Erfolg als Mannschaftskapitän in Ihrem Job Teil I – Karriereplanung für das Management

Was tun Sie. wenn Ihr Erfolg als Mitglied eines Teams dazu führt, dass Sie in einem neuen Team der Mannschaftskapitän werden? Die Möglichkeit, eine Arbeitsgruppe zu leiten, ist eine große Chance für Ihr persönliches und Ihr berufliches Wachstum. Doch die Tatsache, dass Sie als Teammitglied hervorragende Arbeit geleistet haben, muss Sie nicht unbedingt für die Anforderungen als Mannschaftskapitän vorbereiten. Die Verantwortung, die Sie als Leiter einer Arbeitsgruppe haben, ist im Grunde genommen so ähnlich wie die eines Vorarbeiters, doch die Führung einer Arbeitsgruppe impliziert besondere Herausforderungen. Erstens könnte es sein, dass die Leute in Ihrem Team Ihnen nicht direkt unterstellt sind, was die Verantwortung verwischen könnte. Möglicherweise müssen Sie Ihren Leuten helfen, ein Gleichgewicht zwischen der Verantwortung für das Team und den alltägli-chen Aufgaben herzustellen. Wenn Sie ein multifunktionales Team führen, dann ist es leicht möglich, dass einzelne Mitglieder des Teams in verschiedenen Bereichen des Projekts mehr Fachwissen haben als Sie selbst. Das heißt jedoch nicht, dass Sie Ihre Persönlichkeit neu erfinden müssen oder ein Diplom für Teammanagement erwerben müssen, um ein effektiver Leiter des Teams zu sein. Jedoch sollten Sie sich bewusst sein, dass Sie wahrscheinlich Ihren normalen Führungsstil ein wenig abändern müssen. Beachten Sie die folgenden Abschnitte, die einige Vorschläge enthalten. Die folgende Tabelle 13.1 bietet Ihnen einen Überblick, wie Sie als Leiter einer Arbeitsgruppe erfolgreich sein können.

 

Das macht ein guter Kapitän Das lässt ein guter Kapitän
Er hört aufmerksam allen Beiträgen zu. Er urteilt oder kommentiert die Gedanken und Kommentare der Teammitglieder negativ.
Er ermutigt, auch einmal quer zu denken; er spielt den Advocatus Diavoli. Er schreibt dem Team vor, was zu tun ist.
Er schlägt Lösungen vor. Er führt sich wie ein Experte auf.
Er bereitet sich auf Konferenzen vor. Er diktiert alle Arrangements und legt die Tages­ordnung nicht allein fest.
Er sieht sich in der Rolle des Koordinators. Er manipuliert die Situation zu seinen Gunsten.
Er benutzt visuelle Hilfsmittel. Er versäumt es, Informationen von Vorgesetzten
um die Fortschritte zu verdeutlichen. einzuholen.
Das macht ein guter Kapitän Das lässt ein guter Kapitän
Er bezieht mit offenen Fragen alle Teammitglieder Er lässt den Teammitgliedem keine Gelegenheit
in die Diskussion ein. Entscheidungen zu treffen oder Beiträge zur
Diskussionen zu liefern.
Er sorgt dafür, dass die Ziele der Konferenz Er führt in Diskussionen ständig das große Wort.
erreicht werden.

Tabelle 13.1: Was Sie als Team-Kapitän tun und lassen sollten

Verstehen Sie Ihre Rode richtig
Effektivität als Team-Kapitän beginnt mit dem Verständnis Ihrer Rolle. Ihre Aufgabe als Team- Kapitän ist es nicht so sehr, das Projekt zu überwachen oder zu managen, als einen Prozess zu ermöglichen, der von den Beiträgen aller Beteiligten profitiert. Dazu gehört mehr als zu delegieren. Die Verantwortung in einer Arbeitsgruppe liegt auf den Schultern aller Gruppen Mitglieder. Von Zeit zu Zeit müssen Sie sicherlich Ihre Autorität aussieben. doch wenn Sie Ihren Job gut machen, wird das kaum erforderlich sein. Ihre Aufgabe ist es, den Teammitgliedern zu helfen, sich ihrer Aufgaben bewusst zu werden und dafür zu sorgen, dass alle bei der Sache bleiben.

Sichern Sie sich die Unterstützung des Managements
Als Leiter einer Arbeitsgruppe sind Sie der Verbindungsmann zwischen dem Topmanagement und der Arbeitsgruppe. Ihr Erfolg bei dieser nicht immer einfachen Aufgabe hängt weitestgehend von Ihrer Fähigkeit ab, die Unterstützung des Topmanagements zu gewinnen und darauf zu reagieren. Je früher Sie die Unterstützung des Managements anfordern, umso besser ist das langfristig für Sie und das Team. Nichts drückt die Moral der Arbeitsgruppe so sehr wie das Gefühl, dass die Bemühungen und Anstrengungen der Gruppe vom Topmanagement weder unterstützt noch anerkannt werden. Zu den entscheidenden Themen, die mit dem Management so früh wie möglich zu diskutieren sind, gehören unter anderem:
✓ Die Mission: Wie lautet die Mission der Arbeitsgruppe und wie ist diese in die strategischen Ziele des Unternehmens eingebunden?
✓ Die Ausstattung: Welche Mittel (finanziell, personell und so weiter) stehen dem Projekt zur Verfügung?
✓ Termine: Welches sind die wichtigsten Fristen, die das Management setzt, und wie beeinflussen sie die Arbeit der Gruppe?
✓ Autonomie: Wie autonom, wenn überhaupt, kann das Team arbeiten? Das betrifft insbesondere die finanziellen Mittel, Personalentscheidungen, Entlohnungssysteme und Bonusvereinbarungen.
✓ Ihre Rolle: Wie autonom sind Sie in Ihren Entscheidungen?
✓ Arbeitsberichte: Wie oft muss das Management über den Fortgang des Projekts unterrichtet werden?

✓ Mitteilungen-. Ist ein Vorstandsmitglied verfügbar, um der Gruppe in einer eilig einberufenen Konferenz die Unterstützung des Vorstands zu versichern?
Wahrscheinlich können Sie nie so viel Klarheit erhalten, wie Sie sich wünschen. Doch wenn Sie Grund zur Annahme haben, dass die Mission von der Gruppe ohne Unterstützung nicht erfüllt werden kann, dann sollten Sie sich darauf einrichten, mit dem auszukommen, was Ihnen von Anfang an zur Verfügung steht. Geben Sie Ihr Bestes, um das Team anzuspornen, damit Sie schon zu einem möglichst frühen Zeitpunkt einen Erfolg vorweisen können. Wenn das Team einmal seinen Wert demonstriert hat. dann können Sie auch mit zusätzlichen Mitteln rechnen.

Suchen Sie die richtigen Mitspieler aus
Wahrscheinlich werden Sie selten die Möglichkeit haben, sich die Mitglieder Ihres Teams aussuchen zu dürfen. Wenn es jedoch der Fall ist, dann sollten Sie die Chance nutzen. Dabei sollten Sie so Vorgehen:
✓ Erstellen Sie eine Liste mit den erforderlichen Fertigkeiten. Denken Sie an die Art des Projekts und notieren Sie das notwendige Wissen und die Fähigkeiten, die erforderlich sind um das Projekt zu einem Erfolg zu machen. Wenn Sie nicht genau wissen, was benötigt wird, suchen Sie die Hilfe anderer in Ihrer Firma, die schon einmal an einem ähnlichen Projekt beteiligt waren.
✓ Erkundigen Sie sich über die voraussichtlichen Teammitglieder. Recherchieren Sie so viel wie möglich über den Hintergrund und die Fachkenntnisse der in Aussicht genommenen Teammitglieder, bevor Sie sie nominieren.
✓ Berücksichtigen Sie die Team-Erfahrung. Unter sonst gleichen Bedingungen, sollten Sie solche Mitarbeiter aussuchen, die sich schon einmal als gute Team-Spieler bewährt haben.
✓ Vermeiden Sie mögliche persönliche Konflikte. Wenn jemand nicht über ein sehr seltenes Fachwissen verfügt, das für den Erfolg des Teams entscheidend sein kann, sollten Sie niemanden nominieren, von dem Sie wissen, dass er sehr egoistisch oder streitsüchtig sein kann.
✓ Suchen Sie Empfehlungen. Bitten Sie andere in Ihrer Firma um Empfehlungen von Leuten, die für Ihr Projekt geeignet wären.
✓ Legen Sie das Mission Statement fest. Bereiten Sie ein allgemein gehaltenes Mission Statement vor, das auch die Ziele enthält, bevor Sie mit jemandem sprechen, und benutzen Sie es als Grundlage für Ihre Diskussionen.
✓ Fragen Sie die Manager. Bevor Sie sich für jemanden entscheiden, sollten Sie auf alle Fälle mit dessen Vorgesetztem gesprochen haben, um sicher zu sein, dass ein potentielles Team Mitglied auch die erforderliche Zeit und das Engagement ins Projekt einbringen kann.

Sorgen Sie für die richtigen Rahmenbedingungen
Konventionelle Büros sind nicht immer für Teamarbeit geeignet. Oft sind die Mitarbeiter in kleinen und engen Arbeitszimmern untergebracht, ohne dass es dazu einen geeigneten Versammlungsraum gibt. Wenn das in Ihrer Firma auch der Fall ist. dann sollten Sie nach Möglichkeiten suchen, diese Beengtheit zu umgehen. Hier einige ganz praktische Vorschläge, über die Sie nachdenken sollten, wenn Ihre derzeitige Arbeitsumgebung für Gruppentreffen keinen Raum lässt.
✓ Arbeiten Sie mit dem Topmanagement eine Regelung aus, damit Sie die Konferenzräume des Vorstands nutzen dürfen.
✓ Bauen Sie ein bestehendes großes Büro zu einem Versammlungsraum um.
✓ Ziehen Sie die Möglichkeit in Erwägung – zumindest gelegentlich, wenn Sie das Geld dazu haben – in einem nahen Hotel oder in einem Gemeindehaus einen Konferenzraum anzumieten.

Legen Sie einen tollen Start hin
Die Gelegenheit ein eigenes Team an den Start zu bringen, haben Sie nur einmal. Und diese Chance sollten Sie nutzen. Versichern sie sich, dass die Leute, die an der ersten Team-Konferenz teilnehmen, nicht nur die Mission verstehen, sondern sich auch auf das Projekt und die Möglichkeit, daran mitzuarbeiten, freuen. Einige Organisations-Experten empfehlen, dass man so genannte team-bildende Aktivitäten anwendet – Übungen, Wettbewerbe und Spiele – damit die Teammitglieder sich besser kennenlernen. Wenn das Projekt, an dem Sie arbeiten sehr wichtig ist. und die Teammitglieder sich noch nicht kennen, können solche Aktivitäten das Eis brechen. Haben Sie noch keine Erfahrung mit solchen Übungen, sollten Sie jemanden aus der Firma, der sich damit auskennt, dazu bitten oder einen externen Trainer einladen. Zusätzlich zur Förderung des Teamgeistes, müssen Sie bestimmte entscheidende Ziele erreichen. Vor allem müssen alle Mitglieder des Teams wissen, weshalb die Arbeitsgruppe eingerichtet wurde, welchen Auftrag sie hat, und wie die Mission in die strategischen Ziele des Unternehmens eingebunden ist. Falls möglich, sollten Sie ein Mitglied der Geschäftsleitung gewinnen, die Bedeutung des Projekts zu verstärken und die Mitglieder des Teams anzuspornen. Die vielen Einzelheiten, die Sie im ersten Meeting vorstellen müssen-welche Rolle jedes einzelne Mitglieder spielen soll und wie die Verantwortung verteilt ist, hängt natürlich von der Größe der Gruppe und dem Umfang des Projekts ab. Bei sehr wichtigen und langfristig angelegten Projekten sollten Sie die verschiedenen Rollen, Verantwortungsbereiche und Fähigkeiten ausführlicher darstellen und dann der Gruppe ermöglichen, sich ihre Aufgaben und Verantwortungsbereiche auszusuchen. Bei kleineren Teams können Sie diesen Bereich wahrscheinlich relativ informell gestalten, möglicherweise innerhalb einer Gruppendiskussion. Wenn Sie bestimmte Personen für bestimmte Aufgaben vorgesehen haben, dann sollten Sie entsprechende Vorschläge unterbreiten. Ansonsten soll die Gruppe entscheiden, wer was macht. Hier noch einige andere Punkte, die für die erste Sitzung wichtig sein könnten:
✓ Bereiten Sie sich gut vor. Laden Sie nicht zur Gründungssitzung ein, wenn Sie nicht alle erforderlichen Vorbereitungen getroffen haben und alle Team Mitglieder anwesend sein können.
✓ Sonstiges – Fragen und Antworten-. Lassen Sie in der Tagesordnung ausreichend Zeit für Fragen und Antworten.
✓ Demonstrieren Sie selbst Teamgeist-. Ihr eigenes Verhalten sollte vorbildhaft sein für den Teamgeist, den Sie sich in der Gruppe wünschen.

