Berufsberater nehmen Ja oder Nein – Karriereplan Beispiele

Bevor sie sich entschließen, einen Berufsberater oder einen Personalberater (oft nennt er sich auch Karriere-Coach) zu konsultieren, sollten Sie darüber nachdenken, ob Sie nicht die Zeit und Geld sparen sollten, und sich eine ganz einfache Frage stellen sollten: Wie gut kommen Sie selbst mit Ihrer Berufsfindung zurecht? Wenn Sie einigermaßen wissen, wer Sie sind, welche Werte für Sie wichtig sind, welche Talente Sie haben und welche Art von Tätigkeit Sie ausüben wollen, und wenn Sie schon damit begonnen haben, bestimmte Berufsbilder zu untersuchen, dann kann Ihnen der durchschnittliche Berufsberater wahrscheinlich auch nicht mehr viel Neues erzählen. Haben Sie allerdings Schwierigkeiten, Ihre Ziele und Interessen zu definieren, dann kann Ihnen ein erfahrener Berufsberater behilflich sein, Sie logisch und analytisch durch eine Berufswahl zu führen. Noch wichtiger ist, dass ein Berufsberater Ihnen helfen kann, sich ein objektiveres Bild von sich selbst zu machen. Dann reicht es nicht zu sagen, dass eine Ihrer Stärken ist, beispielsweise in Krisensituationen cool bleiben zu können. Der Berufsberater will auch wissen, in welchen Situationen in Ihrem bisherigen Leben Sie das schon unter Beweis stellen konnten. Denken Sie aber auch daran, was Berufsberater nicht sind. Sie sind keine Therapeuten (obgleich viele Berufsberater ein Psychologiestudium abgeschlossen haben). Außerdem können sie (jedenfalls am Arbeitsamt) immer nur Stellen anbieten, die bei ihnen gemeldet sind. Dafür erhalten Sie den Service auch kostenlos. Personalberater hingegen werden aktiv für Sie tätig, nutzen ihre Kontakte in die Personalbüros großer Unternehmen, verlangen dafür aber auch ein saftiges Honorar.
Die meisten Berufsberater bieten in etwa den gleichen Service.

✓ Sie bieten Ihnen Eignungstests und werten diese aus.
✓ Sie versuchen, sich von Ihnen, Ihren Zielen und Hoffnungen ein klareres Bild zu machen.
✓ Sie zeigen Ihnen eine Reihe von Berufen, die zu Ihren Interessen passen.
✓ Sie helfen Ihnen, einen kurzfristigen und/oder langfristigen Karriereplan zu erstellen

Sollte das Vorhaben von Erfolg gekrönt sein, dann werden Sie Ihre Ziele und Werte besser verstehen, eine grobe Strategie für Ihr Karrieremanagement haben, und vielleicht haben Sie auch etwas hinzu gelernt, beispielsweise, wie man bei einer Bewerbung ein gutes Anschreiben verfasst, was sich bei Ihrer Jobsuche als sehr nützlich erweisen wird. Für den Fall, dass Sie eine Personalberatung ansprechen wollen, werden Sie bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz wahrscheinlich belächelt. In der Regel arbeiten Personal Beratungen für Unternehmen, die hoch qualifiziertes und hoch dotiertes Personal suchen. Eine Personalberatung nimmt den Unternehmen die Personalsuche ab und trifft schon eine gewisse Vorauswahl. Zuweilen betätigen sich Personalberatungen auch als Headhunter, wenn sie Top-Manager aus anderen Unternehmen abwerben. Normalerweise sollten Sie Ihre Ansprechpartner im Arbeitsamt finden. Und der Vorteil: Der Service ist für Sie kostenlos.

Entwickeln Sie die Geisteshaltung einer Spitzenkraft – Karriereplan für Mitarbeiter

Bücher und Veröffentlichungen über Wirtschaft sind eine fruchtbare Quelle für Ratschläge, wie man die Verhaltensweisen von Spitzenkönnern nachahmen kann. Doch die Fähigkeit, diese Informationen effektiv in Ihrem Leben umzusetzen, hängt von zwei Dingern ab: von Ihren Werten und von Ihrer Geisteshaltung. Sich zu verbessern beginnt damit, dass man sich kennt – dass Sie genau wissen, was Sie wollen, und warum Sie es wollen. Haben Sie das im Kopf, dann sollten Sie die vier Grundregeln in den nächsten Abschnitten überdenken, bevor Sie versuchen, irgendwelche Techniken des Zeitmanagements in ihrem Alltag anzuwenden.

Klären Sie Ihre Prioritäten
Für manche Menschen ist die Verbesserung ihrer Produktivität lediglich eine technische Her-ausforderung. Es dreht sich alles um die Zielfindung, täglich einen Zeitplan aufzustellen, die Hemdsärmel hochzukrempeln und die im Zeitplan enthaltene Liste der Aktivitäten abzuarbeiten.
Zweifellos muss man zu dieser Denkweise etwas sagen. Und Sie werden berechtigterweise am Ende des Tages ein Gefühl erleben, wenn Sie alles geschafft haben. Am Ende des Arbeitstages schauen Sie auf Ihre Aufgabenliste und sehen zufrieden, dass Sie alles abhaken können, was Sie sich zu tun vorgenommen haben. Die meisten Zeitmanagement-Gurus werden Ihnen aber sagen, dass Ziele und tägliche Aufgaben listen (so wie auch andere Zeitmanagement-Systeme) lediglich Instrumente sind, die Ihnen helfen sollen, Ihre täglichen Aufgaben auch wirklich zu erledigen. Nicht mehr und nicht weniger. Die Tatsache, dass Sie all Ihre Aufgaben abgearbeitet haben, heißt nicht unbedingt, dass Sie an diesem Arbeitstag auch wirklich effektiv gearbeitet haben. Und es bedeutet auch nicht, dass Sie irgendetwas erreicht haben, das für Sie langfristige Befriedigung bedeutet oder dass es Sie Ihren strategischen Karrierezielen näher bringt. Diese Beobachtung schließt ein, dass Sie unbedingt Prioritäten setzen müssen – und ebenso wichtig, die Prioritäten so zu setzen, dass Sie Ihren langfristigen Lebenszielen förderlich sind. Jedes Zeitmanagement-System hat seine eigenen Empfehlungen, wie man mit Prioritäten umgehen soll. Am häufigsten finden Sie die Methode, dass Sie jeder Aufgabe auf Ihrer Liste einem numerischen Wert zuordnen (1, 2 oder 3) die die relative Bedeutung der Aufgabe widerspiegelt. Hat eine Aufgabenliste beispielsweise 12 Aufgaben, dann könnten beispielsweise drei Aufgaben dabei sein, die mit 1 bewertet sind (höchste Priorität), vier Aufgaben mit 2 (normale Priorität) und fünf Aufgaben mit 3 (geringe Priorität).

Doch der Wert, den Sie letztlich mit diesem Ansatz erzielen, kann sehr begrenzt sein. Das entscheidende Thema bei der Priorisierung ist es, nicht so sehr zwischen den Aufgaben auf der Grundlage ihrer Bedeutung zu differenzieren. Es sind die Kriterien, die bestimmte Aufgaben mit hoher Priorität versehen. Mit anderen Worten: Was wichtig ist. sind die Werte, die auf Entscheidungen zurückzuführen sind. Ein häufiger Fehler, den weniger produktive Arbeiter begehen, ist nicht unbedingt, dass sie zu wenig planen, die Prioritäten falsch setzen oder nicht genug arbeiten. Es ist ganz einfach die Tatsache, dass ihre Methode Prioritäten zu setzen, sich zu sehr auf aktuelle Aufgaben und Termine konzentriert – und nur wenig Aufmerksamkeit den strategischen Zielen und persönlichen Werten geschenkt wird. Konsequenterweise verbringen viele Menschen den größten Teil ihres Tages damit, Buschfeuer zu löschen, die immer wieder aufflammen. Und nur selten kommen Sie dazu etwas zu tun. was das Feuer überhaupt verhindert. Leider gibt es kein Patentrezept für dieses verbreitete Syndrom. Es erfordert die Bereitschaft und die Kraft eine Erforschung seiner selbst zu vorzunehmen und klar zu stellen, wohin Sie in Ihrem Leben wollen und welches Ihre Tagesziele sind. Es könnte durchaus sein, dass Sie sich Ihre strategischen Karriereziele noch einmal vornehmen und Ihre Ziele noch einmal überprüfen. Sind diese Ziele immer noch relevant? Vielleicht sollten Sie um ein Gespräch mit Ihrem Vorgesetzten bitten, um die Prioritäten ihres Jobs und andere Verantwortungsbe-reiche zu besprechen. Haben Sie ein deutliches Bild von dem. was von Ihnen erwartet wird? Wenn Sie weiterhin die langfristigen und kurzfristigen Ziele verfeinern, dann werden auch Ihre Prioritäten deutlich.

Systematisches Denken
Systematisches Denken, wie es Peter Senge in seinem Buch Die fünfte Disziplin beschrieben hat, ist ein Vorgang, bei dem Sie das große Bild, anstatt nur einzelne Teile sehen. (In Artikel 22 mehr über dieses Thema.) Im Zusammenhang mit Höchstleistungen am Arbeitsplatz und dem Karrieremanagement hilft Ihnen systematisches Denken, Ihren Job mehr als nur eine Reihe einzelner Aufgaben und Verantwortlichkeiten zu sehen (in einigen Aufgaben könnten Sie sehr gut sein und Freude empfinden, doch gibt es auch andere, die Ihnen zu schaffen machen, und die Ihnen wenig Freude bereiten). Sie sehen die Dinge als integriertes Ganzes. Beispielsweise, statt einen typischen Arbeitstag als Reihe verschiedener Aufgaben zu sehen – eine Kette von Aufgaben. Konferenzen und Verhandlungen, jede mit eigenen Herausforderungen könnten Sie jeden Teil auch als integrierte Gesamtheit auffassen. Geraten Sie in Probleme, dann konzentrieren Sie sich nicht nur auf den Teil, der Ihnen Schwierigkeiten bereitet. Stattdessen sehen Sie das System und versuchen sich vorzustellen, was in diesem System strukturell anders ist so dass dieses Problem überhaupt entstehen konnte. Denken Sie einmal über das folgende Beispiel nach. Nehmen wir an Sie sind Abteilungsleiter und Ihre Abteilung stellt die Grafiken für Präsentationen in der Geschäftsführung bereit. In den letzten Wochen kam es immer wieder vor, dass sich die Manager, die die Präsentation durchführten sich über kurze Aussetzer beschwerten. Ganz logisch wollen Sie nun den herausfinden, der für den Fehler verantwortlich ist. Sind Sie jedoch ein systematischer Denker, dann machen Sie hier nicht Halt. Außer, dass Sie mit den Mitarbeitern sprechen, die an der Präsentation gearbeitet haben, gehen Sie einen Schritt weiter zurück und betrachten das ganze Verfahren, mit dem die Präsentationen erstellt werden: die verwendete Software, die Kompatibilität der Software mit der Hardware, die von den Managern genutzt wird und die Kommunikation zwischen Ihrem Stab und den Managern, die die Präsentation durchführen. Dann verwenden Sie die gewonnenen Erkenntnisse nicht, um ein Symptom zu beheben, sondern dazu, um Lösungen in den Prozess einzubringen.
Der besondere Wert systematischen Denkens ist, dass es Ihnen hilft, eine weitere Perspektive zu entwickeln und aufrecht zu erhalten. Weil Sie sich darauf konzentrieren, wie alle verschiedenen Teile Ihrer Tagesarbeit miteinander zusammen hängen, können Sie anfangen synergistisch zu denken – das bedeutet, dass Sie mit ihrer Zeit so umgehen, dass jede Aufgabe, die Sie lösen, Ihre Fähigkeit verbessert auch andere Aufgaben zu meistern

Werden Sie Entwicklungen gegenüber sensibler
Ob Sie sich dessen bewusst sind oder nicht, Sie machen in jedem Aspekt ihrer Arbeit bereits eine Entwicklung durch. Die Frage ist nur, ob Sie sich dessen auch bewusst sind und ob die Entwicklung dazu taugt, möglichst effektiv und produktiv Ihre Aufgaben zu erledigen.
Ein erster entscheidender Schritt zur Verbesserung ihrer Produktivität ist die sorgfältige Analyse eines jeden Aspekts ihrer Arbeit, um die Bereiche herauszufinden, die Sie noch verbessern müssen. Immerhin müssen Sie zunächst einmal feststellen, wo es hakt, bevor Sie Gewohnheiten verändern und neue Fertigkeiten entwickeln. Zur Durchführung der Analyse nehmen Sie sich ein paar Stunden Zeit und gehen an einen stillen Ort, (nein, nicht unbedingt aufs stille Örtchen) an dem Sie nicht gestört werden.

