Einarbeiten Ihren Nachfolger – Karriereplanung für Mitarbeiter

Nehmen Sie für einen Augenblick an, dass man Ihnen den Job angeboten hat, den Sie sich schon immer wünschten – jedoch unter einer Bedingung: Sie müssen jemanden finden, der Ihren augenblicklichen Job ebenso gut, wenn nicht sogar besser, verrichtet als Sie selbst. Gehen wir weiterhin davon aus, dass es in der Abteilung wahrscheinlich einen Kandidaten gibt, der allerdings noch einige Hilfen braucht – die in der Regel von Ihnen kommen sollten. Der Begriff Nachfolgeplanung hört sich im ersten Augenblick an, als gehöre er in ein Buch über die britische Monarchie, doch ist das tatsächlich kein Druckfehler, Nachfolgeplanung bedeutet in diesem Zusammenhang, jemanden darauf vorzubereiten, Ihren Job zu übernehmen; das ist in vielen Firmen zu einem wichtigen organisatorischen Konzept geworden – und nicht nur auf der Vorstandsebene. Der normale Menschenverstand jedoch könnte Sie zur Annahme verführen, dass Sie tatsächlich selbst den Ast absägen, auf dem Sie sitzen. Das heißt, Sie unterminieren Ihre Bedeutung und schaffen so ein Szenario, das Sie möglicherweise eines Tages Ihren Job kosten könnte (Frank, Sie haben eine so tolle Arbeit geleistet, als Sie einen Nachfolger aufgebaut haben, eigentlich brauchen wir Sie jetzt nicht mehr.

Dem ist aber nicht so. Sie und Ihre Firma werden durch die Nachfolgeplanung entscheidende Vorteile haben:
✓ Unternehmen, in denen die Manager ihre eigenen Nachfolger einarbeiten, haben es leichter, das richtige Personal für Schlüsselpositionen zu bekommen, da man ja nicht extern suchen muss. Man muss sich nicht besondere Sorgen machen, dass Manager in Schlüsselpositionen gehen könnten, was wiederum die Produktivität verringern könnte.
✓ Allein die Tatsache, dass Sie die Zeit und Kraft aufgewendet haben bedeutet, dass Sie damit Ihre Chance auf eine Beförderung verbessert haben. Die Vorstände brauchen sich keine Sorgen zu machen, dass es zu einem Durcheinander käme, würde man Ihnen eine Beförderung anbieten.
✓ Bereiten Sie einen Nachfolger vor, dann ist das für Ihre Firma eine Art Versicherung für den Fall, dass Ihnen unerwartet etwas zustößt und Sie möglicherweise längere Zeit nicht auf Ihren Posten zurückkehren können.
✓ Je mehr Verantwortung die Mitarbeiter Ihres Teams oder Ihrer Abteilung übernehmen, umso mehr Zeit können Sie auf strategische Überlegungen verwenden, die die Produktivität Ihres Teams oder Ihrer Abteilung verbessert und Sie selbst zu einer festen-Größe im Unternehmen machen.
Eine Studie, die kürzlich von Robert Half International in Zusammenarbeit mit dem Financial Exekutives Institute durchgeführt wurde, ergab, dass 82 % der befragten Finanzvorstände nicht auf ihre Aufgabe vorbereitet wurden, zwei Drittel jedoch schon einen Nachfolger einarbeiten. Dieser Trend ist auch auf anderen Ebenen der Unternehmenshierarchie zu beobachten. Gründe dafür sind die Verbesserung der Produktivität und der Wunsch im Unternehmen Karriere zu machen.

Folgend einige Grundregeln zur Nachfolgeplanung:
✓ Gehen Sie bei Neueinstellung ganz bewusst vor. Wann immer Sie die Möglichkeit haben, neue Mitarbeiter einzustellen, sollten Sie neben den Anforderungen des Arbeitsplatzes an sich, auch auf Qualitäten und Eigenschaften achten, die es ermöglichen, dass dieser neue Arbeitnehmer mit der Zeit höhere Verantwortung übernimmt und auf Führungsaufgaben vorbereitet wird. Ohne dass Sie jemanden schon frühzeitig als Kronprinzen “präsentieren, sollten Sie immer im Auge behalten, wer aus Ihrem Team einmal Ihre Nachfolge an- treten könnte.
✓ Lassen Sie die Besten ohne Hilfe schwimmen. Mitarbeiter, die intelligent, aufmerksam und hoch motiviert sind, sollten allein schon durch Osmose sehr viel lernen: das heißt, allein schon durch Beobachtung, wie Sie die vielen Herausforderungen Ihres Jobs angehen. Deshalb sollten Sie genau wissen, was erforderlich ist, um Ihren Job ausfüllen zu können (und nicht nur Ihre überragenden Fähigkeiten, die Sie unersetzlich machen) und nehmen Sie sich die Zeit, zu überprüfen, wie groß die Lücken zwischen Ihnen und dem von Ihnen ins Auge gefassten Nachfolger noch sind. Delegieren Sie so viel wie nur möglich und gewähren Sie Ihren Mitarbeitern in dem Maß mehr Autonomie, in dem sie neues Wissen und neue Fertigkeiten unter Beweis stellen. Arbeiten Sie mit ihnen persönlich zusammen, aber auch in der Gruppe, um Leistungsziele zu setzen und Kriterien zu entwickeln, und daran die Fortschritte zu messen, die für diese Aufgaben unerlässlich sind.
✓ Versuchen Sie nicht. Ihr Ebenbild zu schaffen. Eigentlich ist es ganz normal, dass Sie von dem, den Sie als Nachfolger auserkoren haben, erwarten, dass er alles so wie Sie macht. Dabei sollten Sie aber nicht vergessen, dass die Ziele auf verschiedene Weisen erreicht werden können.

Konzentrieren Sie sich auf Ergebnisse und Werte, und nicht auf die Art und Weise, wie der Erfolg erzielt wird. Das kann sich durchaus von Ihren Methoden unterscheiden. Der Management-Stil Ihres Nachfolgers muss nicht unbedingt Ihrem Stil gleichen. So lange die Qualität der Arbeit nicht berührt wird, nützt es weder ihm noch Ihnen, dass alles so getan wird, wie Sie es sich vorstellen. Denken Sie immer daran, eine der Grundregeln der Nachfolgeplanung ist, dass Sie in der Zeit, in der Sie Ihren Nachfolger einarbeiten, sich selbst schon auf den nächsten Schritt auf Ihrer Karriereleiter vorbereiten. Natürlich benötigen Sie dafür Fähigkeiten, um auf der nächst höheren Ebene Erfolg zu haben. Arbeiten Sie mit Ihrem Vorgesetzten – oder Ihrem Mentor – zusammen, damit Sie alles haben, was Sie auf der nächsten Stufe der Karriereleiter benötigen.

Zehn Wege zur besseren Kommunikation im Beruf – Karriereplanung Vorlage

Sie werden große Schwierigkeiten haben, in der heutigen Arbeitswelt einen Job zu finden, in dem Ihre Kommunikationsfähigkeiten die Fortschritte in Ihrer Karriere nicht deutlich beeinflussen. Unabhängig von Ihren Karrierezielen und Strategien ist es zu Ihrem Vorteil, effektivere schriftliche und mündliche Kommunikation zu entwickeln. Die Ratschläge in diesem Artikel beziehen sich auf die Grundlagen des Schreibens und Sprechens.

Zurück zu den Anfängen
Wenn Sie, gleich aus welchen Gründen, nicht die Grundlagen der Grammatik und der Recht-schreibung beherrschen, ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie Ihren Kommunikationsfähigkeiten insgesamt nicht sehr viel Vertrauen schenken. Das Ergebnis könnte sein, dass Sie sich in bestimmten Situationen, aus lauter Angst sich zu blamieren, scheuen, Ihre Meinung zu sagen. Glücklicherweise ist dies ein Defizit – obwohl es oft entscheidend ist, das Sie leicht beheben können. Nehmen Sie sich die Zeit, die Grundlagen zu wiederholen. (Bitte hören Sie auf zu gähnen!) Die Regeln der Grammatik und der Rechtschreibung sind schließlich keine Weltraumwissenschaft, und einige Viertklässler kommen damit schon sehr gut zurecht. Wenn Sie täglich 10 bis 15 Minuten dafür aufbringen, in einem der vielen Übungsbücher zur richtigen Grammatik und Rechtschreibung zu ar-beiten, dann können Sie schon nach einem Monat fehlerfrei sprechen. Und wenn Sie die Grundlagen geschafft haben, dann können Sie sich auf Ihre Botschaft konzentrieren.

Konzentrieren Sie sich auf das gewünschte Ergebnis
In den meisten Situationen im Geschäft sieben (die Kaffeepause sind davon ausgenommen), sprechen Sie mit anderen nicht damit die Zeit vorübergeht, oder Sie sich selbst sprechen hören. Normalerweise haben Sie ein bestimmtes Ziel: Sie antworten auf eine Frage, bitten um Hilfe, versuchen ein Problem zu lösen oder versuchen Anerkennung für eine Leistung zu erhalten. Kommunikation in der Wirtschaft ist also immer ein Mittel zum Zweck, und nicht schon der Zweck selbst. Der Schlüssel zur effektiveren Kommunikation in Geschäft und Beruf ist es, sich des gewünschten Ergebnisses immer bewusst zu sein – was Ihre Aktennotiz, Ihr Brief, der Bericht oder Ihre Präsentation erreichen soll. Bevor Sie also anfangen zu sprechen oder zu schreiben, legen Sie das Ziel fest. Dies hilft Ihnen zu entscheiden, welche Informationen Sie weitergeben sollen, welchen Ton Sie anschlagen wollen, und in manchen Situationen, welcher Schreibstil am geeignetsten ist. Ohne diese strategische Konzentration könnte es sein, dass Sie nie erfahren, ob Ihre Bemühungen auch Erfolg haben.

Werden Sie ein besserer Zuhörer
Weil das Zuhören eine angeborene Fähigkeit zu sein scheint, haben viele Menschen große Schwierigkeiten zu akzeptieren, dass das Zuhören eigentlich eine Fertigkeit ist. Tatsache jedoch ist. dass gute Kommunikatoren immer auch gute Zuhörer sind – und das aus offensichtlichen Gründen: Wenn Sie sich nicht auf die Menschen einstellen, mit denen Sie kommunizieren, dann ist es sehr unwahrscheinlich, dass Sie Ihre Botschaft wirklich vermitteln können. Und deshalb werden Sie wahrscheinlich auch nicht das gewünschte Ergebnis erzielen. Effektives Zuhören ist kein Trick. Es ist in erster Linie eine Frage der Selbstdisziplin, sich auf das zu konzentrieren, was ein anderer sagt, und seinem Gehirn nicht schon zu erlauben, eine Antwort darauf formulieren zu wollen. Oberflächlich be-trachtet, scheint dieser Rat sehr einfach zu sein. Das Problem jedoch ist, das effektives Zuhören keine Fertigkeit ist, die den meisten Menschen angeboren ist – daran muss man arbeiten. Wenn Sie beispielsweise telefonieren, sollten Sie der Versuchung widerstehen, Ihre E-Mails abzurufen, Ihren Schreibtisch aufzuräumen oder im Sportteil der Zeitung zu blättern. Widmen Sie Ihrem Gesprächspartner die volle Aufmerksamkeit. Wenn Sie sich in einem Telefonat konzentrieren können, dann ist es in einem persönlichen Gespräch wesentlich einfacher. Und außerdem werden Sie bemerken, dass Ihre Kommunikationsfertigkeiten sich insgesamt verbessern.