Zuhören ist der Schlüssel zu guter Kommunikation – Karriereplanung Beispiele

Weil anderen Zuhören eine unbewusste Handlung zu sein scheint, mag es eigenartig erscheinen, im Zuhören eine Kommunikationsfertigkeit zu sehen, über die man Kontrolle hat. Die meisten Kommunikationsexperten jedoch sind sich darin einig, dass die Wurzeln der Missverständnisse und der Zusammenbrüche von Kommunikation nicht unbedingt schlecht ausgedrückte Ideen oder Informationen sind. In der Regel ist es das falsche Zuhören. Wenn Sie ein guter Zuhörer sind, dann hilft es Ihnen, das zu verstehen, was andere Ihnen zu sagen versuchen. Doch gutes Zuhören ist auch ein wichtiger Faktor dafür, Rapport mit anderen herzustellen und das Vertrauen der Menschen zu gewinnen, mit denen Sie kommunizieren. Zweifellos haben Sie schon die Erfahrung gemacht, wie störend und frustrierend es sein kann, jemandem etwas zu erzählen, der abgelenkt oder uninteressiert scheint an dem, was Sie zu sagen haben. Wenn Sie vermeiden wollen, ein Grund für Frustrationen anderer zu sein, dann sollten Sie in den folgenden Abschnitten auf die wichtigsten Grundregeln wirkungsvollen Zuhörens achten.

Konzentrieren Sie sich auf den Augenblick
Um ein guter Zuhörer zu sein, müssen Sie bereit sein – und in der Lage sein – Ihre volle Aufmerksamkeit (ja, die volle Aufmerksamkeit!) auf den Sprecher zu richten, trotz allem, was um Sie herum vorgehen mag. Dieses Grundprinzip trifft zu, ganz gleich, ob Sie in einem ruhigen Raum in einem Zwiegespräch sind, jemandem in einem lauten Restaurant gegenüber sitzen oder an einer Telefonkonferenz teilnehmen. Sicher ist es möglich, das Wichtigste von dem mitzubekommen, was die Leute sagen, und trotzdem nur mit einem halben Ohr zuzuhören. Das bedeutet, dass Sie, während Sie mit jemandem telefonieren, Ihre E-Mails abrufen, die Papiere auf Ihrem Schreibtisch ordnen oder sich überlegen, welche Lottozahlen Sie heute noch ankreuzen wollen. Doch genau das verhindert oft, dass Sie das meiste von dem. was Sie hören, eben nicht richtig aufnehmen und es signalisiert Ihren Gesprächspartnern, dass es Ihnen eigentlich völlig gleichgültig ist, was sie Ihnen zu sagen haben. Es kann durchaus sein, dass Sie damit einige Male davonkommen, doch über längere Zeit hinweg, werden Ihre Gesprächspartner Ihnen kaum noch wichtige Informationen mitteilen oder über ihre Gedanken sprechen, weil Sie in der Regel nicht zuhören. Schenken Sie dem Sprecher Ihre volle Auf-merksamkeit, solange Sie ins Gespräch vertieft sind. Haben Sie nicht die Zeit dafür, oder auch nicht die Kraft dazu, dann verschieben Sie das Gespräch auf einem anderen Zeitpunkt.

Warten Sie, bis Sie an der Reihe sind
Viele Menschen haben die schlechte Angewohnheit, schon zu sprechen, bevor ihr Gesprächspartner seinen Gedanken zu Ende geführt hat. Diesem Impuls können Sie nur schwer widerstehen, wenn Sie ungeduldig sind oder wenn Sie mit dem, was Ihnen gesagt wird, nicht einverstanden sind. Gute Zuhörer jedoch können sich beherrschen. Sie unterbrechen nicht. Außerdem fühlen sie sich nicht verpflichtet, die Sätze ihrer Gesprächspartner zu beenden. Den meisten Menschen ist diese Disziplin nicht in die Wiege gelegt: Sie müssen daran hart arbeiten. Sie wissen, dass es äußerst unhöflich ist, andere Leute mitten im Satz zu unterbrechen. Außerdem wirkt es sehr störend. Wenn Sie jemanden unterbrechen, dann kann es durchaus sein, dass Sie eine wichtige Information nicht erhalten, und Ihr Gesprächspartner könnte den Gesprächsfaden verlieren. Sie müssen sich zwingen – zumindest am Anfang – diesem Impuls zu widerstehen. Wenn Sie einmal aufgehört haben, andere Menschen zu unterbrechen, dann ist es nicht mehr schwierig, diesem Drang zu widerstehen. Und außerdem wer-den Sie bemerken, dass die Leute auch Sie nicht mehr unterbrechen.

Beteiligen Sie sich am Gespräch
Ganz sicher kennen auch Sie Menschen, bei denen man überhaupt nicht merkt, dass sie Ihnen zuhören, wenn Sie sprechen. (Es hat fast den Anschein, als ob sie mit offenen Augen schliefen.) Nehmen Sie sich dies zu Herzen, wenn Sie in einem Gespräch gerade der Zuhörer sind. Natürlich müssen Sie nicht übertreiben, um Ihren Gesprächspartnern zu zeigen, dass Sie aufmerksam zuhören. Es ist völlig überflüssig, jede Aussage mit einem Kommentar zu versehen, der erkennen lässt, dass Sie verstanden haben. Gehen Sie aber auch nicht ins andere Extrem, was bedeutet, dass Sie einfach nur schweigend und ausdruckslos dasitzen. Beteiligen Sie sich an dem Gespräch. Wenn Sie an einem Punkt einverstanden sind, nicken Sie mit dem Kopf. Achten Sie auf Ihre Körpersprache. Vergessen Sie nie, dass Ihre Haltung und Ihr Gesichtsausdruck ebenso vielsagend sind, wie die Worte, die Sie sprechen.

Bleiben Sie offen
Wenn Sie bereits wissen, lange bevor ihr Gesprächspartner den Mund aufmacht, dass Sie nichts Interessantes oder Relevantes hören werden, dann werden Sie wahrscheinlich nicht sehr darauf achten, was gesagt wird, lind es wird auch nicht lange dauern, bis Ihr Gesprächspartner Ihre Gleichgültigkeit bemerkt. Fällen Sie keine Vorurteile. Akzeptieren Sie die Möglichkeit, dass jeder, mit dem Sie kommunizieren, etwas Wichtiges oder Nützliches zu sagen hat. Häufig werden Sie angenehm überrascht sein, wie viel Sie dazulernen können.

Nehmen Sie sich Zeit für die Antwort
Es gibt keine Regel der Kommunikation, die Sie dazu zwingt, innerhalb von Millisekunden, nachdem Ihr Gesprächspartner seinen Satz beendet hat, zu antworten. Im Gegenteil, es ist normalerweise besser, ein paar Sekunden zu warten, um das, was Sie gehört haben, ganz aufzunehmen, darüber nachzudenken und dann eine überlegte Antwort zu geben. Machen Sie sich keine Gedanken über einen Augenblick der Stille, wenn Sie über das nachdenken, was Sie sagen wollen. Solange die Pause sich nicht zu lange hinzieht, stört das den Fluss der Konversation nicht. (Außerdem, Stille erscheint immer länger als sie tatsächlich ist.)

Wiederholen Sie, um der Klarheit Willen
Wenn Sie sich nicht sicher sind, was Ihr Gesprächspartner zu sagen versucht, dann sollten Sie nicht vorgeben, ihn verstanden zu haben. Bitten Sie um Klarstellung. Und wenn Sie sich dann immer noch nicht sicher sind, versuchen Sie das, was Sie glauben verstanden zu haben, mit Ihren eigenen Worten wiederzugeben. Das hilft nicht nur Missverständnisse zu vermeiden, sondern kann den Gesprächspartner auch davon überzeugen, dass Sie aufmerksam zuhören. Allerdings sollten Sie sich in Acht nehmen, dass Sie diese Technik nicht zu oft verwenden oder Ihrem Gesprächspartner Worte in den Mund legen. Beginnen Sie Ihren Satz beispielsweise mit: Wenn ich das richtig verstanden habe, … Und dann sollten Sie Ihren Gesprächspartner immer bitten, Ihre Annahme entweder zu bestätigen oder zu korrigieren.

Erfolg als Mannschaftskapitän in Ihrem Job Teil II – Karriereplanung für das Management

Kommunizieren Sie Ihre Vision
Nicht, was sie als Leiter der Gruppe tun ist wichtiger – und in einigen Situationen schwieriger – als der Gruppe eine Art Vision zu vermitteln. Dabei sollten Sie sehr vorsichtig vorgehen. Nicht jedes Unternehmensziel ist mit einem höheren Zweck ausgestattet, und darin besteht die Schwierigkeit der Aufgabe. Die strategischen Zusammenhänge müssen Sie sehr deutlich formulieren. Wenn Ihr Team beispielsweise ein neues Paket von Sozialleistungen entwerfen soll, dann müssen Sie erklären in welcher Weise Sozialleistungen die Zufriedenheit der Arbeitnehmer beeinflussen und deshalb auch die Fluktuation eindämmen.

Malen Sie ein Bild
Auch wenn die Gruppe nur einige Monate lang Zusammenarbeiten soll, sollten Sie eine Charta entwickeln. Dieses Dokument artikuliert die Mission des Teams und legt die Grundregeln fest, nach denen die Zusammenarbeit vonstattengehen soll. Von diesen Grundregeln sollten Sie schon eine allgemeine Vorstellung haben, doch das Endprodukt sollte die Beiträge der Gruppe beinhalten und von allen Mitgliedern der Gruppe abgesegnet sein. Wenn das Dokument fertig ist, legen Sie es der Geschäftsleitung vor. Wenn es, aus irgendeinem Grund, bestimmte Aspekte der Charta gibt, denen die Geschäftsleitung nicht zustimmen kann, sehen Sie diese Passagen mit Ihrem Team noch einmal durch und versuchen Sie einen Kompromiss zu erzielen, dem jeder zustimmen kann.

Motivieren Sie Ihr Team
Unabhängig davon, welche teambildenden Aktivitäten Sie am Anfang des Projekts anberaumt haben: Die zwischenmenschliche Dynamik Ihres Teams – wie alle Zusammenarbeiten – sollte ständig von Ihnen beobachtet werden. Die Zeit und den Aufwand, den Sie diesem besonderen Aspekt des Projekts zumessen, ist natürlich davon abhängig, wie gut die Gruppe schon zusammenarbeitet. Vergessen Sie jedoch nicht, dass die Qualitäten, die einem effektiven Teamwork zugrunde liegen, sich nicht selbst erhalten können. Man muss sie ständig nähren und stärken.

