Job ausfüllen zu können (und nicht nur Ihre überragenden Fähigkeiten, die Sie unersetzlich machen) und nehmen Sie sich die Zeit, zu überprüfen, wie groß die Lücken zwischen Ihnen und dem von Ihnen ins Auge gefassten Nachfolger noch sind. Delegieren Sie so viel wie nur möglich und gewähren Sie Ihren Mitarbeitern in dem Maß mehr Autonomie, in dem sie neues Wissen und neue Fertigkeiten unter Beweis stellen. Arbeiten Sie mit ihnen persönlich zusammen, aber auch in der Gruppe, um Leistungsziele zu setzen und Kriterien zu entwickeln, und daran die Fortschritte zu messen, die für diese Aufgaben unerlässlich sind.
✓ Versuchen Sie nicht. Ihr Ebenbild zu schaffen. Eigentlich ist es ganz normal, dass Sie von dem, den Sie als Nachfolger auserkoren haben, erwarten, dass er alles so wie Sie macht. Dabei sollten Sie aber nicht vergessen, dass die Ziele auf verschiedene Weisen erreicht werden können.

Konzentrieren Sie sich auf Ergebnisse und Werte, und nicht auf die Art und Weise, wie der Erfolg erzielt wird. Das kann sich durchaus von Ihren Methoden unterscheiden. Der Management-Stil Ihres Nachfolgers muss nicht unbedingt Ihrem Stil gleichen. So lange die Qualität der Arbeit nicht berührt wird, nützt es weder ihm noch Ihnen, dass alles so getan wird, wie Sie es sich vorstellen. Denken Sie immer daran, eine der Grundregeln der Nachfolgeplanung ist, dass Sie in der Zeit, in der Sie Ihren Nachfolger einarbeiten, sich selbst schon auf den nächsten Schritt auf Ihrer Karriereleiter vorbereiten. Natürlich benötigen Sie dafür Fähigkeiten, um auf der nächst höheren Ebene Erfolg zu haben. Arbeiten Sie mit Ihrem Vorgesetzten – oder Ihrem Mentor – zusammen, damit Sie alles haben, was Sie auf der nächsten Stufe der Karriereleiter benötigen.

Management von leistungsschwachen Mitarbeitern – Karriereplanung Beispiele

Sie kennen leistungsschwache Arbeitnehmer, und vielleicht haben Sie auch zwei oder drei davon in Ihrer Abteilung. Sie erledigen zwar ihren Job, doch sie tun kein bisschen mehr – eben nur so viel, wie unbedingt sein muss. Ihnen fehlt die Verbindung zu ihrer Arbeit, und-das sieht man dann auch an der Qualität der Ergebnisse. Natürlich könnte man einem solchen Mitarbeiter kündigen (ist aber nicht ganz leicht, wenn er nicht gerade das silberne Tafelbesteck geklaut hat) oder ihn auf eine andere Position versetzen. Doch ist das nicht immer der beste Schachzug. Die folgenden Abschnitte sollen Ihnen Alternativen aufzeigen.

Besprechen Sie, Was zu besprechen ist
Vielleicht haben Sie es zuvor schon einmal versucht, doch sollten Sie es noch einmal versuchen. Setzen Sie mit Ihrem Mitarbeiter eine Aussprache unter vier Augen an. Erklären Sie ihm möglichst taktvoll, dass Sie mit ihm nicht zufrieden sind, nennen Sie ihm einige Beispiele und geben Sie ihm die Möglichkeit, dazu eine Erklärung abzugeben. Es könnte ja sein, dass es Dinge gibt, von denen Sie nichts wissen – vielleicht ein Streit in der Abteilung oder Schwierigkeiten zu Hause.

Entwickeln Sie einen Plan
Wenn Sie sicher sind, dass der leistungsschwache Mitarbeiter seine Position im Unternehmen verstanden hat, Ihre Erwartungen und den Einfluss, den sein Beitrag auf den Erfolg Ihrer Abteilung oder Ihres Teams haben kann, dann sollten Sie nicht einfach passe dich an oder verschwinde spielen, sondern entwickeln Sie mit ihm gemeinsam eine Strategie, mit der er wieder Anschluss finden kann.

Finden Sie einen Mentor
Wenn der Mitarbeiter nicht schon einen Mentor hat und relativ neu in Ihrer Abteilung ist. dann sollten Sie für ihn einen erfahrenen Partner suchen, der sich auskennt, gern den Mentor spielt und dessen Persönlichkeit gut zu der Ihres Sorgenkinds passt.

Tun Sie etwas gegen Langeweile
Sollten Sie vermuten, dass Ihr Mitarbeiter ein Problem mit Eintönigkeit und Langeweile hat. dann sollten Sie versuchen, den Job interessanter zu gestalten, ohne den Arbeitsfluss zu unterbrechen und ohne andere Mitarbeiter zu befremden. Fragen Sie den Mitarbeiter, welche zusätzlichen Aufgaben er gern übernehmen würde. Sind Sie Manager einer größeren Abteilung, dann sollten Sie es sich gut überlegen, ob Sie einen leistungsschwachen Mitarbeiter wirklich belohnen wollen. Wenn Sie dies tun. dann gehen Sie das Risiko ein, diejenigen zu verprellen, die immer gute Leistungen erbringen, dafür jedoch nicht belohnt werden.

Mitarbeiter oder doch Selbstständig auszuwählen – Karriereplanung Strategien

Wenn Sie nicht anders sind als die meisten Menschen, und für andere arbeiten, haben Sie sicherlich schon überlegt (zumindest einmal), wie Ihr Leben aussähe, wären Sie Ihr eigener Chef. Würden Sie mehr Geld verdienen, würde Ihnen die Arbeit mehr Spaß machen, hätten Sie mehr Zeit für die Familie, würden Sie ein interessanteres Leben führen und Ihre Karriereziele schneller erreichen? Gehen wir einmal davon aus, dass die Antwort auf eine oder mehrere Fragen Ja ist, wie schaffen Sie dann den Sprung in die Selbstständigkeit, ohne Ihre finanzielle Sicherheit aufs Spiel zu setzen? Dieser Artikel hilft Ihnen bei der Beantwortung dieser und anderer Fragen zu den Chancen der Selbstständigkeit, entweder als Unternehmer oder als Berater. Ich vermittle Ihnen Einsichten darüber, ob Sie über die richtige geistige Einstellung verfügen, es allein zu machen. Außerdem werden sie besser verstehen, was dazu gehört, als Unternehmer, als unabhängiger freier Mitarbeiter (oft sagt man auch Freelancer) oder als Berater (Consultant) erfolgreich zu sein. Und letztlich biete ich Ihnen bewährte Ratschläge, wie man den Übergang vom Vollzeit- Angestellten zum unabhängigen Arbeiter am besten bewerkstelligt.

Stellen Sie fest, ob Selbstständigkeit das Richtige für Sie ist
Die gute Nachricht für alle, die glauben, dass die Chancen geradezu phantastisch sind. Mehr als je zuvor, verlassen sich Unternehmen auf externe Quellen – auf Freelancer, Berater und Subun-ternehmer – die den operativen Teil erledigen und Verantwortungsbereiche übernehmen, die früher einmal die ausschließliche Domäne von Vollzeitangestellten waren. Vor Jahren waren die Aussichten für Freelancer oder Berater weitaus begrenzter. Heute jedoch bietet wirklich jeder Beruf seine Chancen für Selbstständige – angefangen bei Anwälten, über Interims-Finanzvorstände bis zu Marketingleuten, die sich auf die Entwicklung von Markennamen spezialisiert haben. Und dank der fortgeschrittenen Technologie wie PCs, Fax, E-Mails, Anrufbeantworter und Telekonferenzen ist Selbstständigkeit sowohl eine attraktive als auch realistische Karriere-Option. Bevor Sie sich allerdings zu sehr für die Möglichkeiten der Selbstständigkeit auf den heutigen Märkten begeistern, müssen Sie einigermaßen sicher sein, dass dies für Sie auch der richtige Weg ist. Sich auf eigene Füße zu stellen, ist keineswegs eine Routineangelegenheit. Sie können nicht einfach den Job wechseln, in eine andere Firma eintreten oder sich in einem anderen Teil der Welt niederlassen. Sie treffen eine signifikante und fundamentale Entscheidung, die Ihren Lebensstil verändern wird, und deshalb müssen Sie absolut sicher sein, dass Sie diesen Schritt aus den richtigen Gründen wagen.
Der erste Schritt ist es, diese Option ganz objektiv als eine Möglichkeit zu betrachten. Lassen Sie nicht zu, dass eine vorübergehende Unzufriedenheit mit Ihrem aktuellen Job Ihr Denken einseitig beeinflusst. Es kann gut sein, dass Sie sich in Ihrem Büro hundeelend fühlen, weil Sie gerade für jemanden arbeiten müssen, der Attila den Hunnenkönig vergleichsweise erscheinen lässt wie Mutter Teresa. Doch Selbstständigkeit muss darauf nicht unbedingt die richtige Antwort sein. Zuerst sollten Sie überlegen, ob nicht ein anderer Full-Time-Job bei einem anderen Manager oder einem anderen Arbeitgeber geeigneter für Sie ist. Bevor Sie davon ausgehen, dass es eigentlich Ihre Bestimmung ist, allein zu fliegen, sollten Sie noch einmal in aller Ruhe über Ihre Karriereziele nachdenken, so dass Sie eine strategisch vernünftige Entscheidung treffen können, die Ihrer Karriere auch wirklich förderlich ist.

Untersuchen Sie Ihre Optionen
Um aus erster Hand zu erfahren, was es bedeutet, sein eigener Chef zu sein, sollten Sie mit solchen sprechen, die diesen Weg schon gegangen sind. Benutzen sie Ihr berufliches Netzwerk. um informelle Gespräche mit anderen Unternehmern oder Beratern zu vereinbaren, und fragen Sie diese nach den alltäglichen Nickeligkeiten. Versuchen Sie, mit jemandem zu sprechen, der in etwa die gleiche Arbeit macht und ein Unternehmen in der Größe hat. wie Sie es sich vorstellen könnten. Wenn Sie sich beispielsweise in Ihrer Region als Unternehmensberater für gemeinnützige Organisationen niederlassen wollen, dann sollten sie einmal mit einem Unternehmensberater mit einem vergleichbaren Einzugsbereich sprechen. Recherchieren Sie alles, was zur Selbstständigkeit gehört. Gehen Sie ins Internet und bemühen die diversen Suchmaschinen mit den entsprechenden Suchwörtern. Suchen Sie nach Business-Portalen. Lesen Sie Fachzeitschriften, in denen es um juristische, finanzielle und Personalfragen geht, die freie Mitarbeiter in irgendeiner Weise tangieren. Wie liefern Sie die steuerrelevanten Daten beim Finanzamt ab? Welche Gebühren und Kosten sind nach dem Steuerrecht Betriebsausgaben? Welche Bestätigungen und Beglaubigungen benötigen Sie? Können sie sich ohne bestimmte Zulassungsprüfungen in allen Bereichen selbstständig ma-chen? Werden Sie Schwierigkeiten bekommen, sich gegen Krankheit versichern zu lassen? Wie richten Sie die Sozialleistungen für Ihre künftigen Mitarbeiter und Angestellten ein? Wie ist es damit, wenn Sie allein arbeiten oder nur einen Assistenten oder eine Sekretärin beschäftigen? Finden Sie möglichst viel selbst heraus und legen Sie Ihre Erkenntnisse als Hardcopy in Aktenordnern ab. So werden Sie auf Ihrem Weg in die Selbstständigkeit weniger Überraschungen erleben.