Achten Sie auf Ihre Körpersprache
Immer wenn Sie mit jemandem persönlich kommunizieren, dann sind die Worte, die Sie benutzen. nur ein Faktor des Eindrucks, den Sie letztlich vermitteln. Ebenso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger, ist Ihre Körpersprache – Ihre Augen, Ihre Haltung, Ihre Gesten, Ihr
gesamtes Benehmen. Der Augenkontakt ist besonders wichtig. Es ist nicht nur unhöflich, mit Menschen zu sprechen, ohne ihnen in die Augen zu sehen, sondern Sie werden auch nicht erkennen können, wie Ihre Botschaft aufgenommen wird. Wenn Sie Augenkontakt halten, dann hilft Ihnen das zu erkennen, ob die Menschen verstanden haben, was Sie ihnen sagten, und ob Sie in der erhofften Art und Weise reagieren. Achten Sie auf Ihre Haltung und Ihre Gesten, insbesondere wenn Sie eine formelle Präsentation haben. Vermeiden Sie alle Gewohnheiten, die auf die Zuhörer ablenkend wirken könnten, beispielsweise ständig auf den Füßen zu wippen oder immer durch die Haare zu streichen. Am besten überprüfen Sie Ihre Körpersprache, indem Sie ein Video ansehen, das während einer Präsentation aufgezeichnet wurde.

Seien Sie ein guter Führer
in der Kommunikation ein guter Führer zu sein bedeutet, dass Sie ihre Zuhörer nicht verlieren, weil Sie an Ihrem Thema vorbei sprechen, Wörter und Begriffe benutzen, die sie nicht verstehen oder ihnen die Informationen zu schnell hintereinander um die Ohren werfen. Ob Sie nun eine Aktennotiz schreiben oder eine Präsentation veranstalten, lassen Sie die Leute wissen – und das möglichst schon am Anfang – was Sie vermitteln wollen und warum es für die Zuhörer wichtig ist. Achten Sie auch darauf, dass Sie nicht so sehr von Ihren eigenen Gedanken und Informationen in Anspruch genommen werden, dass Sie nicht bemerken, wie die Zuhörer Ihre Informationen aufnehmen. Und letztlich: Vergessen Sie Ihre Prioritäten nicht. Immer, wenn Sie mit jemandem sprechen, der sich gerade ärgert oder anderweitig aufgeregt ist, sollten Sie versuchen, diese Person erst zu beruhigen, bevor Sie Ihre Angelegenheit Vorbringen. Vergessen Sie auch nicht, dass die meisten Menschen nur sehr kurz aufmerksam sein können. Wenn das, was Sie sagen, für Ihre Zuhörer nicht sofort relevant ist, dann könnten Sie sie verlieren – ohne es überhaupt zu bemerken.

Schreiben Sie diszipliniert
Schreiben ist für viele ansonsten intelligente und kompetente Geschäftsleute eine Herausforderung. Doch meistens ist der Grund dafür, dass so viele Menschen nicht gern schreiben, nicht fehlendes Talent. Es liegt ganz einfach daran, dass die meisten Menschen Ihre schriftlichen Aufgaben nicht sehr effizient erledigen. Um klar und präzise zu schreiben, müssen Sie auch klar denken können, was wiederum bedeutet, dass Sie sich für bestimmte Zeit konzentrieren können müssen. Die meisten Situationen im Geschäftsleben sind jedoch nicht dazu angetan, Konzentration aufrecht zu erhalten. Wenn Sie also Ihre schriftlichen Arbeiten am Arbeitsplatz effektiv erledigen wollen, dann müssen Sie Ablenkungen meiden. Haben Sie eine schriftliche Aufgabe zu erledigen, dann planen Sie eine Zeit ein. in der Sie sich ausschließlich darauf konzentrieren können. Wenn es an Ihrem Arbeitsplatz normalerweise zu laut oder zu ablenkend ist, dann suchen Sie sich einen ruhigeren Platz – beispielsweise ein gerade nicht benutztes Besprechungszimmer.

Schreiben Sie ganz natürlich
Wenn es Ihnen so ergeht, wie den meisten Menschen, dann ist es für Sie wahrscheinlich wesentlich einfacher, eine Botschaft persönlich zu übermitteln oder zu telefonieren, als auf schriftlichem Weg. Manchmal ist der Grund, dass das Schreiben Sie zu bestimmten Entscheidungen zwingt – beispielsweise in der Rechtschreibung und in der Interpunktion -, worum Sie sich nicht zu kümmern brauchen, wenn Sie sich unterhalten. Es ist aber auch möglich, dass die Schwierigkeiten, mit denen Sie zu tun haben, auf falsche Vorstellungen zu einem bestimmten Schreibstil zurückzuführen sind. Es könnte sein, dass Sie glauben. Sie würden nicht ernst genommen oder für dumm gehalten, wenn Sie nicht 50-Karat-Wörter verwenden. Lassen Sie nicht zu. dass Sie ein Opfer dieses Mythos werden. Wahrscheinlich können Sie die meisten Gedanken ebenso aufschreiben, als würden Sie sprechen. Folgen Sie doch einfach dieser Regel: Würden Sie in einem Gespräch ein bestimmtes Wort oder einen bestimmten Satz nicht verwenden, dann sollten Sie zweimal überlegen, bevor Sie es aufschreiben.

Veranschaulichen Sie
Wir leben heute in einem visuellen Zeitalter, und deshalb sollten Sie sowohl beim Schreiben als auch in Ihren Präsentationen so oft wie möglich visuelle Mittel einsetzen, um die Klarheit und die Wirkung Ihrer Botschaft zu verstärken. Wenn Sie einen Bericht schreiben und es sehr schwierig ist, komplexe statistische oder finanzielle Informationen zu beschreiben, dann sollten Sie überlegen, ob Sie diese Daten nicht besser in einem Chart oder einer Tabelle darstellen. Und wann immer Sie vor einer kleinen Gruppe eine Präsentation durchführen, sollten Sie die visuellen Effekte nutzen, die Sie mit guter normaler Präsentations-Software erzielen können. An diese drei Punkte sollten Sie denken, wenn Sie diese Software benutzen:
✓ Bringen Sie so wenig Information wie möglich auf eine Folie (benutzen Sie Texte mit Punkten, um die wichtigen Gedanken zu unterstützen – nicht um sie zu erklären).
✓ Achten Sie darauf, dass die Schrift groß genug ist, dass sie von allen, auch im hinteren Teil des Raums, gelesen werden kann.
✓ Widerstehen Sie der Versuchung, eine Folie dadurch verbessern zu wollen, dass Sie verschiedene Schriftarten und Schriftgrößen verwenden. Das Einfachste ist das Beste.

Führen Sie eine Vorbild-Akte
Eine der besten Möglichkeiten, Ihre Kommunikationsfähigkeiten zu verbessern – insbesondere das Schreiben – ist es. erfolgreiche Kommunikatoren nachzuahmen. Immer wenn Sie einen Bericht, eine Aktennotiz oder eine andere Kommunikationsform finden, die Sie beeindruckt, dann sollten Sie davon eine Kopie anfertigen und sie in Ihre Vorbild-Akte einheften. Doch zuvor nehmen Sie sich die Zeit, um dieses Dokument zu lesen – nicht nur einmal, sondern mehrmals – unterstreichen Sie die Teile, die besonders gut gelungen sind. Versuchen Sie feststellen, was der Autor in einem bestimmten Abschnitt tut und wie der gleiche Ansatz oder die gleiche Technik in Ihren Schreiben wirken könnte. Sie können Ihre Kommunikationsfähigkeiten dadurch verbessern, dass Sie gute Kommunikatoren zum Vorbild nehmen.

Suchen Sie nach Möglichkeiten, Ihre Fertigkeiten zu Verbessern
Es ist wie bei allen anderen Fertigkeiten auch: Je mehr Sie üben, umso effektiver und selbstsicherer werden Sie. Dieses Prinzip gilt insbesondere für Präsentationsfertigkeiten. Wenn Sie, wie die meisten Menschen, ein wenig ängstlich sind, wenn Sie vor mehreren Menschen sprechen sollen, dann sollten Sie vielleicht an einem Präsentationsseminar teilnehmen oder Sie belegen an der VHS einen Rhetorikkurs. In diesen Kursen erhalten Sie Gelegenheit, Ihre Fertigkeiten zu verbessern, und alle anderen Zuhörer befinden sich in der gleichen Situation wie Sie, sie haben die gleichen Ängste. Wenn Sie sich in diesen Kursen bewährt haben, dann sollten Sie Ihre neu erworbenen Fähigkeiten auch in der wirklichen Welt nutzen. Machen Sie sich den Weg ein wenig einfacher. Fangen Sie damit an, dass Sie sich in Konferenzen ein wenig häufiger zu Wort melden. Versuchen Sie, Ihre Vorstel-lungen klar und präzise darzulegen, ohne durch die Anwesenheit anderer sofort zu einem Nervenbündel zu werden. Und dann werden Sie mutiger. Melden Sie sich freiwillig für Präsentationen vor der Geschäftsleitung. Nach jeder Präsentation sollten Sie sich einer Selbstkritik unterziehen. Fragen Sie sich, ob Sie ausreichend vorbereitet waren und ob Sie die Fragen mühelos beantworten konnten. Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn es nicht gleich so gut läuft, wie Sie es sich vorgestellt haben. Analysieren Sie, was Sie hätten besser machen können und konzentrieren Sie sich in Ihrer nächsten Präsentation auf diesen Aspekt.

Management von leistungsschwachen Mitarbeitern – Karriereplanung Beispiele

Sie kennen leistungsschwache Arbeitnehmer, und vielleicht haben Sie auch zwei oder drei davon in Ihrer Abteilung. Sie erledigen zwar ihren Job, doch sie tun kein bisschen mehr – eben nur so viel, wie unbedingt sein muss. Ihnen fehlt die Verbindung zu ihrer Arbeit, und-das sieht man dann auch an der Qualität der Ergebnisse. Natürlich könnte man einem solchen Mitarbeiter kündigen (ist aber nicht ganz leicht, wenn er nicht gerade das silberne Tafelbesteck geklaut hat) oder ihn auf eine andere Position versetzen. Doch ist das nicht immer der beste Schachzug. Die folgenden Abschnitte sollen Ihnen Alternativen aufzeigen.

Besprechen Sie, Was zu besprechen ist
Vielleicht haben Sie es zuvor schon einmal versucht, doch sollten Sie es noch einmal versuchen. Setzen Sie mit Ihrem Mitarbeiter eine Aussprache unter vier Augen an. Erklären Sie ihm möglichst taktvoll, dass Sie mit ihm nicht zufrieden sind, nennen Sie ihm einige Beispiele und geben Sie ihm die Möglichkeit, dazu eine Erklärung abzugeben. Es könnte ja sein, dass es Dinge gibt, von denen Sie nichts wissen – vielleicht ein Streit in der Abteilung oder Schwierigkeiten zu Hause.

Entwickeln Sie einen Plan
Wenn Sie sicher sind, dass der leistungsschwache Mitarbeiter seine Position im Unternehmen verstanden hat, Ihre Erwartungen und den Einfluss, den sein Beitrag auf den Erfolg Ihrer Abteilung oder Ihres Teams haben kann, dann sollten Sie nicht einfach passe dich an oder verschwinde spielen, sondern entwickeln Sie mit ihm gemeinsam eine Strategie, mit der er wieder Anschluss finden kann.

Finden Sie einen Mentor
Wenn der Mitarbeiter nicht schon einen Mentor hat und relativ neu in Ihrer Abteilung ist. dann sollten Sie für ihn einen erfahrenen Partner suchen, der sich auskennt, gern den Mentor spielt und dessen Persönlichkeit gut zu der Ihres Sorgenkinds passt.

Tun Sie etwas gegen Langeweile
Sollten Sie vermuten, dass Ihr Mitarbeiter ein Problem mit Eintönigkeit und Langeweile hat. dann sollten Sie versuchen, den Job interessanter zu gestalten, ohne den Arbeitsfluss zu unterbrechen und ohne andere Mitarbeiter zu befremden. Fragen Sie den Mitarbeiter, welche zusätzlichen Aufgaben er gern übernehmen würde. Sind Sie Manager einer größeren Abteilung, dann sollten Sie es sich gut überlegen, ob Sie einen leistungsschwachen Mitarbeiter wirklich belohnen wollen. Wenn Sie dies tun. dann gehen Sie das Risiko ein, diejenigen zu verprellen, die immer gute Leistungen erbringen, dafür jedoch nicht belohnt werden.