Denken Sie einmal über die folgenden Vorschläge nach:
✓ Nutzen Sie jede Gelegenheit, um zusammen zu feiern. Immer, wenn es einen Grund zum Feiern gibt (Geburtstage, eine Zwischenziel ist erreicht und so weiter), dann tun Sie es – selbst wenn es nur ein Stück Kuchen zum Nachmittagskaffee ist.
✓ Betonen Sie das Positive. Auch wenn die Dinge sich nicht ganz so reibungslos entwickeln, wie Sie es gern hätten – tun Sie. was Sie können, um die Stimmung gut und positiv zu halten. Versuchen sie, die Team-Konferenzen immer mit einer Zusammenfassung dessen, was schon erreicht wurde, und was gut läuft, zu eröffnen. Erst dann kommen Sie auf Ihre Sorgenkinder zu sprechen.
✓ Bestärken Sie immer wieder die Mission. Es kann vorkommen, dass Teammitglieder sich in Diskussionen so sehr in Einzelheiten verlieren, dass die großen Zusammenhänge nicht mehr deutlich werden und die Begeisterung schwindet. Dann müssen Sie neue Wege finden, um jeden daran zu erinnern, wie die anliegende Aufgabe zum Endziel der Gruppe beiträgt.

Zusammenarbeit aus der Ferne
Der Fortschritt in der Kommunikationstechnologie macht es nicht unbedingt erforderlich, dass alle Mitglieder des Teams zur gleichen Zeit arbeiten, an das gleiche Büro berichteten oder in der gleichen Region wohnen, um produktive Mitglieder des Teams zu sein. Konsequenterweise wird ein Teil der Kommunikation unter den Mitgliedern des Teams über E-Mails, über Tele-Konferenzen oder Video-Konferenzen stattfinden. Ihr Job ist wahrscheinlich leichter, wenn Sie die Gelegenheit haben, mit den Mitgliedern Ihres Teams direkt zu sprechen und damit ein starkes Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln. Es wird schwieriger, ohne persönliche Kommunikation auszukommen. Vielleicht können jedoch die folgenden Vorschläge helfen:
✓ Regelmäßige Meetings: Wenn es einzurichten ist, sollten Sie versuchen, mindestens einmal im Monat eine Konferenz zu veranstalten, an der jeder teilnimmt, unabhängig davon, wie die Arbeitsbedingungen festgelegt wurden.
✓ Kommunikationsprotokolle: Weisen Sie jedes Mitglied der Gruppe auf die Bedeutung der Kommunikation hin und darauf, dass die Informationen regelmäßig allen Teilnehmern zur Verfügung stehen müssen. Dokumentieren Sie Ihre Tagesordnung und machen Sie Notizen zum Meeting, die Sie allen Mitgliedern zur Verfügung stellen. Nutzen Sie Tele-Konferenzen und E-Mails regelmäßig, um die monatlichen Konferenzen zu ergänzen und stellen Sie immer wichtige Updates zur Verfügung.
✓ E-Mail Etikette: Jedes Ihrer Teammitglieder muss die Bedeutung überlegter und taktvoller E-Mails kennen und sich an diese Etikette halten.
✓ Hilfreiche Software: Wenn das Projekt es verlangt, dann sollten Sie möglicherweise auch Software-Pakete wie Microsoft Project prüfen, die ausdrücklich für solche Zwecke programmiert wurden.

Alle machen mit
Wenn Sie ein ganz normales Team führen, dann haben Sie es mit vielen verschiedenen Per-sönlichkeiten, Temperamenten und Arbeitsstilen zu tun. Ohne besonders aufdringlich zu wirken, sollten Sie dafür sorgen, dass keiner in irgendeiner Weise die Beiträge eines anderen mindert. Eine ständige Herausforderung für Teamleiter ist, dass die Spitzenleute gern mehr Verantwortung übernehmen als andere. Das ist nicht notwendigerweise schlecht, wenn die anderen ihre Beteiligung nicht eingeschränkt sehen. Im Rahmen der Teamkonferenzen sollten Sie darauf achten, wer am meisten spricht. Und ohne die Begeisterung oder das Engagement der meisten Mitglieder zu unterdrücken, sollten Sie Maßnahmen ergreifen, damit jeder seine Ideen und Kommentare einbringen kann.

Vermeiden Sie Mikromanagement
Unter bestimmten Umständen ist Mikromanagement eine gute Sache, doch möchte ich Ihnen unbedingt davon abraten, wenn Sie einer Arbeitsgruppe vorstehen. Selbst wenn die Mitglieder Ihres Teams unter Druck stehen oder schwer mit einer Aufgabe oder einem Thema zu kämpfen haben, bieten Sie Hilfe an, widerstehen aber der Versuchung, einzuspringen und den Job selbst zu erledigen. Individuelle Probleme, die entstehen, sollten immer als Problem des Teams gesehen werden, und so weit wie möglich, sollten sie auch durch das Team gelöst werden.

Wie funktioniert das Management in meisten Unternehmen – Karriereplanung für Mitarbeiter

Oberflächlich betrachtet, könnten Sie annehmen, dass die Fähigkeit, Ihre Karriereziele im heutigen Berufsleben zu erreichen, hauptsächlich von Ihnen selbst abhängt: Sie entwerfen einen strategischen Plan, Sie treffen die Karriere-Entscheidungen, die mit den Richtlinien Ihres Plans übereinstimmen und Sie sind an jedem neuen Job oder an jedem Projekt erfolgreich. Doch wenn Ihre Arbeit nicht weitestgehend selbstständig ist (Sie sind Komponist oder Schriftsteller), dann hängt der Erfolg an jedem Arbeitsplatz auch davon ab, wie gut Sie andere Menschen managen können. In diesem Artikel erhalten Sie einen Crash-Kurs über die Grundlagen effektiven Managements. Besonderen Wert lege ich auf die Herausforderungen, denen jeder Manager in der sich schnell verändernden Arbeitswelt ausgesetzt ist. Sie werden erkennen, weshalb man zwischen einem guten Manager und einem guten Anführer unterscheidet. Sie werden entdecken, wie Sie die beste Personalauswahl treffen. Letztlich führe ich Sie in die wichtigsten Fertigkeiten hervorragenden Managements ein und Sie erhalten spezielle Ratschläge zu den Aspekten des Managements (beispielsweise, wie man einen leistungsschwachen Mitarbeiter motiviert), die viele sehr schwierig finden.

Management heute
Als Manager stehen Sie heute nicht nur all den Herausforderungen gegenüber, denen sich Manager auch früher schon ausgesetzt sahen, sondern sie müssen diese Herausforderungen in einer Arbeitswelt bestehen, in denen sich die traditionellen Grundregeln effektiven Managements verändert haben.

Doch einige Grundregeln haben immer noch Bestand:
✓ Man muss selbst gut organisiert sein.
✓ Man muss gut kommunizieren können.
✓ Man muss Mitarbeiter gut motivieren können.

Der Unterschied ist jedoch, dass man diese neuen Fertigkeiten unter neuen Bedingungen anwenden muss. Sind Sie beispielsweise Manager in einer heute typischen Firma, dann berichten Ihnen einige Mitarbeiter (wenn nicht gar die meisten) als Teilzeitkräfte, als Mitarbeiter mit Gleitzeit, oder sie arbeiten zwei- oder dreimal in der Woche außer Haus. Wenn Sie mit diesen ein herzliches Verhältnis aufbauen wollen, können Sie nicht einfach den Flur entlang gehen und schnell mal in deren Büro vorbeischauen. .Außerdem ist es gut möglich – insbesondere, wenn Sie in einer Branche arbeiten, in der der Arbeitsanfall sehr schwankt – dass einige Ihrer Mitarbeiter als Aushilfskräfte arbeiten. Es könnte aber auch sein, dass Sie ein Team beaufsichtigen, dessen Mitarbeiter anderen Managern unterstellt sind. Und was besagen all diese Veränderungen? Wenn man heute ein erfolgreicher Manager sein will, dann reicht es nicht aus. dass lediglich die Arbeit erledigt wird. Ja, Sie und Ihr Team müssen zwar immer noch die gegebenen Ziele rechtzeitig und kostengünstig erreichen. Doch wenn der einzige Grund, dass die Arbeit erledigt wird, die Tatsache ist, dass Sie – eventuell zusammen mit einem oder zwei wichtigen Mitarbeitern – 15 Stunden am Tag arbeiten, dann sollten Sie darüber nachdenken Ihre Management-Fähigkeiten zu verbessern. Machen Sie sich keine falschen Vorstellungen. Auch wenn Sie ein sehr guter Manager sind, dann heißt das noch lange nicht, dass Sie nicht ebenso lange und hart arbeiten müssen wie heute (und damit nicht mehr Zeit haben, sich in die Sonne zu legen oder Ihren Golfschwung zu verbessern). Stattdessen bedeutet es, dass Sie weniger Zeit für die Einzelheiten jedes Auftrags aufwenden und mehr Zeit, sich auf Herausforderungen gegenüber der Konkurrenz und auf strategische Planung zu konzentrieren. Es bedeutet aber auch, dass Ihre Arbeit interessanter, schwieriger und befriedigender ist. Vergessen Sie nicht, dass ein großer Teil der Fähigkeit Ihrer Firma, hochqualifizierte Mitarbeiter zu bekommen und zu behalten, im professionellen Wachstum liegt. Dabei spielt das Management eine herausragende Rolle.

Was ist der Unterschied zwischen Management und Führung?
In diesem neuen Managementbegriff liegt auch die Unterscheidung, Die Sie sicher auch kennen. Es ist der Unterschied zwischen Management und Führung. Dieser Unterschied – Gegenstand zahlloser Bücher, Seminare und Artikel – ist manchmal schwierig zu definieren, insbesondere weil es zwischen diesen beiden Rollen sehr viele Überschneidungen gibt. Tatsächlich liegt der Unterschied eher in der zu Grunde liegenden Philosophie, als in speziellen Managementtechniken. Um vom Manager zu einer Führungskraft zu werden (selbst wenn Sie nur ein oder zwei Mitarbeiter führen), müssen Sie einige Grundanschauungen in einem veränderten Kontext sehen. Als Führungskraft müssen Sie mehr tun, als nur Aufträge von oben weitergeben und zu überwachen, dass diese Anordnungen auch ausgeführt werden. In Ihrem Verantwortungsbereich liegt es auch, dass Sie die Leute, mit denen Sie Zusammenarbeiten inspirieren und somit in gewissem Sinn Energie und Überzeugung aufbauen.

Haben Sie die Qualitäten zur Führungskraft?