Und dann denken Sie nach über:
✓ Methoden: Gibt es einen praktischen Grund, Ihre Arbeit so zu erledigen, wie Sie es gerade tun? Ist dies der einzig richtige Weg, um Ihre Aufträge zu erfüllen?
✓ Nebenwirkungen: Welche Aspekte der Entwicklung (falls es überhaupt welche gibt) schaffen Probleme und kollidieren mit Ihrer Effektivität und Produktivität (vielleicht auch der Ihrer Mitarbeiter)?
✓ Verbesserungen: Welche Veränderungen können Sie vornehmen, um entweder diese Nebenwirkungen aufzuheben oder zu minimieren?
✓ Ergebnis: Wie werden Sie die Ergebnisse der Veränderungen messen, um sicher zu sein, dass der gewünschte Effekt eingetreten ist?

Um von dieser Übung optimal zu profitieren, sollten Sie bereit sein, jeden Aspekt Ihres Jobs zu untersuchen, ganz gleich wie nebensächlich er Ihnen erscheinen mag. Es ist offensichtlich, dass Sie – zumindest vorübergehend – irgendwelche Vorurteile ignorieren, wie man eine bestimmte Aufgabe am besten lösen kann. Um Ihren Erfahrungsschatz zu erweitern, sollten Sie darüber nachdenken, wie andere eine ähnliche Verantwortung oder Aufgabe angehen. Gehen Sie diese Übung ganz offen an, und Sie werden überrascht sein, wie gut Sie neue kreative Wege zur Lösung alter Aufgaben entwickeln können.

Stellen Sie sich Ihren idealen Chef vor – Karriereplanung für Mitarbeiter

Auf den ersten Blick mag Ihnen der Titel dieses Artikels lächerlich erscheinen. Wie können Sie jemanden managen, in dessen Verantwortung es steht, Sie zu managen? Doch ist dies kein Druckfehler, und es ist auch kein Trick. Es geht lediglich darum, wie man das Wort managen definiert. Managen bedeutet, mit Blick auf Ihren Vorgesetzten, nicht nur, dass er einem anderen sagt, was zu tun ist. Für Sie bedeutet es, Ihr Bestes zu geben, um es Ihrem Chef zu erleichtern. Sie zu managen, auch wenn Sie beide in vielen Teilbereichen Ihres Jobs keinen persönlichen Kontakt haben. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Ihren Chef zum Managen ist nicht das Gleiche, wie sich anzubiedern. Sie sind aber auch nicht verpflichtet, den sprichwörtlichen Fußabstreifer zu spielen, indem Sie Ihrem Chef jeden Wunsch von den Augen ablesen, schlechte Behandlung hinnehmen oder Ihre Integrität aufgeben. Es bedeutet ganz einfach, dass Sie im Verlauf Ihrer Karriere für Menschen arbeiten, deren Kompetenz Sie möglicherweise nicht respektieren, deren Lebensweise Sie nicht gutheißen, deren Art Sie zu managen bei Ihnen keinen Anklang findet und dessen Forderungen Sie manchmal unsinnig Finden mögen.

Vergessen wir für den Augenblick einmal, ob diese Eindrücke gerechtfertigt sind; die Möglichkeit, Ihre Karriereziele zu erreichen, hängt zum großen Teil davon ab, wie gut Sie solche Situationen meistern. Geben Sie sich jedoch keinen falschen Vorstellungen hin. Wie gut Sie mit Ihrem Chef Zusammenarbeiten können, hat mehr Gewicht als jeder andere Faktor Ihres Könnens, Ihres Wissens, Ihrer persönlichen Eigenschaften und der Motivation für Ihren Beruf – und mehr Gewicht als das, was Sie in Ihrem Job gelernt haben und wie zufrieden Sie mit Ihrem Job auch immer sein mögen. In diesem Artikel finden Sie Strategien, die Sie anwenden können, um eine produktive, harmonische und segensreiche Beziehung zu Ihrem Vorgesetzten zu unterhalten, selbst wenn Sie beide nicht gerade ideal zusammenpassen. Außerdem betrachten wir, wie die ideale Chef- Arbeitnehmer-Beziehung aussehen könnte (bleiben Sie mal ganz ruhig, so etwas gibt es nämlich nicht). Sie werden die Faktoren erkennen, die die Qualität der Beziehung, die Sie zu Ihrem Vorgesetzten haben, maßgeblich beeinflussen. Außerdem erhalten Sie Tipps dafür, wie man mit den üblicherweise vorkommenden Problem-Managern zurechtkommt.

Wenn Sie eine zufällig zusammengesetzte Gruppe von Arbeitnehmern fragen würden, wie diese ihren idealen Chef beschreiben würden, dann würden sich die einzelnen Vorstellungen deutlich voneinander unterscheiden. Die meisten Menschen jedoch würden ähnliche Kriterien beschreiben. Mehr oder weniger ausgeprägt würde der Wunsch sein, für einen Chef zu arbeiten, der
✓ ein ausgemachter Profi ist. Überdurchschnittliche Chefs sind höchst kompetent, die viel Ahnung von ihrem Metier haben und ihre Geschäfte so führen, dass sie der Bewunderung und der Achtung ihrer Kollegen würdig sind.
s/ ein anregender Leiter ist. Die besten Manager sind fair, vernünftig, höflich und respektvoll und sind damit ein Vorbild, dem die Mitarbeiter gern folgen. Die Zusammenarbeit mit solchen Chefs ist sehr einfach und macht auch Spaß.
✓ ein guter Kommunikator ist. Die Fähigkeit, klare und genaue Anweisungen zu erteilen, und Zusammenhänge gut erklären zu können, ist entscheidend für den Erfolg eines Teams oder einer Abteilung.
✓ andere wirkungsvoll motivieren kann. Gute Chefs loben schnell, wenn eine Sache gut gemacht wird, und geduldig und konstruktiv, wenn es nicht nach Wunsch läuft oder Fehler Vorkommen. Sie haben ein persönliches Interesse für ihre Untergebenen – insbesondere an den Fortschritten, die sie machen – und sie versuchen immer, die berufliche Entwicklung der Untergebenen zu fördern.
sich für seine Mitarbeiter einsetzt. Erfolgreiche Manager sind empfindsam dafür, dass ihre Mitarbeiter die beruflichen und familiären Verantwortlichkeiten ausgewogen gestalten wollen. Ein solcher Chef setzt sich, falls erforderlich, auch für seine Mitarbeiter ein.

Wenn Ihr augenblicklicher Chef oder jemand, mit dem Sie früher zusammengearbeitet haben, aus irgendeinem Grund nicht allen oben beschriebenen Eigenschaften vollkommen entspricht, dann darf Sie das nicht überraschen. Es gibt keinen perfekten Chef – und dafür gibt es einen logischen Grund. Alle Manager (auch Sie. für den Fall, dass Sie Vorgesetzter sind) leiden unter der gleichen Schwäche: Sie sind Menschen. Und deshalb sind sie. wie jeder andere Mensch auch (Sie sind natürlich ausgenommen!) mit den gleichen Schwächen und Fehlern behaftet. Vergessen Sie nicht, dass Sie, wenn Sie für ein großes Unternehmen arbeiten, wahrscheinlich einer von vielen sind, der Ihrem Manager unterstellt ist. Zweifellos hat jeder eine andere Definition des idealen Chefs, und so kann kein Vorgesetzter für jeden perfekt sein. Letztlich dürfen Sie nicht die Tatsache übersehen, dass die meisten Vorgesetzten selbst einen Vorgesetzten haben und ihrem Management gegenüber ebenfalls Vorbehalte haben. Wenn Sie in bestimmten Aspekten mit der Beziehung zu Ihrem Vorgesetzten nicht glücklich sind, dann muss die Initiative, die Dinge zu verbessern, von Ihnen kommen und nicht von Ihrem Chef. Vielleicht haben Sie das Glück, einen Chef zu haben, der bereit ist. ebenso intensiv daran zu arbeiten wie Sie, damit die Beziehung für beide Seiten von Vorteil ist. Doch die Kräfteverteilung zwischen Chef und Mitarbeiter ist von Natur aus ungleich. Natürlich erwartet niemand von Ihnen, dass Sie unter ungesunden, unsicheren oder ausbeuterischen Bedingungen arbeiten. Doch darüber hinaus bleibt die Tatsache, dass die Wünsche, Bedürfnisse und Prioritäten Ihres Vorgesetzten vor ihren Bedürfnissen, Wünschen und Prioritäten Vorrang haben.

Mit anderen Worten: Sie müssen sich Ihren Chef als Klienten oder Kunden vorstellen. Wenn Sie ein Problem haben, diese Rolle zu akzeptieren, dann sollten Sie sich vielleicht überlegen, sich selbstständig zu machen. Doch selbst dann, werden Sie herausfinden, dass Sie nur dann Erfolg haben werden, wenn Sie Ihre eigenen Wünsche, Bedürfnisse und Prioritäten denen eines anderen unterordnen – Ihren Klienten und Kunden. Und noch etwas sollten Sie beachten, wenn Sie dieses Artikel durchlesen: Die Änderungen, die Sie vornehmen müssen, um den Bedürfnissen und Wünschen der meisten Manager gerecht zu werden, werden nicht so umwälzend sein, wie Sie zunächst annehmen könnten. Ganz im Gegenteil: Oft bedarf es nur wenig, um die häufigsten Ursachen für Spannungen und Frustrationen zu vermeiden, die zwischen Ihnen und Ihrem Chef aufkommen könnten. Wichtig ist nur, dass Sie wissen, was Sie tun und wann Sie es tun.

6 wichtigste Regeln des erfolgreichen Networking – Karriereplanung Beispiele

Wie bei jedem Prozess, können auch beim Networking bestimmte Praktiken mehr Erfolg zeitigen als andere. Die folgenden Abschnitte beleuchten sechs solcher Praktiken, die dazu beitragen, dass Sie die besten Erfolge erzielen.