Mitarbeiter oder doch Selbstständig auszuwählen – Karriereplanung Strategien

Wenn Sie nicht anders sind als die meisten Menschen, und für andere arbeiten, haben Sie sicherlich schon überlegt (zumindest einmal), wie Ihr Leben aussähe, wären Sie Ihr eigener Chef. Würden Sie mehr Geld verdienen, würde Ihnen die Arbeit mehr Spaß machen, hätten Sie mehr Zeit für die Familie, würden Sie ein interessanteres Leben führen und Ihre Karriereziele schneller erreichen? Gehen wir einmal davon aus, dass die Antwort auf eine oder mehrere Fragen Ja ist, wie schaffen Sie dann den Sprung in die Selbstständigkeit, ohne Ihre finanzielle Sicherheit aufs Spiel zu setzen? Dieser Artikel hilft Ihnen bei der Beantwortung dieser und anderer Fragen zu den Chancen der Selbstständigkeit, entweder als Unternehmer oder als Berater. Ich vermittle Ihnen Einsichten darüber, ob Sie über die richtige geistige Einstellung verfügen, es allein zu machen. Außerdem werden sie besser verstehen, was dazu gehört, als Unternehmer, als unabhängiger freier Mitarbeiter (oft sagt man auch Freelancer) oder als Berater (Consultant) erfolgreich zu sein. Und letztlich biete ich Ihnen bewährte Ratschläge, wie man den Übergang vom Vollzeit- Angestellten zum unabhängigen Arbeiter am besten bewerkstelligt.

Stellen Sie fest, ob Selbstständigkeit das Richtige für Sie ist
Die gute Nachricht für alle, die glauben, dass die Chancen geradezu phantastisch sind. Mehr als je zuvor, verlassen sich Unternehmen auf externe Quellen – auf Freelancer, Berater und Subun-ternehmer – die den operativen Teil erledigen und Verantwortungsbereiche übernehmen, die früher einmal die ausschließliche Domäne von Vollzeitangestellten waren. Vor Jahren waren die Aussichten für Freelancer oder Berater weitaus begrenzter. Heute jedoch bietet wirklich jeder Beruf seine Chancen für Selbstständige – angefangen bei Anwälten, über Interims-Finanzvorstände bis zu Marketingleuten, die sich auf die Entwicklung von Markennamen spezialisiert haben. Und dank der fortgeschrittenen Technologie wie PCs, Fax, E-Mails, Anrufbeantworter und Telekonferenzen ist Selbstständigkeit sowohl eine attraktive als auch realistische Karriere-Option. Bevor Sie sich allerdings zu sehr für die Möglichkeiten der Selbstständigkeit auf den heutigen Märkten begeistern, müssen Sie einigermaßen sicher sein, dass dies für Sie auch der richtige Weg ist. Sich auf eigene Füße zu stellen, ist keineswegs eine Routineangelegenheit. Sie können nicht einfach den Job wechseln, in eine andere Firma eintreten oder sich in einem anderen Teil der Welt niederlassen. Sie treffen eine signifikante und fundamentale Entscheidung, die Ihren Lebensstil verändern wird, und deshalb müssen Sie absolut sicher sein, dass Sie diesen Schritt aus den richtigen Gründen wagen.
Der erste Schritt ist es, diese Option ganz objektiv als eine Möglichkeit zu betrachten. Lassen Sie nicht zu, dass eine vorübergehende Unzufriedenheit mit Ihrem aktuellen Job Ihr Denken einseitig beeinflusst. Es kann gut sein, dass Sie sich in Ihrem Büro hundeelend fühlen, weil Sie gerade für jemanden arbeiten müssen, der Attila den Hunnenkönig vergleichsweise erscheinen lässt wie Mutter Teresa. Doch Selbstständigkeit muss darauf nicht unbedingt die richtige Antwort sein. Zuerst sollten Sie überlegen, ob nicht ein anderer Full-Time-Job bei einem anderen Manager oder einem anderen Arbeitgeber geeigneter für Sie ist. Bevor Sie davon ausgehen, dass es eigentlich Ihre Bestimmung ist, allein zu fliegen, sollten Sie noch einmal in aller Ruhe über Ihre Karriereziele nachdenken, so dass Sie eine strategisch vernünftige Entscheidung treffen können, die Ihrer Karriere auch wirklich förderlich ist.

Untersuchen Sie Ihre Optionen
Um aus erster Hand zu erfahren, was es bedeutet, sein eigener Chef zu sein, sollten Sie mit solchen sprechen, die diesen Weg schon gegangen sind. Benutzen sie Ihr berufliches Netzwerk. um informelle Gespräche mit anderen Unternehmern oder Beratern zu vereinbaren, und fragen Sie diese nach den alltäglichen Nickeligkeiten. Versuchen Sie, mit jemandem zu sprechen, der in etwa die gleiche Arbeit macht und ein Unternehmen in der Größe hat. wie Sie es sich vorstellen könnten. Wenn Sie sich beispielsweise in Ihrer Region als Unternehmensberater für gemeinnützige Organisationen niederlassen wollen, dann sollten sie einmal mit einem Unternehmensberater mit einem vergleichbaren Einzugsbereich sprechen. Recherchieren Sie alles, was zur Selbstständigkeit gehört. Gehen Sie ins Internet und bemühen die diversen Suchmaschinen mit den entsprechenden Suchwörtern. Suchen Sie nach Business-Portalen. Lesen Sie Fachzeitschriften, in denen es um juristische, finanzielle und Personalfragen geht, die freie Mitarbeiter in irgendeiner Weise tangieren. Wie liefern Sie die steuerrelevanten Daten beim Finanzamt ab? Welche Gebühren und Kosten sind nach dem Steuerrecht Betriebsausgaben? Welche Bestätigungen und Beglaubigungen benötigen Sie? Können sie sich ohne bestimmte Zulassungsprüfungen in allen Bereichen selbstständig ma-chen? Werden Sie Schwierigkeiten bekommen, sich gegen Krankheit versichern zu lassen? Wie richten Sie die Sozialleistungen für Ihre künftigen Mitarbeiter und Angestellten ein? Wie ist es damit, wenn Sie allein arbeiten oder nur einen Assistenten oder eine Sekretärin beschäftigen? Finden Sie möglichst viel selbst heraus und legen Sie Ihre Erkenntnisse als Hardcopy in Aktenordnern ab. So werden Sie auf Ihrem Weg in die Selbstständigkeit weniger Überraschungen erleben.

Demaskieren Sie den Mythos Selbstständigkeit
Unabhängig zu arbeiten hat zweifelsfrei Vorteile, die man als Angestellter nicht hat, doch wäre es falsch, den Lebensstil des Selbstständigen ungerechtfertigt zu romantisieren. Die vier folgenden Abschnitte demaskieren die in der Öffentlichkeit sehr häufig gepflegten Vorurteile über Selbstständigkeit – und sie erfahren die ganze Wahrheit.

Man Orient mehr Geld Wenn man in die eigene Tasche arbeitet
Kann sein, kann aber auch nicht sein. Ja, normalerweise haben Sie eine bessere Kontrolle über Ihre finanziellen Angelegenheiten, wenn Sie Ihr eigener Boss sind. Sie können Ihre Preise festlegen (abhängig davon, was der Markt zulässt) und. wenn wir davon ausgehen, dass es ausreichend Arbeit gibt. Sie so lange arbeiten können, wie Sie wollen (und in jeder Stunde Geld verdienen). Andererseits haben Sie nicht die gleichen Gewinnspannen, wenn Sie als Subunternehmer für ein etabliertes Unternehmen arbeiten. (Obwohl, wenn Sie als Unternehmensberater für eine Personalberatung arbeiten, dann haben Sie Zugang zu zahlreichen Sozialleistungen und Vergünstigungen, ebenso wie ein Festangestellter.) Allerdings sind Sie für Ihre Krankenversicherung selbst verantwortlich und müssen sich selbst um Ihre finanzielle Altersversorgung kümmern. Außerdem tragen Sie die Reisekosten selbst, bezahlen die Telefonrechnung selbst und vieles mehr.

Sie brauchen sich nicht um die Büro-Diplomatie zu kümmern
Stimmt, wenn Sie als unabhängiger Freelancer arbeiten, können Sie sich die Aufträge aussuchen, und damit die Scherereien vermeiden, denen sie als Fester ausgesetzt sein können. Doch vergessen Sie nicht, dass es im Geschäftsleben ausschließlich über Beziehungen läuft, wenn es läuft. Wenn Sie nicht empfindsam (oder besser unempfindsam) genug sind, um sich auf diese Praktiken einzustellen, dann gehen Sie das Risiko ein, politische Fehler zu machen, die verhindern, dass man Sie jemals wieder für einen Job in Betracht zieht. Und außerdem erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass Sie unnötige Probleme schaffen, wenn Sie tatsächlich für ein Unternehmen arbeiten (Konkurrenzunternehmen können Sie sich ohnehin schon aus dem Kopf schlagen). In vielerlei Hinsicht müssen Sie als Freelancer wahrscheinlich wesentlich diplomatischer sein als es ein fest angestellter sein muss.

Sie sind nur sich selbst verantwortlich
Wenn Sie in die eigene Tasche arbeiten, können Sie wahrscheinlich den größten Teil der Ar-beitsbedingungen so einrichten, wie es Ihnen gefällt. Wenn Sie jedoch erfolgreich sein wollen, dann müssen sie Ihre Arbeitsbedingungen den Wünschen Ihrer Kunden und Klienten anpassen. Deren Prioritäten und Übergabetermine werden zu Ihren Prioritäten und Übergabe Terminen.

Sie haben mehr Zeit für sich selbst
Selbstständigkeit verschafft Ihnen tatsächlich wesentlich mehr Kontrolle über Ihre Zeit, doch bedeutet das keineswegs, dass man dann weniger Stunden arbeitet, als in einem regulären Job. Und wenn Sie nicht in Ihrem Büro arbeiten, dann können Sie Ihr Privatleben oft sehr schwer von Ihrem Geschäftsleben unterscheiden. Sie können zwar mehr Zeit für sich selbst haben, aber Sie müssen sehr diszipliniert sein, wenn sie sicherstellen wollen, dass dem auch wirklich so ist.

Testen Sie Ihren SQ (Selbstständigkeit-Quotient)
Erfolg wird durch sehr viele Faktoren bestimmt. Das trifft insbesondere auf Selbstständige zu. Gleich nach dem Talent ist Ihre geistige Einstellung die wichtigste Zutat. Sie werden natürlich nie sicher wissen – bis Sie für längere Zeit tatsächlich selbstständig waren – ob Ihr Temperament den Herausforderungen der Selbstständigkeit wirklich gewachsen ist. Doch wenn Sie sich selbst einigermaßen gut kennen, dann werden Sie ziemlich genau wissen, ob selbstständige Arbeit für Sie eine echte Option darstellt. Die folgende Liste mit den Fragen können helfen, sich selbst besser kennen zu lernen.

In jeder Frage sind ein öderer mehrere Attribute enthalten, die man bei erfolgreichen Selbstständigen in der Regel findet. Bei diesem Test geht es keinesfalls um Ihre technischen Fertigkeiten und auch nicht um Ihre Sachkenntnis. Es ist lediglich eine Möglichkeit, Ihnen behilflich zu sein, Ihnen eine Vorstellung zu vermitteln, ob Selbstständigkeit wirklich etwas für Sie ist. Lesen Sie jede Aussage und bewerten Sie das Statement auf einer Skala von eins bis fünf, je nachdem, wie sehr Sie der Aussage zustimmen können, wobei Sie absolute Zustimmung mit fünf bewerten. Haben sie den Test beendet, dann sollten Sie zu jemandem gehen, der Sie sehr gut kennt (vielleicht ein Familienmitglied oder ein guter Freund), und ihn bitten, Sie nach den gleichen Kriterien einzuschätzen.
< Ich bin von Natur aus sehr unabhängig, und ich arbeite gern ohne viel Kontakt zu Kollegen.
< Ich finde es einfach und es macht mir Spaß, mich neuen Arbeitsbedingungen, neuen Menschen und neuen Situationen anzupassen.
< Ich kann wichtige strategische Entscheidungen, die die Zukunft meines Geschäfts betreffen, ohne allzu viele Selbstzweifel treffen.
< Ich komme mit Stress gut zurecht und kann schnell Prioritäten setzen.
< Ich habe sehr viel Energie und bin bereit, fast all meine Zeit und Kraft für mein Geschäft einzusetzen.
< Ich liebe mein Fachgebiet und habe viel Begeisterung für das Geschäft, das ich aufbauen will.
< Ich kann Zeiten finanzieller Unsicherheit und Zeiten mit viel Druck gut aushalten.
< Ich kann gut Probleme lösen und die Herausforderung neue Lösungen für alte Probleme zu entwickeln an denen andere scheitern würden, bereitet mir Freude, Menschen, die mich kennen, halten mich für ausdauernd. Ich gebe nicht schnell auf, und Zurückweisung kann mich nicht entmutigen.
< Ich habe keine Furcht davor, mich selbst aggressiv zu vermarkten, oder ein Produkt oder eine Dienstleistung.