Sie dürfen bei der Lektüre der Grundregeln von Führung nicht Halt machen, um das erforderliche Wissen zu sammeln und die Metamorphose vom Manager zur Führungskraft zu schaffen. Sie müssen Ihre Tätigkeit bewerten und dann die alltäglichen Prozeduren verbessern.
Die folgende Übung besteht aus 20 Aussagen, wobei jede Frage ein oder mehrere Prinzipien enthält, die für Führungskräfte unerlässlich sind. Benoten Sie die Übereinstimmung der jeweiligen Aussage mit Ihrer Auffassung auf einer Skala von 0 bis 5. wobei 5 für völlige Übereinstimmung steht. Nachdem Sie alles ausgefüllt haben, sehen Sie sich bitte die Aussagen an, vor die Sie 3 oder weniger notiert haben. Dies sind Fertigkeiten, die eine Führungskraft braucht, und an denen Sie noch arbeiten müssen.
— Ich habe eine ganz konkrete Vorstellung von meiner Abteilung oder von meinem Team und habe dies auch allen Mitarbeitern vermittelt, deren Vorgesetzter ich bin.
— Ich habe einen Aktionsplan entwickelt, der alle Ziele enthält, die meine Vorstellung stützen und ihn meinem Team erläutert.
— Die Mitarbeiter in meinem Team kennen und verstehen meine Werthaltung: sie wissen, wofür ich einstehe. Ich verlasse meinen Weg dann, wenn es darum geht, meine Arbeitsleistung und meinen Managementstil auf diese Werte auszurichten.
— Ich nehme mir die Zeit, um jedem Mitarbeiter seine Rolle und seinen Wert für die Firma zu erklären, damit er mit mir zusammenarbeitet, um die Leistungsstandes zu erreichen.
— Ich zögere nicht, den Mitarbeitern in meinem Team echte Verantwortung zu übertragen und biete das Wissen und die Unterstützung an, um der Verantwortung gerecht werden zu können.
— Ich habe mein Möglichstes getan, um ein Umfeld zu schaffen, in dem Begeisterung, Zusammenarbeit und Qualität blühen können.
— Einen hohen .’Anteil meiner Wochenarbeitszeit verbringe ich damit, über Strategien nachzudenken, die der Wettbewerbsfähigkeit der Firma zu Gute kommen.
— Ich tue alles, um meinen Leuten bei ihrer Entwicklung, ihrem Wachstum behilflich zu sein, ich fördere ihre beruflichen Ambitionen, auch wenn das bedeutet, dass Sie mein Team verlassen werden.
— Ich habe keine Angst, dem Top-Management meine Bedenken mitzuteilen, wenn ich das Gefühl habe, die Mitarbeiter in meinem Team werden unfair behandelt. Das gilt auch, wenn sie unangemessen belohnt oder gepriesen werden.

— Ich weiß, dass ich nicht alles weiß. Und deshalb suche und akzeptiere ich den Rat von Menschen, die über mehr Erfahrung und Sachkenntnis verfügen, ganz gleich, welchen Rang sie einnehmen.
— Immer wenn ich es mit einem schwierigen Thema zu tun habe, gehe ich es direkt an und arbeite daran möglichst entschlossen und zügig.
— Ich gebe mein Wissen und meine Erfahrung gern an die Mitglieder meines Teams weiter, ohne dass ich um die Sicherheit meines Arbeitsplatzes bange.
— Ich bin bereit, hohe Risiken einzugehen, wenn der Nutzen für die Firma und mein Team höher zu bewerten sind, als ein möglicher Fehlschlag.
— Ich kann harte und wichtige Entscheidungen treffen, ohne mich all zu sehr um Beifall oder Missbilligung anderer zu kümmern.
— Ich stehe zu meinem Wort. Wenn ich jemandem etwas verspreche, tue ich alles Menschenmögliche, um mein Versprechen einzulösen.
— Ich werde nicht ärgerlich, wenn andere eine meiner Entscheidungen oder Empfehlungen anzweifeln oder in Frage stellen. Ich betrachte es als Teil meiner Position Menschen davon zu überzeugen – ohne mich ausschließlich auf meinen Rang zu berufen -, dass meine Entscheidung oder meine Empfehlung wertvoll ist.
— Wenn ich meinen Mitarbeitern die Verantwortung für eine Aufgabe übertrage, dann können sie diese nach bestem Wissen lösen. Ich bin nicht nachtragend, wenn sie es auf andere Weise tun, als — ich es getan hätte.
— Ich weiß genau, dass nicht jeder durch die gleichen Wünsche und Ambitionen motiviert wird, und passe meinen Führungsstil entsprechend an.

— Immer, wenn ich mit jemandem aus meinem Team ein persönliches Gespräch führe, widme ich ihm meine ganze Aufmerksamkeit und bemühe mich, die Beweggründe zu verstehen, die seinen Aussagen zu Grunde liegen.
— Ich fordere kreative Problemlösungsansätze und belohne diejenigen, die auch mal ein Risiko auf sich nehmen. Wenn es zu Fehlern kommt, sehe ich diese als Chance zur Verbesserung und nicht als ein Verhalten, das bestraft werden muss.
Nun addieren Sie alle Punkte, und dann wollen wir Ihr Ergebnis betrachten:
✓ 90 oder mehr: großartiges Führungstalent
✓ 80 bis 89: gut
✓ 70 bis 79: auch noch gut, könnte aber besser sein
✓ Unter 70: Sie müssen noch an sich arbeiten

Was bedeutet einen guten Team-Spieler im Job – Karriereplanung für das Management

Fast jeder von uns war irgendwann schon einmal in einer Mannschaft oder in einer Gruppe. Und so möchte man annehmen, dass es relativ leicht ist, sich den Bedürfnissen von Arbeitsgruppen anzupassen. Dem ist aber nicht so. Ein produktives Mitglied einer Mannschaft muss etwas können, was den meisten von uns nicht in die Wiege gelegt wurde. Einerseits müssen Sie so produktiv sein, als würden Sie selbstständig arbeiten; Ihre Arbeit so erledigen, wie Sie und Ihr Manager es sich vorstellen. Andererseits müssen Sie sich den Mannschaftsregeln beugen. Festlegungen und Arbeitsrichtlinien. Beispielsweise ist es möglich, dass Sie Ihr Leistungshoch haben, wenn Sie kurz vor der Erschöpfung sind. Doch kann dieser Arbeitsstil in einer Gruppe kontraproduktiv sein. Oder Sie delegieren ungern wichtige Aufgaben, die Ihre Arbeit direkt beeinflussen. Das heißt, es ist nicht leicht für Sie. das Vertrauen aufzubauen, das für eine gute Mannschaftsleistung erforderlich ist.

Weshalb jedoch sollten wir uns im Negativen ergehen? Die Wahrheit ist, dass Sie, wie die meisten Menschen, durchaus in der Lage sind, ein aktives und produktives Mannschaftsmitglied zu sein, solange Sie an den Erfolg glauben. Heute hört man sehr viel über die Bedeutung der Teamfähigkeit. Doch die wichtigste Fähigkeit beim Teamwork – die Fähigkeit mit anderen zusammenzuarbeiten – hat wesentlich mehr mit Verhalten und Einstellung zu tun, als mit Fachkenntnissen. Sie müssen erkennen, dass Sie, wenn Sie bestimmte Kompromisse eingehen oder um der Mannschaft Willen Opfer bringen, wesentlich mehr erreichen. Sie haben die Möglichkeit, von anderen zu lernen, sich neue Fertigkeiten anzueignen und die Erfahrung zu machen, zusammen mit anderen ein Ziel zu erreichen.

Die Grundregeln der Teamarbeit
Es ist 16.00 Uhr, und Sie haben gerade einen Anruf Ihres Managers erhalten, der Sie in seinem Büro sprechen möchte. Ihre erste Reaktion ist: Mein Gott, was habe ich denn jetzt schon wieder verbrochen? Doch als Sie das Büro des Managers betreten, ist er bester Laune. Innerhalb weniger Sekunden wissen Sie, weshalb Sie zu ihm gerufen wurden. Eine neue Projektgruppe wird zusammengestellt, um eine wichtige Initiative auszuarbeiten und Sie wurden als Mitglied des Teams nominiert. Sollten Sie darauf stolz sein? Ja! Und wenn Sie noch nie in einer kleinen leistungsstarken Arbeitsgruppe mitgewirkt haben, dann könnten Sie ein wenig Angst bekommen. Doch die nun folgenden Richtlinien können Ihnen behilflich sein, Ihre Bedenken zu zerstreuen und ein wertvolles Teammitglied zu werden.

Greifen Sie die Gelegenheit beim Schopf
Sehen Sie dies als Chance für berufliches und persönliches Wachstum an. Denken Sie daran, dass Ihre Fähigkeit, sich auch in Zukunft gute Jobs zu sichern, sehr wohl von Ihrem Erfolg in einem teamorientierten Umfeld abhängen kann.

Sprechen Sie sich mit Ihrem Vorgesetzten ab
Es ist sehr wahrscheinlich, dass Ihr Vorgesetzter Sie als Mitglied der Arbeitsgruppe vorgeschlagen hat. Sprechen Sie mit Ihrem Vorgesetzten über diese Abordnung und suchen Sie Klarheit zu den beiden folgenden Fragen zu erlangen:
✓ Welchen Wert hat diese Abordnung im Vergleich zu Ihrer bisherigen Arbeit?
✓ Benötigen Sie zusätzliche Hilfen von Kollegen, um den .Anforderungen gerecht zu werden?
Nutzen Sie diese Gelegenheit um von Ihrem Vorgesetzten so viel wie möglich über den Sinn der Abordnung zu erfahren, über die Leute, mit denen Sie Zusammenarbeiten werden. Versuchen Sie auch Vorschläge zu erhalten, wie Sie dieses Abenteuer erfolgreich bestehen können.

Wie heißt die Mission?
Auf alle Fälle sollten Sie (möglichst schon vor dem ersten Gruppentreffen) wissen, wie die Aufgabe lautet, und noch wichtiger. Sie sollten sich auf die Aufgabe freuen. Wenn der Auftrag selbst für Sie nicht besonders aufregend sein sollte, suchen Sie sich innerhalb des Auftrags Ziele, die Sie motivieren können und die Sie bei der Sache bleiben lassen.

Lassen Sie Ihre Vorurteile zuhause
Wenn Sie eingeladen wurden, in einem multifunktionalen Team mitzuarbeiten (einem Team, das aus Mitarbeitern verschiedener Abteilungen gebildet wird), dann kann es durchaus sein, dass Sie mit Leuten Zusammenarbeiten, die nicht so denken, handeln oder kommunizieren wie Sie. Bleiben Sie offen und fällen Sie keine Vor-Urteile. Derjenige, der Ihnen gegenüber sitzt, unabhängig von seinem Rang oder seiner Position, könnte der schnellste und kreativste Denker des Unternehmens sein.

Zeigen Sie Flexibilität
Zeigen Sie so bald wie möglich Ihre Bereitschaft zur Flexibilität um die Gruppe zu unterstützen. Es ist in Ordnung, wenn Sie den anderen sagen, was Sie können und was Sie gern tun würden. Doch sollten Sie sich auch auf die Möglichkeit einstellen, dass Sie, wenn die Aufgaben verteilt werden, nicht die Aufgabe zugeteilt bekommen, die Sie gern hätten. Lassen Sie sich Zeit, in den meisten Teams wechseln die Aufgaben fließend – eher den Notwendigkeiten gehorchend als nach einem bestimmten Plan. Wenn Ihnen Ihr Part zu Beginn auch nicht Zusagen mag, warten Sie ab, im Lauf der Zeit kann sich vieles ändern.

Respektieren Sie den Verlauf des Projekts
Halten Sie sich unbedingt an die Vorgaben und arbeiten Sie engagiert mit. Unterschätzen Sie Kleinigkeiten nicht, beispielsweise pünktlich zu Konferenzen zu erscheinen und sich an Diskussionen zu beteiligen. Bereiten Sie sich darauf vor, Meinungsverschiedenheiten und Konflikte rational, kollegial und den Konsens suchend zu schlichten. Selbst die besten Köpfe in einem Unternehmen können von ihren großartigen Ideen abgelenkt werden, wenn sie versuchen. eine Konferenz zu beherrschen oder wenn sie anderen Ideen gegenüber negativ eingestellt sind. Vor allen Dingen sollte man immer auf Sie zählen können. Vergessen Sie nie, dass Ihre Erfolge – und Ihre Fehler – immer auch das Team betreffen.

Kommunikation für den Erfolg
Verständigen Sie sich so oft wie möglich mit den anderen Mitgliedern des Teams. Manchmal können andere im Team ihre Aufgaben besser organisieren, wenn sie wissen, dass Sie noch auf eine bestimmte Information warten.

Den Erfolg mit anderen teilen
Der Teamerfolg wiegt bei Arbeitsgruppen schwerer als der individuelle Erfolg Einzelner. Sie könnten manchmal glauben, dass Sie die anderen mitschleppen und dafür nicht belohnt werden. Doch wahrscheinlich würden Sie ohne die Unterstützung der anderen nicht so gut sein, wie Sie sich fühlen. Helfen Sie Ihren Mannschaftskameraden, produktiver zu werden und konzentrieren Sie sich auf den Erfolg des Teams, nicht aber auf Ihren persönlichen Erfolg.

