Für wen sind die Aktien geeignet
In Deutschland stoßen Aktienanlagen häufig auf Vorbehalte, denn viele Anleger wollen ihr Geld sicher anlegen. Sie sollten dabei bedenken, dass jede Geldanlage von vier Faktoren [weiterlesen…]
In Deutschland stoßen Aktienanlagen häufig auf Vorbehalte, denn viele Anleger wollen ihr Geld sicher anlegen. Sie sollten dabei bedenken, dass jede Geldanlage von vier Faktoren [weiterlesen…]
Einen guten Kundenberater können Sie leicht von einem schlechten unterscheiden: Am Anfang jeder Anlageberatung stehen Fragen nach Ihren persönlichen Zielen, Ihren Erwartungen, Ihrer Lebensplanung , [weiterlesen…]
Reichtum macht ein Herz schneller hart als kochendes Wasser ein Ei, sagt der Volksmund. Mag sein. Aber der Mensch strebt, solange er lebt, gerade nach materiellem Wohlstand. Ist ja nichts Verwerfliches, denn: Der Geist denkt, das Geld lenkt. Und da greifen gerade die am heftigsten in den Lenker, die behaupten, eine besonders feine Nase fürs Reichsein und -werden zu haben, die Vermögensverwalter. In dieser ebenso gediegenen wie manchmal dubiosen Sparte steht das amerikanische Finanzhaus Merrill Lynch fast uneinholbar auf Platz eins.
Der Markt für Finanzprodukte ist riesig geworden. Das überrollt einen. Da kommt man nicht mehr mit. Es ist unglaublich, was es an Produkten mittlerweile gibt, und alle haben diese unverständlichen Fachbezeichnungen. Aber die Banker sagen: Das wird verlangt, es werden zur Feinsteuerung des Vermögens Produkte, auch Nischenprodukte, benötigt, und zwar in einer Differenzierung, die wir in Deutschland noch nie gehabt haben, die sogar teilweise die amerikanischen Verhältnisse übertrifft.
Fusionen und Übernahmen werden auch in Zukunft das Wirtschaftsgeschehen ganz entscheidend bestimmen. Dabei agieren meist nur die Vorstände der beteiligten Firmen in der Öffentlichkeit. Die eigentlichen Akteure – das sind die Investmentbanken und ihre Fachleute – bleiben im Hintergrund. Auf deren Know-how und Verbindungen können die Konzernchefs nämlich nicht verzichten, wenn sie Zukäufe oder Fusionen planen oder Konzernteile abstoßen wollen.
Ob die Börse rauf- (freundlich/fest) oder runtergeht (leichter/schwach), ob sie seitwärts tendiert (behauptet/uneinheitlich) – das ist immer schon eine Mischung aus Fakten, Stimmungen, Meinungen gewesen. Wer ein Unternehmensgeheimnis wusste, hatte echtes Herrschaftswissen und konnte es an der Börse nutzen. Meist mit sattem Profit, denn die Uneingeweihten schauten in die Röhre. Die Zeiten sind gottlob vorbei. Einmal durch die immer perfekter werdende Informationstechnik für jedermann, aber auch durch eingeführte Standards.
Am 17. Mai 1792 wurde die heute bedeutendste Börse der Welt gegründet: Die New York Stock Exchange. Allerdings war die Veranstaltung weitaus weniger bombastisch, als man sie heute veranstalten würde. Vierundzwanzig Kaufleute trafen sich im Freien, denn es war ein heißer Frühlingstag. Sie beschlossen, sich gegenseitig beim Handel mit Aktien und Anleihen den Vorzug zu geben und ihren Kunden für den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren mindestens ein Viertel Prozent Provision zu berechnen. Das war alles. Die Gründungsurkunde der New York Stock Exchange bestand nur aus zwei Absätzen.
George Soros wurde 1930 als Dzjehdzhe Shorash in der ungarischen Hauptstadt Budapest geboren. Nach seiner Flucht vor den Kommunisten studierte der Ungar in London Karl Poppers. Als Broker und Analyst verschiedener Effektenhäuser wurde er 1956 in den USA sesshaft.
Q ist mittlerweile der wichtigste Buchstabe im Börsenalphabet. Nein, das hat nichts mit Quiz zu tun, sondern steht für Quartal. Wenn über die Nachrichten-Bildschirme Q-Zahlen laufen, zucken DAX und Nemax zusammen. Nie waren sie so wichtig wie heute – oder werden dafür gehalten: Quartalsberichte.