Für jeden Euro biete ich entsprechenden Arbeitswert, und ich habe keinerlei Hemmungen, von meinen Klienten und Kunden auch einen gerechten Preis zu fordern. Nun zur Auflösung: Wenn sie insgesamt auf 40 Punkte kamen (oder noch mehr) und Ihre Antworten ehrlich waren, sind Sie wahrscheinlich recht gut zur Selbstständigkeit geeignet. Liegen Sie bei 20 und weniger Punkten, dann ist anzunehmen, dass Sie zum Unternehmer, Freelancer oder Berater kaum geeignet sind. Vielleicht könnten Sie es aber schaffen, als Berater in einer Personalberatung zu arbeiten (mir ist das schließlich auch gelungen).

Ein Crash-Kurs für die Jobsuche – Karriereplan Beispiele

Für die Jagd nach einem Job gibt es bewährte Grundregeln, ganz gleich, nach welchem Job Sie suchen oder wie technisch Sie an die Sache herangehen. Dieser Rat mag Ihnen zwar bekannt vorkommen, doch werden Sie erstaunt sein, wie viele Arbeitsuchende ihre Bemühungen sabotieren, weil sie diese Grundregeln nicht berücksichtigen.

Widmen Sie sich der Arbeitsplatzsuche mit viel Engagement
Wahrscheinlich haben Sie es schon oft gehört, doch es lohnt sich, es zu wiederholen: Die Arbeitsplatzsuche selbst ist eine große Aufgabe. Wie bei jedem Job können Sie diese Arbeit gut verrichten, wenn Sie sich ihr voll und ganz widmen. Sind Sie bereit, jede Woche einige Zeit nichts anderes zu tun, sondern sich nur auf die Suche nach einem Arbeitsplatz zu konzentrieren? Falls nicht, dann sind Sie vielleicht noch nicht so weit, mit der Suche beginnen zu sollen. Wie viel Zeit Sie brauchen, hängt von der Dringlichkeit Ihrer Suche und Ihren anderen Verpflichtungen ah. Wenn Sie im Augenblick noch einen Vollzeit-Job haben, dann können Sie für die Arbeitsplatzsuche möglicherweise nicht mehr als ein paar Stunden pro Woche aufbringen. Aber das ist in Ordnung. Es ist nicht so wichtig, wie viele Stunden Sie mit der Suche verbringen, sondern es kommt auf die Regelmäßigkeit an. Sie dürfen nicht passiv werden. Bei einer gut organisierten Suche nach einem Arbeitsplatz haben Sie sehr viel zu tun.

Legen Sie sich einen Spielplan zurecht
Die Arbeitsplatzsuche ist im Grunde genommen und ein logischer Prozess, der in viele kleine Schritte aufgeteilt werden kann. Bevor Sie einen Personalchef besuchen und ihre außerordentlichen professionellen Qualitäten präsentieren, müssen Sie zuerst herausfinden, ob überhaupt eine Stelle frei ist und dann ein Vorstellungsgespräch vereinbaren. Wenn Sie diese Logik berücksichtigen, dann wird Ihre Stellensuche wesentlich produktiver sein.

Zerlegen wir diesen Vorgang in drei getrennte, aber sich überschneidende Schritte:
1. Entdecken Sie neue Spuren.
2. Verfolgen Sie die Möglichkeiten, die Sie entdeckt haben.
3. Bereiten Sie sich darauf vor, denjenigen, der das Vorstellungsgespräch mit Ihnen führen wird, zu überraschen.

Wenn Sie dies tun, haben Sie immer klar definierte Aufgaben, an denen Sie arbeiten müssen und sind in der Lage, sich wöchentlich Teilziele zu setzen. In einer Woche versuchen Sie zu mindest drei Unternehmen herauszufinden, die in der Lage wären, Ihnen den Arbeitsplatz anzubieten, nach dem Sie suchen. In den folgenden Wochen konzentrieren Sie sich darauf, eines dieser Unternehmen genauer zu untersuchen. Vielleicht können Sie sich aber auch darauf konzentrieren, zwei oder drei Leute kennenzulernen, die Sie jemandem aus diesem Unternehmen vorstellen können. Wichtig ist dabei, sich Ziele zu setzen, die Sie erreichen können und die folgerichtig geplant sind – das bedeutet, dass diese Ziele Sie immer einen Schritt näher dorthin bringen, wo Sie einmal ankommen wollen.

Gehen Sie systematisch vor
Fehlende Information ist heute eines der Risiken bei der Stellensuche. Leider müssen Sie vielleicht alles Mögliche durchwühlen, bevor Sie mit Ihren Recherchen beginnen können. Die einzige Möglichkeit, sich vor dieser nicht seltenen Falle zu schützen, ist es, die gesammelten Informationen systematisch zu ordnen. Es spielt keine Rolle, ob Sie es auf die altmodische Weise tun (mit Aktenordnern) oder ob Sie sich für die verschiedenen Arten von Informationen, die Sie sammeln, eine Datenbank anlegen. Darin sammeln Sie Informationen über Unternehmen, Informationen über die Branche, interessante Artikel aus Zeitungen und Zeitschriften und die Namen von Leuten, die Sie in diesem Zusammenhang kennengelernt haben. Wichtig ist, dass Sie nicht einfach große Mengen an Informationen in ein Fass ohne Boden werfen. Recherchen sind nur in dem Umfang sinnvoll, wie Sie diese als Grundlage für überlegte Handlungen nutzen können und sie auch Finden, wenn Sie sie brauchen.

Legen Sie sich eine Story zurecht
Schon lange, bevor Sie Ihren ersten Anruf tätigen oder Ihren ersten Brief schreiben, müssen Sie sich die Zeit nehmen, um eine kurze Selbstdarstellung zu formulieren, die nicht länger als 15 bis 20 Sekunden dauern sollte. Mit zwei oder drei Sätzen sollten Sie sich vorstellen, Ihre augenblickliche Beschäftigung beschreiben und der Person, mit der Sie gerade sprechen, erklären können, was Sie eigentlich wollen.

Zum Beispiel:
Ich bin Alexander der Große, König von Mazedonien. In den letzten Jahren habe ich die Welt erobert, zuletzt Kleinasien, und hatte dadurch die Möglichkeit, mehrere Fremdsprachen zu erlernen. Nun möchte ich gern Dolmetscher bei den Vereinten Nationen werden. Vielleicht können Sie mir ein paar Leute nennen, mit denen ich Kontakt aufnehmen kann?

Das ist mehr oder weniger eine Zusammenfassung, die Sie immer wieder verwenden, wenn Sie jemanden aus Ihrem Netzwerk anrufen. Schreiben Sie sich diesen Text auf, bevor Sie anfangen zu telefonieren. Sie können sich auch eine erweiterte Version ausdenken, die Sie dann verwenden, wenn Ihnen jemand die unausweichliche Frage stellt: Was können Sie mir über sich selbst sagen?

Nutzen Sie Ihr Netzwerk
Bei der Stellensuche können Sie nie zu viele Leute kennen. Je mehr Menschen Sie kennen – um es genauer zu sagen: je mehr Leute Sie für Ihre Stellensuche einspannen – umso mehr Hinweise werden Sie erhalten. Außerdem sind Sie besser vorbereitet, wenn Sie einem dieser Hinweise nachgehen und verbessern damit Ihre Chancen, ein Vorstellungsgespräch zu bekommen.

Um ein erfolgreiches Netzwerk gibt es keine Geheimnisse. Hauptsächlich ist es ein Spiel mit Zahlen. Und das Wichtigste, was Sie für ein erfolgreiches Netzwerk brauchen, ist nicht einmal besonders schwierig; es geht einfach darum, Leute um Hilfe zu bitten. Wenn Sie Scheu haben, Leute um etwas zu bitten, die Sie nicht kennen, dann rufen Sie zuerst die Leute an, die Sie kennen: Angehörige, gute Freunde und frühere Klassenkameraden. Nun ja, Onkel Franz, der immer schon beim Abendessen einschläft, ist wahrscheinlich keine besonders ergiebige Quelle, wenn Sie Informationen zur Karriereplanung brauchen, aber vielleicht kennt er jemanden, der jemanden kennt, der … Sie haben schon verstanden, was ich meine. Sie werden überrascht sein, wie viele Menschen bereit sind, Ihnen zu helfen, wenn Sie nur darum bitten.

Werfen Sie das Netz Weit aus
Hinweise auf freie Stellen können aus vielen verschiedenen Quellen stammen, einige sind ergiebig, andere nicht. Und eine der einfachsten Möglichkeiten, einen Streit unter den Experten für Berufswahl und Karriereplanung zu entzünden, ist es, nach der besten Quelle zu fragen. Die beste Quelle für Hinweise auf offene Stellen gibt es nämlich nicht – jedenfalls nicht für jeden, der einen Job sucht. Internet-Postings, Empfehlungen von Freunden, Kleinanzeigen, Stellenmarkt – jede dieser Quellen kann einen Hinweis ergeben, der vielleicht hilfreich ist, den Job zu bekommen, den Sie sich wünschen. Am besten ist es, alle Quellen zu nutzen.

So machen Sie das Beste aus Stellenvermittlern
Stellenvermittler – man findet sie im Arbeitsamt, in privaten Stellenvermittlungen, die es seit einigen Jahren auch in Deutschland gibt, und in Personalberatungen, wenn es um Spitzenpositionen geht – spielen am Arbeitsmarkt eine wichtige Rolle und wenn Sie einen Arbeitsplatz in einer bestimmten Branche suchen, dann können sie besonders wertvoll sein. Die Aufgabe der Stellenvermittler ist es, einen die Fähigkeiten und Fertigkeiten eines Arbeit suchenden, mit den Bedürfnissen und Chancen eines Arbeitgebers zusammen zu bringen.
Und so machen Sie das Beste aus dieser Quelle:
✓ Arbeiten Sie mit Stellenvermittlern zusammen, die sich auf ein Gebiet spezialisiert haben, in dem Sie einen Job suchen.
✓ Stellen Sie sich bei den Stellenvermittlern persönlich vor, und arbeiten Sie nur mit solchen zusammen, denen Sie vertrauen.
✓ Nutzen Sie die Kenntnisse der Stellenvermittler und bitten Sie um ein Feedback bezüglich Ihrer Vermittelbarkeit.
✓ Seien Sie ehrlich. Wenn Sie sich nicht richtig präsentieren, kommt dieser Fehler unweigerlich auf Sie zurück und wird Sie lange verfolgen.
✓ Arbeiten Sie nie mit einem Stellenvermittler zusammen, der von Ihnen ein Honorar verlangt, oder von Ihnen verlangt, einen Vertrag zu unterzeichnen.