Teamgeist entwickelt sich manchmal langsam
Keine Gruppe von Einzelnen, ganz gleich wie gut sie sich verstehen, kann darauf hoffen, Einheit und Gleichmaß über Nacht zu erlangen. Teamgeist entwickelt sich ganz natürlich im Verlauf der Zusammenarbeit, er überwindet Hemmnisse und erzielt Erfolge. Versuchen Sie nicht, diese Entwicklung zu beschleunigen.

Das Streben nach Perfektion im neuen Job – Karriereplan für Mitarbeiter

Dinge bis zum letztmöglichen Moment vor sich her zu schieben oder Aufgaben zu vernachlässigen, die Ihnen unangenehmen, langweilig oder unbequem sind, ist ziemlich leicht. Solange Sie sich selbst im Griff haben, sind gelegentliche Verzögerungen nichts, was Ihnen den Schlaf rauben sollte. Wenn dies aber zur Gewohnheit wird, können die Konsequenzen daraus sehr ernsthaft sein – nicht nur für Sie. sondern auch für die Menschen, die von Ihnen abhängig sind. Glücklicherweise ist das Zaudern und Zögern keine Krankheit, es ist ein Verhaltensmuster. Ja, vielleicht gibt es sehr tief greifende psychologische Gründe für dieses Verhalten – Versagen sangst. Angst vor Erfolg. Angst davor herauszufinden, wovor man sich fürchtet – aber es ist etwas, was man unter Kontrolle bekommen kann und wenn man daran arbeitet, kann man es auch überwinden. Die folgenden Ratschläge sollen Ihnen aufzeigen, wie Sie Ihr Zaudern unter Kontrolle bringen können.
✓ Finden Sie heraus, was es Sie kostet. Kalkulieren Sie immer wie viel Zeit Sie verschwenden, wenn Sie sich selbst aus einem Problem herausziehen müssen, das es gar nicht gegeben hätte, hätten Sie die Situation schneller erfasst.
✓ Denken Sie klein. Immer wenn Sie mit einem großen, komplexen Projekt beauftragt werden, das Sie nicht gern angehen wollen, dann zerlegen Sie es in kleinere Aufgaben und arbeiten diese Schritt für Schritt ab, bis Sie fertig sind.
✓ Beobachten Sie Ihre zögerlichen Gewohnheiten. Denken Sie zurück an all die Dinge, die Sie in den letzten drei Monaten schaffen wollten, es aber nie schafften und denken Sie über folgendes nach:
• Das fehlende Glied. Wie viele wichtige Veranstaltungen verpassten Sie vollkommen oder nahmen nur teilweise daran teil, weil Sie sich Ihren Aufgaben widmen mussten, die Sie immer wieder verschoben hatten?
• Zwischenmenschliche Schwierigkeiten. Wie oft wurden Beziehungen am Arbeitsplatz belastet, weil es Ihnen nicht gelungen ist, Ihren Verpflichtungen nachzukommen?
• Innerer Stress. Wie viel unnötigen Druck erlegten Sie sich auf. weil Sie bestimmte Dinge nicht schon früher in Angriff nahmen?

Eines der beruflichen Risiken beim Streben nach Spitzenleistungen ist ein Verhalten, das man gemeinhin Perfektionismus nennt. Eine gute Möglichkeit, Perfektionismus zu definieren, ist dass man versucht, eine gute Sache noch verbessern zu wollen. Das Gute ist natürlich ein hoher Standard, den Sie natürlich für sich selbst festlegen, um erfolgreich zu sein. Wenn Sie sich aber unrealistisch hoch setzen oder die im Licht der Realität unter bestimmten Voraussetzungen unmöglich zu schaffen sind, kann diese eigentlich positive Tendenz zu einem Hin dernis auf Ihrem Weg zum Erfolg werden, aber auch zu einer Quelle von Frustrationen – bei Ihnen und bei den Leuten, mit denen Sie Zusammenarbeiten. Zu den Problemen, die Ursache für das Streben nach Perfektion zählen:
✓ Versäumte Termine: Sie wenden für Nebensächlichkeiten zu viel Zeit auf oder auch für Überlegungen die für das Endziel bedeutungslos sind.
✓ Gespannte Beziehungen am Arbeitsplatz: Mitarbeiter weigern sich Überstunden zu machen oder Energie, wenn es um unbedeutende Einzelheiten geht. Sie vernachlässigen entscheidende Aspekte. Außerdem, trauen sie anderen nicht und machen es somit schwierig, Verantwortung zu teilen oder zu delegieren.
✓ Fehlende Führung-. Ziele und Erwartungen für andere zu definieren, gestaltet sich extrem schwierig.
✓ Große Angst: Man entwickelt eine allgemeine (und meist unbegründete) Empfindung von Angst davor, dass man nicht genug ist. Das kann zu physischen Erkrankungen wie Magengeschwüren, Migräne und klinischer Depression führen.

Zahllose Theorien wurden entwickelt und veröffentlicht, die erklären sollten, was bestimmte Menschen dazu bringt, ihren Zug zum Perfektionismus so weit zu treiben, dass er geradezu exzessive Formen annimmt und selbstzerstörerisch wird. In zwei Punkten stimmten die Psychologen, die sich dieses Verhaltensphänomens annahmen immer überein. Erstens: Perfektionisten entwickelten dieses Verhalten schon in sehr jungen Jahren. Zweitens: Die Perfektionisten, die ihren Fehler erkannten hatten eine schwierige Zeit, eine maßgebliche Verhaltens Änderung vorzunehmen. Für viele ist eine schwere Krise – ein Herzinfarkt oder der Verlust des Arbeitsplatzes – der einzige Katalysator für eine Verhaltensänderung. Glücklicherweise sind die meisten Menschen, die hervorragende Leistungen erbringen wollen und ihre Standards sehr hoch ansetzen, in der Lage, eine Veranlagung, die sie als Spitzen kraft von Perfektionisten unterscheidet. Wenn Sie jedoch selbst erkennen, dass Sie leicht ein Perfektionist werden könnten, dann sollten Sie über die folgenden Punkte gründlich nachdenken:
✓ Setzen Sie sich ein realistisches Ziel. Immer, wenn Sie die Standards für eine spezielle Aufgabe festlegen, denken Sie zuerst über Ihr Ideal-Ziel nach, doch passen Sie es dann so an, dass es die Erwartungen erfüllt, die Sie und andere vernünftigerweise akzeptieren können. Sie können zwar Idealstandards anstreben, doch wenn Sie sich keine realistischen Ziele setzen, werden Sie nie wirklich zum Erfolg kommen.
✓ Bitten Sie um Hilfe. Finden sie Mitarbeiter, denen Sie vertrauen und die Sie respektieren und bitten Sie diese um Beistand, indem sie den Fortgang Ihrer Arbeit beobachten. Mit anderen Worten: Geben Sie Ihnen das Recht zu sagen, wann es wirklich genug ist.
✓ Reduzieren Sie Stress: Achten Sie auf zusätzlichen Stress, den Sie sich möglicherweise selbst oder anderen auferlegen, nur weil Sie zum Perfektionisten neigen. Korrigieren Sie Ihre Ziele, um unnötigen Stress und Spannungen zu begrenzen.
✓ Finden Sie Möglichkeiten zur Entspannung. Wählen sie Freizeitbeschäftigungen, bei denen besondere Leistungen keine Rolle spielen. Beweisen Sie sich selbst, dass Sie etwas genießen können ohne dabei unbedingt der Beste sein zu müssen.

Geheimnisse um das gute Zeitmanagement im Job Teil I – Karriereplan für Mitarbeiter

Zeitmanagement zählt zu den am häufigsten diskutierten Themen im heutigen Geschäftsleben. Und so kann es durchaus sein, dass man Ihnen schon sehr viele Ratschläge gegeben hat, wie die rein technischen Aspekte dieser Herausforderung zu behandeln sind. Doch die Grundlagen, die diese Informationen stützen und in den folgenden Abschnitten aufgeführt sind, sind es wert, darüber nachzudenken.

Schaffen Sie sich ein Zeitmanagementsystem
Niemand insbesondere niemand, der ein sehr arbeitsames Leben führt, kann erwarten seine Zeit ohne die Hilfe eines externen Werkzeugs oder Systems zu organisieren (um nicht alles im Kopf behalten zu müssen). Es gibt zahllose Software-Pakete und Tagebücher, die eher einem Kalender gleichen und die Ihnen helfen sollen, ihre Zeit effektiver einzusetzen. Die Preise reichen von fünf Euro bis zu 200 Euro führen einen Palm Pilot, den Sie mit Ihrem PC verbinden können. Doch die meisten Experten für Zeitmanagement können Ihnen sagen, dass Ihr Erfolg weniger von der Methode oder dem System zu tun hat, sondern viel mehr mit der Überzeugung, diese Methode oder dieses System auch wirklich anzuwenden . Fürchten Sie sich nicht zu experimentieren. Wahrscheinlich ist in Ihrer aktuellen Software ohnehin schon ein Kalender eingebaut. Fangen Sie an, ihn zu benutzen. Und wenn Sie kein Geld in ein System investieren wollen, das Ihnen später vielleicht nicht gefällt, dann fangen Sie ganz einfach mit einem Klemmbrett und einem Stück Papier an. Machen Sie Listen und erstellen Sie einen groben Stundenplan. Wichtig ist, dass Sie sich an die Disziplin eines Zeitmanagements gewöhnen, bevor Sie viel Geld für eine entsprechende Software ausgeben.

Erstellen Sie einen Tagesplan
Zeitmanagement-Experten haben unterschiedliche Ansichten über die einzelnen Aspekte ihrer Ratschläge. Allerdings glauben alle an die Bedeutung, am Beginn eines jeden Tages mindestens 10 bis 15 Minuten dafür zu nutzen, die Prioritäten herauszustellen. Nutzen Sie diese Zeit nicht nur, um eine allgemeine Vorstellung von dem zu gewinnen, was Sie an diesem Tag erreichen wollen, sondern erstellen Sie auch einen groben Stundenplan. Machen Sie nicht den Fehler zu glauben, dass ein strukturierter Stundenplan ihre Optionen in irgendeiner Weise begrenzt. Ganz im Gegenteil: Die Struktur und Kontrolle, die Sie ausüben können, indem Sie einen Tagesplan entwerfen, verbessert in der Regel Ihre Fähigkeit. Alternativen und Optionen zu nutzen. Sollten Sie feststellen, dass Sie an einem bestimmten Tag zwei oder drei Stunden Zeit haben, dann sollten Sie an ihre große Liste denken, und eine Aufgabe von strategischer Bedeutung heraussuchen, zu der Sie bisher noch keine Zeit hatten. Sie können diese freie Zeit auch dazu nutzen, sich auf Aufgaben zu konzentrieren, beispielsweise Ihre Festplatte neu zu organisieren, die ihre Effektivität erhöhen.

Fassen Sie ähnliche Aufgaben zusammen
Menschen sind oft produktiver, wenn Sie über einen längeren Zeitraum hinweg im gleichen mentalen Zustand arbeiten, anders als ob sie die mentalen Einstellungen häufig verändern müssen. Tun Sie das Beste, um Aufgaben, die ähnliche Energien oder Quellen erfordern, in denselben Zeitrahmen zu stellen. Wenn Sie beispielsweise an drei oder vier Projekten arbeiten von denen jede eine Internet-Recherche erfordert, versuchen Sie die Informationen für alle Projekte im gleichen Zeitblock zu sammeln. Wenn mehrere Projekte E-Mails oder andere Korrespondenz erfordern, dann sollten Sie diese Schreibaufgaben zur gleichen Zeit durchführen.