Machen Sie es sich zur Priorität
Erfolgreicheres Networking hat seine Wurzeln in der geistigen Einstellung und im Verhalten. Zunächst müssen Sie den Wert erkennen, den die Pflege vielseitiger professioneller Kontakte hat, die man dann anrufen kann, wenn sich die Notwendigkeit ergibt und dann kann man einen systematischen Plan erstellen, um diese Liste kontinuierlich zu erweitern. Hierzu noch einige weitere Ideen:
✓ Treten Sie einem Berufsverband bei und werden Sie ein aktives Mitglied für Ihre Branche.
✓ Arbeiten Sie freiwillig in einer Service-orientierten Organisation mit. Wahrscheinlich lernen Sie dort Menschen aus allen Lebensbereichen kennen.
✓ Werden Sie Mitglied in Studentenvereinen, lesen Sie die Publikationen der Verbindungen und besuchen Sie die Meetings der örtlichen Verbindungen und bleiben Sie mit Ihren Studienkollegen in Kontakt.
✓ Suchen Sie nach Gruppen, die Leute zusammenbringen, die Ihre Interessen teilen und ähnliche Berufungen haben. Sind Sie Mitglied einer Kirche oder Synagoge, treten Sie Komitees bei und nehmen Sie andere Funktionen an, die Sie in Kontakt zu anderen Menschen bringen.
✓ Besuchen Sie gesellschaftliche Ereignisse – beispielsweise Wohltätigkeitsveranstaltungen – wo Sie wahrscheinlich auch Fachleute aus Ihrem Bereich treffen oder aus einem Gebiet, das Sie interessieren könnte.
✓ Werden Sie Mitglied in einem Fitness Club, spielen Sie Tennis, Golf oder gehen Sie zum Bowling, laufen oder rudern Sie – gehen Sie in Organisationen, die sich sportlich betätigen. die Ihnen Spaß machen und wo Sie andere Menschen kennen lernen, die Ihre Leidenschaft teilen.
✓ Beteiligen Sie sich an Aktivitäten in Ihrem eigenen Unternehmen (melden sich Sie sich beispielsweise freiwillig zu besonderen Projekten), die Sie in mit Leuten in Berührung bringen, mit denen sie normalerweise nichts zu tun haben.

In jedem der vorangehenden Beispiele ergeben sich Kontakte zu anderen mehr oder weniger natürlich. Das ist immer die leichteste und beste Möglichkeit, ein Netzwerk zu erweitern. Vergessen Sie auch nicht, dass Sie monatlich mindestens vier neue Menschen auf Ihre Kontakt liste setzen sollten, auf Ihre Liste der beruflichen Kontakte. So sollten darauf nach einem Jahr etwa 50 Namen stehen! Das ist ein tolles Ergebnis.

Denken Sie strategisch
Ein breit angelegtes Netzwerk zu haben ist äußerst wichtig, genauso wichtig ist, dass diese Kontakte auch gezielt ausgewählt wurden. Mit anderen Worten: Wenn Sie nach einem politischen Amt streben, dann dürfen Sie den Erfolg Ihrer Bemühungen um ein Netzwerk nicht allein auf der Basis der Anzahl der Mitglieder auf Ihrer Liste messen. Sie sind natürlich auch daran interessiert, wie hilfreich diese Kontakte für Ihre Karriereziele sein können. In den meisten Fällen ist die Mehrheit der Menschen, die ein Teil Ihres Netzwerks darstellen, direkt mit Ihrem Fachgebiet oder der Art Ihrer Branche verbunden. Diejenigen, die keine starken Kontakte innerhalb der Geschäftswelt im Allgemeinen haben, können dennoch äußerst wertvoll werden, wenn Sie beabsichtigen, ein neues Berufsfeld zu erkunden. Jeder, den Sie treffen, hat das Potenzial als hilfreiche Informationsquelle zu Ihren Karrierezielen beizutragen. Es liegt ausschließlich an Ihnen, diese Chancen wahrzunehmen.

Entwickeln Sie einen gewinnenden Netzwerk-Stil
Im Gegensatz zur allgemeinen Meinung brauchen Sie kein geborener Schmuser zu sein oder zu wissen, wie man einen großen Saal zu Gunsten seines Netzwerks bearbeitet. Allerdings sollten Sie die wichtigsten menschlichen Fähigkeiten kennen. Die beste Regel, der man folgen kann, wenn man neuen Menschen vorgestellt wird, sollten Sie immer ganz Sie selbst sein – Verzeihung Sie sollten sich von Ihrer besten Seite zeigen. Hier ein kurzer Überblick über einige der Grundregeln:
✓ Wann immer Sie irgendwo sein werden, beispielsweise bei einem Meeting einer Vereinigung – werden Sie wahrscheinlich neue Menschen kennenlernen oder ihnen vorgestellt werden. Versuchen Sie immer, so gut wie nur möglich auszusehen so als ob Sie sich wegen eines neuen Jobs vorstellen wollen.
✓ Wenn Sie jemandem vorgestellt werden, vergessen Sie nie die Bedeutung des ersten Eindruck. Lächeln Sie, Sehen Sie der Person in die Augen und bieten sie einen festen (aber nie zu festen) Händedruck. Widerstehen Sie der Versuchung, der anderen Person sofort alles zu erzählen was man über Sie nur wissen kann. Stattdessen sollten Sie sich bemühen, ein guter Zuhörer zu sein.
✓ Wenn Sie jemanden um eine Anleitung bitten, unabhängig davon, wie gut Sie die Person kennen, sollten Sie eine genaue Vorstellung haben, wie diese Person Ihnen helfen kann und artikulieren Sie Ihre Bitte daher klar und präzise. Nach Ihrer Bitte sollten Sie sich mit einem Anruf oder einem E-Mail schon im Voraus für die Hilfe bedanken.
✓ Auf alle Fälle sollten Sie sich immer einige Visitenkarten einstecken. Gehen Sie zu einer Messe oder zu einer Fachtagung, dann sollten Sie den Vorrat hat ein wenig vergrößern.
Ein weiterer Vorschlag: Wenn Sie Arbeit suchend sind, sollten Sie überlegen, ob
Sie sich nicht zwei verschiedene Visitenkarten drucken lassen. Eine Version sollte
lediglich Ihren Namen, Ihre Adresse, Ihre Telefonnummer und Ihren Beruf enthalten, eine zweite zusätzlich noch Ihren derzeitigen Arbeitgeber.

✓ Wenn Sie jemandem zum ersten Mal vorgestellt werden, und Sie Beide haben eindeutig gemeinsame berufliche Interessen, bitten Sie um eine Visitenkarte. Wenn er gerade keine mit sich führt, lassen Sie sich die E-Mail-Adresse geben, um mit ihm in Kontakt zu bleiben.
✓ Eignen Sie sich Routine beim Smalltalk an, denn Sie können, wenn Sie jemanden zum ersten Mal treffen, nicht sofort nach Beruf und Position fragen. Relativ unverfänglich sind Fragen danach, wie lange er schon in dieser Organisation (Verein. Klub) ist, und woher sie den gemeinsamen Bekannten kennen, der Sie vorgestellt hat.
✓ Bevor Sie sich nicht einigermaßen gut kennen, vermeiden Sie Themen, über die man leicht geteilter Meinung sein kann, insbesondere Politik und Religion.
✓ Versuchen Sie, so gut es geht, ohne neugierig zu wirken, einige persönliche Informationen zu erlangen: Haben sie Kinder? Haustiere, persönliche Interessen und so weiter, und fragen Sie danach, wann Sie ihn wieder treffen.
✓ Auf alle Fälle sollten Sie in weniger als 15 Sekunden beschreiben, wer Sie sind und was Sie tun. Wenn Sie Ihre Arbeit beschreiben, dann können Sie ruhig
kreativ sein. Sagen Sie nicht: Ich hin Manager in einem Büro sondern vielleicht Ich trage viele Hüte, doch mein stärkster Anzug bewirkt, dass ich mein Büro auf Trab halte. Ihr Gesprächspartner weiß dann, dass Sie gut organisiert aber auch flexibel sind, gibt ihm aber auch eine Vorstellung, wer Sie sind, und das sagt mehr als der reine Titel Ihres Jobs.

Suchen Sie sich einen Mentor
Der Wert eines Mentors für Fortschritte in der beruflichen Karriere steht außer Zweifel. Doch gibt es bei der Geschichte einen Haken. Die Beziehung zum Mentor muss Ihnen und dem Mentor richtig passen. Hier einige Vorschläge, wie sich die richtigen Leute finden, und wie diese Beziehung für beide fruchtbar sein kann:
✓ übernehmen Sie die Initiative. Die einfachste Möglichkeit Beziehung zu einem Mentor zu beginnen, ist Leute zu fragen, die Sie gut kennen und mit denen Sie gut zurechtkommen. Begrenzen Sie die Auswahl nicht auf den augenblicklichen Kreis von Verwandten und Freunden, weil sie damit unweigerlich die Reichweite der Ratschläge und der Beratung, die sie erhalten können, begrenzen. Wenn Sie sich nicht dabei wohl fühlen, sich neuen Menschen vorzustellen, bitten Sie Ihre Freunde, Sie vorzustellen. Besuchen Sie Veranstaltungen, Konferenzen von Berufsverbänden, wo Sie sich leicht unter die Leute mischen können, die bereits gemeinsame Interessen haben.
✓ Werfen Sie das Netz weit aus. Es gibt kein Gesetz, dass es verbietet, mehr als nur einen Mentor zu haben. Im Gegenteil, Sie sind besser beraten, wenn ein ganzer Kreis vielseitiger Experten sich um Sie kümmert. Wenn Sie Ihr Team zusammenstellen, achten Sie auf Verschiedenheit. Einer Ihrer Mentoren sollte beispielsweise jemand sein, der Sie in technischen Problemen beraten kann, wenn diese mit Ihrem Beruf zu tun haben. Ein weiterer Mentor könnte möglicherweise Erfahrung im Management oder besondere Branchenkenntnisse haben. Denken Sie über die Art der Ratschläge nach, die Sie wahrscheinlich benötigen, um in Ihrer Karriere vorwärts zu kommen und treffen Sie die Wahl Ihrer Mentoren entsprechend.
✓ Machen Sie das Lernen zu Ihrer wichtigsten Priorität. Ich setze einmal voraus, dass Ihr Mentor und Sie gut miteinander auskommen und dass Ihre erste Priorität, wenn Sie einen Mentor suchen ist, wie viel Sie von ihm lernen können. Er sollte mehr als ein Cheerleader sein, er sollte jemand sein, der Ihnen Führung bietet und Sie – von Zeit zu Zeit – auf den Boden der Tatsachen zurückholt. Eigentlich brauchen Sie Mentoren, die einerseits mit Ihnen sehr sorgfältig umgehen und andererseits Sie auf die Probe stellen, wenn sie der Meinung sind, dass Sie eine schlechte Entscheidung treffen. Vergessen Sie letztlich nicht, dass Mentoren nicht unbedingt älter sein müssen als Sie. Das Wichtigste bei Ihrer Wahl sollte immer sein, dass sie Weise sind und Ihnen eine Perspektive eröffnen können.

