Der Kaufvertrag gehört zu den grundlegendsten Rechtsgeschäften im täglichen Leben. Ob beim Einkauf im Supermarkt, beim Online-Shopping oder beim Erwerb größerer Güter – nahezu jeder Mensch schließt regelmäßig Kaufverträge ab, oft ohne sich dessen bewusst zu sein. Juristisch betrachtet umfasst der Kaufvertrag zunächst lediglich die Verpflichtung der Vertragsparteien, bestimmte Leistungen zu erbringen: Der Verkäufer verpflichtet sich zur Übergabe der Ware, der Käufer zur Zahlung des Kaufpreises. Ein zentrales Prinzip des ...
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Insolvenz, Insolvenzgeld und Insolvenzordnung – Bedeutung – Wirtschaftsbegriffe Liste
Insolvenz – mehr als nur Zahlungsunfähigkeit Der Begriff Insolvenz wird im allgemeinen Sprachgebrauch häufig sehr einfach verstanden: Ein Unternehmen kann seine Rechnungen nicht mehr bezahlen. In der Realität ist das Thema jedoch deutlich komplexer und hat weitreichende rechtliche, wirtschaftliche und persönliche Konsequenzen. Grundsätzlich beschreibt Insolvenz die Situation, in der ein Unternehmen oder auch eine Privatperson nicht mehr in der Lage ist, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Eine Insolvenz liegt insbesondere dann ...
Read More »Fixgeschäft oder Fixkauf einfach erklärt – Definition, Arten und aktuelle Bedeutung
Im Wirtschaftsleben kommt es oft nicht nur darauf an, dass eine Leistung erbracht wird – sondern wann. Gerade bei Lieferterminen, Events oder zeitkritischen Geschäften entscheidet der richtige Zeitpunkt über den Erfolg eines Vertrags. Genau hier kommt das sogenannte Fixgeschäft ins Spiel. Der Grundsatz „ultra posse nemo obligatur“ – also „niemand ist zu Unmöglichem verpflichtet“ – spielt dabei eine zentrale Rolle. Wird eine Leistung zu spät erbracht und ist damit sinnlos ...
Read More »Finanzierung – und die Bedeutung davon – Wirtschaftsbegriffe Übersicht
Systematisierung der Finanzierung nach Herkunft der Mittel Finanzierung Von Außenfinanzierung wird gesprochen, wenn die benötigten Mittel auf dem Geld- oder Kapitalmarkt aufgenommen werden. Dabei wird entweder neues Eigenkapital von den bisherigen Eigentümern (Einlagenfinanzierung, Teil der Eigenfinanzierung) oder von neuen Eigentümern (Beteiligungsfinanzierung) der Unternehmung zur Verfügung gestellt, z.B. durch den Börsengang oder die Aufnahme stiller Teilhaber. Eine dritte Möglichkeit ist die Aufnahme von Krediten (Kreditfinanzierung). Schließlich bleiben noch Mischformen der Außenfinanzierung, ...
Read More »Kapitalumschlag, Kapitalverkehr, Kapitalwahlrecht und Kapitalwertmethode – und was das bedeutet – Wirtschaftsbegriffe Liste
Kapitalumschlag betriebliche Kennziffer, die das Verhältnis des Umsatzes zum Eigenkapital bzw. (durchschnittlichen) Gesamtkapital angibt. Durch einen hohen K. kann erreicht werden, dass auch bei geringer Gewinnspanne eine gute Rentabilität gesichert ist. Kapitalverkehr die Gesamtheit aller finanziellen Transaktionen entweder als Gegenleistung für den Bezug von Waren und Dienstleistungen oder für die Änderung von Forderungen (Kapitalexport) und Verbindlichkeiten (Kapitalimport) zwischen Ländern mit verschiedenen Währungen. Wegen seiner Auswirkungen auf die Zahlungsbilanz und damit ...