Haften Sie Ablenkungen unter Kontrolle
Ablenkungen und Unterbrechungen sind an den meisten Arbeitsplätzen unvermeidlich, doch mit einiger Disziplin können Sie die Auswirkungen minimieren. Hier einige Gedanken, wie Sie diese oft schwer fassbaren Ziele erreichen können:
✓ Finden Sie den richtigen Raum. Immer nur wenn Sie an einer Aufgabe arbeiten, die Konzentration erfordert – beispielsweise einen Bericht verfassen – suchen Sie sich einen Ort, an dem Sie relativ ungestört arbeiten können, beispielsweise in einem Konferenzraum. (Anm.: Wenn Sie Ihren Vorgesetzten fragen, ob Sie nicht zum Strand gehen könnten, um sich besser auf Ihre Arbeit konzentrieren zu können, dann wird das wohl nicht besonders gut ankommen.)
✓ Kürzen Sie Unterbrechungen ab. Sagen Sie den Familienmitgliedern und Freunden, dass sie Sie nicht anrufen sollten (außer im Notfall, natürlich), wenn sie genau wissen, dass Sie sehr viel zu tun haben. (Denken Sie nicht einmal daran, sie zu einem unangemeldeten Besuch zu ermuntern, wenn sie gerade in der Nähe sind.)
✓ Schützen Sie sich vor Telefonanrufen. Wenn Sie nicht gerade einen Job haben, bei dem jeder bei Ihnen eingehende Anruf, von entscheidender Bedeutung sein kann (oder die guten Sitten es gebieten), dann sollten Sie die Anrufe, die bei Ihnen eingehen, während Sie sehr viel zu tun haben, auf ihren Anrufbeantworter umleiten. An bestimmten Tageszeiten sollten Sie die Nachrichten abhören und die Anrufe beantworten.
✓ Verschieben Sie Anfragen. Wenn Menschen zu Ihnen kommen, die einen wichtigen Wunsch haben, während Sie gerade versuchen, Ihre Konzentration aufrecht zu erhalten, dann bitten Sie, ob man über dieses Thema zu einem anderen Zeitpunkt sprechen könne (wichtige Ausnahme: Wenn es darum geht, Ihren Namen und Ihre Adresse zu kontrollieren. und Ihre Kontonummer zu erbitten, um Ihren Lottogewinn überweisen zu können, dann sollten Sie selbstverständlich sofort antworten.)

Routineaufgaben Vereinheitlichen
Stellen Sie sich einen Augenblick lang vor, wie es wäre, müssten Sie jedes Mal, wenn Sie in Ihr Auto steigen, überlegen: Gut .fangen wir an. Ich glaube zuerst sollte ich den Zündschlüssel einstecken. Gut, und was dann? Ach ja! Ich sollte den Zündschlüssel umdrehen. Aber welches Pedal sollte ich treten? Das rechte, das linke, oder das in der Mitte? Natürlich passiert das nicht, wenn Sie ein erfahrener Autofahrer sind. Und das ist deshalb so, weil die einzelnen Schritte zunächst einmal bewusst und durchdacht durchgeführt werden mussten, und nunmehr automatisiert sind. Sie brauchen inzwischen nicht mehr darüber nachzudenken, wie Sie Ihr Auto starten. Und nun überlegen Sie einmal, wie Sie die Routineaufgaben in ihren Job erledigen. Wie viel Zeit verbringen Sie – vielmehr, verschwenden Sie – wenn Sie solche Routineaufgaben durchführen wie Dateien in Ihrem Computer abzulegen oder Ihre Korrespondenz einzuordnen? Wie viel Zeit verschwenden Sie, wenn Sie die Telefonnummern von Menschen heraussuchen müssen, die Sie zwei- oder dreimal in der Woche anrufen? Nehmen Sie sich einmal die Zeit und notieren die Aufgaben, die Sie an einem typischen Arbeitstag mehrfach durchführen. Stück für Stück sollten Sie ein Schema einrichten, mit dem Sie diese Aufgaben so effizient und einfach durchführen, als ob Sie Ihr Auto starten würden.

Konzentrieren Sie sich auf die folgenden Bereiche:
✓ Wo ist was? Wissen Sie genau, wohin Sie gehen müssen, wenn Sie Briefumschläge, Kugel-schreiber. Papier für den Drucker oder Heftklammern brauchen?
✓ Am Computer in Stromlinienform. Haben Sie schon einmal mit Makros experimentiert, womit man bestimmte Phrasen oder Funktionen Knopfdruck einleiten kann? (Wenn Sie Hilfen brauchen
✓ Datenorganisation: Haben Sie ein logisches System eingerichtet, in das Sie Ihre Daten ablegen. Als Richtlinie könnten Sie nehmen: Finden Sie eine bestimmte Datei nicht innerhalb von 30 Sekunden, dann sollten Sie die Ablage neu organisieren.
✓ Kurzwahl: Haben Sie sich schon einmal die Zeit genommen, Ihr Telefon so zu programmieren, dass Sie die Nummern, die Sie häufig anwählen, per Kurzwahl erreichen. Oder Sie richten auf Ihrem einen Computer ein Organizerprogramm ein, das nicht nur Telefonnummern speichert, sondern auch weitere Fakten zur entsprechenden Person liefert: Geburtstag. Hobbys. Namen der Kinder, Name der Partnerin ..

Entlassungen sind immer schwer – Karriereplanung für das Management

Mitarbeiter zu entlassen ist die bei weitem stressigste Angelegenheit, die ein Manager zu erledigen hat. Sicherlich können Sie die Entscheidung rechtfertigen, aber das macht es auch nicht einfacher, jemandem zu sagen, dass man auf seine Mitarbeit gut verzichten kann. Glauben Sie also nicht, dass Sie diese außerordentlich schwierige Aufgabe mit Links erledigen könnten. Das gibt es nicht, in den folgenden Abschnitten finden Sie jedoch einige Vorschläge, wie Sie diesen schwierigen Vorgang möglichst professionell abwickeln können.

Die Entscheidung zu handeln
Mitarbeiter sollten auf alle Fälle die Möglichkeit haben, sich gut in ihren Job einzuarbeiten. Wenn sie nicht die erwartete Leistung bringen, dann sollten sie rechtzeitig ein Feedback erhalten und Hilfen, ihre Leistungen zu verbessern. Wenn das aber alles nicht hilft – aus welchem Grund auch immer – dann müssen Sie entscheiden. Je früher Sie etwas tun, umso besser: auf alle Fälle noch innerhalb der vertraglich vereinbarten Probezeit. Arbeitnehmer, die ihre Aufgaben nicht erfüllen oder deren Verhalten nicht angemessen ist, können für Sie, für die Kollegen und das Unternehmen zu einem Problem werden.

Die schlechte Nachricht überbringen
Einen Arbeitnehmer zu entlassen ist eine Aufgabe, die Sie als Manager keinesfalls delegieren dürfen. Sind Sie selbst der direkte Vorgesetzte, dann überbringen Sie die schlechte Nachricht persönlich. Gehen Sie dabei taktvoll und gefühlvoll vor, doch kommen Sie schnell auf den Punkt. Die Erklärung, weshalb Sie sich vom Mitarbeiter trennen wollen, sollte kurz gefasst sein.

Entlassung – ein disziplinierter Vorgang
Viele Unternehmen haben für den Fall einer Entlassung ein Procedere festgelegt. Dieses Procedere kann Ihr Unternehmen vor Klagen vor dem Arbeitsgericht schützen und macht es für Sie und den Arbeitnehmer leichter.

Das Procedere sollte folgendes beinhalten:
✓ Dokumentation: Dokumentieren Sie das Verhalten, die schwachen Leistungen und vorhergehende Unterredungen, die zur Entlassung des Arbeitnehmers führten.
✓ Überlegen Sie sich genau, was Sie sagen wollen: Schon vor dem Gespräch sollten Sie sich genau überlegen, was Sie sagen wollen. Sagen Sie nur das Notwendigste um die Kündigung zu vermitteln und antworten Sie nur kurz auf einfache Fragen. Dies ist nicht der Zeitpunkt, um die Vergangenheit aufzuarbeiten oder Ihre Entscheidung zu diskutieren. Die haben Sie bereits endgültig gefällt.
✓ Die Kündigung: Wenn möglich, sollten Sie die Kündigung gleich am Morgen verkünden oder am Ende des Arbeitstages – am besten, wenn die anderen Mitarbeiter schon auf dem Heimweg sind. Auf alle Fälle sollte ein weiterer Manager als Zeuge anwesend sein, so dass man Ihnen nicht etwas nachsagen kann, was überhaupt nicht stimmt.
✓ Treffen Sie die notwendigen Vorkehrungen: Schon zum Zeitpunkt der Entlassung sollten Sie die Vereinbarungen zu einem Outplacement parat haben, wenn dies vorgesehen ist. Außerdem halten Sie einen Gehaltsscheck bereit, der die noch fälligen Gehaltszahlungen, gegebenenfalls auch die Auslagen umfasst, die dem Mitarbeiter noch zustehen.
✓ Sicherheitsmaßnahmen: Im Zusammenhang mit der Kündigung verlangen Sie alle sicherheitsrelevanten Dinge: Schlüssel, Passwörter, auf die Firma ausgestellte Kreditkarten müssen sofort zurückgegeben werden. Lassen Sie von der IT-Abteilung sofort den Zugang des Mitarbeiters ins firmeninterne Computer Netzwerk sperren.
✓ Rückgabe von Ausrüstung und Werkzeug: Lassen Sie vom Mitarbeiter einen Katalog unterschreiben, wie und wann alle firmeneigenen und dem Mitarbeiter zur Nutzung überlassenen Gegenstände wie Werkzeug. Notebook, Kfz und so weiter zurückgegeben werden müssen.
✓ Begleiten Sie den (nicht mehr) Mitarbeiter: Begleiten Sie den entlassenen Mitarbeiter an seinen Arbeitsplatz, damit er alle persönlichen Halbschatten mitnehmen kann.
✓ Treffen Sie Vorsichtsmaßnahmen: Wenn Sie Grund zur Vermutung haben, dass der Mitarbeiter auf die Kündigung gewalttätig reagieren könnte, sollten Sie geeignete Vorkehrungen treffen. Auf alle Fälle sollte ein weiterer Manager anwesend sein.

Nutzen Sie den Vorteil flexibler Arbeitszeiten – Karriereplan für Mitarbeiter

Die Arbeitsverträge in den meisten Unternehmen sind heute weitaus flexibler als noch vor kurzer Zeit. Die Menschen arbeiten ebenso hart und fühlen sich ihrer Karriere ebenso verpflichtet, doch wann und wo die Arbeit erbracht wird, ist heute nicht mehr so wichtig wie früher. Arbeitszeiten, die noch vor 10 oder 15 Jahren sehr selten vereinbart wurden herrschen heute vor. Zur Arbeit zu gehen ist kein Synonym mehr dafür, den Zug um 6.53 Uhr zu erreichen und vom Büro nachhause zu fahren.

In diesem Artikel lesen Sie über die verschiedenen Arbeitszeitmodelle, die Ihnen zur Verfügung stehen könnten. Doch die Betonung liegt dabei nicht so sehr auf den Arbeitszeiten selbst, sondern eher auf den Auswirkungen auf Ihre Karriere. Wir diskutieren die Für und Wider der vier wichtigsten alternativen Arbeitsmodelle:
✓ Teilzeitarbeit
✓ Job Sharing
✓ Gleitzeit
✓ Tele-Arbeit
Für jedes dieser Modelle will ich Ihnen aufzeigen, wie sie Ihre Leistung am Arbeitsplatz und Ihre Karriereaussichten beeinflussen. Außerdem möchte ich Ihnen Ratschläge geben, wie Sie die Zustimmung des Managements für das von Ihnen gewählte Arrangement erhalten können. Schließlich biete ich Ihnen noch einige Richtlinien an, wie Sie den Wechsel vom alten zum neuen Arbeitszeitmodell am besten vollziehen.