Demaskieren Sie den Mythos Selbstständigkeit
Unabhängig zu arbeiten hat zweifelsfrei Vorteile, die man als Angestellter nicht hat, doch wäre es falsch, den Lebensstil des Selbstständigen ungerechtfertigt zu romantisieren. Die vier folgenden Abschnitte demaskieren die in der Öffentlichkeit sehr häufig gepflegten Vorurteile über Selbstständigkeit – und sie erfahren die ganze Wahrheit.

Man Orient mehr Geld Wenn man in die eigene Tasche arbeitet
Kann sein, kann aber auch nicht sein. Ja, normalerweise haben Sie eine bessere Kontrolle über Ihre finanziellen Angelegenheiten, wenn Sie Ihr eigener Boss sind. Sie können Ihre Preise festlegen (abhängig davon, was der Markt zulässt) und. wenn wir davon ausgehen, dass es ausreichend Arbeit gibt. Sie so lange arbeiten können, wie Sie wollen (und in jeder Stunde Geld verdienen). Andererseits haben Sie nicht die gleichen Gewinnspannen, wenn Sie als Subunternehmer für ein etabliertes Unternehmen arbeiten. (Obwohl, wenn Sie als Unternehmensberater für eine Personalberatung arbeiten, dann haben Sie Zugang zu zahlreichen Sozialleistungen und Vergünstigungen, ebenso wie ein Festangestellter.) Allerdings sind Sie für Ihre Krankenversicherung selbst verantwortlich und müssen sich selbst um Ihre finanzielle Altersversorgung kümmern. Außerdem tragen Sie die Reisekosten selbst, bezahlen die Telefonrechnung selbst und vieles mehr.

Sie brauchen sich nicht um die Büro-Diplomatie zu kümmern
Stimmt, wenn Sie als unabhängiger Freelancer arbeiten, können Sie sich die Aufträge aussuchen, und damit die Scherereien vermeiden, denen sie als Fester ausgesetzt sein können. Doch vergessen Sie nicht, dass es im Geschäftsleben ausschließlich über Beziehungen läuft, wenn es läuft. Wenn Sie nicht empfindsam (oder besser unempfindsam) genug sind, um sich auf diese Praktiken einzustellen, dann gehen Sie das Risiko ein, politische Fehler zu machen, die verhindern, dass man Sie jemals wieder für einen Job in Betracht zieht. Und außerdem erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass Sie unnötige Probleme schaffen, wenn Sie tatsächlich für ein Unternehmen arbeiten (Konkurrenzunternehmen können Sie sich ohnehin schon aus dem Kopf schlagen). In vielerlei Hinsicht müssen Sie als Freelancer wahrscheinlich wesentlich diplomatischer sein als es ein fest angestellter sein muss.

Sie sind nur sich selbst verantwortlich
Wenn Sie in die eigene Tasche arbeiten, können Sie wahrscheinlich den größten Teil der Ar-beitsbedingungen so einrichten, wie es Ihnen gefällt. Wenn Sie jedoch erfolgreich sein wollen, dann müssen sie Ihre Arbeitsbedingungen den Wünschen Ihrer Kunden und Klienten anpassen. Deren Prioritäten und Übergabetermine werden zu Ihren Prioritäten und Übergabe Terminen.

Sie haben mehr Zeit für sich selbst
Selbstständigkeit verschafft Ihnen tatsächlich wesentlich mehr Kontrolle über Ihre Zeit, doch bedeutet das keineswegs, dass man dann weniger Stunden arbeitet, als in einem regulären Job. Und wenn Sie nicht in Ihrem Büro arbeiten, dann können Sie Ihr Privatleben oft sehr schwer von Ihrem Geschäftsleben unterscheiden. Sie können zwar mehr Zeit für sich selbst haben, aber Sie müssen sehr diszipliniert sein, wenn sie sicherstellen wollen, dass dem auch wirklich so ist.

Testen Sie Ihren SQ (Selbstständigkeit-Quotient)
Erfolg wird durch sehr viele Faktoren bestimmt. Das trifft insbesondere auf Selbstständige zu. Gleich nach dem Talent ist Ihre geistige Einstellung die wichtigste Zutat. Sie werden natürlich nie sicher wissen – bis Sie für längere Zeit tatsächlich selbstständig waren – ob Ihr Temperament den Herausforderungen der Selbstständigkeit wirklich gewachsen ist. Doch wenn Sie sich selbst einigermaßen gut kennen, dann werden Sie ziemlich genau wissen, ob selbstständige Arbeit für Sie eine echte Option darstellt. Die folgende Liste mit den Fragen können helfen, sich selbst besser kennen zu lernen.

In jeder Frage sind ein öderer mehrere Attribute enthalten, die man bei erfolgreichen Selbstständigen in der Regel findet. Bei diesem Test geht es keinesfalls um Ihre technischen Fertigkeiten und auch nicht um Ihre Sachkenntnis. Es ist lediglich eine Möglichkeit, Ihnen behilflich zu sein, Ihnen eine Vorstellung zu vermitteln, ob Selbstständigkeit wirklich etwas für Sie ist. Lesen Sie jede Aussage und bewerten Sie das Statement auf einer Skala von eins bis fünf, je nachdem, wie sehr Sie der Aussage zustimmen können, wobei Sie absolute Zustimmung mit fünf bewerten. Haben sie den Test beendet, dann sollten Sie zu jemandem gehen, der Sie sehr gut kennt (vielleicht ein Familienmitglied oder ein guter Freund), und ihn bitten, Sie nach den gleichen Kriterien einzuschätzen.
< Ich bin von Natur aus sehr unabhängig, und ich arbeite gern ohne viel Kontakt zu Kollegen.
< Ich finde es einfach und es macht mir Spaß, mich neuen Arbeitsbedingungen, neuen Menschen und neuen Situationen anzupassen.
< Ich kann wichtige strategische Entscheidungen, die die Zukunft meines Geschäfts betreffen, ohne allzu viele Selbstzweifel treffen.
< Ich komme mit Stress gut zurecht und kann schnell Prioritäten setzen.
< Ich habe sehr viel Energie und bin bereit, fast all meine Zeit und Kraft für mein Geschäft einzusetzen.
< Ich liebe mein Fachgebiet und habe viel Begeisterung für das Geschäft, das ich aufbauen will.
< Ich kann Zeiten finanzieller Unsicherheit und Zeiten mit viel Druck gut aushalten.
< Ich kann gut Probleme lösen und die Herausforderung neue Lösungen für alte Probleme zu entwickeln an denen andere scheitern würden, bereitet mir Freude, Menschen, die mich kennen, halten mich für ausdauernd. Ich gebe nicht schnell auf, und Zurückweisung kann mich nicht entmutigen.
< Ich habe keine Furcht davor, mich selbst aggressiv zu vermarkten, oder ein Produkt oder eine Dienstleistung.

Für jeden Euro biete ich entsprechenden Arbeitswert, und ich habe keinerlei Hemmungen, von meinen Klienten und Kunden auch einen gerechten Preis zu fordern. Nun zur Auflösung: Wenn sie insgesamt auf 40 Punkte kamen (oder noch mehr) und Ihre Antworten ehrlich waren, sind Sie wahrscheinlich recht gut zur Selbstständigkeit geeignet. Liegen Sie bei 20 und weniger Punkten, dann ist anzunehmen, dass Sie zum Unternehmer, Freelancer oder Berater kaum geeignet sind. Vielleicht könnten Sie es aber schaffen, als Berater in einer Personalberatung zu arbeiten (mir ist das schließlich auch gelungen).

Wie gehen wir am besten mit dem Management um – Karriereplanung für Mitarbeiter

Wenn Sie nach Ratschlägen suchen, wie man effektiver führen oder managen kann, dann gibt es viele Möglichkeiten, angefangen mit Downloads guter Artikel aus dem Internet bis hin zu Seminaren für das Top-Management, mit einer Teilnahmegebühr im Gegenwert eines prächtigen Mittelklassewagens. Tatsächlich jedoch lassen sich die Geheimnisse erfolgreichen Managements (Geheimnisse klingen immer gut, und kostet auch immer ein wenig mehr) auf einige Kernprinzipien reduzieren.

Anpassen
Jeder Manager hat seinen eigenen Managementstil. Das ist auch gut, so lange man sich auf die individuellen Bedürfnisse und Persönlichkeiten der Mitarbeiter einstellen kann und deren Leistung maximiert. Einige Angestellte würden richtig aufblühen. entließe man sie in eine relative Autonomie. Andere wiederum brauchen die enge Führung. Einige sagen offen ihre Meinung, andere fressen alles in sich hinein. Um als Manager Erfolg zu haben, muss man in der Lage sein kleine Anpassungen vorzunehmen, die den Unterschied ausmachen zwischen Mitarbeitern, die gerade nur zur Arbeit kommen, und solchen, die sich wirklich reinhängen.

Werte aufbauen
Dieses Prinzip ist einer der Eckpfeiler allen Managements. Werte aufzubauen bedeutet, in jedes Ziel eine strategische Botschaft zu integrieren – ganz gleich, ob Sie einen Arbeitsplan für Ihr Team erstellen oder Sie sich einen leistungsschwachen Mitarbeiter ernsthaft zur Brust nehmen. Ihre Aufgabe ist es zu vermitteln, dass die Mitarbeiter sowohl ihre persönliche Karriere als auch den Erfolg des Unternehmens zu einem Erfolg machen. Sie müssen verdeutlichen, welchen positiven Einfluss ihr Handeln auf die Ziele des Unternehmens hat. Zugegeben, das ist eine recht vage Botschaft, und es ist auch nicht einfach, jederzeit diese Verbindung herzustellen. Der Trick ist, diese Botschaft in allem zu vermitteln, was Sie tun, so oft wie nur möglich.