Beobachten Sie Ihre Kontakte
Entwickeln sie ein System, um Ihre Kontakte zu organisieren. Nehmen Sie eine kleine Box mit einem alphabetischen Register, doch eine Datenbank ist wesentlich besser. Versuchen Sie es mit Apples Organizer, Lotus Organizer oder Microsofts Entourage; damit haben Sie alle Daten in Ihrem Computer, können einzelne Karten ausdrucken, aber die Dateien nach von Ihnen selbst bestimmten Kriterien sortieren. Vergessen Sie jedoch nicht, regelmäßig ein Back up zu machen. Sollten diese Datensätze verloren gehen, können Sie den Schaden kaum abschätzen. Im Extremfall geht Ihnen sogar ein gut dotierter Job durch die Lappen. Versuchen Sie die folgenden Angaben in der Datenbank unterzubringen:
✓ Name, Adresse, alle Möglichkeiten, die Person zu erreichen, also Fax, E-Mail, Handy- Nummer und Nummern des Festnetzes zuhause und in der Firma.
✓ Titel und Rang in der Firma, Verantwortungsbereich
✓ Arbeitgeber
✓ Branche, in der die Person arbeitet
✓ Professionelle oder soziale Einrichtungen, in denen die Person Mitglied ist
✓ Kollegen
✓ Leute, die diese Person kennen
✓ Familiäre Situation (Status, Anzahl und Namen der Kinder, Geburtstage u.a.)
✓ Interessen und Hobbys
✓ Kommentare (Wo haben Sie diese Person durch wen kennengelernt, kurze Beschreibung)

Offensichtlich werden Sie nicht in der Lage sein, all diese Informationen beim ersten Kontakt zu sammeln, doch sollten Sie auch nicht versuchen, Sie schon während Ihrer ersten Zusammenkunft herauszufinden. (Ganz bestimmt wollen Sie bei Ihrem ersten Treffen nicht die Rolle eines Befragers spielen.) Einen Großteil dieser Informationen finden Sie auf der Visitenkarte dieser Person oder aus Teilen der Konversation. Außerdem besteht die Wahrscheinlichkeit, dass Sie nach jedem neuen Treffen weitere Einträge hinzufügen können oder auf der Basis von Artikeln, die Sie in Wirtschaftszeitschriften oder in Studentischen Publikationen über ihn lesen. Weshalb sollten Sie sich das alles antun aus zwei Gründen. Der erste ist, dass Sie, je mehr Sie über die Menschen wissen, umso einfacher mit ihnen sprechen können: Sie haben viel mehr Themen zur Verfügung, über die Sie sprechen können. Der wirkliche Wert einer solchen Datenbank erweist sich jedoch dann, wenn Sie zu entscheiden versuchen, welche Menschen aus dem Kreis Ihrer Kontaktpersonen am besten geeignet sind, ein bestimmtes Problem zu lösen oder Ihnen eine bestimmte Information zu vermitteln.

Hier ein Beispiel: In Ihrer Lokalzeitung lesen Sie (oder in einer Fachzeitschrift), dass jemand, der in einem Unternehmen, in dem Sie gern einen Job oder einen Auftrag hätten, für eine bestimmte Einrichtung tätig wird – beispielsweise für Big Brother. Mit einer gut gerüsteten Datenbank könnten Sie ganz schnell unter Big Brother nachsehen ob Sie drei oder vier Namen von Menschen finden, die ebenfalls in dieser Einrichtung sind und die tatsächlich die Person kennen könnten, mit der Sie Kontakt aufnehmen wollen. Denken Sie einmal darüber nach, wie viel Zeit Sie gespart haben, weil Sie nicht alle Leute nach dem Zufallsprinzip anrufen mussten, um herauszufinden, wer die Mitglieder sind. Außerdem können Sie die Datenbank dazu benutzen, Aufkleber für ein Mailing an Ihre Berufskollegen zu drucken, wenn Sie bekannt machen wollen, dass Sie umziehen oder Ihre Firma wechseln.

Seien sie bereit, mindestens so viel zu geben, wie Sie erhalten
Je mehr Sie bereit sind, in Ihr Netzwerk zu investieren, umso mehr werden Sie wahrscheinlich erhalten, wenn Sie Hilfe nötig haben. Doch geben bedeutet mehr, als nur einfach zu rеagieren, wenn Menschen zu Ihnen mit Fragen oder Bitten kommen. Es bedeutet wachsam zu sein, wo Sie behilflich sein könnten, selbst wenn die Leute Sie nicht speziell darum gebeten haben. Hier einige Vorschläge, wie Sie dieses entscheidende Prinzip effektiven Networkings gut verwenden:
✓ Achten Sie auf Informationen, die möglicherweise unterschiedliche Personen in Ihrer Kontakt liste interessieren könnten und schicken Sie ihnen diese Informationen mit einer kurzen Notiz. Dies könnte alles sein: von einem Zeitungsausschnitt bis zu einem Artikel, den Sie online gelesen haben.
✓ Falls Sie nicht wissen, wie Sie einer Bitte nachkommen oder für jemanden eine Frage beantworten sollen, dann ist es am besten, wenn Sie eine Alternative anbieten – wer möglicherweise helfen wird.
✓ Wenn Sie zwei Menschen einander vorstellten, die Sie kennen, tragen Sie dazu bei, das Eis zu brechen, indem Sie sagen, was die beiden gemeinsam haben und weshalb beide profitieren könnten, wenn sie miteinander sprechen.
✓ Haben Sie jemandem den Namen einer Person gegeben, um ihm den Kontakt zu erleichtern, dann rufen Sie diese Person kurz an, um ihr zu sagen, dass sie einen Anruf erhalten wird. Etwa eine Woche später sollten Sie den ansprechen, der Sie gebeten hat, den Kontakt herzustellen, um zu sehen, ob der Kontakt hilfreich war oder ob noch weitere Hilfe erforderlich ist.
✓ Unterschätzen Sie nicht den Wert, ein guter Zuhörer zu sein. Das ist oft das, was die Leute am notwendigsten brauchen.

Halten Sie Kontakt
Nachdem Sie einen Kontakt hergestellt haben, lassen Sie nicht zu, dass Zeit und Kraft, die notwendig waren, ihn herzustellen, letztendlich doch verloren gehen. Wenn sie nicht innerhalb von fünf Wochen zusammengetroffen sind, dann sagen Sie den beiden mal kurz Guten Tag. Sie könnten auch folgendes tun:
✓ Nehmen Sie sich jeden Monat Zeit, um die Hochschulnachrichten oder die Zeitschriften der Berufsverbände zu lesen. Wenn sie feststellen, dass jemand seinen Arbeitsplatz gewechselt hat, oder eine Auszeichnung erhielt, schicken Sie eine kurze Gratulation.
✓ Nehmen Sie sich allmonatlich die Zeit, die Liste Ihrer Kontakte durchzusehen. Haben Sie von einem Ihrer Kontakte längere Zeit nichts gehört, schicken Sie ihm eine kurze Nachricht, und lassen Sie ihn wissen, was Sie von ihm denken.
✓ Aktualisieren Sie die Adressen der Leute, die auf Ihrer Liste stehen und von denen Sie wissen, dass sie umgezogen sind. Wenn sie beispielsweise diese Stadt im Rahmen einer Geschäftsreise besuchen, oder nur aus Spaß, dann nehmen Sie Kontakt auf und überlegen, was sie zusammen Unternehmen könnten, um den Kontakt aufrecht zu erhalten.

Die zehn Todsünden im Networking
Hier sind einige Dinge, die Sie unter allen Umständen unterlassen sollten:
✓ Machen Sie keine Versprechungen, wenn Sie genau wissen, dass Sie diese nicht einhalten können.
✓ Machen Sie keine Versprechungen, die Sie zwar einhalten können, es dennoch nicht tun.
✓ Eine versteckte Absicht: Beispielsweise rufen Sie jemanden an und kündigen an, Sie hätten eine Frage. In Wirklichkeit jedoch wollen Sie um einen Gefallen bitten.
✓ Sie benutzen den Namen eines anderen als Türöffner, ohne das zuerst mit der Person zu klären, deren Namen Sie benutzen.
✓ Sie überlegen nicht – das heißt. Sie denken nicht daran, welche Arbeit und welchen Aufwand es für jemanden bedeutet, Ihnen zu helfen. Wenn es Ihnen dann auch nicht schnell genug geht, dann neigen Sie leicht zu Vorwürfen.
✓ Bestimmte geschäftliche Angelegenheiten zu unpassenden Zeiten zu diskutieren, beispielsweise am Rande einer Hochzeit oder einer Sportveranstaltung, wo der andere alles tun will, nur nicht an den Job denken.
✓ Undankbarkeit. Wenn Sie die Arbeit und den Zeitaufwand nicht durch einen kurzen Dankesbrief würdigen, wenn Ihnen jemand einen Gefallen erwiesen hat.

Erfolg als Mannschaftskapitän in Ihrem Job Teil I – Karriereplanung für das Management

Was tun Sie. wenn Ihr Erfolg als Mitglied eines Teams dazu führt, dass Sie in einem neuen Team der Mannschaftskapitän werden? Die Möglichkeit, eine Arbeitsgruppe zu leiten, ist eine große Chance für Ihr persönliches und Ihr berufliches Wachstum. Doch die Tatsache, dass Sie als Teammitglied hervorragende Arbeit geleistet haben, muss Sie nicht unbedingt für die Anforderungen als Mannschaftskapitän vorbereiten. Die Verantwortung, die Sie als Leiter einer Arbeitsgruppe haben, ist im Grunde genommen so ähnlich wie die eines Vorarbeiters, doch die Führung einer Arbeitsgruppe impliziert besondere Herausforderungen. Erstens könnte es sein, dass die Leute in Ihrem Team Ihnen nicht direkt unterstellt sind, was die Verantwortung verwischen könnte. Möglicherweise müssen Sie Ihren Leuten helfen, ein Gleichgewicht zwischen der Verantwortung für das Team und den alltägli-chen Aufgaben herzustellen. Wenn Sie ein multifunktionales Team führen, dann ist es leicht möglich, dass einzelne Mitglieder des Teams in verschiedenen Bereichen des Projekts mehr Fachwissen haben als Sie selbst. Das heißt jedoch nicht, dass Sie Ihre Persönlichkeit neu erfinden müssen oder ein Diplom für Teammanagement erwerben müssen, um ein effektiver Leiter des Teams zu sein. Jedoch sollten Sie sich bewusst sein, dass Sie wahrscheinlich Ihren normalen Führungsstil ein wenig abändern müssen. Beachten Sie die folgenden Abschnitte, die einige Vorschläge enthalten. Die folgende Tabelle 13.1 bietet Ihnen einen Überblick, wie Sie als Leiter einer Arbeitsgruppe erfolgreich sein können.

 

Das macht ein guter Kapitän Das lässt ein guter Kapitän
Er hört aufmerksam allen Beiträgen zu. Er urteilt oder kommentiert die Gedanken und Kommentare der Teammitglieder negativ.
Er ermutigt, auch einmal quer zu denken; er spielt den Advocatus Diavoli. Er schreibt dem Team vor, was zu tun ist.
Er schlägt Lösungen vor. Er führt sich wie ein Experte auf.
Er bereitet sich auf Konferenzen vor. Er diktiert alle Arrangements und legt die Tages­ordnung nicht allein fest.
Er sieht sich in der Rolle des Koordinators. Er manipuliert die Situation zu seinen Gunsten.
Er benutzt visuelle Hilfsmittel. Er versäumt es, Informationen von Vorgesetzten
um die Fortschritte zu verdeutlichen. einzuholen.
Das macht ein guter Kapitän Das lässt ein guter Kapitän
Er bezieht mit offenen Fragen alle Teammitglieder Er lässt den Teammitgliedem keine Gelegenheit
in die Diskussion ein. Entscheidungen zu treffen oder Beiträge zur
Diskussionen zu liefern.
Er sorgt dafür, dass die Ziele der Konferenz Er führt in Diskussionen ständig das große Wort.
erreicht werden.