Die Arbeit als Freiberufler oder Freelancer – Karriereplanung Beispiele

Nichts hat mehr Einfluss auf Ihren Erfolg als die Qualität Ihrer Arbeit. Leisten Sie gute Arbeit für ausreichend viele Menschen, und Sie gewinnen auf zweierlei Weise:
✓ Sie werden eine große und ständig wachsende Kartei zufriedener Kunden haben.
✓ Sie werden bemerken, dass Mundpropaganda ausreicht, um an Aufträge zu kommen.
Dennoch gibt es einige zusätzliche Dinge zu erledigen, wenn Sie sich entscheiden als Freiberufler tätig zu werden, die Ihren Erfolg erhöhen. Dazu einige Tipps:
✓ Machen Sie das Beste aus Ihrem Netzwerk. Wenn es Ihnen so ergeht, wie den meisten anderen Freiberuflern, dann haben Sie wahrscheinlich nicht das Geld oder in vielen Fällen nicht die Zeit, großartig für sich selbst zu werben. Stattdessen müssen Sie sich auf die Mundpropaganda und persönliche Kontakte verlassen. Einer der ersten Schritte, den sie tun sollten, ist es, ein E-Mail oder eine kurze Nachricht an jeden in Ihrem persönlichen Netzwerk zu schicken, wobei Sie bekannt machen, dass Sie als unabhängiger Freiberufler zur Verfügung stehen. Das sollte jedoch nicht alles sein. Gerade jetzt spielt Ihr Netzwerk eine wichtige Rolle. Arbeiten Sie daran, selbst wenn Sie in Aufträgen gerade zu versinken. Networking betreibt man nicht nur, wenn man einen Job braucht. Networking ist eine Möglichkeit, Ihre langfristigen beruflichen Aussichten zu verbessern.
✓ Machen Sie Ihre Hausaufgaben. Versuchen Sie. sich immer ein ganz genaues Bild zu machen – möglichst im Voraus – was Ihnen widerfahren könnte, wenn Sie mit einem neuen Klienten Zusammenarbeiten. Finden Sie so viel wie möglich über die strategischen Ziele der Firma heraus, über die Menschen, mit denen und für die Sie arbeiten werden, und über die Unternehmenskultur. Kennen Sie die Branchen nicht, dann sollten Sie das Internet benutzen. Ihre Kontakte befragen oder in der Stadtbibliothek nachsuchen, umso schnell wie möglich auf dem Laufenden zu sein.

✓ Stellen Sie Ihre Mission klar. Bevor Sie mit einem neuen Projekt anfangen, sollten Sie sicher sein, dass Sie und jeder, der damit zu tun hat. in zwei entscheidenden Fragen übereinstimmen:
• Dem Gesamtziel des Projekts
• Welche Rolle Sie dabei spielen
Auf alle Fälle sollte sicher sein, dass Einverständnis darüber besteht, wie – und in welcher Zeit – Ihre Mitarbeit erwartet wird. Falls es möglich ist, halten Sie dies schriftlich fest. In den meisten Fällen wird die Person, die Sie engagiert, bereits einen ziemlich detaillierten Plan vorliegen haben, was normalerweise ein gutes Zeichen ist. Natürlich nur, wenn dieser Plan nicht um unrealistische Annahmen herum errichtet wurde. Sind Sie der Auffassung, dass der gesamte Plan unrealistisch ist. dann bringen Sie Ihre Bedenken frühzeitig zum Ausdruck und bieten eine Alternative an.
✓ Managen Sie Ihre Zeit. Manchmal werden Sie an Bord geholt, um ein ganz bestimmtes Projekt zu übernehmen. Doch Stückchen für Stückchen überantwortet man Ihnen weitere Aufgaben, über die nichts vereinbart wurde. Falls diese zusätzlichen Projekte oder Einzelheiten dafür verantwortlich sind, dass Sie den ursprünglichen Auftrag nicht rechtzeitig erledigen können, dann ist es dringend angebracht, sich mit der Person zu treffen, die Sie engagiert hat, um mit ihr die Prioritäten festzulegen. Liegen diese Sonderaufgaben außerhalb Ihres Fachbereichs, dann sollten Sie nicht versuchen, diese zu lösen, nur um den Preis Freelancer des Jahres zu bekommen. Urteilen Sie realistisch, ob Sie die Jobs wirklich erledigen können und sollte das nicht der Fall sein, dann sagen Sie das dem Projektmanager. Damit sparen Sie sich und ihm Zeit und Energie.

Die ersten Tage im neuen Unternehmen – Karriereplan für Mitarbeiter

Wie oft haben Sie schon gehört, dass ein Sportler, ein Trainer oder ein Vorstandsvorsitzender sagte: Wir hatten einen großartigen Plan, doch den führten wir nicht aus? Nun. wenn Sie nicht aufpassen, könnte diese sehr vertraute Beobachtung auch bei Ihrer Karriere Planung Vorkommen. Sie haben einen tollen Karriereplan, einen, der auf dem Papier strategisch und logisch gut aussieht. Wenn Sie jedoch die einzelnen Bausteine des Plans nicht erfolgreich bewältigen – das heißt, wenn Sie nicht in jedem Job Ihr Bestes geben – ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Ihre beruflichen Fernziele erreichen, nicht besonders groß. In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf einen der wichtigsten und dennoch einen der am häufigsten übersehenen Aspekte der Leistung am Arbeitsplatz: Wie Sie es schaffen, die ersten Tage und Wochen am neuen Arbeitsplatz zu meistern. Sie erhalten einige allgemeine Ratschläge, wie Sie von Anfang an den bestmöglichen Eindruck machen können. Außerdem sage ich Ihnen, wie Sie einen ersten Eindruck von der Unternehmenskultur erhalten, und falls notwendig, wie man sich an die neue Umgebung anpassen kann. Schließlich will ich Ihnen einige Erkenntnisse darüber vermitteln, welche Strategie Sie anwenden sollten, wenn Sie feststellen, dass Sie einen schrecklichen Fehler begangen haben, indem Sie diesen Job angenommen haben.

Hallo! Wer Weist Wen ein?
Was mit Ihnen in den ersten Tagen am neuen Arbeitsplatz geschieht, hängt weitgehend davon ab, ob es in Ihrem neuen Betrieb sehr formell zugeht, ein gut durchdachtes Einführungsprogramm entwickelt hat oder ob Sie sich selbst überlassen werden und Sie zusehen müssen, wie Sie am besten zurechtkommen. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Eingewöhnung- zeit in Ihrer neue Firma irgendwo zwischen dieses Extremen liegt. Die Philosophien über ein Einführungsprogramm sind bei den verschiedenen Unternehmen sehr unterschiedlich. Einige Unternehmen – beispielsweise Disney – nehmen diese Einführungsprogramme sehr ernst und führen Neulinge (insbesondere Berufsanfänger) durch ein ausgedehntes gut strukturiertes Programm. Diese Orientierungsstufe enthält typischerweise Präsentationen, Kühlungen, Begrüßungsabendessen, Ansprachen von leitenden Angestellten. Parties und Events zum gegenseitigen Kennenlernen – alles was man sich nur vorstellen kann. In anderen Unternehmen – darunter erstaunlich viele Fortune l000-Unternehmen – wirkt diese Orientierungsphase eher improvisiert, wobei der Schwerpunkt dann auf der Erläuterung der besonderen Vorzüge des Unternehmens und der Sozialleistungen liegt. In wieder anderen Unternehmen, in denen es keine Personalabteilungen gibt, besteht die Einführung lediglich aus einer Führung durch Ihren unmittelbaren Vorgesetzten durch die verschiedenen Abteilungen, werden anderen Mitarbeitern vorgestellt und danach erwartet man. dass Sie die Hemdsärmel hochkrempeln und mit Ihrer Arbeit beginnen.

Stetten Sie sich mental auf Ihren ersten Arbeitstag ein
Zuerst die gute Nachricht: Wenn das Unternehmen, in das Sie eintreten. nicht von direkten Nachkommen des Dschingis Khan geleitet wird, können Sie in den ersten Tagen und Wochen geradezu Flitterwochen erwarten. Niemand wird von Ihnen das freiwillige Ausscheiden Entarten, falls Sie versehentlich Ihre Rostlaube auf dem Parkplatz des Vorstandsvorsitzenden abstellen, unwissentlich das Alarmsystem auslösen oder nicht erkennen, dass die Stimme am anderen Ende der Telefonleitung zur Ehefrau Ihres Vorgesetzten gehört.

Dennoch: Menschen sind Menschen und auch menschlich. Das heißt, dass selbst, wenn Ihr Arbeitgeber Ihre Arbeitsleistung in den ersten Tagen nicht allzu streng bewertet, so sind es trotzdem Eindrücke, die Ihre Einstellung eher berechtigt erscheinen lassen oder sie in Frage stellen. Diese Eindrücke beruhen auf einer Reihe von Faktoren, zu denen auch die folgenden zählen:
✓ Auftreten (insbesondere gepflegte Kleidung)
✓ Arbeitsgewohnheiten
✓ Persönlichkeit
✓ Intellektuelle Neugierde (oder das Kehlen davon)
✓ Die Fähigkeit, sich am Arbeitsplatz anzupassen

Letztlich werden Sie auch danach beurteilt, wie effektiv Sie Ihre Aufgaben erledigen. Doch die ersten Beobachtungen benötigen lange Zeit, um den Gesamteindruck zu beeinflussen. Je besser der erste Gesamteindruck, umso mehr Geduld wird Ihr Arbeitgeber aufbringen, wenn Sie Ihren Verantwortungsbereich ausweiten. Andererseits, schaffen schlechte Eindrücke Zweifel und setzen eine negative Dynamik in Gang, die oft nur schwierig zu überwinden ist.

So Vermeiden Sie Lampenfieber am ersten Arbeitstag
An Ihrem ersten Arbeitstag können Sie damit rechnen, dass Sie mehr als nur eine kleine nervöse Anspannung beschleicht. (Falls das nicht der Fall ist, könnte es sein, dass der Erfolg in diesem Job für Sie nicht so wichtig ist). Die folgenden allgemeinen Ratschläge behandeln einige grundsätzliche Themen, die Ihnen dabei helfen sollen Ihr seelisches Gleichgewicht zu finden, locker zu werden, wenn nicht gar das Lampenfieber völlig zu beseitigen, das fast jeder in einer solchen Situation durchlebt. Vergessen Sie nicht, dass es gerade die kleinen Dinge sind, die an den ersten Arbeitstagen das größte Gewicht haben.
✓ Werden Sie zum Frühaufsteher. Lassen Sie sich am Morgen des ersten Arbeitstages besonders viel Zeit, um sicher zu stellen, dass Sie entspannt und mit viel Zeit zur Arbeit kommen. Wenn Sie nicht die Agonie einholen soll, die dann entsteht, wenn Sie im Wettlauf mit der Zeit, in einem Verkehrsstau stecken, der Ihnen so lang erscheint wie der Rhein. Planen Sie so, dass Sie mindestens 30 Minuten zu früh in der Firma ankommen, selbst wenn Sie riskieren, 30 Minuten am Empfang herumzusitzen, bis Ihr neuer Chef Sie abholt. Die Tatsache, dass Sie schon anwesend sind, wenn Ihr Chef ankommt, ist kein Fehler. Kommen Sie aber an Ihrem ersten Arbeitstag zu spät, dann ist das keine Möglichkeit, einen guten Eindruck zu machen, selbst wenn Sie nur innerhalb der Firma die Abteilung wechseln. .An Ihrem ersten Tag ist das eine unverzeihliche Todsünde.
✓ Kleiden Sie sich ordentlich. Es ist völlig gleichgültig, wie lässig man sich im Allgemeinen in der Firma kleidet, achten Sie besonders auf Ihre Kleidung und achten Sie besonders auf Ihre Frisur. Auch wenn Sie sich ganz sicher sind, dass die Kleiderordnung locker ist, sollten Sie sich feiner kleiden. Sollten Sie irgendwelche Zweifel beschleichen, dann ziehen Sie das an, was Sie im Vor-stellungsgespräch trugen. Sie werden an diesem Tag viele Leute kennen lernen, und Sie haben nur eine Gelegenheit, einen guten Eindruck zu machen. Dieser Eindruck sollte gut sein. Ihre Kleiderordnung können Sie immer noch anpassen, wenn Sie eine Zeitlang im Job sind.