Kommunikation
Die Kommunikation mit Ihren Mitarbeitern muss weit über das reine Vermitteln von Arbeits-anweisungen hinausgehen. Sie brauchen einen offenen und ehrlichen Informationsfluss zwischen Ihnen und Ihren Mitarbeitern, der keinesfalls nur in eine Richtung fließen darf. Das bedeutet, dass Sie sowohl gut zuhören als auch Ideen und weitreichende Visionen artikulieren können müssen. Ihr Ziel muss es sein, die Meinung Ihrer Mitarbeiter zu hören und darauf zu reagieren.

Delegieren
Wenn Sie nicht delegieren – das heißt, Ihre Verantwortung an andere weitergeben – dann ist das, was Sie tun, kein Management. Delegieren ist wirklich das Kernstück des Managements. Allerdings müssen Sie wissen, wie man delegiert, also die richtigen Mitarbeiter mit bestimmten Aufgaben zu betrauen. Grundlage dafür sind die strategischen Bedürfnisse Ihrer Abteilung und die Fertigkeiten und Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter. Sie müssen sich allerdings bewusst sein, dass das Delegieren nicht beendet ist, sobald Sie einen Arbeitsauftrag erteilt haben. Sie müssen sich sicher sein, dass der Mitarbeiter, den Sie mit der Aufgabe betraut haben, die Autorität, das Wissen und die Fähigkeit hat, die Aufgabe lösen zu können.

Motivation
Motivation heißt, dass Sie Ihre Mitarbeiter in einer Weise behandeln, die bei diesen Begeisterung für die Arbeit hervorruft. Das kann den Unterschied zwischen einer mittelmäßigen und einer guten Leistung, zwischen einer guten und einer vorbildlichen Leistung ausmachen. Entgegen einer weit verbreiteten Meinung brauchen Sie kein fanatischer Prediger und auch kein Psychologe zu sein, um Menschen zu motivieren. Sie müssen sich einfach nur die Zeit nehmen um herauszufinden, was Ihren Mitarbeitern wichtig ist und ihnen bestmöglich zu helfen, damit sie diese Ziele erreichen.

Networking durch Berufsverbände – Karriereplanung für Mitarbeiter

Es könnte sein, dass Sie unter hohem Druck stehen einen Bereich zu nennen, in dem Sie produktiver Ihre Geschäftskontakte ausweiten können, als durch den Beitritt in einen Berufsverband – und das aus offensichtlichen Gründen. Fast jeder, der einem Berufsverband beitritt, tut es aus dem gleichen Grund: Networking. Und deshalb brauchen Sie sich keine Zurückhaltung aufzuerlegen, sich bei Veranstaltungen der Berufsverbände vorzustellen. Jeder hat die gleiche Tagesordnung. Die wichtigste Entscheidung, die Sie treffen müssen, ist, ob Sie Ihre Zeit optimal nutzen, wenn man alles in Betracht zieht. Die Entscheidung ist nicht immer so offensichtlich, wie Sie glauben mögen, besonders dann nicht, wenn Ihr Zeitplan bereits vollgepfropft ist mit beruflichen und persönlichen Terminen. Hier ein Blick auf die beiden unterschiedlichen Organisationen, für die Sie arbeiten können – und was Sie von Ihrem Beitritt erwarten können.
✓ Berufsspezifische Organisationen: Jede Gruppe, die in erster Linie aus Menschen besteht, die einen bestimmten Beruf ausüben. Viele dieser Organisationen haben einen nationalen oder internationalen Anstrich, haben allerdings auch stattliche regionale und lokale Arbeitsgruppen, die sich regelmäßig treffen (in der Regel monatlich), sie verschicken Newsletters und laden oft Gastredner zu ihren Treffen ein. Einige Berufsverbände sind so organisiert, dass man sich nur informell trifft. Der wichtigste Vorteil, einer solchen Organisation beizutreten ist das Gefühl der Kameraderie und die Pflege des Gemeinschaftsgefühls, das aus gemeinsamen Ideen, Erfahrungen und Problemen besteht, weil die Leute die gleichen alltäglichen Sorgen am Arbeitsplatz haben wie Sie. Diese Gruppen stellen eine großartige Möglichkeit dar, um auf ihrem Fachgebiet auf dem Laufenden zu bleiben und von jemandem, den Sie kennen, herauszufinden, wie es ist, für ein bestimmtes Unternehmen zu arbeiten.
✓ Branchenspezifische Organisationen: Branchenspezifische Organisationen bringen Menschen zusammen, die zwar im gleichen Feld arbeiten, jedoch darin unterschiedlichen Beschäftigungen nachgehen und deshalb auch über unterschiedliche Kapazitäten verfügen – angefangen von Finanzierungen über Verkäufe bis hin zur Informationstechnologie. Fast jede Branche wird durch eine solche Gruppe vertreten, und wie bei den Berufsverbänden, gibt es auch bei den branchenspezifischen Organisationen in der Regel nationale und internationale Sektionen, mit regionalen und lokalen Ausprägungen. Es ist auch typisch, dass diese Organisationen jährliche Veranstaltungen ausrichten, nationale Konferenzen, Messen und Ausstellungen. Wie viel Wert Sie dem Beitritt einer Branchen Organisation beimessen, hängt weitestgehend davon ab, ob Ihre langfristigen Ziele auf diese bestimmte Branche fixiert sind, und wie wichtig es für sie ist, Verbindungen mit anderen aus Ihrem Bereich zu knüpfen. Wenn sie in diesen Organisationen wirklich aktiv werden wollen, dann erhöht das Ihre Prominenz – und kann Ihre Attraktivität als Kandidat für eine bestimmte Position verbessern.
✓ Allgemeine Wirtschaftsverbände: Nahezu jede Gemeinde hat mindestens einen Wirtschaftsverband – normalerweise mehrere -, die aus Geschäftsleuten bestehen und aus Berufstätigen aus vielen verschiedenen Bereichen. Typischerweise – aber nicht notwendigerweise – sind diese Organisationen für Berufstätige in bestimmten Bereichen besser geeignet – beispielsweise Versicherungen – in denen potenzielle Kunden aus den verschieden artigsten Berufen vereinigt sind. ✓ Abhängig von der Gemeinde und der Zusammenstellung der Mitgliederliste, können diese Organisationen eine fruchtbare Quelle sein, wenn Sie als Jobsuchender Kontakte suchen.
✓ Interessenverbände: Interessenverbände bringen Menschen aus einer Region zu einander, die im beruflichen Bereich ein gemeinsames Interesse verfolgen. Es könnte sich dabei um die Innenstadtsanierung handeln oder um eine Bildungsinitiative, die von Geschäftsleuten finanziert wird. Eine sehr attraktive Eigenart dieser Gruppen ist. dass zu den Mitgliedern meist die führenden Geschäftsleute einer Gemeinde zählen.
✓ Im Lichte der vielfältigen Möglichkeiten (und davon ausgehend, dass Sie einem Tagesplan unterliegen, der Ihnen Zeit lässt, an jedem Tag der Woche eine andere Veranstaltung zu besuchen), sollten Sie wählerisch werden, wenn Sie sich entscheiden. welcher Organisation Sie beitreten wollen. Hier einige Vorschläge, die Ihnen die Entscheidung erleichtern sollen:
✓ Bevor Sie einer Gruppe beitreten, sollten Sie sich genau nach der Mission der Gruppe erkundigen, nach den Aktivitäten, und wenn möglich, nach der Mitgliederliste. Nehmen Sie an einer Versammlung teil, um zu sehen, ob eine Mitgliedschaft für Sie überhaupt einen Sinn macht.
✓ Bevor Sie beitreten, sollten Sie eine klare Vorstellung davon haben, wie viel Zeit Sie aufbringen müssen. Einige Organisationen – beispielsweise die Rotarier – sagen Ihnen schon im Voraus, dass sie nur an Mitgliedern interessiert sind, die bereit sind, regelmäßig an den Versammlungen teilzunehmen und sich unter Umständen in wichtigen Funktionen zu engagieren.
✓ Stellen Sie Recherchen an und benutzen Sie dazu Ihr Netzwerk, um beispielsweise Orga-nisationen herauszufinden, in denen die erfolgreichsten Menschen aus Ihrem Fachgebiet Mitglieder sind.
✓ Wenn Sie sich entscheiden, welcher Organisation Sie sich anschließen möchten, malen Sie sich doch einmal aus, was Sie tun müssten, würden Sie ein aktives Mitglied der Organisation und überlegen Sie, ob das für Ihre Karriere eine Hilfe sein könnte.

Wenn Sie einer Organisation beitreten und die Möglichkeit haben, in einer Projektgruppe oder einem Komitee mitzuarbeiten, dann sollten Sie mit Ihrer Fach Kenntnis nicht hinter dem Berg halten, engagieren Sie sich aber auch in Aktionen, die außerhalb Ihres Jobs liegen. Sie wollen neue Fertigkeiten entwickeln und Herausforderungen bestehen, die Ihnen beruflich weiterhelfen. Wenn beispielsweise öffentliche Reden zu halten, nicht unbedingt zu Ihren Stärken zählt, dann sollten Sie freiwillig an einem Projekt teilnehmen, bei dem es dazu gehört, öffentlich zu reden. Wenn Sie mehr über Marketing oder Sonderveranstaltungen lernen wollen, dann melden Sie sich doch für das Veranstaltungskommitee. Sollten Sie zu dieser Kategorie zählen, könnten die folgenden Vorschläge helfen, die Scheu zu überwinden:
✓ Beginnen Sie dort, wo Sie sich gut fühlen. Beginnen Sie bei Ihren Verwandten und engen Freunden – Menschen bei denen Sie sich wohl fühlen. Bitten Sie diese, für Sie Vorstellungen zu arrangieren.
✓ Telefonieren Sie, wenn Ihr Energie-Tank randvoll ist. Wenn Sie beim Networking Ihr Telefon einsetzen, dann sollten Sie den größten Teil der Telefonate zu der Tageszeit erledigen, wenn sie sich kraftvoll und gut gelaunt fühlen.
✓ Wenn Sie anrufen, sollten Sie wissen, was Sie sagen wollen. Bereiten Sie jeden Anruf vor. Nach einer kurzen Einleitung (maximal 15 Sekunden, in denen Sie sich vorstellen) haben Sie eine Liste von Schlüsselworten bereit. Schämen Sie sich nicht, um Hilfe zu bitten. Und: Fragen Sie rechtzeitig, ob dem .Angerufenen dieser Zeitpunkt auch angenehm ist.
✓ Nehmen Sie sich Zeit, um sich zu erholen. Richten Sie Ihren Zeitplan so ein, dass Sie in Ruhe Ihre Gedanken sammeln können und sich auf ein großes Ereignis gründlich vorbereiten können.
✓ Holen Sie sich Hilfe von Ihren Freunden. Wenn Networking wirklich nicht Ihre starke Seite ist, und allein die Vorstellung, auf einen völlig fremden Menschen zuzugehen Sie in Schrecken versetzt, dann sollten Sie einen Freund bitten (jemanden, der von Natur aus nicht so menschenscheu ist wie Sie), Sie zu begleiten und den Veranstaltungsraum gemeinsam zu bearbeiten.