Read More »Kfz, Kinderarbeit und Kinderarbeitsschutz – und alles darüber – wichtige Wirtschaftsbegriffe
Kfz-Haftpflichtversicherung (Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung) eine Pflichtversicherung für jeden Halter eines Kraftfahrzeugs. Sie ersetzt den Schaden, den ein Kraftfahrer anderen Personen oder deren Sachen mit einem Kraftfahrzeug zufügt. Die gesetzlichen Mindestversicherungssummen für Pkw und Lkw betragen 2,5 Mio. € für Personenschäden, 7,5 Mio. € bei der Verletzung von drei und mehr Personen, 500 000 € für Sachschäden und 50 000 € für Vermögensschäden. Die Versicherer bieten darüber hinaus auch unbegrenzte Deckung an. Die ...
Read More »Humankapital, Hypothek und Immaterielles Wirtschaftsgut – und alles darüber – wichtige Wirtschaftsbegriffe
Humankapital (Human Capital) die Summe der wirtschaftlich nutzbaren Fähigkeiten, Kenntnisse und auch Verhaltensweisen der Erwerbsbevölkerung einer Volkswirtschaft. Statistisch kann das H. nur indirekt anhand sozialer Indikatoren (z.B. Art der schulischen Ausbildung) gemessen werden. Investitionen in H. sind demnach die Ausgaben für Erziehung, Aus- und Weiterbildung. Dem volkswirtschaftlichen Begriff H. entspricht auf betriebswirtschaftlichem Gebiet der Begriff Humanvermögen (Human Resource) als Gesamtheit der Leistungspotenziale, die Arbeitnehmer einem Unternehmen zur Nutzung zur Verfügung ...
Read More »Innenfinanzierung, Innerbetriebliche Stellenausschreibung und Innovation – und was das bedeutet – Wirtschaftsbegriffe Liste
Innenfinanzierung eine Form der Finanzierung, bei der sich das Unternehmen Finanzmittel aus dem eigenen Betriebs- und Umsatzprozess beschafft. Es fließen dem Unternehmen also keine Mittel von außen zu, sodass auch keine Ansprüche von außen an das Unternehmen gestellt werden können, wie dies bei der Außenfinanzierung der Fall ist. Eine Ausnahme ist die Finanzierung aus Rückstellungen für die betriebliche Altersversorgung; diese Pensionsrückstellungen stammen aus dem Betrieb, zählen rechtlich aber zum Fremdkapital. ...
Read More »Freier Mitarbeiter, Freihandel und Freihandelszone – und was das bedeutet – Wirtschaftsbegriffe Liste
Freier Mitarbeiter Arbeitsform, in der ein Arbeitnehmer mit einem oder mehreren Arbeitgebern seine Mitarbeit auf der Basis von Werkverträgen organisiert. Die abhängige Beschäftigung als Arbeitnehmer und die Tätigkeit als f. M. müssen sich unterscheiden; als f. M. muss der Arbeitnehmer seine Arbeit selbst organisieren und frei von vertragsfremden Weisungen des Auftraggebers bzw. Arbeitgebers sein. Freihandel Grundsatz des Liberalismus, nach dem der Wohlstand aller Länder am größten ist, wenn staatliche Beschränkungen ...
Read More »Kostenremanenz, Kostensenkungsprogramm, und Kostenverlauf – und alles darüber – wichtige Wirtschaftsbegriffe
Kostenremanenz Bezeichnung für die Tatsache, dass der Gesamtkostenverlauf bei rückläufiger Beschäftigung nicht im selben Verhältnis abnimmt, wie er bei steigender Beschäftigung zugenommen hat. Verantwortlich sind dafür in erster Linie die Sprungkosten (fixe Kosten). Kostensenkungsprogramm Maßnahmen zur Kostenkontrolle. Dazu gehören: – die Überprüfung der Verwaltungsabläufe durch regelmäßige Betriebsvergleiche, um unnötige, doppelte Arbeiten zu vermeiden; – die systematische Überprüfung der Lieferantenkonditionen und der Lagerbestände; – kürzere Durchlaufzeiten und Verringerung des Ausschusses in ...
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