Tabelle 13.1: Was Sie als Team-Kapitän tun und lassen sollten

Verstehen Sie Ihre Rode richtig
Effektivität als Team-Kapitän beginnt mit dem Verständnis Ihrer Rolle. Ihre Aufgabe als Team- Kapitän ist es nicht so sehr, das Projekt zu überwachen oder zu managen, als einen Prozess zu ermöglichen, der von den Beiträgen aller Beteiligten profitiert. Dazu gehört mehr als zu delegieren. Die Verantwortung in einer Arbeitsgruppe liegt auf den Schultern aller Gruppen Mitglieder. Von Zeit zu Zeit müssen Sie sicherlich Ihre Autorität aussieben. doch wenn Sie Ihren Job gut machen, wird das kaum erforderlich sein. Ihre Aufgabe ist es, den Teammitgliedern zu helfen, sich ihrer Aufgaben bewusst zu werden und dafür zu sorgen, dass alle bei der Sache bleiben.

Sichern Sie sich die Unterstützung des Managements
Als Leiter einer Arbeitsgruppe sind Sie der Verbindungsmann zwischen dem Topmanagement und der Arbeitsgruppe. Ihr Erfolg bei dieser nicht immer einfachen Aufgabe hängt weitestgehend von Ihrer Fähigkeit ab, die Unterstützung des Topmanagements zu gewinnen und darauf zu reagieren. Je früher Sie die Unterstützung des Managements anfordern, umso besser ist das langfristig für Sie und das Team. Nichts drückt die Moral der Arbeitsgruppe so sehr wie das Gefühl, dass die Bemühungen und Anstrengungen der Gruppe vom Topmanagement weder unterstützt noch anerkannt werden. Zu den entscheidenden Themen, die mit dem Management so früh wie möglich zu diskutieren sind, gehören unter anderem:
✓ Die Mission: Wie lautet die Mission der Arbeitsgruppe und wie ist diese in die strategischen Ziele des Unternehmens eingebunden?
✓ Die Ausstattung: Welche Mittel (finanziell, personell und so weiter) stehen dem Projekt zur Verfügung?
✓ Termine: Welches sind die wichtigsten Fristen, die das Management setzt, und wie beeinflussen sie die Arbeit der Gruppe?
✓ Autonomie: Wie autonom, wenn überhaupt, kann das Team arbeiten? Das betrifft insbesondere die finanziellen Mittel, Personalentscheidungen, Entlohnungssysteme und Bonusvereinbarungen.
✓ Ihre Rolle: Wie autonom sind Sie in Ihren Entscheidungen?
✓ Arbeitsberichte: Wie oft muss das Management über den Fortgang des Projekts unterrichtet werden?

✓ Mitteilungen-. Ist ein Vorstandsmitglied verfügbar, um der Gruppe in einer eilig einberufenen Konferenz die Unterstützung des Vorstands zu versichern?
Wahrscheinlich können Sie nie so viel Klarheit erhalten, wie Sie sich wünschen. Doch wenn Sie Grund zur Annahme haben, dass die Mission von der Gruppe ohne Unterstützung nicht erfüllt werden kann, dann sollten Sie sich darauf einrichten, mit dem auszukommen, was Ihnen von Anfang an zur Verfügung steht. Geben Sie Ihr Bestes, um das Team anzuspornen, damit Sie schon zu einem möglichst frühen Zeitpunkt einen Erfolg vorweisen können. Wenn das Team einmal seinen Wert demonstriert hat. dann können Sie auch mit zusätzlichen Mitteln rechnen.

Suchen Sie die richtigen Mitspieler aus
Wahrscheinlich werden Sie selten die Möglichkeit haben, sich die Mitglieder Ihres Teams aussuchen zu dürfen. Wenn es jedoch der Fall ist, dann sollten Sie die Chance nutzen. Dabei sollten Sie so Vorgehen:
✓ Erstellen Sie eine Liste mit den erforderlichen Fertigkeiten. Denken Sie an die Art des Projekts und notieren Sie das notwendige Wissen und die Fähigkeiten, die erforderlich sind um das Projekt zu einem Erfolg zu machen. Wenn Sie nicht genau wissen, was benötigt wird, suchen Sie die Hilfe anderer in Ihrer Firma, die schon einmal an einem ähnlichen Projekt beteiligt waren.
✓ Erkundigen Sie sich über die voraussichtlichen Teammitglieder. Recherchieren Sie so viel wie möglich über den Hintergrund und die Fachkenntnisse der in Aussicht genommenen Teammitglieder, bevor Sie sie nominieren.
✓ Berücksichtigen Sie die Team-Erfahrung. Unter sonst gleichen Bedingungen, sollten Sie solche Mitarbeiter aussuchen, die sich schon einmal als gute Team-Spieler bewährt haben.
✓ Vermeiden Sie mögliche persönliche Konflikte. Wenn jemand nicht über ein sehr seltenes Fachwissen verfügt, das für den Erfolg des Teams entscheidend sein kann, sollten Sie niemanden nominieren, von dem Sie wissen, dass er sehr egoistisch oder streitsüchtig sein kann.
✓ Suchen Sie Empfehlungen. Bitten Sie andere in Ihrer Firma um Empfehlungen von Leuten, die für Ihr Projekt geeignet wären.
✓ Legen Sie das Mission Statement fest. Bereiten Sie ein allgemein gehaltenes Mission Statement vor, das auch die Ziele enthält, bevor Sie mit jemandem sprechen, und benutzen Sie es als Grundlage für Ihre Diskussionen.
✓ Fragen Sie die Manager. Bevor Sie sich für jemanden entscheiden, sollten Sie auf alle Fälle mit dessen Vorgesetztem gesprochen haben, um sicher zu sein, dass ein potentielles Team Mitglied auch die erforderliche Zeit und das Engagement ins Projekt einbringen kann.

Sorgen Sie für die richtigen Rahmenbedingungen
Konventionelle Büros sind nicht immer für Teamarbeit geeignet. Oft sind die Mitarbeiter in kleinen und engen Arbeitszimmern untergebracht, ohne dass es dazu einen geeigneten Versammlungsraum gibt. Wenn das in Ihrer Firma auch der Fall ist. dann sollten Sie nach Möglichkeiten suchen, diese Beengtheit zu umgehen. Hier einige ganz praktische Vorschläge, über die Sie nachdenken sollten, wenn Ihre derzeitige Arbeitsumgebung für Gruppentreffen keinen Raum lässt.
✓ Arbeiten Sie mit dem Topmanagement eine Regelung aus, damit Sie die Konferenzräume des Vorstands nutzen dürfen.
✓ Bauen Sie ein bestehendes großes Büro zu einem Versammlungsraum um.
✓ Ziehen Sie die Möglichkeit in Erwägung – zumindest gelegentlich, wenn Sie das Geld dazu haben – in einem nahen Hotel oder in einem Gemeindehaus einen Konferenzraum anzumieten.

Legen Sie einen tollen Start hin
Die Gelegenheit ein eigenes Team an den Start zu bringen, haben Sie nur einmal. Und diese Chance sollten Sie nutzen. Versichern sie sich, dass die Leute, die an der ersten Team-Konferenz teilnehmen, nicht nur die Mission verstehen, sondern sich auch auf das Projekt und die Möglichkeit, daran mitzuarbeiten, freuen. Einige Organisations-Experten empfehlen, dass man so genannte team-bildende Aktivitäten anwendet – Übungen, Wettbewerbe und Spiele – damit die Teammitglieder sich besser kennenlernen. Wenn das Projekt, an dem Sie arbeiten sehr wichtig ist. und die Teammitglieder sich noch nicht kennen, können solche Aktivitäten das Eis brechen. Haben Sie noch keine Erfahrung mit solchen Übungen, sollten Sie jemanden aus der Firma, der sich damit auskennt, dazu bitten oder einen externen Trainer einladen. Zusätzlich zur Förderung des Teamgeistes, müssen Sie bestimmte entscheidende Ziele erreichen. Vor allem müssen alle Mitglieder des Teams wissen, weshalb die Arbeitsgruppe eingerichtet wurde, welchen Auftrag sie hat, und wie die Mission in die strategischen Ziele des Unternehmens eingebunden ist. Falls möglich, sollten Sie ein Mitglied der Geschäftsleitung gewinnen, die Bedeutung des Projekts zu verstärken und die Mitglieder des Teams anzuspornen. Die vielen Einzelheiten, die Sie im ersten Meeting vorstellen müssen-welche Rolle jedes einzelne Mitglieder spielen soll und wie die Verantwortung verteilt ist, hängt natürlich von der Größe der Gruppe und dem Umfang des Projekts ab. Bei sehr wichtigen und langfristig angelegten Projekten sollten Sie die verschiedenen Rollen, Verantwortungsbereiche und Fähigkeiten ausführlicher darstellen und dann der Gruppe ermöglichen, sich ihre Aufgaben und Verantwortungsbereiche auszusuchen. Bei kleineren Teams können Sie diesen Bereich wahrscheinlich relativ informell gestalten, möglicherweise innerhalb einer Gruppendiskussion. Wenn Sie bestimmte Personen für bestimmte Aufgaben vorgesehen haben, dann sollten Sie entsprechende Vorschläge unterbreiten. Ansonsten soll die Gruppe entscheiden, wer was macht. Hier noch einige andere Punkte, die für die erste Sitzung wichtig sein könnten:
✓ Bereiten Sie sich gut vor. Laden Sie nicht zur Gründungssitzung ein, wenn Sie nicht alle erforderlichen Vorbereitungen getroffen haben und alle Team Mitglieder anwesend sein können.
✓ Sonstiges – Fragen und Antworten-. Lassen Sie in der Tagesordnung ausreichend Zeit für Fragen und Antworten.
✓ Demonstrieren Sie selbst Teamgeist-. Ihr eigenes Verhalten sollte vorbildhaft sein für den Teamgeist, den Sie sich in der Gruppe wünschen.

Zuhören ist der Schlüssel zu guter Kommunikation – Karriereplanung Beispiele

Weil anderen Zuhören eine unbewusste Handlung zu sein scheint, mag es eigenartig erscheinen, im Zuhören eine Kommunikationsfertigkeit zu sehen, über die man Kontrolle hat. Die meisten Kommunikationsexperten jedoch sind sich darin einig, dass die Wurzeln der Missverständnisse und der Zusammenbrüche von Kommunikation nicht unbedingt schlecht ausgedrückte Ideen oder Informationen sind. In der Regel ist es das falsche Zuhören. Wenn Sie ein guter Zuhörer sind, dann hilft es Ihnen, das zu verstehen, was andere Ihnen zu sagen versuchen. Doch gutes Zuhören ist auch ein wichtiger Faktor dafür, Rapport mit anderen herzustellen und das Vertrauen der Menschen zu gewinnen, mit denen Sie kommunizieren. Zweifellos haben Sie schon die Erfahrung gemacht, wie störend und frustrierend es sein kann, jemandem etwas zu erzählen, der abgelenkt oder uninteressiert scheint an dem, was Sie zu sagen haben. Wenn Sie vermeiden wollen, ein Grund für Frustrationen anderer zu sein, dann sollten Sie in den folgenden Abschnitten auf die wichtigsten Grundregeln wirkungsvollen Zuhörens achten.