Weitere wichtige Etikette im Büro – Diplomatie am Arbeitsplatz

Viele Verhaltensrichtlinien, die Teil der ungeschriebenen Arbeitsplatzbeschreibung sind, sind nicht mehr, aber auch nicht weniger als normaler Menschenverstand und ein wenig Höflichkeit. Leider werden diese Richtlinien umso mehr vernachlässigt, je stressiger es am Arbeitsplatz wird. Gleich lesen Sie eine Liste von Verhaltensregeln im Büro. Wahrscheinlich berücksichtigen Sie ohnehin schon viele der genannten Ratschläge. Für den Fall, dass Sie tatsächlich noch bestimmte Bereiche finden, die Sie bisher noch nicht berücksichtigt haben, sollten Sie diese Themenbereiche einkreisen und daran arbeiten, Ihr Verhalten zu verbessern.
✓ Behandeln Sie jeden – vom Big Boss bis zum Laufjungen im Mailservice – mit Respekt und Würde. Beteiligen Sie sich nie an einer Sache, die andere verunsichert oder sie in eine ungemütliche Situation bringt.
✓ Gehen Sie nie davon aus, dass jemand, von dem Sie Informationen oder einen Gefallen erbitten weniger zu tun hat oder weniger unter Druck steht als Sie. Denken Sie daran, dass fast jeder im Betrieb mehr zu tun hat, als er schaffen kann.
✓ Wenn Kollegen zu Ihnen kommen, um etwas zu erfragen, schenken Sie ihnen Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit. Und wenn Sie mit jemandem telefonieren, arbeiten Sie nicht am Computer weiter. (Das ist nicht besonders höflich, und außerdem kann man das Klicken am anderen Ende der Leitung hören.)
✓ Kommen Sie immer pünktlich zu Konferenzen. Sind Sie tatsächlich einmal zu spät dran, dann entschuldigen Sie sich, aber lassen Sie die Ausrede weg, Ihre Katze sei Ihnen davongelaufen. Erstens ist es irrelevant und zweitens interessiert sich ohnehin niemand für Ihre Katze.
✓ Feiern Sie mit anderen. Auch wenn Sie viel zu tun haben, sollten Sie bei allen informellen Treffen dabei sein (wenn auch nur kurz). Gelegenheiten könnten eine kleine Geburtstagsfeier oder die Feier eines Betriebszugehörigkeits-Jubiläums in der Mittagspause sein.
✓ Kennen Sie sich besser mit Computern aus als die Kollegen, mit denen Sie Zusammenarbeiten, dann sollten Sie nicht den Cyber-Snob herauskehren, sondern den anderen helfen, ohne ihnen das Gefühl zu geben, sie seien dumm.

✓ Respektieren Sie die Privatsphäre der Kollegen. Wenn Sie beispielsweise im Zimmer eines Kollegen sind, und er ein Privatgespräch entgegennimmt, sollten Sie sich mit einer kleinen Entschuldigung verziehen, bevor Sie gebeten werden zu gehen.
✓ Machen Sie gerade eine Pause und kennen einen neuen Witz, dann sollten Sie nicht Ihre Kollegen unterbrechen, während sie gerade über ein wichtiges Projekt sprechen.
✓ Wenn irgend möglich beantworten Sie Telefonanrufe und E-Mails innerhalb von 24 Stunden. Verletzen Sie diesen Grundsatz, sollten Sie eine Entschuldigung anbieten können (aber bitte keine faule Ausrede).
✓ Sprechen Sie auf einen Anrufbeantworter, so hinterlassen Sie Ihren Namen, Ihre Telefonnummer, die Zeit und den Grund des Anrufs.
✓ Halten Sie die Ansage auf Ihrem Anrufbeantworter kurz und deutlich.
✓ Sprechen Sie mit Ihrem Handy nicht an öffentlichen Orten, beispielsweise nicht im Pausenraum.
✓ Kommt ein Fax bei Ihnen an, das nicht an Sie adressiert ist, sollten Sie es nicht lesen. Umgekehrt seien Sie sich dessen bewusst, dass aus Ihrem Fax ein Irrläufer werden kann und andere den Inhalt lesen könnten, auch wenn das Fax nicht an sie adressiert ist.
✓ Versuchen Sie. Telefaxsendungen auf drei bis vier Seiten zu beschränken (ansonsten blok- kieren Sie das Gerät des Empfängers). Umfasst die Sendung mehr als vier Seiten, rufen Sie zuvor hei Empfänger an und kündigen das Fax an.
✓ Seien Sie mit Humor besonders vorsichtig. Besonders kritisch werden Witze gegen Minderheiten gesehen. Man könnte Sie leicht missverstehen.
✓ Nehmen Sie am Computer eines anderen keine Änderungen vor – selbst wenn Sie nur helfen wollen.

✓ Kleiden Sie sich entsprechend der Kleiderordnung Ihrer Firma. Selbst an den Dress- down-Tagen, meist an Freitagen, an denen man salopp gekleidet im Büro erscheinen kann, sollten Sie nichts tragen, was unprofessionell wirkt. Auch mit Parfüm oder Rasierwasser sollten Sie äußerst sparsam umgehen. Einige Menschen reagieren allergisch oder sehr empfindlich auf Düfte.
✓ Wenn Sie sich mit jemandem unterhalten, dann meiden Sie Themen, die Widerstände oder Missverständnisse hervorrufen könnten (Rassenthemen, Sex, Politik, Religion). Besser ist es, Smalltalk auf Sport. Kino, Restaurants, Kinder oder die Entwertung des US- Dollar (Halt! Das sollte ein Witz sein) zu beschränken.
✓ Nennen Sie Kolleginnen und Kollegen immer mit Namen (nicht etwa Du da! , Hey oder ähnliches).
✓ Wenn Sie etwas Persönliches zu erledigen haben (beispielsweise ein Telefonat), dann verlegen Sie es in die Mittagspause.
✓ Lassen Sie Ihre privaten Probleme zuhause. Schlechte Stimmung kann ansteckend sein.
✓ Kommen Sie nicht mit einem Schnupfen oder mit einer Krankheit zur Arbeit, die auch auf andere übergreifen könnte. Wenn Sie unbedingt ins Büro kommen müssen, warnen Sie Ihre Besucher, sie sollten wegen Ihrer Erkältung oder Grippe möglichst .Abstand halten.
✓ Beschweren Sie sich nicht über Kleinigkeiten. Wenn in der Firma nicht mehr Ihre Lieblingskugelschreiber auf Lager sind oder die Weihnachtsfeier nicht in fußläufiger Entfernung zu Ihrer Wohnung stattfindet sollten Sie Ihre Enttäuschung für sich- behalten. Es läuft eben nicht immer so, wie Sie es gern hätten.

✓ Seien Sie ein guter Nachbar. Wenn Sie Ihr Mittagessen an Ihrem Schreibtisch einnehmen, sollten Sie stark gewürzte Speisen vermeiden. Und wenn Sie sich etwas ausleihen, beispielsweise das Telefonbuch, dann bringen Sie es zurück, sobald Sie es nicht mehr benötigen.
✓ Für den Fall, dass Sie nicht genau wissen, wie Sie sich verhalten sollten, stellen Sie sich die Frage: Würde es Spaß machen hier zu arbeiten, wenn sich jeder so verhalten würde?

Das Beste aus verfahrenen Situationen machen – Diplomatie am Arbeitsplatz
Ganz gleich wie gut Sie mit Personal zurechtkommen, Sie könnten sich ganz plötzlich in einer Situation wiederfinden, in der es kein eindeutiges Richtig oder Falsch gibt. In den folgenden Abschnitten führe ich Sie in drei solcher Situationen und gebe Ihnen Hilfen, wie Sie reagieren könnten. Bedenken Sie jedoch, dass Sie jede Situation auf besondere Weise bestehen – und dabei alle möglichen Faktoren berücksichtigen müssen. (Weitere Situationen halte ich für Sie in Artikel 20 bereit.)

Gebieten Sie Geschwätz Einhalt:
Wenn ein Kollege Gerüchte in die Welt setzt
Die Situation: Ein Mitarbeiter in einer anderen Abteilung gibt sich sehr professionell, wenn leitende Angestellte in der Nähe sind. Ansonsten aber klatscht er über Kollegen und setzt Gerüchte in Umlauf. Tatsächlich kann er das so gut, dass einige Leute seinen Lügen schon Glauben schenken und damit könnte das Ansehen eines Mitarbeiters beschädigt werden. Wie man reagieren sollte: Ihr Instinkt sagt Ihnen, den Kerl sollte man ganz einfach ignorieren. und man will hoffen, dass alle anderen ebenso denken. Doch wenn dieses Verhalten sich fortsetzt, könnte die Moral der Mitarbeiter und deren Motivation Schaden nehmen, wenn es nicht sogar schon geschehen ist. Sie müssen diese Angelegenheit Ihrem Chef zur Kenntnis bringen, und es muss auf objektive und professionelle Art und Weise geschehen. Teilen Sie Ihrem Vorgesetzten die Fakten mit, so wie sie sich ereignet haben, doch lassen Sie sich nicht dazu hinreißen die fragliche Person zu verurteilen. Sie geben lediglich Informationen weiter, eine disziplinarische Maßnahme schlagen Sie aber nicht vor. Wenn Ihr Vorgesetzter auf das Problem nicht näher eingeht, drängen Sie ihn nicht zu einer Lösung und gehen Sie nicht zum Boss Ihres Vorgesetzten. Dokumentieren Sie nun das Verhalten der tratschenden Kollegen, für den Fall, dass Ihr Vorgesetzter die Sache später aufgreift. Dann könnten sich Ihre Notizen als sehr wertvoll erweisen.