✓ Seien Sie gedanklich flexibel. Selbst wenn Sie in einer Firma arbeiten, die sich auf jeden Ihrer Wünsche gründlich vorbereitet hat, sollten Sie sich darauf gefasst sein, Hindernisse, die sich Ihnen in den Weg stellen, selbst zu überwinden. Wer weiß, was alles geschehen könnte? Vielleicht wurde der Sicherheitsdienst nicht über Ihre Ankunft informiert. Vielleicht wurde Ihr Arbeitsplatz noch nicht eingerichtet oder Ihr Computer kann nicht konfiguriert werden? Es könnte auch sein, dass der Manager, mit dem Sie gern zusammengearbeitet hätten, zwei Tage zuvor in der Lotterie gewonnen hat und inzwischen nach Tahiti abgereist ist. Machen Sie sich nicht selbst verrückt und seien Sie auf alles gefasst und halten Sie sich bereit, auf alles adäquat zu reagieren. So sind Sie, wenn alles klappt, positiv überrascht. Wenn sich Ihnen allerdings Probleme in den Weg stellen, dann haben Sie eine hervorragende Gelegenheit Ihrem neuen Arbeitgeber zu demonstrieren, dass Sie flexibel und anpassungsfähig sind – das sind zwei der wichtigsten Eigenschaften in der heutigen Arbeitswelt.

Wir wiederholen die Grundlagen
Selbst wenn Sie Ihre Mittagspause opfern müssen, oder am Morgen eine Stunde früher kommen und nach dem Feierabend eine Stunde länger bleiben müssen, versuchen Sie sich so schnell wie möglich mit den Usancen des Unternehmens vertraut zu machen. Das gleiche sollten Sie tun, wenn es um die praktischen und logischen Dinge geht, die mit Ihrem Job und Ihrer derzeitigen unmittelbaren Arbeitsumgebung zu tun haben. Wenn niemand dafür abgestellt wurde, die Aufgabe zu übernehmen. Sie in diese Angelegenheiten einzuführen, dann bitten Sie Ihren Vorgesetzten, Ihnen jemanden in der Firma zu empfehlen, der Ihnen in zwei oder drei Sitzungen eine Einführung in die Arbeitsumgebung geben kann. Gibt es in der Firma ein Handbuch, dann sollten Sie es mit nach Hause nehmen und es von Anfang bis Ende durchlesen, und sich alle Fragen notieren, die bei Ihnen aufkommen.
Falls es kein Firmenhandbuch gibt, sollten Sie eine eigene Liste aufstellen, die alle Gewohnheiten und üblichen Vorgehensweisen in der Firma umfasst, eine Besprechung mit Ihrem Vorgesetzten oder einem anderen Mitarbeiter vereinbaren, um alles zu klären. Die folgende Liste kann Ihnen als Richtschnur dienen:
✓ Grundlegende Regeln: Fragen Sie nach dem üblichen Verhalten im Arbeitsalltag. beispielsweise, welcher Sicherheitsvorkehrungen es gibt.
✓ Die normale Arbeitszeit: Finden Sie heraus, welche Arbeitszeiten, über die vertraglich vereinbarten Stunden hinaus, in der Firma üblich sind. Das betrifft Überstunden, Heimarbeit oder Arbeit an den Wochenenden.
✓ Freizeit: Wie ist es mit Feiertagen, Urlaub, Hausarbeitstagen oder im Fall einer Krankheit?
✓ Sozialleistungen: Lassen Sie sich die Einzelheiten zu den Sozialleistungen, die über die tarifvertraglich vereinbarten Leistungen hinausgehen. Gibt es eine Direktversicherung? Kann man Aktienoptionen erhalten? Wie ist es mit der internen und externen Fortbildung?
✓ Das Firmengebäude und die wichtigsten Büros und Abteilungen: Erkundigen Sie sich nach Pausenraum, Toiletten, Kantine, Mailservice und anderen für Sie wichtigen Stellen.
✓ Bürobedarf: Erkundigen Sie sich, ob es eine Ausgabestelle für Büromaterialien gibt oder wo und wann man das bestellen muss.
✓ Computer-Sicherheit: Fragen sie nach Passwords, bestehenden Marcos, technischem Support und wie man in der Firma E-Mails und Internet-Surfing handhabt.
✓ Wer ist wer?: Fragen Sie nach den Namen aller Angestellten, die wichtige Funktionen ausüben, nach den wichtigsten Lieferanten und Abnehmern.
Haben Sie diese Informationen erhalten, so speichern Sie diese in Ihrem Computer. fertigen einen Ausdruck und halten diese Liste in den ersten Wochen immer innerhalb Ihrer Reichweite. Sie werden erstaunt sein, wie oft Sie darauf zurückgreifen müssen – und wie viel Zeit Sie sparen können, wenn Sie diese Informationen immer bei der Hand haben.

Auch am Arbeitsplatz gilt: Zurück auf die Schulbank!
Ein sehr großer Teil der Einführungsprogramme beinhaltet das Wissen um das Unternehmen: die Firmengeschichte, das Mission-Statement {Unternehmensgrundsätze. Unternehmensphilosophie) und Werte. Diese Information kann für Sie außerordentlich wichtig sein, wenn Sie sich im Unternehmen einen guten Namen machen wollen. (Wenn Sie sich natürlich ordentlich vorbereitet haben. dann haben Sie dieses Spiel fast schon gewonnen.) Nehmen Sie sich vor, während Ihrer ersten Wochen am neuen Arbeitsplatz besonders aufmerksam und hellwach zu sein, lernen Sie in jeder Hinsicht so viel, wie nur möglich. Wenn Sie an diesem Punkt eine kleine Anregung brauchen, dann denken Sie an Michael R. Quinlan, den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden von McDonald’s: Er begann im Alter von 18 Jahren im Mailservice des Unternehmens, und er berichtet, dass er allein dadurch, dass er seine Ohren offen hielt, seine Kenntnisse über Hamburger, Geschäftsführung, Immobilienentwicklung und den Einkauf vertiefen konnte.

Ihr Verantwortungsbereich
Es spielt keine Rolle, wie oft Sie im Vorstellungsgespräch über Ihren Verantwortungsbereich und Ihre Aufgaben gesprochen haben, es ist immer noch wichtig, dass Sie sich mit Ihrem Vorgesetzten schon in den ersten Tagen zusammensetzen und dieses Thema besprechen. Ihr Ziel muss es sein herauszufinden, ob Ihre Auffassung über den Job, die Umsetzung der Aufgaben und die Erwartungen an die Ergebnisse richtig sind. Grundlage dieses Gesprächs sollte eine schriftliche Arbeitsplatzbeschreibung sein, wobei sowohl Ihr Chef als auch Sie eine Kopie vorliegen haben sollten, so dass Sie diese Punkt für Punkt durchgehen können. Liegt keine schriftliche Arbeitsplatzbeschreibung vor, so entwerfen Sie diese selbst auf der Grundlage dessen, was Sie schon über den grundlegenden Verantwortungsbereich wissen. Auf alle Fälle sollten Sie. wenn Sie mit Ihrem Vorgesetzten darüber sprechen, betonen, dass dies Ihr augenblickliches Verständnis der Position darstellt und daran natürlich Änderungen vorgenommen werden können. Ist Ihr Chef ein guter Manager, dann wird er wahrscheinlich die Initiative ergreifen und Ihnen seine Vorstellungen erläutern. Doch darauf können Sie nicht vertrauen. Der Vorgesetzte könnte auch unerfahren oder so von anderen Dingen in Anspruch genommen sein, dass er nicht darüber nachgedacht hat, was er eigentlich von Ihnen erwartet. Wenn dies der Fall ist, ergreifen Sie selbst die Initiative und übernehmen die Verantwortung, indem Sie die entsprechenden Fragen stellen.

Sie wollen nach dieser ersten Besprechung die Antworten auf die folgenden Fragen kennen:
✓ Wie ist mein Verantwortungsbereich definiert? Versuchen Sie eine Liste der Aufgaben zu bekommen, die Sie zu erfüllen haben.
✓ Welches sind die Prioritäten? Fragen Sie nach, welcher Anteil Ihrer Zeit an einem ganz normalen Arbeitstag den jeweiligen Aufgabenbereichen gewidmet werden soll.
✓ Wer sind meine Kollegen? Finden Sie heraus, mit wem Sie am häufigsten Zusammenarbeiten werden. Für den Fall, dass Sie mit anderen an einem Projekt arbeiten, sollten Sie unbedingt die Grenzen der Verantwortungsbereiche abstecken.
✓ Wie oft erwarten Sie, auf den neuesten Stand der Dinge gebracht zu werden? Einige Manager wünschen sich detaillierte schriftliche Tages- oder Wochen berichten. Andere wünschen sich Zusammenfassungen per E-Mail, die nur auf die wichtigsten Dinge eingehen. Wieder andere ziehen informelle Gespräche in der Kaffeeküche den anberaumten Besprechungen mit fester Tagesordnung vor. Wie hätte es Ihr Vorgesetzter gern?
✓ Wie wird meine Leistung bewertet? Finden Sie heraus, wer die Leistungsbewertung vornimmt und welches seine Kriterien sind. Außerdem ist es hilfreich zu wissen, wie oft die Leistungsbeurteilungen stattfinden.

Im Verlauf dieses Einführungsgesprächs könnten Sie auf Diskrepanzen zwischen der Arbeits-platzbeschreibung, die man Ihnen anfangs gab und Ihren Vorstellungen bemerken. So lange diese Diskrepanzen nicht besonders groß sind, und Sie mit ihnen leben können, gibt es keinen Grund, auf einzelne Punkte einzugehen. Wenn Sie jedoch signifikante Unterschiede feststellen, bitten Sie Ihren Chef, die Arbeitsplatzbeschreibung erneut vorzunehmen. Scheuen Sie sich nicht bei dieser oder jener Grundfrage nachzuhaken, wenn es um Ihre Verantwortung geht und was von Ihnen erwartet wird. Zögern Sie nicht nachzufragen, wenn die Antworten, die Sie erhalten, nur vage und allgemein gehalten sind. Solange Sie freundschaftlich und respektvoll fragen, wird Ihnen dies niemand übel nehmen. Die meisten Manager werden die Tatsache begrüßen, dass Sie sich Gedanken machen über Ihren Job, und wie Sie ihn am besten erledigen. Damit erleichtern Sie ihm seine Aufgabe.
Vielleicht scheint Ihnen das ganze Getue um den Job und die Verantwortungsbereiche zu viel des Guten zu sein. Vergessen Sie jedoch nie: Der bei weitem wichtigste Grund, dass Jobs in die Binsen gehen ist der Zusammenbruch der Kommunikation zwischen dem Manager und seinem Angestellten.

Wie gehen wir am besten mit dem Management um – Karriereplanung für Mitarbeiter

Wenn Sie nach Ratschlägen suchen, wie man effektiver führen oder managen kann, dann gibt es viele Möglichkeiten, angefangen mit Downloads guter Artikel aus dem Internet bis hin zu Seminaren für das Top-Management, mit einer Teilnahmegebühr im Gegenwert eines prächtigen Mittelklassewagens. Tatsächlich jedoch lassen sich die Geheimnisse erfolgreichen Managements (Geheimnisse klingen immer gut, und kostet auch immer ein wenig mehr) auf einige Kernprinzipien reduzieren.

Anpassen
Jeder Manager hat seinen eigenen Managementstil. Das ist auch gut, so lange man sich auf die individuellen Bedürfnisse und Persönlichkeiten der Mitarbeiter einstellen kann und deren Leistung maximiert. Einige Angestellte würden richtig aufblühen. entließe man sie in eine relative Autonomie. Andere wiederum brauchen die enge Führung. Einige sagen offen ihre Meinung, andere fressen alles in sich hinein. Um als Manager Erfolg zu haben, muss man in der Lage sein kleine Anpassungen vorzunehmen, die den Unterschied ausmachen zwischen Mitarbeitern, die gerade nur zur Arbeit kommen, und solchen, die sich wirklich reinhängen.

Werte aufbauen
Dieses Prinzip ist einer der Eckpfeiler allen Managements. Werte aufzubauen bedeutet, in jedes Ziel eine strategische Botschaft zu integrieren – ganz gleich, ob Sie einen Arbeitsplan für Ihr Team erstellen oder Sie sich einen leistungsschwachen Mitarbeiter ernsthaft zur Brust nehmen. Ihre Aufgabe ist es zu vermitteln, dass die Mitarbeiter sowohl ihre persönliche Karriere als auch den Erfolg des Unternehmens zu einem Erfolg machen. Sie müssen verdeutlichen, welchen positiven Einfluss ihr Handeln auf die Ziele des Unternehmens hat. Zugegeben, das ist eine recht vage Botschaft, und es ist auch nicht einfach, jederzeit diese Verbindung herzustellen. Der Trick ist, diese Botschaft in allem zu vermitteln, was Sie tun, so oft wie nur möglich.