Was ist hier eigentlich los?
Die dramatische Wende, die die Unternehmen im Bereich der Arbeitszeitregelungen vollzogen, kam nicht von heute auf morgen. Der Wechsel vollzog sich eher stückchenweise und wurde von mehreren gleichzeitig ablaufenden Trends angetrieben:
✓ Die demographischen Änderungen am Arbeitsplatz und insbesondere die wachsende Anzahl der Doppelverdiener.
✓ Der wachsende Wunsch unter den Beschäftigten, zwischen Arbeit und Familie einen Ausgleich zu finden.
✓ Technologische Fortschritte, die es ermöglichen, 24 Stunden am Tag und 7 Tage in der Woche über das Internet an Informationen zu kommen und Menschen erreichen zu können.
Ganz gleich, welches die wichtigsten Faktoren waren, so viel ist klar: Unternehmen in der ganzen Welt nehmen zur Kenntnis, dass die Attraktivität eines Unternehmens und das Bestreben, gute Mitarbeiter zu halten, mit den Bedürfnissen und Wünschen der Arbeitnehmer bezüglich ihres Lebensstils übereinstimmen muss. Eine Untersuchung, die von Robert Half International durchgeführt wurde kommt zum Ergebnis, dass der Ausgleich zwischen Arbeit und Privatleben für die Beschäftigten heute wichtiger ist als die Entlohnung und die Sicherheit des Arbeitsplatzes. Andere Untersuchungen in den vorhergehenden Jahren ergaben, dass flexible Arbeitszeiten, gekoppelt mit familienfreundlichen Initiativen (beispielsweise Betriebs Kindergärten) , dazu beitragen, die Fehlzeiten zu verringern, die Arbeitsmoral zu verbessern, die Fluktuation zu mindern und in bestimmten Fällen die Gemeinkosten zu senken. Viele Unternehmen stellten fest, dass eine umfassendere Definition der normalen Arbeitszeit dazu führte, den Kunden einen besseren Service anbieten zu können. Flexible Arbeitszeiten sind keine vorübergehende Modeerscheinung. Selbst die Manager, die sich ausschließlich am Ergebnis orientieren – die Finanzvorstände – sehen signifikante Veränderungen. 90 Prozent der befragten Finanzvorstände, das ergab eine weitere Studie von Robert Half International, sagen, ihre Unternehmen machten sich mehr Sorgen über Themen, die das Verhältnis von Arbeit zur Familie zum Inhalt haben, als noch fünf Jahre zuvor.

Betrachten Wir die Optionen
Alternative Arbeitsvereinbarung ist ein Begriff, der alle Arbeitszeitvereinbarungen umfasst, die von der Regelarbeitszeit (abhängig vom Tarifvertrag) auf fünf Arbeitstage gleichmäßig verteilt, abweicht. Es würde an dieser Stelle zu weit führen, auch auf Projektarbeit oder selbständige Beratung einzugehen. Darauf komme ich in Artikel 16 zurück. In den folgenden Abschnitten besprechen wir vier Arrangements die für Sie als Angestellter einer Firma in Frage kommen.

Teilzeitarbeit als regulärer Angestellter
Als Teilzeitarbeitnehmer arbeiten Sie weniger als ein Vollzeitbeschäftigter, gelten aber immer noch als Beschäftigter eines Unternehmens, und haben deshalb auch ein Anrecht auf die Sozialleistungen. (Allerdings kann es vorkommen, dass die Sozialleistungen entsprechend gekürzt werden.) Teilzeitbeschäftigung kann viele verschiedene Varianten der Arbeitszeit umfassen. Es hängt nur davon ab, welche Vereinbarung Sie mit dem Arbeitgeber getroffen haben. Teilzeitarbeit ist keineswegs eine neue Entwicklung, doch heute wird dieses Arrangement von immer mehr Handwerkern, aber auch Managern wahrgenommen. Eine geringere Woche Arbeitszeit ist eine besonders attraktive Option für Arbeitnehmer, die noch studieren oder ihren Beruf wechseln wollen. Dieses Modell ist allerdings auch bei Managern auf der Vorstands Etage beliebt geworden, die einen gleitenden Übergang in den Ruhestand suchen. Ein Nachteil der Teilzeit ist jedoch die finanzielle Auswirkung. Je geringer die Arbeitszeit, umso geringer das Gehalt. Ein weiterer Nachteil könnte sein, dass Teilzeitarbeitnehmer kaum für anspruchsvolle Projekte in Frage kommen, die allerdings für einen großen Schritt auf der Karriereleiter Voraussetzung sind. Wenn wichtige Entscheidungen gefällt werden, es zu Krisen kommt oder spontan einberufene Besprechungen anberaumt werden, könnten Sie gerade nicht im Büro sein. Das Management braucht aber jemanden, der jederzeit verfügbar ist. Das lässt sich kaum vermeiden, doch können Sie durch Ihre Mitarbeiter oder Teammitglieder per E-Mail oder Anrufbeantworter auf dem Laufenden gehalten werden. Außerdem erwartet man von Ihnen, dass Sie dann, wenn Sie im Büro sind, auch wirklich 100 Prozent Ihrer Energie geben, um nicht den Eindruck zu erwecken. Sie wären nicht so engagiert wie andere.

Job Sharing
Beim Job Sharing teilen sich zwei Teilzeitkräfte die Aufgaben und Verantwortlichkeiten eines Vollzeitjobs. Die Aufgaben und Verantwortlichkeiten werden in der Regel hälftig geteilt, doch können die Aufgaben auch entsprechend der Vorlieben und Fertigkeiten der jeweiligen Partner aufgeteilt werden. Job Sharing eignet sich am besten für Positionen, in denen die Aufgaben klar definiert sind und die Belastungen vorhersehbar und gleichmäßig verteilt sind. Der Nachteil ist, dass es ebenso schwierig ist, den richtigen Partner zu finden, wie den richtigen Job. Es reicht nicht aus, wenn jemand die Fertigkeiten hat, die für den Job erforderlich sind. Die Partner müssen gut miteinander kommunizieren können, die Einschätzungen des anderen respektieren, die gleiche Arbeitsmoral haben und bereit sein, dem anderen zu helfen, wenn er der Hilfe bedarf. (Glücklicherweise muss man nicht Anhänger desselben Fußballvereins sein. Doch falls es so ist. dann ist auch dies von Vorteil. Denken Sie nur: Ein Schalke-Fan und ein Anhänger von Bayern München teilen sich einen Job!) Eine weitere mögliche Herausforderung ist es, dass man nicht mehr allein die Erfolge erzielt, die für die Karriere zählen. Der Erfolg wird immer beiden Partnern zugerechnet.

Gleitzeit
Gleitzeit ist eine der am verbreitetsten Arbeitszeitregelungen. Sie ist für Arbeitnehmer gedacht. die normalerweise eine feste Stundenzahl am Tag arbeiten, im Gegensatz zu Managern oder Handelsvertretern, deren Arbeitszeiten entsprechend der täglichen Erfordernisse ihres Jobs wechseln, in einer typischen Gleitzeitsituation arbeiten Sie jeden Tag die gleiche Anzahl von Stunden, doch wann Sie beginnen und wann Sie aufhören, kann sich von anderen Arbeitnehmern unterscheiden, und hängt davon ab, wie Sie sich die Zeit einteilen. Die meisten Unternehmen legen fest, wie früh man kommen und gehen kann und legen in der Regel eine Kernzeit fest, in der Sie unbedingt im Büro sein müssen. Es kann sein, dass man von ihnen verlangt, die gleichen Arbeitszeiten einzuhalten wie Ihre Teamkollegen, um die Kommunikation zu erleichtern. Gleitzeit ist bei Eltern nun sehr beliebt .weil dies die Kinder Beaufsichtigung nach dem Unterricht erleichtert. Gleitzeit wird auch von Kommunen gefördert, die durch starken Berufsverkehr heimgesucht sind. Nachteile? Eigentlich nicht, nur dass Sie möglicherweise nicht immer im Büro sind, wenn Besprechungen oder sonstige wichtige Angelegenheiten stattfinden. Eine verbreitete Art der Gleitzeit ist die so genannte verkürzte Arbeitswoche. Statt fünf Tage je acht Stunden zu arbeiten, können Sie auch vier Tage lang zehn Stunden arbeiten, und brauchen so einen Tag weniger im Büro zu sein.

Job Sharing – Dumm gelaufen!
Hier finden Sie fünf untrügliche Anzeichen dafür, dass diejenigen die Sie sich als Partner vorstellen konnten nicht geeignet sind.
✓ Der Partner kann nur am fünften Freitag eines jeden Monats arbeiten und in Monaten, die ein r im Namen tragen, können sie überhaupt nicht arbeiten.
✓ Er wäre nicht abgeneigt, doch zuvor muss er noch seine Katze um Erlaubnis bitten.
✓ Er hat eine Bitte: Die ersten Gehälter sollten im Verhältnis 90: 10 zu seinen Gunsten geteilt werden, damit er seine Spielschulden bezahlen kann.
✓ Er fragt Sie (aus welchem Grund auch immer), ob Sie ebenfalls Angst vor Spinnen haben.
✓ Wenn Sie fragen, mit welcher Software er sich auskennt, dann entgegnet er: Was ist Software? Ich kenne nur Softeis!

Telearbeit
Telearbeit beschreibt einen Arbeitsplatz, wobei der Arbeitnehmer einen Teil seiner Wochen Arbeitszeit nicht im Betrieb ableistet. Er könnte beispielsweise zuhause arbeiten. Telearbeit wäre heute nicht möglich, gäbe es nicht die Fortschritte in der Technologie, die es ermöglichen. von irgendwo her Informationen zu beziehen und mit anderen zu kommunizieren. Diese Option ist wie geschaffen für Arbeitnehmer, beispielsweise Eltern, die weite Anfahrtswege zum Betrieb haben. Natürlich eignen sich nicht alle Jobs gleich gut für Telearbeit. Man kann zwar an Besprechungen und Konferenzen über Konferenzschaltungen teilnehmen, doch die Feinheiten der Gruppendynamik können so nicht vermittelt werden. Außerdem ist es wichtig, daran zu denken, dass Telearbeit voraussetzt, dass man unabhängig arbeiten kann und sich auch zuhause auf die Arbeit konzentrieren kann. Zuweilen sind die Ablenkungen zuhause oder in einer anderen Umgebung mindestens so problematisch wie der lange Anfahrtsweg, den man vermeiden will.

Bringen Sie sich selber Glück im neuen Job – Karriereplanung für Mitarbeiter

Es gibt Menschen, die mit Missgeschick und Not besser zurechtkommen als andere. In den letzten 25 Jahren haben Wissenschaftler herausgefunden, welche Eigenschaft zu dieser Fähigkeit gehört – es ist eine gewisse Art von Elastizität oder Widerstandskraft. Weil dieser Bereich relativ neu ist, ist auch die Anzahl der veröffentlichten Studien sehr klein und die meisten von ihnen konzentrierten sich bisher auf junge Menschen, die sehr erfolgreich wurden, auf produktive Erwachsene, die es trotz traumatischer Kindheit geschafft haben.