Konzentrieren Sie sich auf den Augenblick
Um ein guter Zuhörer zu sein, müssen Sie bereit sein – und in der Lage sein – Ihre volle Aufmerksamkeit (ja, die volle Aufmerksamkeit!) auf den Sprecher zu richten, trotz allem, was um Sie herum vorgehen mag. Dieses Grundprinzip trifft zu, ganz gleich, ob Sie in einem ruhigen Raum in einem Zwiegespräch sind, jemandem in einem lauten Restaurant gegenüber sitzen oder an einer Telefonkonferenz teilnehmen. Sicher ist es möglich, das Wichtigste von dem mitzubekommen, was die Leute sagen, und trotzdem nur mit einem halben Ohr zuzuhören. Das bedeutet, dass Sie, während Sie mit jemandem telefonieren, Ihre E-Mails abrufen, die Papiere auf Ihrem Schreibtisch ordnen oder sich überlegen, welche Lottozahlen Sie heute noch ankreuzen wollen. Doch genau das verhindert oft, dass Sie das meiste von dem. was Sie hören, eben nicht richtig aufnehmen und es signalisiert Ihren Gesprächspartnern, dass es Ihnen eigentlich völlig gleichgültig ist, was sie Ihnen zu sagen haben. Es kann durchaus sein, dass Sie damit einige Male davonkommen, doch über längere Zeit hinweg, werden Ihre Gesprächspartner Ihnen kaum noch wichtige Informationen mitteilen oder über ihre Gedanken sprechen, weil Sie in der Regel nicht zuhören. Schenken Sie dem Sprecher Ihre volle Auf-merksamkeit, solange Sie ins Gespräch vertieft sind. Haben Sie nicht die Zeit dafür, oder auch nicht die Kraft dazu, dann verschieben Sie das Gespräch auf einem anderen Zeitpunkt.

Warten Sie, bis Sie an der Reihe sind
Viele Menschen haben die schlechte Angewohnheit, schon zu sprechen, bevor ihr Gesprächspartner seinen Gedanken zu Ende geführt hat. Diesem Impuls können Sie nur schwer widerstehen, wenn Sie ungeduldig sind oder wenn Sie mit dem, was Ihnen gesagt wird, nicht einverstanden sind. Gute Zuhörer jedoch können sich beherrschen. Sie unterbrechen nicht. Außerdem fühlen sie sich nicht verpflichtet, die Sätze ihrer Gesprächspartner zu beenden. Den meisten Menschen ist diese Disziplin nicht in die Wiege gelegt: Sie müssen daran hart arbeiten. Sie wissen, dass es äußerst unhöflich ist, andere Leute mitten im Satz zu unterbrechen. Außerdem wirkt es sehr störend. Wenn Sie jemanden unterbrechen, dann kann es durchaus sein, dass Sie eine wichtige Information nicht erhalten, und Ihr Gesprächspartner könnte den Gesprächsfaden verlieren. Sie müssen sich zwingen – zumindest am Anfang – diesem Impuls zu widerstehen. Wenn Sie einmal aufgehört haben, andere Menschen zu unterbrechen, dann ist es nicht mehr schwierig, diesem Drang zu widerstehen. Und außerdem wer-den Sie bemerken, dass die Leute auch Sie nicht mehr unterbrechen.

Beteiligen Sie sich am Gespräch
Ganz sicher kennen auch Sie Menschen, bei denen man überhaupt nicht merkt, dass sie Ihnen zuhören, wenn Sie sprechen. (Es hat fast den Anschein, als ob sie mit offenen Augen schliefen.) Nehmen Sie sich dies zu Herzen, wenn Sie in einem Gespräch gerade der Zuhörer sind. Natürlich müssen Sie nicht übertreiben, um Ihren Gesprächspartnern zu zeigen, dass Sie aufmerksam zuhören. Es ist völlig überflüssig, jede Aussage mit einem Kommentar zu versehen, der erkennen lässt, dass Sie verstanden haben. Gehen Sie aber auch nicht ins andere Extrem, was bedeutet, dass Sie einfach nur schweigend und ausdruckslos dasitzen. Beteiligen Sie sich an dem Gespräch. Wenn Sie an einem Punkt einverstanden sind, nicken Sie mit dem Kopf. Achten Sie auf Ihre Körpersprache. Vergessen Sie nie, dass Ihre Haltung und Ihr Gesichtsausdruck ebenso vielsagend sind, wie die Worte, die Sie sprechen.

Bleiben Sie offen
Wenn Sie bereits wissen, lange bevor ihr Gesprächspartner den Mund aufmacht, dass Sie nichts Interessantes oder Relevantes hören werden, dann werden Sie wahrscheinlich nicht sehr darauf achten, was gesagt wird, lind es wird auch nicht lange dauern, bis Ihr Gesprächspartner Ihre Gleichgültigkeit bemerkt. Fällen Sie keine Vorurteile. Akzeptieren Sie die Möglichkeit, dass jeder, mit dem Sie kommunizieren, etwas Wichtiges oder Nützliches zu sagen hat. Häufig werden Sie angenehm überrascht sein, wie viel Sie dazulernen können.

Nehmen Sie sich Zeit für die Antwort
Es gibt keine Regel der Kommunikation, die Sie dazu zwingt, innerhalb von Millisekunden, nachdem Ihr Gesprächspartner seinen Satz beendet hat, zu antworten. Im Gegenteil, es ist normalerweise besser, ein paar Sekunden zu warten, um das, was Sie gehört haben, ganz aufzunehmen, darüber nachzudenken und dann eine überlegte Antwort zu geben. Machen Sie sich keine Gedanken über einen Augenblick der Stille, wenn Sie über das nachdenken, was Sie sagen wollen. Solange die Pause sich nicht zu lange hinzieht, stört das den Fluss der Konversation nicht. (Außerdem, Stille erscheint immer länger als sie tatsächlich ist.)

Wiederholen Sie, um der Klarheit Willen
Wenn Sie sich nicht sicher sind, was Ihr Gesprächspartner zu sagen versucht, dann sollten Sie nicht vorgeben, ihn verstanden zu haben. Bitten Sie um Klarstellung. Und wenn Sie sich dann immer noch nicht sicher sind, versuchen Sie das, was Sie glauben verstanden zu haben, mit Ihren eigenen Worten wiederzugeben. Das hilft nicht nur Missverständnisse zu vermeiden, sondern kann den Gesprächspartner auch davon überzeugen, dass Sie aufmerksam zuhören. Allerdings sollten Sie sich in Acht nehmen, dass Sie diese Technik nicht zu oft verwenden oder Ihrem Gesprächspartner Worte in den Mund legen. Beginnen Sie Ihren Satz beispielsweise mit: Wenn ich das richtig verstanden habe, … Und dann sollten Sie Ihren Gesprächspartner immer bitten, Ihre Annahme entweder zu bestätigen oder zu korrigieren.

Hilfsmittel und Arbeitsblatt zur strategischen Karriereplanung – hilfreiche Information

Oh Sie Vorhaben, es allein zu schaffen oder zusammen mit einem Coach – das Erstellen eines strategischen Karriereplans bedeutet, dass Sie Dutzende von Fragen beantworten müssen, die etwas mit Ihren Interessen, Werten, Arbeitsgewohnheiten, persönlichen Charaktereigenschaften und Ihren Fertigkeiten zu tun haben. Abbildung 2.1 spricht diese wichtigen Bereiche an, und die sollten Sie unbedingt bearbeiten. Es ist zwar noch nicht der eigentliche Planungsprozess, doch kann es hilfreich sein, Ihre Karriereziele zu umreißen. Wenn Sie wollen, können Sie noch persönliche Anmerkungen oder Beobachtungen in der rechten Spalte hinzufügen, um dieses Hilfsmittel ganz auf Sie abzustimmen. Wenn sie mit der Abbildung 2.1 fertig sind, können Sie Abbildung 2.2 für Ihren maßgeschneiderten Plan verwenden.

Ihre Leidenschaften und Interessen:
Nutzen Sie den Platz auf der rechten Seite und skizzieren Sie alle Aktivitäten und Bereiche die Ihnen einfallen, die Sie interessant und spannend finden und die Ihnen Spaß machen. Beispiele könnten sein: klassische Musik, Laufen, Kochen, Radfahren und sich in der Zeitung über akteile Ereignisse zu informieren.
Anmerkung: Viele dieser Aktivitäten könnten Hobbys oder Nebenbeschäftigungen sein, doch die Tatsache, dass sie Ihnen Spaß machen, kann eine Hilfe sein, dass sie einen Beruf finden, der Ihnen ebenfalls Spaß macht.

 

Ihre Leidenschaften und Interessen:

Nutzen Sie den Platz auf der rechten Seite und skizzieren Sie alle Aktivitäten und Bereiche die Ihnen einfallen, die Sie interessant und span­nend finden und die Ihnen Spaß machen. Bei­spiele könnten sein: klassische Musik, Laufen, Kochen, Radfahren und sich in der Zeitung über akteile Ereignisse zu informieren.

Anmerkung: Viele dieser Aktivitäten könnten Hobbys oder Nebenbeschäftigungen sein, doch die Tatsache, dass sie Ihnen Spaß machen, kann eine Hilfe sein, dass sie einen Beruf fin­den, der Ihnen ebenfalls Spaß macht.

Ihre Werte:

Auf einer Skala von eins bis fünf (fünf = sehr wichtig), bewerten Sie jedes persönliche Ziel, das auf der rechten Seite aufgeführt ist. Wenn Sie damit fertig sind, ordnen Sie diese Liste entsprechend der jeweiligen Bewertung. Be­ginnen sie mit dem Ihnen wichtigsten Ziel.

Materielle Wünsche: Ich möchte viel

Geld verdienen.

Kreative Ziele: Ich möchte mich künst­lerisch ausdrücken.

Entwicklung: Ich möchte immer etwas

hinzulernen und mein Wissen vermehren

Unabhängigkeit: Ich möchte frei sein –

selbst langfristige strategische Entschei­dungen treffen, aber auch kurzfristige Entscheidungen

Spiritualität: Ich möchte entsprechend

meiner religiösen oder moralischen Überzeugungen leben.

Gesellschaft: Ich möchte in einer Grup­pe mit gemeinsamen Interessen integrie­rend wirken.

Altruismus: Ich möchte einen gesell­schaftlichen Beitrag leisten.

Ausgeglichenheit: Ich möchte auch

während der Woche ausreichend Zeit für meine Familie und meine persönlichen Interessen haben.

Abbildung 2.1: Hilfsmittel zur strategischen Karriereplanung

Ihr Arbeitsstil:

Legen Sie auf einer Skala von eins bis fünf (fünf = sehr wichtig) die Bedeutung der Quali­täten in Ihrem Arbeitsalltag fest, die Sie in der rechten Spalte finden.

Abwechslung: ich möchte viele verschie­dene Aufgaben erledigen und dabei viele Fertigkeiten einsetzen (zwischenmensch­lich, analytisch, kreativ usw.)

Herausforderung und Spannung: Ich

möchte, dass mein Job mich oft fordert (körperlich oder geistig). Ich möchte immer geprüft, aber auch entsprechend meiner Leistung bezahlt werden.

Kreativität: Ich möchte, dass die Arbeit

viele Möglichkeiten bieten Probleme zu lösen und innovative Ideen zu entwickeln.

Stabilität: Ich möchte, dass die Aufgaben

überschaubar und einfach zu erledigen sind. Ich möchte nicht unter einem Leis­tungsdruck stehen, der meinen Verdienst oder die Sicherheit des Arbeitsplatzes in Frage stellt.