Kommunikation
Die Kommunikation mit Ihren Mitarbeitern muss weit über das reine Vermitteln von Arbeits-anweisungen hinausgehen. Sie brauchen einen offenen und ehrlichen Informationsfluss zwischen Ihnen und Ihren Mitarbeitern, der keinesfalls nur in eine Richtung fließen darf. Das bedeutet, dass Sie sowohl gut zuhören als auch Ideen und weitreichende Visionen artikulieren können müssen. Ihr Ziel muss es sein, die Meinung Ihrer Mitarbeiter zu hören und darauf zu reagieren.

Delegieren
Wenn Sie nicht delegieren – das heißt, Ihre Verantwortung an andere weitergeben – dann ist das, was Sie tun, kein Management. Delegieren ist wirklich das Kernstück des Managements. Allerdings müssen Sie wissen, wie man delegiert, also die richtigen Mitarbeiter mit bestimmten Aufgaben zu betrauen. Grundlage dafür sind die strategischen Bedürfnisse Ihrer Abteilung und die Fertigkeiten und Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter. Sie müssen sich allerdings bewusst sein, dass das Delegieren nicht beendet ist, sobald Sie einen Arbeitsauftrag erteilt haben. Sie müssen sich sicher sein, dass der Mitarbeiter, den Sie mit der Aufgabe betraut haben, die Autorität, das Wissen und die Fähigkeit hat, die Aufgabe lösen zu können.

Motivation
Motivation heißt, dass Sie Ihre Mitarbeiter in einer Weise behandeln, die bei diesen Begeisterung für die Arbeit hervorruft. Das kann den Unterschied zwischen einer mittelmäßigen und einer guten Leistung, zwischen einer guten und einer vorbildlichen Leistung ausmachen. Entgegen einer weit verbreiteten Meinung brauchen Sie kein fanatischer Prediger und auch kein Psychologe zu sein, um Menschen zu motivieren. Sie müssen sich einfach nur die Zeit nehmen um herauszufinden, was Ihren Mitarbeitern wichtig ist und ihnen bestmöglich zu helfen, damit sie diese Ziele erreichen.

Networking durch Berufsverbände – Karriereplanung für Mitarbeiter

Es könnte sein, dass Sie unter hohem Druck stehen einen Bereich zu nennen, in dem Sie produktiver Ihre Geschäftskontakte ausweiten können, als durch den Beitritt in einen Berufsverband – und das aus offensichtlichen Gründen. Fast jeder, der einem Berufsverband beitritt, tut es aus dem gleichen Grund: Networking. Und deshalb brauchen Sie sich keine Zurückhaltung aufzuerlegen, sich bei Veranstaltungen der Berufsverbände vorzustellen. Jeder hat die gleiche Tagesordnung. Die wichtigste Entscheidung, die Sie treffen müssen, ist, ob Sie Ihre Zeit optimal nutzen, wenn man alles in Betracht zieht. Die Entscheidung ist nicht immer so offensichtlich, wie Sie glauben mögen, besonders dann nicht, wenn Ihr Zeitplan bereits vollgepfropft ist mit beruflichen und persönlichen Terminen. Hier ein Blick auf die beiden unterschiedlichen Organisationen, für die Sie arbeiten können – und was Sie von Ihrem Beitritt erwarten können.
✓ Berufsspezifische Organisationen: Jede Gruppe, die in erster Linie aus Menschen besteht, die einen bestimmten Beruf ausüben. Viele dieser Organisationen haben einen nationalen oder internationalen Anstrich, haben allerdings auch stattliche regionale und lokale Arbeitsgruppen, die sich regelmäßig treffen (in der Regel monatlich), sie verschicken Newsletters und laden oft Gastredner zu ihren Treffen ein. Einige Berufsverbände sind so organisiert, dass man sich nur informell trifft. Der wichtigste Vorteil, einer solchen Organisation beizutreten ist das Gefühl der Kameraderie und die Pflege des Gemeinschaftsgefühls, das aus gemeinsamen Ideen, Erfahrungen und Problemen besteht, weil die Leute die gleichen alltäglichen Sorgen am Arbeitsplatz haben wie Sie. Diese Gruppen stellen eine großartige Möglichkeit dar, um auf ihrem Fachgebiet auf dem Laufenden zu bleiben und von jemandem, den Sie kennen, herauszufinden, wie es ist, für ein bestimmtes Unternehmen zu arbeiten.
✓ Branchenspezifische Organisationen: Branchenspezifische Organisationen bringen Menschen zusammen, die zwar im gleichen Feld arbeiten, jedoch darin unterschiedlichen Beschäftigungen nachgehen und deshalb auch über unterschiedliche Kapazitäten verfügen – angefangen von Finanzierungen über Verkäufe bis hin zur Informationstechnologie. Fast jede Branche wird durch eine solche Gruppe vertreten, und wie bei den Berufsverbänden, gibt es auch bei den branchenspezifischen Organisationen in der Regel nationale und internationale Sektionen, mit regionalen und lokalen Ausprägungen. Es ist auch typisch, dass diese Organisationen jährliche Veranstaltungen ausrichten, nationale Konferenzen, Messen und Ausstellungen. Wie viel Wert Sie dem Beitritt einer Branchen Organisation beimessen, hängt weitestgehend davon ab, ob Ihre langfristigen Ziele auf diese bestimmte Branche fixiert sind, und wie wichtig es für sie ist, Verbindungen mit anderen aus Ihrem Bereich zu knüpfen. Wenn sie in diesen Organisationen wirklich aktiv werden wollen, dann erhöht das Ihre Prominenz – und kann Ihre Attraktivität als Kandidat für eine bestimmte Position verbessern.
✓ Allgemeine Wirtschaftsverbände: Nahezu jede Gemeinde hat mindestens einen Wirtschaftsverband – normalerweise mehrere -, die aus Geschäftsleuten bestehen und aus Berufstätigen aus vielen verschiedenen Bereichen. Typischerweise – aber nicht notwendigerweise – sind diese Organisationen für Berufstätige in bestimmten Bereichen besser geeignet – beispielsweise Versicherungen – in denen potenzielle Kunden aus den verschieden artigsten Berufen vereinigt sind. ✓ Abhängig von der Gemeinde und der Zusammenstellung der Mitgliederliste, können diese Organisationen eine fruchtbare Quelle sein, wenn Sie als Jobsuchender Kontakte suchen.
✓ Interessenverbände: Interessenverbände bringen Menschen aus einer Region zu einander, die im beruflichen Bereich ein gemeinsames Interesse verfolgen. Es könnte sich dabei um die Innenstadtsanierung handeln oder um eine Bildungsinitiative, die von Geschäftsleuten finanziert wird. Eine sehr attraktive Eigenart dieser Gruppen ist. dass zu den Mitgliedern meist die führenden Geschäftsleute einer Gemeinde zählen.
✓ Im Lichte der vielfältigen Möglichkeiten (und davon ausgehend, dass Sie einem Tagesplan unterliegen, der Ihnen Zeit lässt, an jedem Tag der Woche eine andere Veranstaltung zu besuchen), sollten Sie wählerisch werden, wenn Sie sich entscheiden. welcher Organisation Sie beitreten wollen. Hier einige Vorschläge, die Ihnen die Entscheidung erleichtern sollen:
✓ Bevor Sie einer Gruppe beitreten, sollten Sie sich genau nach der Mission der Gruppe erkundigen, nach den Aktivitäten, und wenn möglich, nach der Mitgliederliste. Nehmen Sie an einer Versammlung teil, um zu sehen, ob eine Mitgliedschaft für Sie überhaupt einen Sinn macht.
✓ Bevor Sie beitreten, sollten Sie eine klare Vorstellung davon haben, wie viel Zeit Sie aufbringen müssen. Einige Organisationen – beispielsweise die Rotarier – sagen Ihnen schon im Voraus, dass sie nur an Mitgliedern interessiert sind, die bereit sind, regelmäßig an den Versammlungen teilzunehmen und sich unter Umständen in wichtigen Funktionen zu engagieren.
✓ Stellen Sie Recherchen an und benutzen Sie dazu Ihr Netzwerk, um beispielsweise Orga-nisationen herauszufinden, in denen die erfolgreichsten Menschen aus Ihrem Fachgebiet Mitglieder sind.
✓ Wenn Sie sich entscheiden, welcher Organisation Sie sich anschließen möchten, malen Sie sich doch einmal aus, was Sie tun müssten, würden Sie ein aktives Mitglied der Organisation und überlegen Sie, ob das für Ihre Karriere eine Hilfe sein könnte.

Wenn Sie einer Organisation beitreten und die Möglichkeit haben, in einer Projektgruppe oder einem Komitee mitzuarbeiten, dann sollten Sie mit Ihrer Fach Kenntnis nicht hinter dem Berg halten, engagieren Sie sich aber auch in Aktionen, die außerhalb Ihres Jobs liegen. Sie wollen neue Fertigkeiten entwickeln und Herausforderungen bestehen, die Ihnen beruflich weiterhelfen. Wenn beispielsweise öffentliche Reden zu halten, nicht unbedingt zu Ihren Stärken zählt, dann sollten Sie freiwillig an einem Projekt teilnehmen, bei dem es dazu gehört, öffentlich zu reden. Wenn Sie mehr über Marketing oder Sonderveranstaltungen lernen wollen, dann melden Sie sich doch für das Veranstaltungskommitee. Sollten Sie zu dieser Kategorie zählen, könnten die folgenden Vorschläge helfen, die Scheu zu überwinden:
✓ Beginnen Sie dort, wo Sie sich gut fühlen. Beginnen Sie bei Ihren Verwandten und engen Freunden – Menschen bei denen Sie sich wohl fühlen. Bitten Sie diese, für Sie Vorstellungen zu arrangieren.
✓ Telefonieren Sie, wenn Ihr Energie-Tank randvoll ist. Wenn Sie beim Networking Ihr Telefon einsetzen, dann sollten Sie den größten Teil der Telefonate zu der Tageszeit erledigen, wenn sie sich kraftvoll und gut gelaunt fühlen.
✓ Wenn Sie anrufen, sollten Sie wissen, was Sie sagen wollen. Bereiten Sie jeden Anruf vor. Nach einer kurzen Einleitung (maximal 15 Sekunden, in denen Sie sich vorstellen) haben Sie eine Liste von Schlüsselworten bereit. Schämen Sie sich nicht, um Hilfe zu bitten. Und: Fragen Sie rechtzeitig, ob dem .Angerufenen dieser Zeitpunkt auch angenehm ist.
✓ Nehmen Sie sich Zeit, um sich zu erholen. Richten Sie Ihren Zeitplan so ein, dass Sie in Ruhe Ihre Gedanken sammeln können und sich auf ein großes Ereignis gründlich vorbereiten können.
✓ Holen Sie sich Hilfe von Ihren Freunden. Wenn Networking wirklich nicht Ihre starke Seite ist, und allein die Vorstellung, auf einen völlig fremden Menschen zuzugehen Sie in Schrecken versetzt, dann sollten Sie einen Freund bitten (jemanden, der von Natur aus nicht so menschenscheu ist wie Sie), Sie zu begleiten und den Veranstaltungsraum gemeinsam zu bearbeiten.