Der Lieblingsschüler: Wenn Sie glauben, dass Kollegen Von Ihrem Chef bevorzugt Werden
Die Situation: Kurz nachdem Ihr Antrag, zwei Tage in der Woche von zuhause aus zu arbeiten, von Ihrem Vorgesetzten abgelehnt wurde, wird einem ähnlichen Antrag eines Kollegen zugestimmt.
Wie man reagieren sollte: Auch wenn Sie guten Grund zur Annahme haben, dass Sie benachteiligt wurden, sollten Sie sich mit einem Urteil zurückhalten, bis Sie die Situation als Ganzes kennen. Spezielle Umstände im Fall Ihres Kollegen – vielleicht eine Krise zuhause – könnte erklären, was Sie als Ungerechtigkeit empfinden. Es ist in Ordnung, wenn Sie Ihren Vorgesetzten darum bitten, Ihnen seine Entscheidung zu erklären, so lange Sie es in ruhigem und sachlichem Ton tun und die Vereinbarung, die mit Ihrem Kollegen getroffen wurde, nicht aufs Spiel setzen. Sind Sie, nachdem Sie die Begründung kennen, immer noch der Meinung, Sie würden unfair behandelt, dann bitten Sie um Richtlinien, denen Sie folgen müssen, damit Ihrem Antrag künftig stattgegeben wird.

Versteckte Kamera: Wenn die Wahrheit schmerzt
Die Situation: Der Chef Ihres Vorgesetzten nimmt Sie eines Tages zur Seite und stellt Ihnen Fragen, die, wenn sie wahrheitsgemäß beantwortet würden, Ihren Vorgesetzten in ein schlechtes Licht rücken. Wie man reagieren sollte: Der Konflikt ist hier eindeutig. Wenn sie nicht die Wahrheit sagen, dann sind Sie nicht ehrlich. Andererseits alles zu sagen, was Sie zu sagen versucht sind, würde von vielen als Illoyalität angesehen werden. Natürlich hängt sehr viel vom fraglichen Verhalten Ihres Vorgesetzten ab. Wenn Sie sicher sind, dass Ihr Vorgesetzter sich unethisch verhalten hat oder in einer Weise, die dem Unternehmen abträglich ist oder Sie ganz direkt gefragt werden, dann müssen Sie die Wahrheit sagen. Sie sollten aber demjenigen, der Sie befragt, durchaus vermitteln, dass Sie sich nicht wohl fühlen, wenn Sie über Ihren Vorgesetzten sprechen. Außerdem sollten Sie nie etwas sagen, was Sie nicht beweisen können. Wenn die Fragen so gestellt sind, dass Sie über die Kompetenz oder das Urteilsvermögen Ihres Vorgesetzten Auskunft geben sollen, dann ist besondere Sorgfalt geboten. Bewundern und respektieren Sie Ihren Vorgesetzten, dann sollten Sie dies auch zum Ausdruck bringen. Sind Sie sich in dieser Hinsicht nicht ganz sicher, dann sollten Ihre Antworten nur sehr knapp ausfallen. Denken Sie daran, dass nichts – überhaupt nichts! – die Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Vorgesetzten mehr vergiften kann, als das ihm von Dritten zugetragen wird. Sie hätten negativ über ihn gesprochen.

Entwickeln Sie die Geisteshaltung einer Spitzenkraft – Karriereplan für Mitarbeiter

Bücher und Veröffentlichungen über Wirtschaft sind eine fruchtbare Quelle für Ratschläge, wie man die Verhaltensweisen von Spitzenkönnern nachahmen kann. Doch die Fähigkeit, diese Informationen effektiv in Ihrem Leben umzusetzen, hängt von zwei Dingern ab: von Ihren Werten und von Ihrer Geisteshaltung. Sich zu verbessern beginnt damit, dass man sich kennt – dass Sie genau wissen, was Sie wollen, und warum Sie es wollen. Haben Sie das im Kopf, dann sollten Sie die vier Grundregeln in den nächsten Abschnitten überdenken, bevor Sie versuchen, irgendwelche Techniken des Zeitmanagements in ihrem Alltag anzuwenden.

Klären Sie Ihre Prioritäten
Für manche Menschen ist die Verbesserung ihrer Produktivität lediglich eine technische Her-ausforderung. Es dreht sich alles um die Zielfindung, täglich einen Zeitplan aufzustellen, die Hemdsärmel hochzukrempeln und die im Zeitplan enthaltene Liste der Aktivitäten abzuarbeiten.
Zweifellos muss man zu dieser Denkweise etwas sagen. Und Sie werden berechtigterweise am Ende des Tages ein Gefühl erleben, wenn Sie alles geschafft haben. Am Ende des Arbeitstages schauen Sie auf Ihre Aufgabenliste und sehen zufrieden, dass Sie alles abhaken können, was Sie sich zu tun vorgenommen haben. Die meisten Zeitmanagement-Gurus werden Ihnen aber sagen, dass Ziele und tägliche Aufgaben listen (so wie auch andere Zeitmanagement-Systeme) lediglich Instrumente sind, die Ihnen helfen sollen, Ihre täglichen Aufgaben auch wirklich zu erledigen. Nicht mehr und nicht weniger. Die Tatsache, dass Sie all Ihre Aufgaben abgearbeitet haben, heißt nicht unbedingt, dass Sie an diesem Arbeitstag auch wirklich effektiv gearbeitet haben. Und es bedeutet auch nicht, dass Sie irgendetwas erreicht haben, das für Sie langfristige Befriedigung bedeutet oder dass es Sie Ihren strategischen Karrierezielen näher bringt. Diese Beobachtung schließt ein, dass Sie unbedingt Prioritäten setzen müssen – und ebenso wichtig, die Prioritäten so zu setzen, dass Sie Ihren langfristigen Lebenszielen förderlich sind. Jedes Zeitmanagement-System hat seine eigenen Empfehlungen, wie man mit Prioritäten umgehen soll. Am häufigsten finden Sie die Methode, dass Sie jeder Aufgabe auf Ihrer Liste einem numerischen Wert zuordnen (1, 2 oder 3) die die relative Bedeutung der Aufgabe widerspiegelt. Hat eine Aufgabenliste beispielsweise 12 Aufgaben, dann könnten beispielsweise drei Aufgaben dabei sein, die mit 1 bewertet sind (höchste Priorität), vier Aufgaben mit 2 (normale Priorität) und fünf Aufgaben mit 3 (geringe Priorität).

Doch der Wert, den Sie letztlich mit diesem Ansatz erzielen, kann sehr begrenzt sein. Das entscheidende Thema bei der Priorisierung ist es, nicht so sehr zwischen den Aufgaben auf der Grundlage ihrer Bedeutung zu differenzieren. Es sind die Kriterien, die bestimmte Aufgaben mit hoher Priorität versehen. Mit anderen Worten: Was wichtig ist. sind die Werte, die auf Entscheidungen zurückzuführen sind. Ein häufiger Fehler, den weniger produktive Arbeiter begehen, ist nicht unbedingt, dass sie zu wenig planen, die Prioritäten falsch setzen oder nicht genug arbeiten. Es ist ganz einfach die Tatsache, dass ihre Methode Prioritäten zu setzen, sich zu sehr auf aktuelle Aufgaben und Termine konzentriert – und nur wenig Aufmerksamkeit den strategischen Zielen und persönlichen Werten geschenkt wird. Konsequenterweise verbringen viele Menschen den größten Teil ihres Tages damit, Buschfeuer zu löschen, die immer wieder aufflammen. Und nur selten kommen Sie dazu etwas zu tun. was das Feuer überhaupt verhindert. Leider gibt es kein Patentrezept für dieses verbreitete Syndrom. Es erfordert die Bereitschaft und die Kraft eine Erforschung seiner selbst zu vorzunehmen und klar zu stellen, wohin Sie in Ihrem Leben wollen und welches Ihre Tagesziele sind. Es könnte durchaus sein, dass Sie sich Ihre strategischen Karriereziele noch einmal vornehmen und Ihre Ziele noch einmal überprüfen. Sind diese Ziele immer noch relevant? Vielleicht sollten Sie um ein Gespräch mit Ihrem Vorgesetzten bitten, um die Prioritäten ihres Jobs und andere Verantwortungsbe-reiche zu besprechen. Haben Sie ein deutliches Bild von dem. was von Ihnen erwartet wird? Wenn Sie weiterhin die langfristigen und kurzfristigen Ziele verfeinern, dann werden auch Ihre Prioritäten deutlich.

Systematisches Denken
Systematisches Denken, wie es Peter Senge in seinem Buch Die fünfte Disziplin beschrieben hat, ist ein Vorgang, bei dem Sie das große Bild, anstatt nur einzelne Teile sehen. (In Artikel 22 mehr über dieses Thema.) Im Zusammenhang mit Höchstleistungen am Arbeitsplatz und dem Karrieremanagement hilft Ihnen systematisches Denken, Ihren Job mehr als nur eine Reihe einzelner Aufgaben und Verantwortlichkeiten zu sehen (in einigen Aufgaben könnten Sie sehr gut sein und Freude empfinden, doch gibt es auch andere, die Ihnen zu schaffen machen, und die Ihnen wenig Freude bereiten). Sie sehen die Dinge als integriertes Ganzes. Beispielsweise, statt einen typischen Arbeitstag als Reihe verschiedener Aufgaben zu sehen – eine Kette von Aufgaben. Konferenzen und Verhandlungen, jede mit eigenen Herausforderungen könnten Sie jeden Teil auch als integrierte Gesamtheit auffassen. Geraten Sie in Probleme, dann konzentrieren Sie sich nicht nur auf den Teil, der Ihnen Schwierigkeiten bereitet. Stattdessen sehen Sie das System und versuchen sich vorzustellen, was in diesem System strukturell anders ist so dass dieses Problem überhaupt entstehen konnte. Denken Sie einmal über das folgende Beispiel nach. Nehmen wir an Sie sind Abteilungsleiter und Ihre Abteilung stellt die Grafiken für Präsentationen in der Geschäftsführung bereit. In den letzten Wochen kam es immer wieder vor, dass sich die Manager, die die Präsentation durchführten sich über kurze Aussetzer beschwerten. Ganz logisch wollen Sie nun den herausfinden, der für den Fehler verantwortlich ist. Sind Sie jedoch ein systematischer Denker, dann machen Sie hier nicht Halt. Außer, dass Sie mit den Mitarbeitern sprechen, die an der Präsentation gearbeitet haben, gehen Sie einen Schritt weiter zurück und betrachten das ganze Verfahren, mit dem die Präsentationen erstellt werden: die verwendete Software, die Kompatibilität der Software mit der Hardware, die von den Managern genutzt wird und die Kommunikation zwischen Ihrem Stab und den Managern, die die Präsentation durchführen. Dann verwenden Sie die gewonnenen Erkenntnisse nicht, um ein Symptom zu beheben, sondern dazu, um Lösungen in den Prozess einzubringen.
Der besondere Wert systematischen Denkens ist, dass es Ihnen hilft, eine weitere Perspektive zu entwickeln und aufrecht zu erhalten. Weil Sie sich darauf konzentrieren, wie alle verschiedenen Teile Ihrer Tagesarbeit miteinander zusammen hängen, können Sie anfangen synergistisch zu denken – das bedeutet, dass Sie mit ihrer Zeit so umgehen, dass jede Aufgabe, die Sie lösen, Ihre Fähigkeit verbessert auch andere Aufgaben zu meistern