Dennoch können die Ergebnisse dieser Studien auf jeden zutreffen, der mit Missgeschick oder Not zu tun hatte. Die Forschungen haben beispielsweise ergeben, dass es keine Fertigkeit oder Eigenschaft gibt, die widerstandsfeste Menschen von anderen unterscheiden. Vielmehr haben sie eine Reihe von Charakteristika gemeinsam, allerdings in unterschiedlicher Ausprägung. Dazu gehören:
✓ Geringe Verteidigungsbereitschaft und Aggressivität: Widerstandsfähige Menschen zeigen eine hohe Affinität zu Kooperation und Partizipation.
✓ Eine positive Sicht von sich selbst: Ihr Verhalten reflektiert ein stetes Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
✓ Selbstkontrolle: Ihr Verhalten lässt viel persönliche Kraft vermuten und kaum Schwäche (also die Überzeugung, dass sie in der Lage sind, bis zu einem gewissen Grad ihr Umfeld kontrollieren zu können).
✓ Einen starken Glauben: Dieser Glaube kann auf die eigene Zukunft gerichtet sein, auf eine höhere Macht oder auf sich selbst. Widerstandsfähige Menschen haben starke Überzeugungen.
✓ Positive Sicht der Zukunft: Damit ist die Fähigkeit gemeint, schlechte Zeiten als vorübergehend anzusehen, die auch überwunden werden können.

Die meisten Verhaltensforscher, die die Widerstandskraft studiert haben, bestehen darauf, dass es sich dabei nicht um eine angeborene Eigenschaft handelt. Sie stimmen auch darin überein, dass es keine gesicherte Formel gibt, die dazu führt, Missgeschick und Not abzuschütteln. Die Fähigkeit hierzu wird durch die Persönlichkeit, durch ein System von Hilfen und natürlich von der Schwere des Rückschlags beeinflusst, in den folgenden Abschnitten zeige ich auf, wie man sich von Rückschlägen, Missgeschick und Not erholen kann.

Ergreifen Sie die Initiative
Nachdem Sie sich einige Tage lang emotional von Ihrem Karriereknick erholt haben, nehmen Sie sich Zeit, um einen langen und gründlichen Überblick über Ihre derzeitige Situation zu verschaffen. Versuchen sich dabei so objektiv wie nur möglich zu sein, was keineswegs einfach ist. Versagen Sie sich, andere Menschen oder externe Ereignisse für das verantwortlich zu machen, was geschehen ist. Gleichzeitig aber sollten Sie nicht alle Schuld auf sich nehmen. Wenn Sie nachdenken, halten Sie einen Notizzettel und einen Stift bereit, so dass Sie sich Notizen machen können. Folgend finden Sie einige gute Fragen, die Sie sich als Teil dieser Übung stellen könnten. Beachten Sie. dass jede dieser Fragen Sie veranlasst, mit etwas Positivem und Produktivem zu antworten – die Absicht dabei ist, aus dieser Situation zu lernen, so dass Sie eine Wiederholung vermeiden können.
✓ War der Sinn und Zweck des Projekts deutlich? Hatten Sie ein gründliches Verständnis der Mission oder des Ziels des Projekts? Falls nicht, was haben Sie zuerst falsch verstanden und was hätten Sie für ein besseres Verständnis tun können?
✓ Gab es ausreichend Informationsquellen? Hielten Sie – bevor sie das Projekt begannen – die Informationsquellen für den Erfolg des Auftrags für erforderlich? Bedienten Sie sich dieser Informationsquellen?
✓ Gab es externe Faktoren, die das Ergebnis beeinflussten? Welche Umstände wären notwendig gewesen, um Ihr Ziel zu erreichen?
✓ Saßen Sie selbst am Schaltpult? Wie viel Kontrolle hatten Sie über die Faktoren, die für den Erfolg des Projekts Ausschlag gebend waren?
✓ Was können Sie verändern? Welche Fertigkeiten müssen Sie noch entwickeln, um vermeiden zu können, dass Ihnen der gleiche Fehler in der Zukunft nicht mehr unterläuft?
✓ Können Sie sich einen anderen Ausgang dieses Unternehmens vorstellen? Würden Sie, rückblickend, irgendetwas anders machen?
Lassen Sie sich für die Beantwortung dieser Fragen viel Zeit. Und falls Sie sich der Antworten nicht sicher sind, dann ist es auch nicht schlimm. Schließlich geht es hier um Ihre eigenen Erkenntnisse.

Vermeiden Sie das Opfer-Syndrom
Es ist er zwar leichter gesagt als getan, doch versuchen Sie unbedingt das zu vermeiden, was viele Psychologen als Opfer-Syndrom bezeichnen. Menschen, die in dieser Denkweise gefangen sind, weigern sich, irgendeine Verantwortung zu übernehmen für das, was geschehen ist, und schieben die Schuld auf die Umstände oder andere Menschen. Der kurzfristige Vorteil, der für das Ego solcher Menschen durch diese Verhaltensweise gewonnen wird, geht durch eine gefährliche Geisteshaltung der Hilflosigkeit wieder verloren. Studien haben gezeigt, dass eines der wichtigsten Charakteristika widerstandsfähiger Menschen eine objektive Sicht ihrer Rolle ist, wenn sie Missgeschick oder Unglück ausgesetzt sind. Sie betrachten sich nicht als hilflose Opfer, sondern sie erkennen und akzeptieren die Kraft, mit der sie ihre Reaktionen kontrollieren können, ganz gleich, was um sie herum geschieht. Dieses Selbstvertrauen befähigt sie, Schritte zu unternehmen, die Menschen, die sich hilflos fühlen, unmöglich wären.

Bringen Sie Ihren Frust zu Papier!
Wenn Sie Schwierigkeiten haben. Ihren Ärger los zu werden und Sie das Gefühl haben, sie wurden von ihrem Chef oder irgendeinem anderen völlig falsch eingeschätzt, dann müssen Sie diesen Frust entsorgen, ohne dass Sie noch tiefer in den Sumpf geraten. Tun Sie das, indem Sie einen Brief an die entsprechende Person schreiben und darin Ihre Gefühle ausdrücken. (Natürlich schicken Sie diesen Brief nie ab.) Doch allein die Tatsache, dass Sie ihrer Gefühle entledigt sind, kann
eine signifikante therapeutische Wirkung haben. Einige Psychologen empfehlen, diese Übung mehrmals zu wiederholen, bis Sie den größten Teil des Ärgers entsorgt haben.

Distanzieren Sie sich Vom Versagen
Ob jemand versagt hat, hängt immer von der Situation ab. Mit anderen Worten: Man versagt nicht einfach, sondern man versagt lediglich in dem Versuchen etwas Bestimmtes zu erreichen. Diese Unterscheidung ist sehr wesentlich, wenn Sie über Ihre Rückschläge nachdenken. Beschränken Sie Ihre Gedanken auf die Aspekte Ihrer Leistung (und nur auf diese Aspekte), die das Ergebnis des Projekts signifikant beeinflusst haben. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Sie dies bereits bei vielen Routinetätigkeiten in Ihrem Leben tun. Wenn Sie beispielsweise im Restaurant ein schlechtes Menü bestellen, dann ist es unwahrscheinlich, dass Sie Ihren Fehler auf eine Unfähigkeit Entscheidungen zu treffen zurückführen. Folgen Sie dem gleichen Prinzip, wenn Sie Ihre beruflichen Rückschläge analysieren. Konzentrieren Sie sich auf den Vorgang oder auf die Entscheidung.

Der Wert dieses Vorgehen ist zweierlei:
✓ Sie können ihren Fehler eingestehen, ohne dass Sie sehr viel an Selbstbewusstsein einbüßen.
✓ Sie erhalten ein besseres Verständnis Ihrer Stärken und Schwächen, und reduzieren damit das Risiko, die Fehler zu wiederholen.

Suchen Sie das Gute an ihrem Versagen
Ein Thema, das die Biografien erfolgreicher Menschen beherrscht, ist, wie häufig ein Fehler oder eine riesige Enttäuschung indirekt zu Entscheidungen oder Aktionen führten, die letztlich doch ein Erfolg wurden. Sie brauchen deshalb die Welt nicht durch eine rosarote Brille zu betrachten, um dies in die Praxis umzusetzen. Und Sie brauchen dies auch nicht rational zu erklären. Wenn Sie aus einem Projekt genommen wurden, das Sie monatelang Tage und Nächte beherrscht hat. dann sollten Sie nach anderen Möglichkeiten suchen, auf die Sie Ihre Zeit und Kraft verwenden können. Hat man Ihnen die rote Karte gezeigt, dann betrachten Sie dies als Chance, Ihre Karriereziele noch einmal zu untersuchen und sicherzustellen, dass Sie sich noch auf dem Weg befinden, den Sie einschlagen wollen. Ganz gleich, wie schwierig es zu sein scheint, grübeln Sie nicht darüber, was Sie möglicherweise verloren oder aufgegeben haben. Stattdessen konzentrieren Sie sich auf das. was Sie in der Zukunft zu gewinnen hoffen.

Suchen Sie Hilfe, Wenn Sie sie brauchen
Versagen wird häufig von Gefühlen tiefer Scham begleitet. Einige Menschen, die Rückschläge erlebten, neigen dazu, sich vor der Welt zu verschließen. Doch wenn man etwas von wider-standsfähigen Menschen und deren Verhalten lernen kann, dann ist es völlig falsch, ein Eremit werden zu wollen. Ganz im Gegenteil: Jetzt ist die Zeit gekommen, sich auf die Menschen verlassen zu können, die ein Teil Ihres Unterstützungssystems sind – die Familie, Freunde und Mentoren. Diese Menschen sind da. um Ihnen zu helfen. Doch Sie müssen um Hilfe bitten. Sprechen Sie mit einem früheren Lehrer oder einem Mentor aus der Schulzeit, um Ihre Stimmung wieder anzuheben, falls es nötig ist. Vielleicht erhalten Sie auch Hilfen, eine neue Strategie für Ihre Karriere zu entwickeln. Kollegen, Familienmitglieder und Freunde können ebenfalls neue Perspektiven aufzeigen und emotionale Hilfe bieten.

Lernen Sie aus Fehlern
Diesen Rat haben Sie wahrscheinlich schon so oft gehört, dass Sie nicht mehr daran glauben, welche Wirkung er tatsächlich hat – und wie einfach es ist. die Übersicht zu verlieren, während Sie sich von einem Rückschlag erholen. Denken Sie aber an den entscheidenden Unterschied zwischen der Anerkennung von Fehlern und aus Fehlern zu lernen. Fehler anerkennen heißt, dass Sie sich dessen bewusst sind, dass Sie sich geirrt haben. Aus Fehlern lernen bedeutet hingegen, dass Sie in der Lage sind, dieses Versagen in einen produktiven Nutzen umzuwandeln, wenn Sie einmal in eine ähnliche Situation kommen. So schmerzlich Rückschläge auch sein können, sie sind aber auch ein sehr wertvolles Hilfsmittel zum Lernen. Sie können Ihr Selbstbewusstsein verbessern. Sie können nicht wachsen, wenn Sie sich nicht besser verstehen, und wenn Sie Ihre Grenzen nicht kennen, dann werden Sie nie daran arbeiten, sie zu erweitern. Wenn Sie Ihre Stärken unterschätzen, können Sie daraus nie Kapital schlagen.

Bewerten Sie Ihre Ziele neu
Rückschläge und Versagen sind ganz natürliche Erscheinungen – es sind Möglichkeiten, Ihre Ziele noch einmal zu untersuchen und Erkenntnisse zu gewinnen, wie sehr Sie sich diesen Zielen verpflichtet fühlen. Allerdings könnten Sie feststellen, dass das letzte Ziel immer noch vernünftig ist, jedoch einzelne Schritte oder der Zeitplan einer Korrektur bedürfen. Es könnte sein, dass Sie zu viel zu schnell erreichen wollten.

Zurück auf den richtigen Weg
Wenn Sie in Ihrer Karriere einen Rückschlag erlitten haben, dann sollten Sie sich so schnell wie möglich auf den richtigen Weg nach vorn konzentrieren. Wichtig dabei ist, dass Sie bestimmte Aktionen in .Angriff nehmen, und keine allgemeine Ziele. Wenn Sie beispielsweise bei einer Beförderung übergangen wurden, dann sollten Sie wissen, woran es gefehlt hat. Wenn Sie an einem Kurs teilnehmen müssen, dann setzen Sie sich einen Termin, zu dem Sie sich angemeldet haben müssen.