Weitere wichtige Etikette im Büro – Diplomatie am Arbeitsplatz

Viele Verhaltensrichtlinien, die Teil der ungeschriebenen Arbeitsplatzbeschreibung sind, sind nicht mehr, aber auch nicht weniger als normaler Menschenverstand und ein wenig Höflichkeit. Leider werden diese Richtlinien umso mehr vernachlässigt, je stressiger es am Arbeitsplatz wird. Gleich lesen Sie eine Liste von Verhaltensregeln im Büro. Wahrscheinlich berücksichtigen Sie ohnehin schon viele der genannten Ratschläge. Für den Fall, dass Sie tatsächlich noch bestimmte Bereiche finden, die Sie bisher noch nicht berücksichtigt haben, sollten Sie diese Themenbereiche einkreisen und daran arbeiten, Ihr Verhalten zu verbessern.
✓ Behandeln Sie jeden – vom Big Boss bis zum Laufjungen im Mailservice – mit Respekt und Würde. Beteiligen Sie sich nie an einer Sache, die andere verunsichert oder sie in eine ungemütliche Situation bringt.
✓ Gehen Sie nie davon aus, dass jemand, von dem Sie Informationen oder einen Gefallen erbitten weniger zu tun hat oder weniger unter Druck steht als Sie. Denken Sie daran, dass fast jeder im Betrieb mehr zu tun hat, als er schaffen kann.
✓ Wenn Kollegen zu Ihnen kommen, um etwas zu erfragen, schenken Sie ihnen Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit. Und wenn Sie mit jemandem telefonieren, arbeiten Sie nicht am Computer weiter. (Das ist nicht besonders höflich, und außerdem kann man das Klicken am anderen Ende der Leitung hören.)
✓ Kommen Sie immer pünktlich zu Konferenzen. Sind Sie tatsächlich einmal zu spät dran, dann entschuldigen Sie sich, aber lassen Sie die Ausrede weg, Ihre Katze sei Ihnen davongelaufen. Erstens ist es irrelevant und zweitens interessiert sich ohnehin niemand für Ihre Katze.
✓ Feiern Sie mit anderen. Auch wenn Sie viel zu tun haben, sollten Sie bei allen informellen Treffen dabei sein (wenn auch nur kurz). Gelegenheiten könnten eine kleine Geburtstagsfeier oder die Feier eines Betriebszugehörigkeits-Jubiläums in der Mittagspause sein.
✓ Kennen Sie sich besser mit Computern aus als die Kollegen, mit denen Sie Zusammenarbeiten, dann sollten Sie nicht den Cyber-Snob herauskehren, sondern den anderen helfen, ohne ihnen das Gefühl zu geben, sie seien dumm.

✓ Respektieren Sie die Privatsphäre der Kollegen. Wenn Sie beispielsweise im Zimmer eines Kollegen sind, und er ein Privatgespräch entgegennimmt, sollten Sie sich mit einer kleinen Entschuldigung verziehen, bevor Sie gebeten werden zu gehen.
✓ Machen Sie gerade eine Pause und kennen einen neuen Witz, dann sollten Sie nicht Ihre Kollegen unterbrechen, während sie gerade über ein wichtiges Projekt sprechen.
✓ Wenn irgend möglich beantworten Sie Telefonanrufe und E-Mails innerhalb von 24 Stunden. Verletzen Sie diesen Grundsatz, sollten Sie eine Entschuldigung anbieten können (aber bitte keine faule Ausrede).
✓ Sprechen Sie auf einen Anrufbeantworter, so hinterlassen Sie Ihren Namen, Ihre Telefonnummer, die Zeit und den Grund des Anrufs.
✓ Halten Sie die Ansage auf Ihrem Anrufbeantworter kurz und deutlich.
✓ Sprechen Sie mit Ihrem Handy nicht an öffentlichen Orten, beispielsweise nicht im Pausenraum.
✓ Kommt ein Fax bei Ihnen an, das nicht an Sie adressiert ist, sollten Sie es nicht lesen. Umgekehrt seien Sie sich dessen bewusst, dass aus Ihrem Fax ein Irrläufer werden kann und andere den Inhalt lesen könnten, auch wenn das Fax nicht an sie adressiert ist.
✓ Versuchen Sie. Telefaxsendungen auf drei bis vier Seiten zu beschränken (ansonsten blok- kieren Sie das Gerät des Empfängers). Umfasst die Sendung mehr als vier Seiten, rufen Sie zuvor hei Empfänger an und kündigen das Fax an.
✓ Seien Sie mit Humor besonders vorsichtig. Besonders kritisch werden Witze gegen Minderheiten gesehen. Man könnte Sie leicht missverstehen.
✓ Nehmen Sie am Computer eines anderen keine Änderungen vor – selbst wenn Sie nur helfen wollen.

✓ Kleiden Sie sich entsprechend der Kleiderordnung Ihrer Firma. Selbst an den Dress- down-Tagen, meist an Freitagen, an denen man salopp gekleidet im Büro erscheinen kann, sollten Sie nichts tragen, was unprofessionell wirkt. Auch mit Parfüm oder Rasierwasser sollten Sie äußerst sparsam umgehen. Einige Menschen reagieren allergisch oder sehr empfindlich auf Düfte.
✓ Wenn Sie sich mit jemandem unterhalten, dann meiden Sie Themen, die Widerstände oder Missverständnisse hervorrufen könnten (Rassenthemen, Sex, Politik, Religion). Besser ist es, Smalltalk auf Sport. Kino, Restaurants, Kinder oder die Entwertung des US- Dollar (Halt! Das sollte ein Witz sein) zu beschränken.
✓ Nennen Sie Kolleginnen und Kollegen immer mit Namen (nicht etwa Du da! , Hey oder ähnliches).
✓ Wenn Sie etwas Persönliches zu erledigen haben (beispielsweise ein Telefonat), dann verlegen Sie es in die Mittagspause.
✓ Lassen Sie Ihre privaten Probleme zuhause. Schlechte Stimmung kann ansteckend sein.
✓ Kommen Sie nicht mit einem Schnupfen oder mit einer Krankheit zur Arbeit, die auch auf andere übergreifen könnte. Wenn Sie unbedingt ins Büro kommen müssen, warnen Sie Ihre Besucher, sie sollten wegen Ihrer Erkältung oder Grippe möglichst .Abstand halten.
✓ Beschweren Sie sich nicht über Kleinigkeiten. Wenn in der Firma nicht mehr Ihre Lieblingskugelschreiber auf Lager sind oder die Weihnachtsfeier nicht in fußläufiger Entfernung zu Ihrer Wohnung stattfindet sollten Sie Ihre Enttäuschung für sich- behalten. Es läuft eben nicht immer so, wie Sie es gern hätten.

✓ Seien Sie ein guter Nachbar. Wenn Sie Ihr Mittagessen an Ihrem Schreibtisch einnehmen, sollten Sie stark gewürzte Speisen vermeiden. Und wenn Sie sich etwas ausleihen, beispielsweise das Telefonbuch, dann bringen Sie es zurück, sobald Sie es nicht mehr benötigen.
✓ Für den Fall, dass Sie nicht genau wissen, wie Sie sich verhalten sollten, stellen Sie sich die Frage: Würde es Spaß machen hier zu arbeiten, wenn sich jeder so verhalten würde?

Das Beste aus verfahrenen Situationen machen – Diplomatie am Arbeitsplatz
Ganz gleich wie gut Sie mit Personal zurechtkommen, Sie könnten sich ganz plötzlich in einer Situation wiederfinden, in der es kein eindeutiges Richtig oder Falsch gibt. In den folgenden Abschnitten führe ich Sie in drei solcher Situationen und gebe Ihnen Hilfen, wie Sie reagieren könnten. Bedenken Sie jedoch, dass Sie jede Situation auf besondere Weise bestehen – und dabei alle möglichen Faktoren berücksichtigen müssen. (Weitere Situationen halte ich für Sie in Artikel 20 bereit.)

Gebieten Sie Geschwätz Einhalt:
Wenn ein Kollege Gerüchte in die Welt setzt
Die Situation: Ein Mitarbeiter in einer anderen Abteilung gibt sich sehr professionell, wenn leitende Angestellte in der Nähe sind. Ansonsten aber klatscht er über Kollegen und setzt Gerüchte in Umlauf. Tatsächlich kann er das so gut, dass einige Leute seinen Lügen schon Glauben schenken und damit könnte das Ansehen eines Mitarbeiters beschädigt werden. Wie man reagieren sollte: Ihr Instinkt sagt Ihnen, den Kerl sollte man ganz einfach ignorieren. und man will hoffen, dass alle anderen ebenso denken. Doch wenn dieses Verhalten sich fortsetzt, könnte die Moral der Mitarbeiter und deren Motivation Schaden nehmen, wenn es nicht sogar schon geschehen ist. Sie müssen diese Angelegenheit Ihrem Chef zur Kenntnis bringen, und es muss auf objektive und professionelle Art und Weise geschehen. Teilen Sie Ihrem Vorgesetzten die Fakten mit, so wie sie sich ereignet haben, doch lassen Sie sich nicht dazu hinreißen die fragliche Person zu verurteilen. Sie geben lediglich Informationen weiter, eine disziplinarische Maßnahme schlagen Sie aber nicht vor. Wenn Ihr Vorgesetzter auf das Problem nicht näher eingeht, drängen Sie ihn nicht zu einer Lösung und gehen Sie nicht zum Boss Ihres Vorgesetzten. Dokumentieren Sie nun das Verhalten der tratschenden Kollegen, für den Fall, dass Ihr Vorgesetzter die Sache später aufgreift. Dann könnten sich Ihre Notizen als sehr wertvoll erweisen.

Der Lieblingsschüler: Wenn Sie glauben, dass Kollegen Von Ihrem Chef bevorzugt Werden
Die Situation: Kurz nachdem Ihr Antrag, zwei Tage in der Woche von zuhause aus zu arbeiten, von Ihrem Vorgesetzten abgelehnt wurde, wird einem ähnlichen Antrag eines Kollegen zugestimmt.
Wie man reagieren sollte: Auch wenn Sie guten Grund zur Annahme haben, dass Sie benachteiligt wurden, sollten Sie sich mit einem Urteil zurückhalten, bis Sie die Situation als Ganzes kennen. Spezielle Umstände im Fall Ihres Kollegen – vielleicht eine Krise zuhause – könnte erklären, was Sie als Ungerechtigkeit empfinden. Es ist in Ordnung, wenn Sie Ihren Vorgesetzten darum bitten, Ihnen seine Entscheidung zu erklären, so lange Sie es in ruhigem und sachlichem Ton tun und die Vereinbarung, die mit Ihrem Kollegen getroffen wurde, nicht aufs Spiel setzen. Sind Sie, nachdem Sie die Begründung kennen, immer noch der Meinung, Sie würden unfair behandelt, dann bitten Sie um Richtlinien, denen Sie folgen müssen, damit Ihrem Antrag künftig stattgegeben wird.

Versteckte Kamera: Wenn die Wahrheit schmerzt
Die Situation: Der Chef Ihres Vorgesetzten nimmt Sie eines Tages zur Seite und stellt Ihnen Fragen, die, wenn sie wahrheitsgemäß beantwortet würden, Ihren Vorgesetzten in ein schlechtes Licht rücken. Wie man reagieren sollte: Der Konflikt ist hier eindeutig. Wenn sie nicht die Wahrheit sagen, dann sind Sie nicht ehrlich. Andererseits alles zu sagen, was Sie zu sagen versucht sind, würde von vielen als Illoyalität angesehen werden. Natürlich hängt sehr viel vom fraglichen Verhalten Ihres Vorgesetzten ab. Wenn Sie sicher sind, dass Ihr Vorgesetzter sich unethisch verhalten hat oder in einer Weise, die dem Unternehmen abträglich ist oder Sie ganz direkt gefragt werden, dann müssen Sie die Wahrheit sagen. Sie sollten aber demjenigen, der Sie befragt, durchaus vermitteln, dass Sie sich nicht wohl fühlen, wenn Sie über Ihren Vorgesetzten sprechen. Außerdem sollten Sie nie etwas sagen, was Sie nicht beweisen können. Wenn die Fragen so gestellt sind, dass Sie über die Kompetenz oder das Urteilsvermögen Ihres Vorgesetzten Auskunft geben sollen, dann ist besondere Sorgfalt geboten. Bewundern und respektieren Sie Ihren Vorgesetzten, dann sollten Sie dies auch zum Ausdruck bringen. Sind Sie sich in dieser Hinsicht nicht ganz sicher, dann sollten Ihre Antworten nur sehr knapp ausfallen. Denken Sie daran, dass nichts – überhaupt nichts! – die Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Vorgesetzten mehr vergiften kann, als das ihm von Dritten zugetragen wird. Sie hätten negativ über ihn gesprochen.