Werden Sie Entwicklungen gegenüber sensibler
Ob Sie sich dessen bewusst sind oder nicht, Sie machen in jedem Aspekt ihrer Arbeit bereits eine Entwicklung durch. Die Frage ist nur, ob Sie sich dessen auch bewusst sind und ob die Entwicklung dazu taugt, möglichst effektiv und produktiv Ihre Aufgaben zu erledigen.
Ein erster entscheidender Schritt zur Verbesserung ihrer Produktivität ist die sorgfältige Analyse eines jeden Aspekts ihrer Arbeit, um die Bereiche herauszufinden, die Sie noch verbessern müssen. Immerhin müssen Sie zunächst einmal feststellen, wo es hakt, bevor Sie Gewohnheiten verändern und neue Fertigkeiten entwickeln. Zur Durchführung der Analyse nehmen Sie sich ein paar Stunden Zeit und gehen an einen stillen Ort, (nein, nicht unbedingt aufs stille Örtchen) an dem Sie nicht gestört werden.

Und dann denken Sie nach über:
✓ Methoden: Gibt es einen praktischen Grund, Ihre Arbeit so zu erledigen, wie Sie es gerade tun? Ist dies der einzig richtige Weg, um Ihre Aufträge zu erfüllen?
✓ Nebenwirkungen: Welche Aspekte der Entwicklung (falls es überhaupt welche gibt) schaffen Probleme und kollidieren mit Ihrer Effektivität und Produktivität (vielleicht auch der Ihrer Mitarbeiter)?
✓ Verbesserungen: Welche Veränderungen können Sie vornehmen, um entweder diese Nebenwirkungen aufzuheben oder zu minimieren?
✓ Ergebnis: Wie werden Sie die Ergebnisse der Veränderungen messen, um sicher zu sein, dass der gewünschte Effekt eingetreten ist?

Um von dieser Übung optimal zu profitieren, sollten Sie bereit sein, jeden Aspekt Ihres Jobs zu untersuchen, ganz gleich wie nebensächlich er Ihnen erscheinen mag. Es ist offensichtlich, dass Sie – zumindest vorübergehend – irgendwelche Vorurteile ignorieren, wie man eine bestimmte Aufgabe am besten lösen kann. Um Ihren Erfahrungsschatz zu erweitern, sollten Sie darüber nachdenken, wie andere eine ähnliche Verantwortung oder Aufgabe angehen. Gehen Sie diese Übung ganz offen an, und Sie werden überrascht sein, wie gut Sie neue kreative Wege zur Lösung alter Aufgaben entwickeln können.

Stellen Sie sich Ihren idealen Chef vor – Karriereplanung für Mitarbeiter

Auf den ersten Blick mag Ihnen der Titel dieses Artikels lächerlich erscheinen. Wie können Sie jemanden managen, in dessen Verantwortung es steht, Sie zu managen? Doch ist dies kein Druckfehler, und es ist auch kein Trick. Es geht lediglich darum, wie man das Wort managen definiert. Managen bedeutet, mit Blick auf Ihren Vorgesetzten, nicht nur, dass er einem anderen sagt, was zu tun ist. Für Sie bedeutet es, Ihr Bestes zu geben, um es Ihrem Chef zu erleichtern. Sie zu managen, auch wenn Sie beide in vielen Teilbereichen Ihres Jobs keinen persönlichen Kontakt haben. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Ihren Chef zum Managen ist nicht das Gleiche, wie sich anzubiedern. Sie sind aber auch nicht verpflichtet, den sprichwörtlichen Fußabstreifer zu spielen, indem Sie Ihrem Chef jeden Wunsch von den Augen ablesen, schlechte Behandlung hinnehmen oder Ihre Integrität aufgeben. Es bedeutet ganz einfach, dass Sie im Verlauf Ihrer Karriere für Menschen arbeiten, deren Kompetenz Sie möglicherweise nicht respektieren, deren Lebensweise Sie nicht gutheißen, deren Art Sie zu managen bei Ihnen keinen Anklang findet und dessen Forderungen Sie manchmal unsinnig Finden mögen.

Vergessen wir für den Augenblick einmal, ob diese Eindrücke gerechtfertigt sind; die Möglichkeit, Ihre Karriereziele zu erreichen, hängt zum großen Teil davon ab, wie gut Sie solche Situationen meistern. Geben Sie sich jedoch keinen falschen Vorstellungen hin. Wie gut Sie mit Ihrem Chef Zusammenarbeiten können, hat mehr Gewicht als jeder andere Faktor Ihres Könnens, Ihres Wissens, Ihrer persönlichen Eigenschaften und der Motivation für Ihren Beruf – und mehr Gewicht als das, was Sie in Ihrem Job gelernt haben und wie zufrieden Sie mit Ihrem Job auch immer sein mögen. In diesem Artikel finden Sie Strategien, die Sie anwenden können, um eine produktive, harmonische und segensreiche Beziehung zu Ihrem Vorgesetzten zu unterhalten, selbst wenn Sie beide nicht gerade ideal zusammenpassen. Außerdem betrachten wir, wie die ideale Chef- Arbeitnehmer-Beziehung aussehen könnte (bleiben Sie mal ganz ruhig, so etwas gibt es nämlich nicht). Sie werden die Faktoren erkennen, die die Qualität der Beziehung, die Sie zu Ihrem Vorgesetzten haben, maßgeblich beeinflussen. Außerdem erhalten Sie Tipps dafür, wie man mit den üblicherweise vorkommenden Problem-Managern zurechtkommt.

Wenn Sie eine zufällig zusammengesetzte Gruppe von Arbeitnehmern fragen würden, wie diese ihren idealen Chef beschreiben würden, dann würden sich die einzelnen Vorstellungen deutlich voneinander unterscheiden. Die meisten Menschen jedoch würden ähnliche Kriterien beschreiben. Mehr oder weniger ausgeprägt würde der Wunsch sein, für einen Chef zu arbeiten, der
✓ ein ausgemachter Profi ist. Überdurchschnittliche Chefs sind höchst kompetent, die viel Ahnung von ihrem Metier haben und ihre Geschäfte so führen, dass sie der Bewunderung und der Achtung ihrer Kollegen würdig sind.
s/ ein anregender Leiter ist. Die besten Manager sind fair, vernünftig, höflich und respektvoll und sind damit ein Vorbild, dem die Mitarbeiter gern folgen. Die Zusammenarbeit mit solchen Chefs ist sehr einfach und macht auch Spaß.
✓ ein guter Kommunikator ist. Die Fähigkeit, klare und genaue Anweisungen zu erteilen, und Zusammenhänge gut erklären zu können, ist entscheidend für den Erfolg eines Teams oder einer Abteilung.
✓ andere wirkungsvoll motivieren kann. Gute Chefs loben schnell, wenn eine Sache gut gemacht wird, und geduldig und konstruktiv, wenn es nicht nach Wunsch läuft oder Fehler Vorkommen. Sie haben ein persönliches Interesse für ihre Untergebenen – insbesondere an den Fortschritten, die sie machen – und sie versuchen immer, die berufliche Entwicklung der Untergebenen zu fördern.
sich für seine Mitarbeiter einsetzt. Erfolgreiche Manager sind empfindsam dafür, dass ihre Mitarbeiter die beruflichen und familiären Verantwortlichkeiten ausgewogen gestalten wollen. Ein solcher Chef setzt sich, falls erforderlich, auch für seine Mitarbeiter ein.

Wenn Ihr augenblicklicher Chef oder jemand, mit dem Sie früher zusammengearbeitet haben, aus irgendeinem Grund nicht allen oben beschriebenen Eigenschaften vollkommen entspricht, dann darf Sie das nicht überraschen. Es gibt keinen perfekten Chef – und dafür gibt es einen logischen Grund. Alle Manager (auch Sie. für den Fall, dass Sie Vorgesetzter sind) leiden unter der gleichen Schwäche: Sie sind Menschen. Und deshalb sind sie. wie jeder andere Mensch auch (Sie sind natürlich ausgenommen!) mit den gleichen Schwächen und Fehlern behaftet. Vergessen Sie nicht, dass Sie, wenn Sie für ein großes Unternehmen arbeiten, wahrscheinlich einer von vielen sind, der Ihrem Manager unterstellt ist. Zweifellos hat jeder eine andere Definition des idealen Chefs, und so kann kein Vorgesetzter für jeden perfekt sein. Letztlich dürfen Sie nicht die Tatsache übersehen, dass die meisten Vorgesetzten selbst einen Vorgesetzten haben und ihrem Management gegenüber ebenfalls Vorbehalte haben. Wenn Sie in bestimmten Aspekten mit der Beziehung zu Ihrem Vorgesetzten nicht glücklich sind, dann muss die Initiative, die Dinge zu verbessern, von Ihnen kommen und nicht von Ihrem Chef. Vielleicht haben Sie das Glück, einen Chef zu haben, der bereit ist. ebenso intensiv daran zu arbeiten wie Sie, damit die Beziehung für beide Seiten von Vorteil ist. Doch die Kräfteverteilung zwischen Chef und Mitarbeiter ist von Natur aus ungleich. Natürlich erwartet niemand von Ihnen, dass Sie unter ungesunden, unsicheren oder ausbeuterischen Bedingungen arbeiten. Doch darüber hinaus bleibt die Tatsache, dass die Wünsche, Bedürfnisse und Prioritäten Ihres Vorgesetzten vor ihren Bedürfnissen, Wünschen und Prioritäten Vorrang haben.