Ihre Stärken und Schwächen:

Auf der Basis dessen, was Sie auf Grund Ihrer bisherigen Leistungen über sich selbst wissen, bewerten Sie auf einer Skala von eins bis fünf (fünf = beste Leistung) wie gut Sie unter den angegebenen Bedingungen sein können.

Wenn Sie fertig sind, ordnen Sie die Listen ent­sprechend Ihrer Beurteilung, wobei Sie mit Ihrer besten Leistung beginnen.

Das Projekt erfordert viel Organisationsta­lent und viel Aufmerksamkeit für Details.

Ich koordiniere die Arbeit vieler Men­schen.

Ich arbeite sehr unabhängig, entwickle

langfristige .Strategien und treffe schnel­le Entscheidungen.

Ich bin Mitglied eines Teams, das eng zu-

sammenarbeitet.

Ich bearbeite verschiedene Projekte

gleichzeitig.

Ich arbeite von Anfang bis Ende an einem

einzigen Projekt.

Ich bin gern in einer Situation, in der

andere die Entscheidungen treffen.

Ich habe gern mit Menschen zu tun, die

einen anderen Arbeitsstil pflegen.

Ich arbeite gern unter Druck und benötige

dazu ein ruhiges Verhalten.

Abbildung 2.1: Hilfsmittel zur strategischen Karriereplanung (Fortsetzung)

Ziel: bis: Objekt: bis: Interessen:
Aktionen:
bis:

bis:

Werte:
Objekt: bis: Aktionen:

bis-

Arbeitsstil:
bis:
bis:

bis:

Objekt bis

Starken:
Aktionen:

bis:

bis:

bis:

Schwächen:
bis:

 

Abbildung 2.2: Arbeitsblatt zur Karriereplanung

Die wichtigste Vorteile des Consulting-Jobs – Karriereplanung Beispiele

Immer mehr Profis wählen – für einige oder alle Projektaufträge – mit Zeitarbeitsunternehmen zusammenzuarbeiten, die sich auf eine bestimmte Branche spezialisiert haben. Hier sind einige der Vorteile als Consultant oder Berater, der mit einem Zeitarbeitsunternehmen zusammenarbeitet:
✓ Vermarkten Sie Ihr Talent: Ein Bereich der Selbstständigkeit kann äußerst quälend und zeitraubend sein, das ist die Werbung für sich selbst – mehr Arbeit zu finden. Doch selbst wenn Ihnen die Verantwortung Ihrer eigenen Vermarktung nichts ausmacht, können Sie mit Personalberatungen oder Zeitarbeitsunternehmen zusammenarbeiten, die Ihnen behilflich sind, Projekte zu finden, von denen Sie ansonsten nicht einmal etwas hören würden. Diese Firmen haben Netzwerke und Kontakte in der Kommune etabliert. Der Vorteil für Sie ist ein regelmäßigerer und verlässlicher Fluss des Einkommens.
✓ So kommen Sie an Sozialleistungen-. Die spezialisierten Zeitarbeitsunternehmen bieten ihren Beratern die Möglichkeit, Sozialleistungen zu erhalten (beispielsweise Kaskoversicherung zahnärztliche und auch in ärztliche Versorgung, ebenso Urlaub und Urlaubsgeld), die es normalerweise nur für reguläre fest angestellte in den Unternehmen gibt. Einige Firmen bieten sogar Fortbildungskurs an, ohne dass ein Pfennig dafür bezahlt werden muss. Sie können also ihre Unabhängigkeit behalten und dennoch die großen Rosinen aus dem Kuchen der fest angestellten picken.
✓ Bieten Sie einen guten Rat zum Marketing an: Ein spezialisierter Personalberater, der Consultants aus Ihrer Branche vermittelt, kann ein sehr wertvoller Informationslieferant sein. Sind Sie an Projektarbeit interessiert, können Sie eine Verabredung mit einem spezialisierten Arbeitsvermittler treffen, ohne dafür eine Gebühr zu bezahlen oder andere Verpflichtungen eingehen zu müssen. Dabei können Sie erfahren, wie gut Sie als Berater zu vermarkten sind und welche Fertigkeiten Sie verbessern müssen, um an die besten Aufträge zu kommen. Viele Personalberatungen und Zeitarbeitsunternehmen werden Sie wahrscheinlich testen (auch das ohne Kosten für Sie) um Ihre Sachkunde in den wichtigsten Bereichen festzustellen.
✓ Die freie Auswahl: Die Arbeit in einem Zeitarbeitsunternehmen verhindert jedoch nicht, selbst Aufträge anzunehmen oder abzulehnen. Sie haben immer die Möglichkeit, einen Auftrag abzulehnen. Allerdings können Sie nicht erwarten, ständig neue Angebote zu bekommen, wenn Sie Aufträge immer öfter ablehnen.

Erfolg als Mannschaftskapitän in Ihrem Job Teil II – Karriereplanung für das Management

Kommunizieren Sie Ihre Vision
Nicht, was sie als Leiter der Gruppe tun ist wichtiger – und in einigen Situationen schwieriger – als der Gruppe eine Art Vision zu vermitteln. Dabei sollten Sie sehr vorsichtig vorgehen. Nicht jedes Unternehmensziel ist mit einem höheren Zweck ausgestattet, und darin besteht die Schwierigkeit der Aufgabe. Die strategischen Zusammenhänge müssen Sie sehr deutlich formulieren. Wenn Ihr Team beispielsweise ein neues Paket von Sozialleistungen entwerfen soll, dann müssen Sie erklären in welcher Weise Sozialleistungen die Zufriedenheit der Arbeitnehmer beeinflussen und deshalb auch die Fluktuation eindämmen.

Malen Sie ein Bild
Auch wenn die Gruppe nur einige Monate lang Zusammenarbeiten soll, sollten Sie eine Charta entwickeln. Dieses Dokument artikuliert die Mission des Teams und legt die Grundregeln fest, nach denen die Zusammenarbeit vonstattengehen soll. Von diesen Grundregeln sollten Sie schon eine allgemeine Vorstellung haben, doch das Endprodukt sollte die Beiträge der Gruppe beinhalten und von allen Mitgliedern der Gruppe abgesegnet sein. Wenn das Dokument fertig ist, legen Sie es der Geschäftsleitung vor. Wenn es, aus irgendeinem Grund, bestimmte Aspekte der Charta gibt, denen die Geschäftsleitung nicht zustimmen kann, sehen Sie diese Passagen mit Ihrem Team noch einmal durch und versuchen Sie einen Kompromiss zu erzielen, dem jeder zustimmen kann.

Motivieren Sie Ihr Team
Unabhängig davon, welche teambildenden Aktivitäten Sie am Anfang des Projekts anberaumt haben: Die zwischenmenschliche Dynamik Ihres Teams – wie alle Zusammenarbeiten – sollte ständig von Ihnen beobachtet werden. Die Zeit und den Aufwand, den Sie diesem besonderen Aspekt des Projekts zumessen, ist natürlich davon abhängig, wie gut die Gruppe schon zusammenarbeitet. Vergessen Sie jedoch nicht, dass die Qualitäten, die einem effektiven Teamwork zugrunde liegen, sich nicht selbst erhalten können. Man muss sie ständig nähren und stärken.

Denken Sie einmal über die folgenden Vorschläge nach:
✓ Nutzen Sie jede Gelegenheit, um zusammen zu feiern. Immer, wenn es einen Grund zum Feiern gibt (Geburtstage, eine Zwischenziel ist erreicht und so weiter), dann tun Sie es – selbst wenn es nur ein Stück Kuchen zum Nachmittagskaffee ist.
✓ Betonen Sie das Positive. Auch wenn die Dinge sich nicht ganz so reibungslos entwickeln, wie Sie es gern hätten – tun Sie. was Sie können, um die Stimmung gut und positiv zu halten. Versuchen sie, die Team-Konferenzen immer mit einer Zusammenfassung dessen, was schon erreicht wurde, und was gut läuft, zu eröffnen. Erst dann kommen Sie auf Ihre Sorgenkinder zu sprechen.
✓ Bestärken Sie immer wieder die Mission. Es kann vorkommen, dass Teammitglieder sich in Diskussionen so sehr in Einzelheiten verlieren, dass die großen Zusammenhänge nicht mehr deutlich werden und die Begeisterung schwindet. Dann müssen Sie neue Wege finden, um jeden daran zu erinnern, wie die anliegende Aufgabe zum Endziel der Gruppe beiträgt.

Zusammenarbeit aus der Ferne
Der Fortschritt in der Kommunikationstechnologie macht es nicht unbedingt erforderlich, dass alle Mitglieder des Teams zur gleichen Zeit arbeiten, an das gleiche Büro berichteten oder in der gleichen Region wohnen, um produktive Mitglieder des Teams zu sein. Konsequenterweise wird ein Teil der Kommunikation unter den Mitgliedern des Teams über E-Mails, über Tele-Konferenzen oder Video-Konferenzen stattfinden. Ihr Job ist wahrscheinlich leichter, wenn Sie die Gelegenheit haben, mit den Mitgliedern Ihres Teams direkt zu sprechen und damit ein starkes Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln. Es wird schwieriger, ohne persönliche Kommunikation auszukommen. Vielleicht können jedoch die folgenden Vorschläge helfen:
✓ Regelmäßige Meetings: Wenn es einzurichten ist, sollten Sie versuchen, mindestens einmal im Monat eine Konferenz zu veranstalten, an der jeder teilnimmt, unabhängig davon, wie die Arbeitsbedingungen festgelegt wurden.
✓ Kommunikationsprotokolle: Weisen Sie jedes Mitglied der Gruppe auf die Bedeutung der Kommunikation hin und darauf, dass die Informationen regelmäßig allen Teilnehmern zur Verfügung stehen müssen. Dokumentieren Sie Ihre Tagesordnung und machen Sie Notizen zum Meeting, die Sie allen Mitgliedern zur Verfügung stellen. Nutzen Sie Tele-Konferenzen und E-Mails regelmäßig, um die monatlichen Konferenzen zu ergänzen und stellen Sie immer wichtige Updates zur Verfügung.
✓ E-Mail Etikette: Jedes Ihrer Teammitglieder muss die Bedeutung überlegter und taktvoller E-Mails kennen und sich an diese Etikette halten.
✓ Hilfreiche Software: Wenn das Projekt es verlangt, dann sollten Sie möglicherweise auch Software-Pakete wie Microsoft Project prüfen, die ausdrücklich für solche Zwecke programmiert wurden.

Alle machen mit
Wenn Sie ein ganz normales Team führen, dann haben Sie es mit vielen verschiedenen Per-sönlichkeiten, Temperamenten und Arbeitsstilen zu tun. Ohne besonders aufdringlich zu wirken, sollten Sie dafür sorgen, dass keiner in irgendeiner Weise die Beiträge eines anderen mindert. Eine ständige Herausforderung für Teamleiter ist, dass die Spitzenleute gern mehr Verantwortung übernehmen als andere. Das ist nicht notwendigerweise schlecht, wenn die anderen ihre Beteiligung nicht eingeschränkt sehen. Im Rahmen der Teamkonferenzen sollten Sie darauf achten, wer am meisten spricht. Und ohne die Begeisterung oder das Engagement der meisten Mitglieder zu unterdrücken, sollten Sie Maßnahmen ergreifen, damit jeder seine Ideen und Kommentare einbringen kann.