Mit anderen Worten: Sie müssen sich Ihren Chef als Klienten oder Kunden vorstellen. Wenn Sie ein Problem haben, diese Rolle zu akzeptieren, dann sollten Sie sich vielleicht überlegen, sich selbstständig zu machen. Doch selbst dann, werden Sie herausfinden, dass Sie nur dann Erfolg haben werden, wenn Sie Ihre eigenen Wünsche, Bedürfnisse und Prioritäten denen eines anderen unterordnen – Ihren Klienten und Kunden. Und noch etwas sollten Sie beachten, wenn Sie dieses Artikel durchlesen: Die Änderungen, die Sie vornehmen müssen, um den Bedürfnissen und Wünschen der meisten Manager gerecht zu werden, werden nicht so umwälzend sein, wie Sie zunächst annehmen könnten. Ganz im Gegenteil: Oft bedarf es nur wenig, um die häufigsten Ursachen für Spannungen und Frustrationen zu vermeiden, die zwischen Ihnen und Ihrem Chef aufkommen könnten. Wichtig ist nur, dass Sie wissen, was Sie tun und wann Sie es tun.

6 wichtigste Regeln des erfolgreichen Networking – Karriereplanung Beispiele

Wie bei jedem Prozess, können auch beim Networking bestimmte Praktiken mehr Erfolg zeitigen als andere. Die folgenden Abschnitte beleuchten sechs solcher Praktiken, die dazu beitragen, dass Sie die besten Erfolge erzielen.

Machen Sie es sich zur Priorität
Erfolgreicheres Networking hat seine Wurzeln in der geistigen Einstellung und im Verhalten. Zunächst müssen Sie den Wert erkennen, den die Pflege vielseitiger professioneller Kontakte hat, die man dann anrufen kann, wenn sich die Notwendigkeit ergibt und dann kann man einen systematischen Plan erstellen, um diese Liste kontinuierlich zu erweitern. Hierzu noch einige weitere Ideen:
✓ Treten Sie einem Berufsverband bei und werden Sie ein aktives Mitglied für Ihre Branche.
✓ Arbeiten Sie freiwillig in einer Service-orientierten Organisation mit. Wahrscheinlich lernen Sie dort Menschen aus allen Lebensbereichen kennen.
✓ Werden Sie Mitglied in Studentenvereinen, lesen Sie die Publikationen der Verbindungen und besuchen Sie die Meetings der örtlichen Verbindungen und bleiben Sie mit Ihren Studienkollegen in Kontakt.
✓ Suchen Sie nach Gruppen, die Leute zusammenbringen, die Ihre Interessen teilen und ähnliche Berufungen haben. Sind Sie Mitglied einer Kirche oder Synagoge, treten Sie Komitees bei und nehmen Sie andere Funktionen an, die Sie in Kontakt zu anderen Menschen bringen.
✓ Besuchen Sie gesellschaftliche Ereignisse – beispielsweise Wohltätigkeitsveranstaltungen – wo Sie wahrscheinlich auch Fachleute aus Ihrem Bereich treffen oder aus einem Gebiet, das Sie interessieren könnte.
✓ Werden Sie Mitglied in einem Fitness Club, spielen Sie Tennis, Golf oder gehen Sie zum Bowling, laufen oder rudern Sie – gehen Sie in Organisationen, die sich sportlich betätigen. die Ihnen Spaß machen und wo Sie andere Menschen kennen lernen, die Ihre Leidenschaft teilen.
✓ Beteiligen Sie sich an Aktivitäten in Ihrem eigenen Unternehmen (melden sich Sie sich beispielsweise freiwillig zu besonderen Projekten), die Sie in mit Leuten in Berührung bringen, mit denen sie normalerweise nichts zu tun haben.

In jedem der vorangehenden Beispiele ergeben sich Kontakte zu anderen mehr oder weniger natürlich. Das ist immer die leichteste und beste Möglichkeit, ein Netzwerk zu erweitern. Vergessen Sie auch nicht, dass Sie monatlich mindestens vier neue Menschen auf Ihre Kontakt liste setzen sollten, auf Ihre Liste der beruflichen Kontakte. So sollten darauf nach einem Jahr etwa 50 Namen stehen! Das ist ein tolles Ergebnis.

Denken Sie strategisch
Ein breit angelegtes Netzwerk zu haben ist äußerst wichtig, genauso wichtig ist, dass diese Kontakte auch gezielt ausgewählt wurden. Mit anderen Worten: Wenn Sie nach einem politischen Amt streben, dann dürfen Sie den Erfolg Ihrer Bemühungen um ein Netzwerk nicht allein auf der Basis der Anzahl der Mitglieder auf Ihrer Liste messen. Sie sind natürlich auch daran interessiert, wie hilfreich diese Kontakte für Ihre Karriereziele sein können. In den meisten Fällen ist die Mehrheit der Menschen, die ein Teil Ihres Netzwerks darstellen, direkt mit Ihrem Fachgebiet oder der Art Ihrer Branche verbunden. Diejenigen, die keine starken Kontakte innerhalb der Geschäftswelt im Allgemeinen haben, können dennoch äußerst wertvoll werden, wenn Sie beabsichtigen, ein neues Berufsfeld zu erkunden. Jeder, den Sie treffen, hat das Potenzial als hilfreiche Informationsquelle zu Ihren Karrierezielen beizutragen. Es liegt ausschließlich an Ihnen, diese Chancen wahrzunehmen.

Entwickeln Sie einen gewinnenden Netzwerk-Stil
Im Gegensatz zur allgemeinen Meinung brauchen Sie kein geborener Schmuser zu sein oder zu wissen, wie man einen großen Saal zu Gunsten seines Netzwerks bearbeitet. Allerdings sollten Sie die wichtigsten menschlichen Fähigkeiten kennen. Die beste Regel, der man folgen kann, wenn man neuen Menschen vorgestellt wird, sollten Sie immer ganz Sie selbst sein – Verzeihung Sie sollten sich von Ihrer besten Seite zeigen. Hier ein kurzer Überblick über einige der Grundregeln:
✓ Wann immer Sie irgendwo sein werden, beispielsweise bei einem Meeting einer Vereinigung – werden Sie wahrscheinlich neue Menschen kennenlernen oder ihnen vorgestellt werden. Versuchen Sie immer, so gut wie nur möglich auszusehen so als ob Sie sich wegen eines neuen Jobs vorstellen wollen.
✓ Wenn Sie jemandem vorgestellt werden, vergessen Sie nie die Bedeutung des ersten Eindruck. Lächeln Sie, Sehen Sie der Person in die Augen und bieten sie einen festen (aber nie zu festen) Händedruck. Widerstehen Sie der Versuchung, der anderen Person sofort alles zu erzählen was man über Sie nur wissen kann. Stattdessen sollten Sie sich bemühen, ein guter Zuhörer zu sein.
✓ Wenn Sie jemanden um eine Anleitung bitten, unabhängig davon, wie gut Sie die Person kennen, sollten Sie eine genaue Vorstellung haben, wie diese Person Ihnen helfen kann und artikulieren Sie Ihre Bitte daher klar und präzise. Nach Ihrer Bitte sollten Sie sich mit einem Anruf oder einem E-Mail schon im Voraus für die Hilfe bedanken.
✓ Auf alle Fälle sollten Sie sich immer einige Visitenkarten einstecken. Gehen Sie zu einer Messe oder zu einer Fachtagung, dann sollten Sie den Vorrat hat ein wenig vergrößern.
Ein weiterer Vorschlag: Wenn Sie Arbeit suchend sind, sollten Sie überlegen, ob
Sie sich nicht zwei verschiedene Visitenkarten drucken lassen. Eine Version sollte
lediglich Ihren Namen, Ihre Adresse, Ihre Telefonnummer und Ihren Beruf enthalten, eine zweite zusätzlich noch Ihren derzeitigen Arbeitgeber.

✓ Wenn Sie jemandem zum ersten Mal vorgestellt werden, und Sie Beide haben eindeutig gemeinsame berufliche Interessen, bitten Sie um eine Visitenkarte. Wenn er gerade keine mit sich führt, lassen Sie sich die E-Mail-Adresse geben, um mit ihm in Kontakt zu bleiben.
✓ Eignen Sie sich Routine beim Smalltalk an, denn Sie können, wenn Sie jemanden zum ersten Mal treffen, nicht sofort nach Beruf und Position fragen. Relativ unverfänglich sind Fragen danach, wie lange er schon in dieser Organisation (Verein. Klub) ist, und woher sie den gemeinsamen Bekannten kennen, der Sie vorgestellt hat.
✓ Bevor Sie sich nicht einigermaßen gut kennen, vermeiden Sie Themen, über die man leicht geteilter Meinung sein kann, insbesondere Politik und Religion.
✓ Versuchen Sie, so gut es geht, ohne neugierig zu wirken, einige persönliche Informationen zu erlangen: Haben sie Kinder? Haustiere, persönliche Interessen und so weiter, und fragen Sie danach, wann Sie ihn wieder treffen.
✓ Auf alle Fälle sollten Sie in weniger als 15 Sekunden beschreiben, wer Sie sind und was Sie tun. Wenn Sie Ihre Arbeit beschreiben, dann können Sie ruhig
kreativ sein. Sagen Sie nicht: Ich hin Manager in einem Büro sondern vielleicht Ich trage viele Hüte, doch mein stärkster Anzug bewirkt, dass ich mein Büro auf Trab halte. Ihr Gesprächspartner weiß dann, dass Sie gut organisiert aber auch flexibel sind, gibt ihm aber auch eine Vorstellung, wer Sie sind, und das sagt mehr als der reine Titel Ihres Jobs.

Suchen Sie sich einen Mentor
Der Wert eines Mentors für Fortschritte in der beruflichen Karriere steht außer Zweifel. Doch gibt es bei der Geschichte einen Haken. Die Beziehung zum Mentor muss Ihnen und dem Mentor richtig passen. Hier einige Vorschläge, wie sich die richtigen Leute finden, und wie diese Beziehung für beide fruchtbar sein kann:
✓ übernehmen Sie die Initiative. Die einfachste Möglichkeit Beziehung zu einem Mentor zu beginnen, ist Leute zu fragen, die Sie gut kennen und mit denen Sie gut zurechtkommen. Begrenzen Sie die Auswahl nicht auf den augenblicklichen Kreis von Verwandten und Freunden, weil sie damit unweigerlich die Reichweite der Ratschläge und der Beratung, die sie erhalten können, begrenzen. Wenn Sie sich nicht dabei wohl fühlen, sich neuen Menschen vorzustellen, bitten Sie Ihre Freunde, Sie vorzustellen. Besuchen Sie Veranstaltungen, Konferenzen von Berufsverbänden, wo Sie sich leicht unter die Leute mischen können, die bereits gemeinsame Interessen haben.
✓ Werfen Sie das Netz weit aus. Es gibt kein Gesetz, dass es verbietet, mehr als nur einen Mentor zu haben. Im Gegenteil, Sie sind besser beraten, wenn ein ganzer Kreis vielseitiger Experten sich um Sie kümmert. Wenn Sie Ihr Team zusammenstellen, achten Sie auf Verschiedenheit. Einer Ihrer Mentoren sollte beispielsweise jemand sein, der Sie in technischen Problemen beraten kann, wenn diese mit Ihrem Beruf zu tun haben. Ein weiterer Mentor könnte möglicherweise Erfahrung im Management oder besondere Branchenkenntnisse haben. Denken Sie über die Art der Ratschläge nach, die Sie wahrscheinlich benötigen, um in Ihrer Karriere vorwärts zu kommen und treffen Sie die Wahl Ihrer Mentoren entsprechend.
✓ Machen Sie das Lernen zu Ihrer wichtigsten Priorität. Ich setze einmal voraus, dass Ihr Mentor und Sie gut miteinander auskommen und dass Ihre erste Priorität, wenn Sie einen Mentor suchen ist, wie viel Sie von ihm lernen können. Er sollte mehr als ein Cheerleader sein, er sollte jemand sein, der Ihnen Führung bietet und Sie – von Zeit zu Zeit – auf den Boden der Tatsachen zurückholt. Eigentlich brauchen Sie Mentoren, die einerseits mit Ihnen sehr sorgfältig umgehen und andererseits Sie auf die Probe stellen, wenn sie der Meinung sind, dass Sie eine schlechte Entscheidung treffen. Vergessen Sie letztlich nicht, dass Mentoren nicht unbedingt älter sein müssen als Sie. Das Wichtigste bei Ihrer Wahl sollte immer sein, dass sie Weise sind und Ihnen eine Perspektive eröffnen können.

Beobachten Sie Ihre Kontakte
Entwickeln sie ein System, um Ihre Kontakte zu organisieren. Nehmen Sie eine kleine Box mit einem alphabetischen Register, doch eine Datenbank ist wesentlich besser. Versuchen Sie es mit Apples Organizer, Lotus Organizer oder Microsofts Entourage; damit haben Sie alle Daten in Ihrem Computer, können einzelne Karten ausdrucken, aber die Dateien nach von Ihnen selbst bestimmten Kriterien sortieren. Vergessen Sie jedoch nicht, regelmäßig ein Back up zu machen. Sollten diese Datensätze verloren gehen, können Sie den Schaden kaum abschätzen. Im Extremfall geht Ihnen sogar ein gut dotierter Job durch die Lappen. Versuchen Sie die folgenden Angaben in der Datenbank unterzubringen:
✓ Name, Adresse, alle Möglichkeiten, die Person zu erreichen, also Fax, E-Mail, Handy- Nummer und Nummern des Festnetzes zuhause und in der Firma.
✓ Titel und Rang in der Firma, Verantwortungsbereich
✓ Arbeitgeber
✓ Branche, in der die Person arbeitet
✓ Professionelle oder soziale Einrichtungen, in denen die Person Mitglied ist
✓ Kollegen
✓ Leute, die diese Person kennen
✓ Familiäre Situation (Status, Anzahl und Namen der Kinder, Geburtstage u.a.)
✓ Interessen und Hobbys
✓ Kommentare (Wo haben Sie diese Person durch wen kennengelernt, kurze Beschreibung)

Offensichtlich werden Sie nicht in der Lage sein, all diese Informationen beim ersten Kontakt zu sammeln, doch sollten Sie auch nicht versuchen, Sie schon während Ihrer ersten Zusammenkunft herauszufinden. (Ganz bestimmt wollen Sie bei Ihrem ersten Treffen nicht die Rolle eines Befragers spielen.) Einen Großteil dieser Informationen finden Sie auf der Visitenkarte dieser Person oder aus Teilen der Konversation. Außerdem besteht die Wahrscheinlichkeit, dass Sie nach jedem neuen Treffen weitere Einträge hinzufügen können oder auf der Basis von Artikeln, die Sie in Wirtschaftszeitschriften oder in Studentischen Publikationen über ihn lesen. Weshalb sollten Sie sich das alles antun aus zwei Gründen. Der erste ist, dass Sie, je mehr Sie über die Menschen wissen, umso einfacher mit ihnen sprechen können: Sie haben viel mehr Themen zur Verfügung, über die Sie sprechen können. Der wirkliche Wert einer solchen Datenbank erweist sich jedoch dann, wenn Sie zu entscheiden versuchen, welche Menschen aus dem Kreis Ihrer Kontaktpersonen am besten geeignet sind, ein bestimmtes Problem zu lösen oder Ihnen eine bestimmte Information zu vermitteln.

Hier ein Beispiel: In Ihrer Lokalzeitung lesen Sie (oder in einer Fachzeitschrift), dass jemand, der in einem Unternehmen, in dem Sie gern einen Job oder einen Auftrag hätten, für eine bestimmte Einrichtung tätig wird – beispielsweise für Big Brother. Mit einer gut gerüsteten Datenbank könnten Sie ganz schnell unter Big Brother nachsehen ob Sie drei oder vier Namen von Menschen finden, die ebenfalls in dieser Einrichtung sind und die tatsächlich die Person kennen könnten, mit der Sie Kontakt aufnehmen wollen. Denken Sie einmal darüber nach, wie viel Zeit Sie gespart haben, weil Sie nicht alle Leute nach dem Zufallsprinzip anrufen mussten, um herauszufinden, wer die Mitglieder sind. Außerdem können Sie die Datenbank dazu benutzen, Aufkleber für ein Mailing an Ihre Berufskollegen zu drucken, wenn Sie bekannt machen wollen, dass Sie umziehen oder Ihre Firma wechseln.

Seien sie bereit, mindestens so viel zu geben, wie Sie erhalten
Je mehr Sie bereit sind, in Ihr Netzwerk zu investieren, umso mehr werden Sie wahrscheinlich erhalten, wenn Sie Hilfe nötig haben. Doch geben bedeutet mehr, als nur einfach zu rеagieren, wenn Menschen zu Ihnen mit Fragen oder Bitten kommen. Es bedeutet wachsam zu sein, wo Sie behilflich sein könnten, selbst wenn die Leute Sie nicht speziell darum gebeten haben. Hier einige Vorschläge, wie Sie dieses entscheidende Prinzip effektiven Networkings gut verwenden:
✓ Achten Sie auf Informationen, die möglicherweise unterschiedliche Personen in Ihrer Kontakt liste interessieren könnten und schicken Sie ihnen diese Informationen mit einer kurzen Notiz. Dies könnte alles sein: von einem Zeitungsausschnitt bis zu einem Artikel, den Sie online gelesen haben.
✓ Falls Sie nicht wissen, wie Sie einer Bitte nachkommen oder für jemanden eine Frage beantworten sollen, dann ist es am besten, wenn Sie eine Alternative anbieten – wer möglicherweise helfen wird.
✓ Wenn Sie zwei Menschen einander vorstellten, die Sie kennen, tragen Sie dazu bei, das Eis zu brechen, indem Sie sagen, was die beiden gemeinsam haben und weshalb beide profitieren könnten, wenn sie miteinander sprechen.
✓ Haben Sie jemandem den Namen einer Person gegeben, um ihm den Kontakt zu erleichtern, dann rufen Sie diese Person kurz an, um ihr zu sagen, dass sie einen Anruf erhalten wird. Etwa eine Woche später sollten Sie den ansprechen, der Sie gebeten hat, den Kontakt herzustellen, um zu sehen, ob der Kontakt hilfreich war oder ob noch weitere Hilfe erforderlich ist.
✓ Unterschätzen Sie nicht den Wert, ein guter Zuhörer zu sein. Das ist oft das, was die Leute am notwendigsten brauchen.

Halten Sie Kontakt
Nachdem Sie einen Kontakt hergestellt haben, lassen Sie nicht zu, dass Zeit und Kraft, die notwendig waren, ihn herzustellen, letztendlich doch verloren gehen. Wenn sie nicht innerhalb von fünf Wochen zusammengetroffen sind, dann sagen Sie den beiden mal kurz Guten Tag. Sie könnten auch folgendes tun:
✓ Nehmen Sie sich jeden Monat Zeit, um die Hochschulnachrichten oder die Zeitschriften der Berufsverbände zu lesen. Wenn sie feststellen, dass jemand seinen Arbeitsplatz gewechselt hat, oder eine Auszeichnung erhielt, schicken Sie eine kurze Gratulation.
✓ Nehmen Sie sich allmonatlich die Zeit, die Liste Ihrer Kontakte durchzusehen. Haben Sie von einem Ihrer Kontakte längere Zeit nichts gehört, schicken Sie ihm eine kurze Nachricht, und lassen Sie ihn wissen, was Sie von ihm denken.
✓ Aktualisieren Sie die Adressen der Leute, die auf Ihrer Liste stehen und von denen Sie wissen, dass sie umgezogen sind. Wenn sie beispielsweise diese Stadt im Rahmen einer Geschäftsreise besuchen, oder nur aus Spaß, dann nehmen Sie Kontakt auf und überlegen, was sie zusammen Unternehmen könnten, um den Kontakt aufrecht zu erhalten.

Die zehn Todsünden im Networking
Hier sind einige Dinge, die Sie unter allen Umständen unterlassen sollten:
✓ Machen Sie keine Versprechungen, wenn Sie genau wissen, dass Sie diese nicht einhalten können.
✓ Machen Sie keine Versprechungen, die Sie zwar einhalten können, es dennoch nicht tun.
✓ Eine versteckte Absicht: Beispielsweise rufen Sie jemanden an und kündigen an, Sie hätten eine Frage. In Wirklichkeit jedoch wollen Sie um einen Gefallen bitten.
✓ Sie benutzen den Namen eines anderen als Türöffner, ohne das zuerst mit der Person zu klären, deren Namen Sie benutzen.
✓ Sie überlegen nicht – das heißt. Sie denken nicht daran, welche Arbeit und welchen Aufwand es für jemanden bedeutet, Ihnen zu helfen. Wenn es Ihnen dann auch nicht schnell genug geht, dann neigen Sie leicht zu Vorwürfen.
✓ Bestimmte geschäftliche Angelegenheiten zu unpassenden Zeiten zu diskutieren, beispielsweise am Rande einer Hochzeit oder einer Sportveranstaltung, wo der andere alles tun will, nur nicht an den Job denken.
✓ Undankbarkeit. Wenn Sie die Arbeit und den Zeitaufwand nicht durch einen kurzen Dankesbrief würdigen, wenn Ihnen jemand einen Gefallen erwiesen hat.