Vermeiden Sie Mikromanagement
Unter bestimmten Umständen ist Mikromanagement eine gute Sache, doch möchte ich Ihnen unbedingt davon abraten, wenn Sie einer Arbeitsgruppe vorstehen. Selbst wenn die Mitglieder Ihres Teams unter Druck stehen oder schwer mit einer Aufgabe oder einem Thema zu kämpfen haben, bieten Sie Hilfe an, widerstehen aber der Versuchung, einzuspringen und den Job selbst zu erledigen. Individuelle Probleme, die entstehen, sollten immer als Problem des Teams gesehen werden, und so weit wie möglich, sollten sie auch durch das Team gelöst werden.

Wie funktioniert das Management in meisten Unternehmen – Karriereplanung für Mitarbeiter

Oberflächlich betrachtet, könnten Sie annehmen, dass die Fähigkeit, Ihre Karriereziele im heutigen Berufsleben zu erreichen, hauptsächlich von Ihnen selbst abhängt: Sie entwerfen einen strategischen Plan, Sie treffen die Karriere-Entscheidungen, die mit den Richtlinien Ihres Plans übereinstimmen und Sie sind an jedem neuen Job oder an jedem Projekt erfolgreich. Doch wenn Ihre Arbeit nicht weitestgehend selbstständig ist (Sie sind Komponist oder Schriftsteller), dann hängt der Erfolg an jedem Arbeitsplatz auch davon ab, wie gut Sie andere Menschen managen können. In diesem Artikel erhalten Sie einen Crash-Kurs über die Grundlagen effektiven Managements. Besonderen Wert lege ich auf die Herausforderungen, denen jeder Manager in der sich schnell verändernden Arbeitswelt ausgesetzt ist. Sie werden erkennen, weshalb man zwischen einem guten Manager und einem guten Anführer unterscheidet. Sie werden entdecken, wie Sie die beste Personalauswahl treffen. Letztlich führe ich Sie in die wichtigsten Fertigkeiten hervorragenden Managements ein und Sie erhalten spezielle Ratschläge zu den Aspekten des Managements (beispielsweise, wie man einen leistungsschwachen Mitarbeiter motiviert), die viele sehr schwierig finden.

Management heute
Als Manager stehen Sie heute nicht nur all den Herausforderungen gegenüber, denen sich Manager auch früher schon ausgesetzt sahen, sondern sie müssen diese Herausforderungen in einer Arbeitswelt bestehen, in denen sich die traditionellen Grundregeln effektiven Managements verändert haben.

Doch einige Grundregeln haben immer noch Bestand:
✓ Man muss selbst gut organisiert sein.
✓ Man muss gut kommunizieren können.
✓ Man muss Mitarbeiter gut motivieren können.

Der Unterschied ist jedoch, dass man diese neuen Fertigkeiten unter neuen Bedingungen anwenden muss. Sind Sie beispielsweise Manager in einer heute typischen Firma, dann berichten Ihnen einige Mitarbeiter (wenn nicht gar die meisten) als Teilzeitkräfte, als Mitarbeiter mit Gleitzeit, oder sie arbeiten zwei- oder dreimal in der Woche außer Haus. Wenn Sie mit diesen ein herzliches Verhältnis aufbauen wollen, können Sie nicht einfach den Flur entlang gehen und schnell mal in deren Büro vorbeischauen. .Außerdem ist es gut möglich – insbesondere, wenn Sie in einer Branche arbeiten, in der der Arbeitsanfall sehr schwankt – dass einige Ihrer Mitarbeiter als Aushilfskräfte arbeiten. Es könnte aber auch sein, dass Sie ein Team beaufsichtigen, dessen Mitarbeiter anderen Managern unterstellt sind. Und was besagen all diese Veränderungen? Wenn man heute ein erfolgreicher Manager sein will, dann reicht es nicht aus. dass lediglich die Arbeit erledigt wird. Ja, Sie und Ihr Team müssen zwar immer noch die gegebenen Ziele rechtzeitig und kostengünstig erreichen. Doch wenn der einzige Grund, dass die Arbeit erledigt wird, die Tatsache ist, dass Sie – eventuell zusammen mit einem oder zwei wichtigen Mitarbeitern – 15 Stunden am Tag arbeiten, dann sollten Sie darüber nachdenken Ihre Management-Fähigkeiten zu verbessern. Machen Sie sich keine falschen Vorstellungen. Auch wenn Sie ein sehr guter Manager sind, dann heißt das noch lange nicht, dass Sie nicht ebenso lange und hart arbeiten müssen wie heute (und damit nicht mehr Zeit haben, sich in die Sonne zu legen oder Ihren Golfschwung zu verbessern). Stattdessen bedeutet es, dass Sie weniger Zeit für die Einzelheiten jedes Auftrags aufwenden und mehr Zeit, sich auf Herausforderungen gegenüber der Konkurrenz und auf strategische Planung zu konzentrieren. Es bedeutet aber auch, dass Ihre Arbeit interessanter, schwieriger und befriedigender ist. Vergessen Sie nicht, dass ein großer Teil der Fähigkeit Ihrer Firma, hochqualifizierte Mitarbeiter zu bekommen und zu behalten, im professionellen Wachstum liegt. Dabei spielt das Management eine herausragende Rolle.

Was ist der Unterschied zwischen Management und Führung?
In diesem neuen Managementbegriff liegt auch die Unterscheidung, Die Sie sicher auch kennen. Es ist der Unterschied zwischen Management und Führung. Dieser Unterschied – Gegenstand zahlloser Bücher, Seminare und Artikel – ist manchmal schwierig zu definieren, insbesondere weil es zwischen diesen beiden Rollen sehr viele Überschneidungen gibt. Tatsächlich liegt der Unterschied eher in der zu Grunde liegenden Philosophie, als in speziellen Managementtechniken. Um vom Manager zu einer Führungskraft zu werden (selbst wenn Sie nur ein oder zwei Mitarbeiter führen), müssen Sie einige Grundanschauungen in einem veränderten Kontext sehen. Als Führungskraft müssen Sie mehr tun, als nur Aufträge von oben weitergeben und zu überwachen, dass diese Anordnungen auch ausgeführt werden. In Ihrem Verantwortungsbereich liegt es auch, dass Sie die Leute, mit denen Sie Zusammenarbeiten inspirieren und somit in gewissem Sinn Energie und Überzeugung aufbauen.

Haben Sie die Qualitäten zur Führungskraft?

Sie dürfen bei der Lektüre der Grundregeln von Führung nicht Halt machen, um das erforderliche Wissen zu sammeln und die Metamorphose vom Manager zur Führungskraft zu schaffen. Sie müssen Ihre Tätigkeit bewerten und dann die alltäglichen Prozeduren verbessern.
Die folgende Übung besteht aus 20 Aussagen, wobei jede Frage ein oder mehrere Prinzipien enthält, die für Führungskräfte unerlässlich sind. Benoten Sie die Übereinstimmung der jeweiligen Aussage mit Ihrer Auffassung auf einer Skala von 0 bis 5. wobei 5 für völlige Übereinstimmung steht. Nachdem Sie alles ausgefüllt haben, sehen Sie sich bitte die Aussagen an, vor die Sie 3 oder weniger notiert haben. Dies sind Fertigkeiten, die eine Führungskraft braucht, und an denen Sie noch arbeiten müssen.
— Ich habe eine ganz konkrete Vorstellung von meiner Abteilung oder von meinem Team und habe dies auch allen Mitarbeitern vermittelt, deren Vorgesetzter ich bin.
— Ich habe einen Aktionsplan entwickelt, der alle Ziele enthält, die meine Vorstellung stützen und ihn meinem Team erläutert.
— Die Mitarbeiter in meinem Team kennen und verstehen meine Werthaltung: sie wissen, wofür ich einstehe. Ich verlasse meinen Weg dann, wenn es darum geht, meine Arbeitsleistung und meinen Managementstil auf diese Werte auszurichten.
— Ich nehme mir die Zeit, um jedem Mitarbeiter seine Rolle und seinen Wert für die Firma zu erklären, damit er mit mir zusammenarbeitet, um die Leistungsstandes zu erreichen.
— Ich zögere nicht, den Mitarbeitern in meinem Team echte Verantwortung zu übertragen und biete das Wissen und die Unterstützung an, um der Verantwortung gerecht werden zu können.
— Ich habe mein Möglichstes getan, um ein Umfeld zu schaffen, in dem Begeisterung, Zusammenarbeit und Qualität blühen können.
— Einen hohen .’Anteil meiner Wochenarbeitszeit verbringe ich damit, über Strategien nachzudenken, die der Wettbewerbsfähigkeit der Firma zu Gute kommen.
— Ich tue alles, um meinen Leuten bei ihrer Entwicklung, ihrem Wachstum behilflich zu sein, ich fördere ihre beruflichen Ambitionen, auch wenn das bedeutet, dass Sie mein Team verlassen werden.
— Ich habe keine Angst, dem Top-Management meine Bedenken mitzuteilen, wenn ich das Gefühl habe, die Mitarbeiter in meinem Team werden unfair behandelt. Das gilt auch, wenn sie unangemessen belohnt oder gepriesen werden.

— Ich weiß, dass ich nicht alles weiß. Und deshalb suche und akzeptiere ich den Rat von Menschen, die über mehr Erfahrung und Sachkenntnis verfügen, ganz gleich, welchen Rang sie einnehmen.
— Immer wenn ich es mit einem schwierigen Thema zu tun habe, gehe ich es direkt an und arbeite daran möglichst entschlossen und zügig.
— Ich gebe mein Wissen und meine Erfahrung gern an die Mitglieder meines Teams weiter, ohne dass ich um die Sicherheit meines Arbeitsplatzes bange.
— Ich bin bereit, hohe Risiken einzugehen, wenn der Nutzen für die Firma und mein Team höher zu bewerten sind, als ein möglicher Fehlschlag.
— Ich kann harte und wichtige Entscheidungen treffen, ohne mich all zu sehr um Beifall oder Missbilligung anderer zu kümmern.
— Ich stehe zu meinem Wort. Wenn ich jemandem etwas verspreche, tue ich alles Menschenmögliche, um mein Versprechen einzulösen.
— Ich werde nicht ärgerlich, wenn andere eine meiner Entscheidungen oder Empfehlungen anzweifeln oder in Frage stellen. Ich betrachte es als Teil meiner Position Menschen davon zu überzeugen – ohne mich ausschließlich auf meinen Rang zu berufen -, dass meine Entscheidung oder meine Empfehlung wertvoll ist.
— Wenn ich meinen Mitarbeitern die Verantwortung für eine Aufgabe übertrage, dann können sie diese nach bestem Wissen lösen. Ich bin nicht nachtragend, wenn sie es auf andere Weise tun, als — ich es getan hätte.
— Ich weiß genau, dass nicht jeder durch die gleichen Wünsche und Ambitionen motiviert wird, und passe meinen Führungsstil entsprechend an.

— Immer, wenn ich mit jemandem aus meinem Team ein persönliches Gespräch führe, widme ich ihm meine ganze Aufmerksamkeit und bemühe mich, die Beweggründe zu verstehen, die seinen Aussagen zu Grunde liegen.
— Ich fordere kreative Problemlösungsansätze und belohne diejenigen, die auch mal ein Risiko auf sich nehmen. Wenn es zu Fehlern kommt, sehe ich diese als Chance zur Verbesserung und nicht als ein Verhalten, das bestraft werden muss.
Nun addieren Sie alle Punkte, und dann wollen wir Ihr Ergebnis betrachten:
✓ 90 oder mehr: großartiges Führungstalent
✓ 80 bis 89: gut
✓ 70 bis 79: auch noch gut, könnte aber besser sein
✓ Unter 70: Sie müssen noch an sich arbeiten